Bonn: dritte Montagsdemo
+++ dritte Montagsdemo in Bonn mit etwa 120 Leute +++ vor dem Finanzamt wurde Gülle ausgekippt +++ keine Nazis zu sehen +++
Am Montag, dem 30. August 2004 fand in Bonn zum dritten Mal eine Montagsdemonstration gegen Sozialabbau statt. Unter den etwa 120 DemonstrantInnen waren die Antifa, die FAU, die LUST (linke Studis), attac, DIDF, DKP und einige BürgerInnen. Aber der Typ, der vor zwei Wochen Gesell-Flugblätter verteilt hatte ("Für eine natürliche Wirtschaftsordnung") tauchte zum Glück nicht wieder auf.
Die Auftaktkundgebung fand in Bonn-Beuel vor dem Sozialamt/Rathaus Beuel statt. Dann zog die Demo über die Kennedy-Brücke (die musste deshalb zeitweise gesperrt werden) und durch Seitenstrassen an der Beethovenhalle vorbei.
Vor dem Finanzamt Innenstadt kippten Unbekannte zwei Tüten Gülle aus (sah aus wie Pferdemist), was von den DemonstrantInnen freudig begrüsst wurde. Der vorneweg fahrende Motorradbulle hat davon zum Glück nix mitbekommen.
Die Demo ging dann weiter durch Seitenstrassen, überquerte die Oxfordstrasse (ohne wenigstens ein bischen auf der vierspurigen Hauptverkehrsachse rumzustehen) und zog dann auf den Friedensplatz. Dort fand die Abschlusskundgebung statt mit einer Rede und einem Liedermacher mit Gitarre, der selbstgeschriebene Texte über den Bundeskanzler ("Blöder") zum Besten gab. Dann löste sich die Kundgebung auf und man versicherte sich gegenseitig auch nächste Woche wieder zu demonstrieren (wie immer: 18 Uhr, Rathaus Beuel)!
Die Auftaktkundgebung fand in Bonn-Beuel vor dem Sozialamt/Rathaus Beuel statt. Dann zog die Demo über die Kennedy-Brücke (die musste deshalb zeitweise gesperrt werden) und durch Seitenstrassen an der Beethovenhalle vorbei.
Vor dem Finanzamt Innenstadt kippten Unbekannte zwei Tüten Gülle aus (sah aus wie Pferdemist), was von den DemonstrantInnen freudig begrüsst wurde. Der vorneweg fahrende Motorradbulle hat davon zum Glück nix mitbekommen.
Die Demo ging dann weiter durch Seitenstrassen, überquerte die Oxfordstrasse (ohne wenigstens ein bischen auf der vierspurigen Hauptverkehrsachse rumzustehen) und zog dann auf den Friedensplatz. Dort fand die Abschlusskundgebung statt mit einer Rede und einem Liedermacher mit Gitarre, der selbstgeschriebene Texte über den Bundeskanzler ("Blöder") zum Besten gab. Dann löste sich die Kundgebung auf und man versicherte sich gegenseitig auch nächste Woche wieder zu demonstrieren (wie immer: 18 Uhr, Rathaus Beuel)!
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
zur gülle aktion
von den 120 menschen vor ort waren höchstens 30 radikale linke.der rest sollte lieber kaffee trinken und kuchen essen und nicht von revulotion sprechen.da dies aus ihren mündern sehr lächerlich klingt.(ruft die polizei)
desweiteren habe ich selten eine demo erlebt auf der mensch für sprüche wie:alles für alle und zwar umsonst oder kaufhausklau sprüche so böse blicke erntete.
scheiss auf die zombies,die wollen nix verändern sondern nur mal wieder spazieren gehen.
zu den zombies