Montagsdemo in Dresden

Daniel Weigelt 31.08.2004 01:08 Themen: Soziale Kämpfe
Das war die Montagsdemo in Dresden.
Zu der heutigen Demonstration kamen ca. 4000 Dresdner. Das ist zwar eine geringere Zahl als letzte Woche, lag aber sicher u.a. auch an dem Wetter. Es pünktlich um 18.00 hörte der kräftige Regen auf.

Start war heute, auf Grund des Herbstmarktes auf dem Altmarkt, vor dem Kulturpalast. Dort wird auch in Zukunft der Start sein.

Nichtsdestotrotz waren wieder eine Menge Leute unterwegs. In Reden vor dem Losmarsch wurde u.a. ein Gedicht (folgt noch) vorgetragen.

Auf mdr wurde von ca. 800 Teilnehmern gesprochen, jedoch war die Carolabrücke stadteinwärts von Anfang bis Ende mit Menschen voll. Das sind immerhin 500 Meter! Wie der mdr also auf diese niedrige Zahl kommt, ist uns ein Rätsel.

Am Ende gab es vor dem Kulturpalast bis 20.30 Uhr natürlich wieder ein „offenes Mikrofon“, von dem zahlreich Gebrauch gemacht wurde. Viele Dresdner konnte somit ihre persönliche Meinung sagen.

Die Nazis waren leider auch wieder anwesend, wurde aber Dank der Antifa in Schach gehalten. Ihnen gebührt daher unser grosser Dank!

Ab nächste Woche soll die Demo unter dem Motto "Gegen Sozialkahlschlag und Nationalismus" stattfinden. Wir hoffen damit endlich eine Handhabe zu haben vor der Polizei, diese Spacken von unserer Demo zu verweisen.

(Bilder von den Nazis folgen extra)
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Ergänzungen

tipp

mod 31.08.2004 - 01:18
du brauchst keine html-zeilenumbrüche (br) reinmachen, macht die indy-software automatisch.

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klasse fotos...

.... 31.08.2004 - 17:10
......

naziproblem

gwb 01.09.2004 - 01:00
ich glaube nicht dass es 4000 waren
diese zahl wäre nicht subjektiv geschätzt,
sondern einfach unseriös! 500-700 sind da realistischer.
sicher ist es gut wenn sich leute um die anwesenden nazis kümmern, aber die anwesenden antifas sind weder dienstleistungsunternehmen noch saalschutz! wenn sich die demoteilnehmerinnen nicht eindeutig positionieren und nazis auf der demo weiterhin nich auch als ihr problem begreifen ist selbst ihr bürgerlicher antinazismus nicht mehr ernst zu nehmen, wenn er es schon jemals war.