Genova Libera!
Am 26.Juni ist der Auftakt der Verhandlungen gegen die 73 Angehörige der italienischen Polizeikräfte. Sie sind, neben hunderten anderen Mitgliedern von Polizei, Carabinieri sowie PolitikerInnen für die Prügelorgien und Misshandlungen in der Diaz Schule verantwortlich.
Seit März 2004 laufen Verfahren gegen 26 italienische AktivistInnen, denen Plünderung und Verwüstung vorgeworfen wird.
Seit März 2004 laufen Verfahren gegen 26 italienische AktivistInnen, denen Plünderung und Verwüstung vorgeworfen wird.
Am 26.Juni ist der Auftakt der Verhandlungen gegen die 73 Angehörige der italienischen Polizeikräfte. Sie sind, neben hunderten anderen Mitgliedern von Polizei, Carabinieri sowie PolitikerInnen für die Prügelorgien und Misshandlungen in der Diaz Schule verantwortlich.
Seit März 2004 laufen Verfahren gegen 26 italienische AktivistInnen, denen Plünderung und Verwüstung vorgeworfen wird.
Heute fand ab 11.00 Uhr eine Pressekonferenz statt. Organisiert war die Konferenz vom Komitee für Wahrheit und Gerechtigkeit Genova . Aufgeteilt war sie in zwei Teile. Zunächst sprachen eine Vertreterin des Komitees, ein Journalist aus Genova, der selbst in der Diaz Schule war, ein Parlamentarier der Grünen-Partei in Genova und eine Parlamentarierin der Kommunistischen Partei. Anschließend haben die Betroffenen der Diaz-Schule ein Statement siehe unten vorgelesen. Danach gab es die Möglichkeit für verschiedene Gruppen zu sprechen.
Um das Statement zu verstehen sind noch folgende Hintergründe wichtig zu wissen. Der Bürgermeister von Genua hat die Betroffenen für einen Empfang für Freitag Nachmittag eingeladen. Die Gruppe der Betroffenen der Diaz-Schule hatte sich im Vorfeld besprochen, dieser Einladung nicht zu folgen. Dabei stand im Vordergrund, dass sich gegen eine Spaltung in gute und böse DemonstrantInnen ausgesprochen wurde.
Weiterhin stehen im Moment 26 Angeklagte vor Gericht mit dem Vorwurf der Verwüstung. Alle sind im Dezember 2003 in Italien verhaftet worden.
Dieser Prozess ist auch wichtig in Bezug auf noch folgende Prozesse.
In diesem Prozess ist die Stadt Genua und damit der Bürgermeister Nebenkläger.
Somit war für die Diaz-Betroffenen klar, dass sie nicht zu der Einladung gehen werden.
Statement:
Wir klagen die Polizeigewalt an der Diaz Schule und auf der Demonstration in Genua an.
Wir unterstützen und zeigen Solidarität mit den 26 DemonstrantInnen und allen anderen die während der Proteste beim G8 und in Evian angeklagt worden sind.
Wir unterstützen nicht die Zivilklage der Stadt Genua gegen die 26 DemonstrantInnen die in Genua angeklagt worden sind. Deshalb nehmen wir nicht an der offiziellen Begrüßung des Buergermeisters der Stadt teil.
Wir sind verschiedene Bewegungen in einer Bewegung und wir verweigern die Unterteilung in gute und schlechte DemonstrantInnen.
Trotz aller Unterschiede sind wir alle gegen die Repression.
Die Polizeigewalt hatte das Ziel uns zu terrorisieren und unsere Demonstration zu stoppen. Aber wir sind entschlossen weiterhin unsere Opposition gegen dieses System zu zeigen.
Die Aktionen der Polizeioffiziere an der Diaz Schule sollte das Ende ihrer Karriere bedeuten und nicht ihren Aufstieg. Daher fordern wir die Bestrafung der Offiziere und eine finanzielle Entschädigung für alle die schwer verletzt worden sind.
Wir bedanken uns bei allen UnterstuetzerInnen in unseren Laendern, unseren Rechtsanwaelten und all unseren UnterstuetzerInnen in Italien, speziell dem Genova Legal Forum und dem Komitee für Wahrheit und Gerechtigkeit.
Am Samstag um 14.00 nach der Anhörung im Gericht werden wir eine Pressekonferenz an der Diaz – Schule veranstalten.
Seit März 2004 laufen Verfahren gegen 26 italienische AktivistInnen, denen Plünderung und Verwüstung vorgeworfen wird.
Heute fand ab 11.00 Uhr eine Pressekonferenz statt. Organisiert war die Konferenz vom Komitee für Wahrheit und Gerechtigkeit Genova . Aufgeteilt war sie in zwei Teile. Zunächst sprachen eine Vertreterin des Komitees, ein Journalist aus Genova, der selbst in der Diaz Schule war, ein Parlamentarier der Grünen-Partei in Genova und eine Parlamentarierin der Kommunistischen Partei. Anschließend haben die Betroffenen der Diaz-Schule ein Statement siehe unten vorgelesen. Danach gab es die Möglichkeit für verschiedene Gruppen zu sprechen.
Um das Statement zu verstehen sind noch folgende Hintergründe wichtig zu wissen. Der Bürgermeister von Genua hat die Betroffenen für einen Empfang für Freitag Nachmittag eingeladen. Die Gruppe der Betroffenen der Diaz-Schule hatte sich im Vorfeld besprochen, dieser Einladung nicht zu folgen. Dabei stand im Vordergrund, dass sich gegen eine Spaltung in gute und böse DemonstrantInnen ausgesprochen wurde.
Weiterhin stehen im Moment 26 Angeklagte vor Gericht mit dem Vorwurf der Verwüstung. Alle sind im Dezember 2003 in Italien verhaftet worden.
Dieser Prozess ist auch wichtig in Bezug auf noch folgende Prozesse.
In diesem Prozess ist die Stadt Genua und damit der Bürgermeister Nebenkläger.
Somit war für die Diaz-Betroffenen klar, dass sie nicht zu der Einladung gehen werden.
Statement:
Wir klagen die Polizeigewalt an der Diaz Schule und auf der Demonstration in Genua an.
Wir unterstützen und zeigen Solidarität mit den 26 DemonstrantInnen und allen anderen die während der Proteste beim G8 und in Evian angeklagt worden sind.
Wir unterstützen nicht die Zivilklage der Stadt Genua gegen die 26 DemonstrantInnen die in Genua angeklagt worden sind. Deshalb nehmen wir nicht an der offiziellen Begrüßung des Buergermeisters der Stadt teil.
Wir sind verschiedene Bewegungen in einer Bewegung und wir verweigern die Unterteilung in gute und schlechte DemonstrantInnen.
Trotz aller Unterschiede sind wir alle gegen die Repression.
Die Polizeigewalt hatte das Ziel uns zu terrorisieren und unsere Demonstration zu stoppen. Aber wir sind entschlossen weiterhin unsere Opposition gegen dieses System zu zeigen.
Die Aktionen der Polizeioffiziere an der Diaz Schule sollte das Ende ihrer Karriere bedeuten und nicht ihren Aufstieg. Daher fordern wir die Bestrafung der Offiziere und eine finanzielle Entschädigung für alle die schwer verletzt worden sind.
Wir bedanken uns bei allen UnterstuetzerInnen in unseren Laendern, unseren Rechtsanwaelten und all unseren UnterstuetzerInnen in Italien, speziell dem Genova Legal Forum und dem Komitee für Wahrheit und Gerechtigkeit.
Am Samstag um 14.00 nach der Anhörung im Gericht werden wir eine Pressekonferenz an der Diaz – Schule veranstalten.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
29
76 bis 78 Polizisten könnten insgesamt vor Gericht kommen. Im jetzigen Verfahren sind 29 wegen den Schulen Diaz und Pascoli an der Reihe. Dann steht noch die Vorverhandlung wegen Bolzaneto aus. Die betrifft 47, nach manchen Meldungen sogar 49 Polizisten wegen den Misshandlungen in Bolzaneto. Meines Wissens nach sind es 47. 29 + 47 macht 76. So viele Polizisten sind insgesamt Beschuldigte in zwei unterschiedlichen Verfahren. Das Diaz-Pascoli Verfahren ist nicht identisch mit dem Bolzaneto Verfahren. Die am Samstag den 26. Juni beginnende Vorverhandlung zur Klagezulassung im Verfahren Diaz betrifft definitiv nur 29 Personen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
best Pizzeria Genova! — Er Gringo