Nazis ins Bunte laufen lassen
Gestern wurde unter dem Motto "Nazis ins Bunte laufen lassen" die Route des heutigen Naziaufmarsches verschönert: es wurde plakatiert, die Straße mit Kreide beschrieben und die AnwohnerInnen wurden informaiert.
Unter dem Motto „Nazis ins Bunte laufen lassen“ fand gestern im Anschluss an die Demo gegen die NPD-Zentrale eine Demonstration entlang der Naziroute statt.
Knapp 100 Leute beschrieben die Straße, auf der die Nazis heute marschieren sollen, mit Sprüchen wie „No Nazis“. Gleichzeitig wurde auf Stromkästen, Laternen und Wände plakatiert und Transparente aufgehängt.
In allen Briefkästen wurden Flugis verteilt, die die AnwohnerInnen auf den Naziaufmarsch aufmerksam machten und die aufgefordert wurden, sich ihnen entgegen zu stellen. Viele der AnwohnerInnen zeigten sich erstaunt und empört, dass nur 60 Jahre nach dem Faschismus schon wieder gegen jüdische Einrichtungen aufmarschiert werden darf.
Die Bullen verhielten sich von Anfang an sehr aggressiv, untersagten den Einsatz des Lautiwagens unter Androhung seiner Beschlagnahme und wollten sogar von AntifaschtInnen die Personalien kontrollieren, die mit Kreide!! auf die Straße malten.
Leider zeigten sie sich nicht mehr verantwortlich, als eine Horde von etwa 20 organisierten Neonazis nach Beendingung der Demo alle Plakate und Transparente wieder abrissen und entsorgten. Die Kreide konnten sie aber nicht entfernen und geregnet hat es auch nicht (für uns scheint die Sonne also, aber auch für Nazis?!)
Knapp 100 Leute beschrieben die Straße, auf der die Nazis heute marschieren sollen, mit Sprüchen wie „No Nazis“. Gleichzeitig wurde auf Stromkästen, Laternen und Wände plakatiert und Transparente aufgehängt.
In allen Briefkästen wurden Flugis verteilt, die die AnwohnerInnen auf den Naziaufmarsch aufmerksam machten und die aufgefordert wurden, sich ihnen entgegen zu stellen. Viele der AnwohnerInnen zeigten sich erstaunt und empört, dass nur 60 Jahre nach dem Faschismus schon wieder gegen jüdische Einrichtungen aufmarschiert werden darf.
Die Bullen verhielten sich von Anfang an sehr aggressiv, untersagten den Einsatz des Lautiwagens unter Androhung seiner Beschlagnahme und wollten sogar von AntifaschtInnen die Personalien kontrollieren, die mit Kreide!! auf die Straße malten.
Leider zeigten sie sich nicht mehr verantwortlich, als eine Horde von etwa 20 organisierten Neonazis nach Beendingung der Demo alle Plakate und Transparente wieder abrissen und entsorgten. Die Kreide konnten sie aber nicht entfernen und geregnet hat es auch nicht (für uns scheint die Sonne also, aber auch für Nazis?!)
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Ergänzungen
naziaufmarsch verhindern/ Ehrenfeld dichtmach
Das Bundesverfassungsgericht hat es 60 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus Nazis erlaubt heute gegen den Bau einer Synagoge in Bochum zu demonstrieren. Die Demonstration soll am S-Bahnhof Ehrenfeld um 12.00 Uhr beginnen.
Die antifaschistischen Gruppen in Bochum rufen dazu auf, den Bahnhof Ehrenfeld dicht zu machen. Möglichst viele Menschen sollen sich gegen 11.30 Uhr dorthin begeben, um den Nazis keinen Raum zu geben.
Der Bahnhof Ehrenfeld ist die erste S-Bahnhof-Station nach dem Bochumer Hauptbahnhof in Richtung Essen. Ab 10.00 Uhr werden vor dem Hauptbahnhof Informationen verteilt.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
soso — denker
he du super"denker" — dachte
falsch gedacht...denker — mitgedacht