Mauerparknews hört auf. Presseerklärung
Erklärung von mauerparknews.de.vu zur derzeitigen Situation im Mauerpark und die von uns gezogenen Konsequenzen.
Seit Frühjahr 2004 haben wir versucht durch das Internet einen neuen Weg zu finden dem Polizeiterror im berliner Mauerpark entgegen zu treten. Unser anfänglich gestecktes Ziel, aus dem Park ein Stück linken Freiraum in Berlin zu machen oder zu mindest mehr als "nur"; einen Treff für linke und antifaschistisch orientierte Jugendliche, konnten wir leider nicht in die Realität umsetzen.
Gründe waren dafür unter anderem:
-Viele Jugendliche haben wie wir erkannt, dass der Polizeiterror nicht mehr auszuhalten ist. Jedoch, anstatt sich zu organisieren oder etwas versuchen dagegen zu tun, wurde schlicht und einfach die "location" verlassen. Nun gut, wir können es ihnen nicht verdenken!
-In letzter Zeit kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen antifaschistisch orientierten Jugendlichen und teilen der dort ortsansässigen Punker-Fraktion. Im Drogenrausch agressive Punks die lauthals "Anti-Antifa" gröhlen oder Lanßer singen - unsere Welt ist das nicht. Spätestens wenn der heroinisierte Mob mal wieder meint "der Antifa" auf's Maul hauen zu wollen, ist Zeit zu erkennen das emanzipatorische, linke Ansätze hier nicht geschaffen werden können.
-Der Park ist durch die starke Verschmutzung eigentlich nicht weiter mehr als Park zu bezeichnen! Müllhalde würde es besser treffen.
Deshalb werden wir die Internetseite www.mauerparknews.de.vu von nun an nicht weiter aktualisieren und unsere Arbeit als Gruppe auf dem Gebiet einstellen.
Da der Mauerpark nun weniger bevölkert ist und nun die Berliner Polizei auch nicht jedes Wochenende mit einer Hundertschaft anrückt, hoffen wir dass nun endlich mal die Chance besteht, dass Gras wächst.
Wir haben in letzter Zeit versucht uns als Projekt ein wenig in die linke Szene einzubinden, haben z.B. die Köpenick Kampagne unterstützt, mit nach Prina mobilisiert oder uns gegen antisemitische Messerstecher ausgesprochen.
Wir sind der Meinung das sich deshalb unsere Arbeit als nützlich erwiesen hat.
Venceremos! Wir werden siegen!
Mauerparknews, 29.07.2004
Gründe waren dafür unter anderem:
-Viele Jugendliche haben wie wir erkannt, dass der Polizeiterror nicht mehr auszuhalten ist. Jedoch, anstatt sich zu organisieren oder etwas versuchen dagegen zu tun, wurde schlicht und einfach die "location" verlassen. Nun gut, wir können es ihnen nicht verdenken!
-In letzter Zeit kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen antifaschistisch orientierten Jugendlichen und teilen der dort ortsansässigen Punker-Fraktion. Im Drogenrausch agressive Punks die lauthals "Anti-Antifa" gröhlen oder Lanßer singen - unsere Welt ist das nicht. Spätestens wenn der heroinisierte Mob mal wieder meint "der Antifa" auf's Maul hauen zu wollen, ist Zeit zu erkennen das emanzipatorische, linke Ansätze hier nicht geschaffen werden können.
-Der Park ist durch die starke Verschmutzung eigentlich nicht weiter mehr als Park zu bezeichnen! Müllhalde würde es besser treffen.
Deshalb werden wir die Internetseite www.mauerparknews.de.vu von nun an nicht weiter aktualisieren und unsere Arbeit als Gruppe auf dem Gebiet einstellen.
Da der Mauerpark nun weniger bevölkert ist und nun die Berliner Polizei auch nicht jedes Wochenende mit einer Hundertschaft anrückt, hoffen wir dass nun endlich mal die Chance besteht, dass Gras wächst.
Wir haben in letzter Zeit versucht uns als Projekt ein wenig in die linke Szene einzubinden, haben z.B. die Köpenick Kampagne unterstützt, mit nach Prina mobilisiert oder uns gegen antisemitische Messerstecher ausgesprochen.
Wir sind der Meinung das sich deshalb unsere Arbeit als nützlich erwiesen hat.
Venceremos! Wir werden siegen!
Mauerparknews, 29.07.2004
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Ergänzungen
Punker
In letzter Zeit waren sie die einzigen Besucher.
Ich kann euer aufhören schon nachvollziehen.
punkerpack
in abhängigkeit der jeweiligen gruppenzusammensetzung werden die dann entweder verjagt (von antifas), oder es wird die grosse verbrüderung zelebriert (punks arm in arm mit nazis). inklusive nazimusik aus dem kassettenrekorder (anett, landser und solch ein kram) .
widerlich.
solidarische grüsse nach berlin. nazipunkern aufs maul!
Trodzdem muss aufgepasst werden!
Auch in Berlin gibt's so'n paar Spinner, aber die sind so im arsch, die kann mensch gar nicht mehr ernst nehmen.
Friedrichshain ist nicht Mauerpark
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Kein Wunder — PunXnotDead
Glaub ich wohl eher nicht! — frodo
auch in karlsruhe..... — antifa
lets rock germany! — antifa2004
Naja... — 0