Hamburg: Heute Sammelabschiebung nach Togo
Wie die Berliner "taz" berichtet, ist heute eine Sammelabschiebung von Flüchtlingen nach Togo geplant. In der europaweit angelegten Aktion sollen per Charterflug Menschen in ein Land abgeschoben werden, in dem Folter und Mißhandlungen an der Tagesordnung sind.
Der Charterflug soll aus Hamburg mit Flüchtlingen aus insgesamt vier Bundesländern (Berlin, Hamburg, Niedersachsen und vermutlich Brandenburg) starten. Bei einem Zwischenstop am Amsterdamer Flughafen Schiphol sollen weitere Flüchtlinge "zusteigen", nach Informationen der Köpenick-Kampagne wurde einem in das dortige Abschiebehaftcenter überstellten Togolesen ebenfalls der 26. Mai 2004 als Termin für seine Abschiebung mitgeteilt.
Obwohl den Behörden in Berlin die Situation in Togo bekannt sein dürfte, wird auch hier vom SPD-PDS-Senat wieter abgeschoben. Zwei der Flüchtlinge kommen aus dem Abschiebeknast in Grünau. Sie wurden bisher von der Initiative gegen Abschiebehaft betreut.
Die Antirassitische Initiative (ARI) hat in der Vergangenheit die Schicksale von nach Togo abgeschobenen Flüchtlingen recherchiert, ausnahmslos alle sind nach ihrer Rückkehr in das afrikanische Land mißhandelt worden, einer der Flüchtlinge ist an den Folgen dieser Mißhandlungen gestorben.
Ursprünglich sollte der Charterflug nach Togo bereits Mitte Mai starten. Aktivistinnen und Aktivisten hatten damals versucht, bei der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin-Schönefeld auf die Situation aufmerksam zu machen.
Eine weitere Möglichkeit des Protestes gegen die tödliche Abschiebepraxis der BRD bietet sich in Berlin am 6. Juni 2004 bei der Demonstration "Endlich weg damit!". Die Demonstration richtet sich gegen die NPD-Zentrale in der Seelenbinderstraße und den Abschiebeknast in Berlin Grünau. Vorgesehen ist hier im Rahmen einer längern Zwischenkundgebung ein Live-Konzert direkt vor dem Abschiebeknast. Beginn der Demonstration ist um 13:00 Uhr am S-Bahnhof Köpenick.
Weitere Informationen:
Initiative gegen Abschiebehaft
http://www.berlinet.de/ari/ini
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Endlich weg damit!
NPD-Zentrale abreissen!
Abschiebeknäste auflösen!
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Obwohl den Behörden in Berlin die Situation in Togo bekannt sein dürfte, wird auch hier vom SPD-PDS-Senat wieter abgeschoben. Zwei der Flüchtlinge kommen aus dem Abschiebeknast in Grünau. Sie wurden bisher von der Initiative gegen Abschiebehaft betreut.
Die Antirassitische Initiative (ARI) hat in der Vergangenheit die Schicksale von nach Togo abgeschobenen Flüchtlingen recherchiert, ausnahmslos alle sind nach ihrer Rückkehr in das afrikanische Land mißhandelt worden, einer der Flüchtlinge ist an den Folgen dieser Mißhandlungen gestorben.
Ursprünglich sollte der Charterflug nach Togo bereits Mitte Mai starten. Aktivistinnen und Aktivisten hatten damals versucht, bei der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin-Schönefeld auf die Situation aufmerksam zu machen.
Eine weitere Möglichkeit des Protestes gegen die tödliche Abschiebepraxis der BRD bietet sich in Berlin am 6. Juni 2004 bei der Demonstration "Endlich weg damit!". Die Demonstration richtet sich gegen die NPD-Zentrale in der Seelenbinderstraße und den Abschiebeknast in Berlin Grünau. Vorgesehen ist hier im Rahmen einer längern Zwischenkundgebung ein Live-Konzert direkt vor dem Abschiebeknast. Beginn der Demonstration ist um 13:00 Uhr am S-Bahnhof Köpenick.
Weitere Informationen:
Initiative gegen Abschiebehaft
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Endlich weg damit!
NPD-Zentrale abreissen!
Abschiebeknäste auflösen!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Interview mit einem Betroffenen
Frage
Die gängige Praxis
Oft schlucken in Köpenick gefangene Rasierklingen oder vergiften sich, um in ein anderes Gefängnis zu kommen. Ich habe persönlich einen Patienten kennengelernt, der sich zu diesem Zweck den Bauch aufgeschnitten hat.
Da sich der oben genannte Übersetzer mit seinem Leidensweg auch an die Medien wandte, nehme ich hieraus die Legitimation, das Genannte in weitgehend anonymisierter Form zu veröffentlichen.
Abschiebung hat ca. 2.00 Uhr stattgefunden!!
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In der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2004 verwandelte sich der BGS- und der Charterflugbereich des Hamburger Flughafens in eine Polizeifestung. Der Großcharter zur Deportation nach Togo via Amsterdam wurde gestern entgegen der Behauptungen gegenüber Menschenrechtsorganisationen und Journalisten durch den Pressesprecher der Hamburger Ausländerbehörde Semkal im Schutze der Dunkelheit heimlich und mit weit über hundert Polizeibeamten durchgeführt. Gespenstische Szenen waren am Flughafen zu beobachten. Patrouillen mit Schäferhunden, Beamte behelmt und maskiert, Bündel von Plastikfesseln und neue Modelle der Folterhelme, die nach dem Tod von Ameer Agib 1999 vom Innenministerium präsentiert wurden, werden zum Gefangenentrakt gebracht. Beamte telefonieren: "Wir schieben Scharze ab, nach Togo, nach Afrika". Um 0.30, eine halbe Stunde nach Beginn des Nachtflugverbotes, landet ein Flugzeug (laut Augenzeugen eine Maschine der niederländische Airline KLM). Kurz vor eins werden Gefangene, gefesselt und mind. einer mit Helm, einzeln oder zu zweit in Polizeitransporter gebracht. Die Transporter (ca 14) fahren im Abstand von 30 Sekunden vor einen Hallenausgang, von wo die Opfer schnell in die Wagen geführt werden und dann weiter Richtung Rollfeld gebracht werden. Danach wird es ruhig. Um 2°° Uhr startet eine Maschine in den Hamburger Nachthimmel.
Neben vier togoischen Flüchtlingen aus Hamburg wurden nach unseren Wissen zwei weitere aus Berlin, einer aus Sachsen-Anhalt und ein kamerunischer Flüchtling aus Karlsruhe in das Flugzeug gezwungen. Mehrere der uns bekannten Gefangenen hatten sich bereits zuvor ihrer Abschiebung in die Diktatur Togo widersetzt, mindestens drei waren nach eigenen Aussagen deshalb in Polizeigewahrsam mißhandelt worden. Ein Gefangener informierte kurz vor der Abschiebung seine Angehörigen, daß er mit anderen auf dem Hamburger Flughafen sei und daß sie sich weigern werden, das Flugzeug zu besteigen.
Der Mann aus Kamerun war ebenso wie die togoischen Flüchtlinge in oppositionellen Organisationen tätig. Er war auch an einer demonstrativen Besetzungsaktion der kamerunischen Botschaft in Bonn beteiligt, wonach die Botschaft geäußert hatte, daß sie die Aktivisten gerne in ihre Hände bekommen würde. All dies war bekannt, ebenso wie die Aktivitäten der anderen Abgeschobenen gegen das Regime des General Eyademas in Togo, dennoch wurden die Asylgesuche abgelehnt.
Mit falschen Informationen wird die Öffentlichkeit hinter das Licht geführt und im Geheimen werden Menschen, die den Schutz durch die Genfer Konventionen genießen müssten, unter massiver Gewaltanwendung in die Hände ihrer Verfolger ausgeliefert.
Die gestrige Polizei- und Ausländerbehörden- und Innenbehördenoperation, an der mindestens sechs Bundesländer beteiligt waren (Baden Württemberg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg) erinnert an die Nacht und Nebel Aktionen der Gestapo während der Nazidiktatur.
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, Perspective Togo e.V. Hamburg und die Sozialistische Partei Iran (SPI) protestieren gegen die kriminellen und menschenrechtsverletztenden Praktiken der deutschen Behörden, die sich nicht nur in der gestrigen Massendeportation, organisiert von der Clearingstelle (Säuberungsstelle) Hamburg, zeigt.
Wir rufen zur Mobilisierung aller gesellschaftlichen Kräfte auf, um die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von deutschen Behörden systematisch und auf alltäglicher Basis vorbereitet und durchgeführt werden, zu stoppen.
Wir unterstreichen erneut die Forderung nach einem sofortigen generellen Abschiebestop nach Togo.
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Koordinationskreis Hamburg
Abschiebung von KLM durchgeführt
Kontaktinformationen von www.klm.de:
City: Berlin
Address: Tegel Airport, Passenger handling Phone:0 30/ 41 01-38 44
City: Bremen
Address: Passenger handling Phone:04 21 / 5 36-4 30
City: Cologne/Bonn
Address: Passenger handling Phone:0 22 03 / 40 - 26 62
City: Dusseldorf
Address: Passenger handling Phone:02 11 / 4 21 - 62 75
City: Frankfurt
Address: Passenger handling Phone:0 69 / 69 0 - 2 18 31
City: Hamburg
Address: Passenger handling Phone:040 / 50 75 20 63
City: Hanover
Address: Passenger handling Phone:05 11 / 9 77 - 21 51
City: Munich
Address: Passenger handling Phone:0 89 / 9 75 - 9 22 23
City: Nuremberg
Address: Passenger handling Phone:09 11 / 9 37 - 19 29
City: Stuttgart
Address: Passenger handling Phone:07 11 / 9 48 - 29 99
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
So langsam kommen einem Bedenken!
Wollen wir mal ne Größere Emigrationswelle
Hier wird einem nur von Tag zu Tag Französischer zu Mute, ich fühle mich schon wie ein Baguette!
wat
Und ihr labert von auf DEmos gehen und sich wehren abba ihr verät mit diesen Bildern jeden der auf den bildrn drauf is
Bei der nächten Demo werd ick und n paar Kumpels jeden mit Kamara abziehen damit die sog. Antifas uns nich verraten können denn das is schon das 10.-11. Bild eurer Seite wo man alle Gesichter erkennen kann
warum regt ihr euch denn dann über die Bullen auf die uns filmen die stellen dat wenigstens nich ins Internet so wie ihr meckert übern Staat und über Nazies und spielt den dabei abba in die Hände
RESPECT!!!!!!!!!!!
Nazi-Demo In Schwäbisch-Hall
Antifa Heilbronn
@egal
Wenn wir Bilder von unseren, oder anderen, Aktionen ins Netz stellen, sind die Gesichter immer unkenntlich gemacht. Es gibt aber auch Leute die das gar nicht wollen und ihr Gesicht zeigen wollen, und denen geben wir auch die Möglichkeit dazu dies zu tun.
Und zu deinem Kommentar "Bei der nächten Demo werd ick und n paar Kumpels jeden mit Kamara abziehen damit die sog. Antifas uns nich verraten können" können wir nur sagen: Du bist bei unseren Aktionen nicht erwünscht!
Alle müssen kämpfen für den "Kalifen
Er darf nicht abgeschoben werden, denn ihn würden ja in der Türkei Folter und Ungerechtigkeit drohen! Er ist ja ein ausländischer Mitbürger und darf auch seine Meinung äußern, auch wenn sie Gefahr für andere dartellt!
Auch wenn es zynisch klingt, aber so redet ihr, nicht jeder der zu uns kommt sollte auch geschützt werden, denn auch ausländische Mitbürger können schlechte Menschen sein, auch wenn ihr es lieber auf die Deutschen beschränkt und der "Kalif" ist nun mal gefährlich!
Also diskutiert und handelt nicht erst, wenn sie zu uns kommen müssen, da es ihnen schlecht in eigenen Land ergeht! Sondern bekämpft Probleme an ihren Wurzeln, wie die Diktatoren und Hunger in Afrika, Südamerika und den Nahen Osten! Unsere Regierung(ist schlecht ich weiß!)muß es ausbaden, was UN und weiß ich was noch für andere Organisationen hätten schon vorher tuen müssen, damit es gar nicht erst zu solchen Maßnahmen kommen muß!
ALLE FÜR EINE BESSERE WELT!