Montagsdemonstration in München
Wieder demonstrierten über 500 Menschen auf der Münchner Montagsdemonstration gegen die Hartz-Gesetze. Auch Neonazis machten eine eigene Mahnwache. Sie wurden mit lautstarkem Protest aus der Bevölkerung konfrontiert.
Weiterhin aktive Teilnahme an Münchner Montagsdemo
Auch Faschisten aktiv
Allen Vorhersagen von nachlassender Beteiligung zum trotzt beteiigten sich auch an der vierten Münchner Montagsdemo wieder über 500 Menschen. Die Demonstranten zogen vom Arbeitsamt zum Marienplatz. "Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten" gehörte zur Hauptlosung vor der SPD-Zentrale am Oberanger. Am Marienplatz gab es wieder ein offenes Mikrophon für alle gab. Neben vielen Menschen, die ihre Wut über die "Reform"-Politik der Bundesregierung und die Hartz-Gesetze deutlich machten, konnte auch ein bekannter Vertreter der rechtsextremen Sekte BüSo sprechen. Der Versammlungsleiter von der MLPD erklärte, die BüSo sei zwar reaktionär. Da die Demonstration auf antifaschistischer Grundlage stattfinde, habe sich auch die BüSo auf diese Grundlage gestellt.
Über ein Dutzend Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft Süd machten einige Hundert Meter von der Abschlußkundgebung entfernt in roten Anti-Hartz-T-Shirts eine eigene Mahnwache. Viele Münchner und Touristen zeigten ihnen lautstark ihre Ablehung, so dass die Faschisten nur unter Polizeischutz den Platz verlassen konnten. Versuche, sich an der offiziellen Montagsdemo zu beteiligen, waren in den letzten Wochen an der aktiven Gegenwehr von Antifagruppen und linken Gewerkschaftern gescheitert.
Nick Brauns
www.nikolaus-brauns.de
Auch Faschisten aktiv
Allen Vorhersagen von nachlassender Beteiligung zum trotzt beteiigten sich auch an der vierten Münchner Montagsdemo wieder über 500 Menschen. Die Demonstranten zogen vom Arbeitsamt zum Marienplatz. "Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten" gehörte zur Hauptlosung vor der SPD-Zentrale am Oberanger. Am Marienplatz gab es wieder ein offenes Mikrophon für alle gab. Neben vielen Menschen, die ihre Wut über die "Reform"-Politik der Bundesregierung und die Hartz-Gesetze deutlich machten, konnte auch ein bekannter Vertreter der rechtsextremen Sekte BüSo sprechen. Der Versammlungsleiter von der MLPD erklärte, die BüSo sei zwar reaktionär. Da die Demonstration auf antifaschistischer Grundlage stattfinde, habe sich auch die BüSo auf diese Grundlage gestellt.
Über ein Dutzend Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft Süd machten einige Hundert Meter von der Abschlußkundgebung entfernt in roten Anti-Hartz-T-Shirts eine eigene Mahnwache. Viele Münchner und Touristen zeigten ihnen lautstark ihre Ablehung, so dass die Faschisten nur unter Polizeischutz den Platz verlassen konnten. Versuche, sich an der offiziellen Montagsdemo zu beteiligen, waren in den letzten Wochen an der aktiven Gegenwehr von Antifagruppen und linken Gewerkschaftern gescheitert.
Nick Brauns
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