Wunsiedel - Angriff auf Antifabus und Bilder
Am 21.8. gab es während den Vorkontrollen zum Naziaufmarsch in Wunsiedel einen Angriff seitens der Nazis auf einen Antifabus aus Süddeutschland.
Die Nazis stellten sich dabei ziemlich dämlich an, wie auch einige Bilder dokumentieren. Ein Bericht aus dem Bus:
Die Nazis stellten sich dabei ziemlich dämlich an, wie auch einige Bilder dokumentieren. Ein Bericht aus dem Bus:
Die Anfahrt nach Wunsiedel war geprägt von einer Masse anreisender Nazis, PKWs und Busse, die aus ganz Deutschland und dem Ausland anreisten. An den Einfahrtsstrassen gab es Vorkontrollen der Polizei. Sowohl Nazis wie auch Antifas wurden komplett auseinander genommen und überprüft. Die Taktik der Polizei zum Zwecke der Konfliktvermeidung ging nicht so ganz auf.
Der Antifabus aus Süddeutschland wurde dabei zwischen einer Reihe von Nazi PKWs und Bussen abgestellt und sollte mit geschlossenen Türen warten. Ebenso die Autos der Nazis. Diese hatten aber keine Lust im Auto zu warten und anscheinend keine Toilette an Bord. Im vorderen Bus lösten sie entgegen dem Willen des Busfahrers die Türblockierung und stiegen aus. Eine Gruppe Polizisten, die einen Bus vornedran beschäftig waren, reagierten nicht. Nachdem die Nazis aus ihrem Bus, der aus Südwestdeutschland angereist war, fertig gepinkelt hatten fingen sie an zu pöbeln und kurze Zeit später zusammen mit den Insassen der umstehenden PKWs den Antifabus anzugreifen.
Der affenähnliche Mann (siehe Foto) beteiligte sich führend an der Attacke und schlug mehrmals gegen die Front und die Tür. Mehrere Nazis warfen aus dem Mob heraus Steine, die Frontscheibe sprang dabei an mehreren Stellen.
Was die Nazis wohl nicht bedachten war einerseits, dass sie wunderbar auf Fotos zu erkennen sind und sich damit wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung verantworten müssen. Ausserdem fügten lediglich der unbeteiligten Busfahrein und dem Busunternehmen Schaden zu, nicht jedoch ihren eigentlichen "Volksfeinden". Die Busfahrerin erstattete verständlicherweise sofort Anzeige, der Nazi mit dem grünen T-Shirt (siehe Fotos) konnte auch gleich indentifiziert werden und wurde festgenommen. O-Ton Polizei "Ach, jo mei, den kenn ma scho".
Die Unannehmlichkeiten hinter sich, konnten die Insassen des Antifabusses nach einer halsbrecherischen Fahrt durch die Nazidemo (Dank an dieser Stelle den Bullen, die uns da rein gelotst haben) an der Kundgebung gegen den Naziaufmarsch teilnehmen.
Die Antifa-Kungebung war zwar nicht besonders gut besucht, inhaltich dagegen ein positives Gegenstück zur bürgerlichen Kundgebung, die mehr als peinlich sich nicht besonders emanzipatorisch gegen den Aufmarsch in "ihrem Wunsiedel" stellte.
Wir hoffen, dass im nächsten Jahr die Antifa-Mobilisierung erfolgreicher sein wird. Wir werden auf jeden Fall wieder dabei sein!
Ach, und Kameradschaft Bergstrasse, wir sehen uns am Samstag in Heppenheim.
Der Antifabus aus Süddeutschland wurde dabei zwischen einer Reihe von Nazi PKWs und Bussen abgestellt und sollte mit geschlossenen Türen warten. Ebenso die Autos der Nazis. Diese hatten aber keine Lust im Auto zu warten und anscheinend keine Toilette an Bord. Im vorderen Bus lösten sie entgegen dem Willen des Busfahrers die Türblockierung und stiegen aus. Eine Gruppe Polizisten, die einen Bus vornedran beschäftig waren, reagierten nicht. Nachdem die Nazis aus ihrem Bus, der aus Südwestdeutschland angereist war, fertig gepinkelt hatten fingen sie an zu pöbeln und kurze Zeit später zusammen mit den Insassen der umstehenden PKWs den Antifabus anzugreifen.
Der affenähnliche Mann (siehe Foto) beteiligte sich führend an der Attacke und schlug mehrmals gegen die Front und die Tür. Mehrere Nazis warfen aus dem Mob heraus Steine, die Frontscheibe sprang dabei an mehreren Stellen.
Was die Nazis wohl nicht bedachten war einerseits, dass sie wunderbar auf Fotos zu erkennen sind und sich damit wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung verantworten müssen. Ausserdem fügten lediglich der unbeteiligten Busfahrein und dem Busunternehmen Schaden zu, nicht jedoch ihren eigentlichen "Volksfeinden". Die Busfahrerin erstattete verständlicherweise sofort Anzeige, der Nazi mit dem grünen T-Shirt (siehe Fotos) konnte auch gleich indentifiziert werden und wurde festgenommen. O-Ton Polizei "Ach, jo mei, den kenn ma scho".
Die Unannehmlichkeiten hinter sich, konnten die Insassen des Antifabusses nach einer halsbrecherischen Fahrt durch die Nazidemo (Dank an dieser Stelle den Bullen, die uns da rein gelotst haben) an der Kundgebung gegen den Naziaufmarsch teilnehmen.
Die Antifa-Kungebung war zwar nicht besonders gut besucht, inhaltich dagegen ein positives Gegenstück zur bürgerlichen Kundgebung, die mehr als peinlich sich nicht besonders emanzipatorisch gegen den Aufmarsch in "ihrem Wunsiedel" stellte.
Wir hoffen, dass im nächsten Jahr die Antifa-Mobilisierung erfolgreicher sein wird. Wir werden auf jeden Fall wieder dabei sein!
Ach, und Kameradschaft Bergstrasse, wir sehen uns am Samstag in Heppenheim.
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
bin mal gespannt
hatte eben diesen etwas älteren indy artikel durchgelesen , und finde das ziemlich ätzend , bin mal gespannt was nächstes jahr wieder passiert , wunsiedel scheint ja mittlerweile zu einer art kultstätte für neonazis und faschos aus gesamt europa avanciert zu sein ! hat jemand ahnung aus welchen ländern allgemein die faschos kamen und aus welchen sie gedenken in diesem jahr 2005 zu kommen , so weit ich es weiss existieren in der tschechei , kroatien , slowakei , österreich , spanien , russland , schweden , schweiz, bulgarien und dänemark sehr grose faschoszenen ach so in italien natürlich auch , kann mir jemand verraten aus welchen ländern die faschos in wunsiedel 2004 kamen und aus welchen sie 2005 eventuell anreisen wollen ? Danke