[Berlin] Perspektivenkongress eröffnet
Unter dem Motto "Es geht auch anders - Perspektiven für eine andere Politik" begann am Freitag abend in Berlin der Perspektivenkongress von Gewerkschaften, attac, NGOs, usw. Mehr als 70 Trägerorganisationen wollen die Überzeugung, daß es "auch anders geht" mit Inhalten füllen. 3 Tage lang finden an der TU Berlin hunderte Diskussionen, Workshops, Vorträge und Filmpräsentationen in insgesamt 14 Themenachsen statt. Dabei werden Arbeitsformen übernommen, die das WSF in Porto Alegre entwickelt hat. Rund 1000 Menschen besuchten die Eröffnungsveranstaltungen am Freitag abend. im Foyer des Hauptgebäudes präsentieren sich viele Organisationen.
Nach Eröffnungsreden von Prof.Hengsbach und Luciana Castellina (Il Manifesto) begann im Audimax eine Podiumsdiskussion zur Kritik des vorherrschenden "Gesellschafts- und Politikmodells". Der Saal war überfüllt, einige mussten auf dem Boden sitzen. Die Diskussion ging von der Frage aus, warum Diskurse nicht von "uns", sondern von den Eliten bestimmt wird - und was "wir" tun können, damit auch unsere Standpunkte gesellschaftlich stärker wahrgenommen werden. Dabei wurde von Vertrauen und Wahrnehumg in Institutionen ausgegangen. Die Glaubwürdigkeit der Gewerkschaften wäre nach Ansicht von Peters (IG Metall) vor allem wegen einer Kampagne gegen selbige niedriger. Andererseits räumte er auch "Fehler" der Gewerkschaften ein. Pedram Shayar (attac) erklärte, daß Verlust der Glaubwürdigkeit sozialer Bewegungen vor allem mit Enttäuschungen, Misserfolgen - vor allem durch die Erfahrungen mit der Grünen Partei - zu tun hat. Allerdings seien soziale Bewegungen am wenigsten von Glaubwürdigkeitsverlust betroffen, zumal es momentan dort sehr viele neue Entwicklungen gäbe. Er erwähnte zudem, daß es momentan nicht um Sozialabbau ginge. Vielmehr geht es darum, daß wir einen Systemwechsel erleben, der mit enormer Geschwindigkeit von statten geht. Diskurse und ein bestimmter Konsens des Mainstream verhinderte bisher effektive Gegenwehr. Ausserdem prangerte er die Idelogie des Standortnationalismus und der Pseudogemeinschaften an.
Nach der Diskussion gab es noch politisches Kabarett. Die "radikalere Linke" der Stadt fehlte diesem Abend -von einigen Einzelpersonen abgesehen- fast vollständig. Impulse aus dieser Richtung konnten so kaum gegeben werden. Andererseits: einige Inhalte auf dem Kongress scheinen radikaler als das, was oft von der "radikalen Linken" kommt.
Die 14 Themenachsen, in derem Rahmen die Veranstaltungen der nächsten Tage stattfinden sind: Beschäftigung, Finanzmärkte, Arbeit, Demokratie, Bildung, Verlust des Sozialen, Öffentliche Güter, Krieg und Frieden, Innovation, Kunst und Medien, Migration, Ökologie, Freie Informationsgesellschaft und Vernetzung.
Nach der Diskussion gab es noch politisches Kabarett. Die "radikalere Linke" der Stadt fehlte diesem Abend -von einigen Einzelpersonen abgesehen- fast vollständig. Impulse aus dieser Richtung konnten so kaum gegeben werden. Andererseits: einige Inhalte auf dem Kongress scheinen radikaler als das, was oft von der "radikalen Linken" kommt.
Die 14 Themenachsen, in derem Rahmen die Veranstaltungen der nächsten Tage stattfinden sind: Beschäftigung, Finanzmärkte, Arbeit, Demokratie, Bildung, Verlust des Sozialen, Öffentliche Güter, Krieg und Frieden, Innovation, Kunst und Medien, Migration, Ökologie, Freie Informationsgesellschaft und Vernetzung.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Weitere Berichterstattung zum Kongress
Der Sozialethiker Prof. Dr. Hengsbach griff am ersten Abend des Perspektivenkongresses die Agenda 2010 an: Anstatt Reformen zur Verbesserung der Lebenslage der Bevölkerung gebe es Reformspektakel...
weiter:
Danach forderte Luciana Castellina von »Il Manifesto« aus Italien einen »politisch-kulturellen Gegenentwurf«, der Elemente der Selbstverwaltung, der freiwilligen Abeit und kollektiver Dienstleistungen enthält.
weiter:
Bilder von der Podiumsdiskussion (die Mr.Y in seinem Artikel erwähnt)
Jungle world: Kritik- FRundschau:Reformismus
Auf dem Perspektivenkongress am kommenden Wochenende in Berlin sollen Alternativen zur Politik der Bundesregierung und der Globalisierung gesucht werden. von steffen falk
Als am 5. Dezember 2002 Attac, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Venro, der Dachverband der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen, auf einer Pressekonferenz ein Papier zur so genannten Globalisierung vorstellten, sollte dies der offizielle Beginn eines Erfolg versprechenden Joint Ventures sein. Unter dem Titel »Globalisierung gerecht gestalten« wurde erstmals eine gemeinsame Stimme gegen die Sozialstaats- und Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Bundesregierung erhoben.
Doch nicht immer läuft die Zusammenarbeit zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Als die gemeinsamen Demonstrationen am Europäischen Aktionstag gegen den Sozialabbau am 3. April dieses Jahres, an denen sich auch viele Sozialverbände beteiligten, vom DGB dominiert wurden, war schon von einer feindlichen Übernahme durch die Gewerkschaften die Rede. Äußerungen wie die von Hubertus Schmoldt, dem Vorsitzenden der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), der Aktionstag sei und bleibe »eine Kundgebung des DGB«, sorgten bei Attac zusätzlich für Unmut.
Doch bei allen Reibereien und inhaltlichen Unterschieden ist der Nutzen der Zusammenarbeit für beide Seiten unbestritten. Während die Globalisierungskritiker in der Öffentlichkeit an Seriosität hinzugewinnen, werden die Vertreter der Lohnabhängigen auch für Jüngere wieder attraktiver. Unter dem Motto »Es geht auch anders« treffen sich nun am kommenden Wochenende an der Technischen Universität Berlin (TU) die Enttäuschten der Republik, um über Perspektiven für eine andere Politik zu diskutieren.
Die Liste der beteiligten Organisationen liest sich wie ein Who is Who der außerparlamentarischen Sozialdemokratie. Neben Attac und verschiedenen Einzelgewerkschaften rufen vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und dem freien Zusammenschluss der Studierendenschaften bis zur Volkssolidarität und dem Wissenstransfer e.V. fast alle wichtigen Verbände, Gruppen und Initiativen der Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung und aus dem kirchlichen Milieu zu dem »Perspektivenkongress« auf.
Zustande gekommen ist der Kongress auf Initiative der Professoren Elmar Altvater und Birgit Mahnkopf und des Dozenten Frieder Otto Wolf aus dem wissenschaftlichen Beirat von Attac. Der aufrufende Text, der von einer Redaktionsgruppe mit Mitgliedern aus verschiedenen Verbänden erstellt wurde, sollte auch dazu dienen, noch weitere Organisationen für eine Teilnahme zu gewinnen.
Man wollte es offensichtlich allen recht machen. Der Aufruf zeugt von dem ernsthaften, aber gescheiterten Versuch einer Kritik an der Ideologie der Chancengleichheit und der Marktgerechtigkeit. Dieses Konglomerat aus schon bekannten Flugblättern und Appellen aus der Bewegung gegen den Abbau des Sozialstaats geht von dem Idealbild vom kapitalistischen Markt aus, das sich Attac und seine Verbündeten offenbar nach wie vor machen.
Es ist ein langweiliges Spiel, der Regierung und denen, die von ihrer Politik profitieren, vorzuwerfen, dass sie lügen. Jeder weiß, dass der Sozialstaat nicht gerettet wird, indem man ihn zusammenstreicht. Eine Perspektive bietet sich einem selbst erst wieder, wenn man das Richtige in der falschen Wirtschaftsweise entdeckt und der Wirtschaft und der Regierung Ziele und Zwecke unterstellt, die diese gar nicht haben. So behauptet man, Alternativen zur herrschenden Markt- und Wettbewerbsideologie zu diskutieren, und vertritt dabei genau letztere.
Selbstverständlich taucht der Sachzwang, nach dem sich Wirtschaft und Nationalstaat richten, nicht aus dem Nichts auf, sondern wurde von den verantwortlichen Akteuren des Marktes selbst erst eingerichtet. Die Politik glaubt selbst fest daran und handelt auch danach, dass es für das Wohlergehen der Bevölkerung nichts Besseres gibt als das heimische Kapital und dessen Wachstum in aller Welt. Der behauptete objektive Zwang muss als Grund für Maßnahmen herhalten, die für die meisten Menschen noch immer eine Verschlechterung ihrer konkreten Lebenssituation mit sich bringen.
Dass dahinter ein ganz klares Bedürfnis einer anonymisierten Interessengemeinschaft, die auch gerne »die Wirtschaft« genannt wird, nach geringeren Lohnkosten und mehr Chancen in der weltweiten Konkurrenz steht, scheint für die Perspektivensucher jedoch nicht hinterfragbar zu sein. Denn der Paradigmenwechsel in der Sozialstaatspolitik und die Reform des Arbeitsmarkts werden gemessen an dem Zweck, den man der Wirtschaft sehr wohl zugesteht.
So beklagt die Vorbereitungsgruppe in dem Aufruf u.a., dass »der Bevölkerung gesamtwirtschaftlich weitgehend sinnlose Opfer« abverlangt würden. »Das verstärkt die gravierende Nachfrageschwäche, die auch vielen Unternehmern zum Verhängnis wird.« Solche Sätze suchen verzweifelt nach einem Gesamtinteresse, wo keines ist.
Der »grundlegende Umbau der Gesellschaft« wird beklagt und somit ein grundlegendes Einverständnis mit dieser Gesellschaft bekundet. Was bedeutet dieses ominöse »Es« in dem Motto: »Es geht auch anders!« Und wie geht »es« anders?
In der Vorstellung so: »Dazu zählen z.B. der ökologische Umbau, der Ausbau sozialer Dienstleistungen, mehr öffentliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur, eine wirksame Verteilung nach unten durch Vermögenssteuern und Mindestbesteuerung von Unternehmen, eine solidarische Bürgerversicherung oder ein existenzsicherndes Mindesteinkommen für alle Menschen.« Ja, »es« könnte so schön sein. Doch wer den »Ausbau sozialer Dienstleitungen« fordert, hat die zu verwaltende Armut längst akzeptiert und will sie allenfalls »sozial verträglich« gestalten.
Letztlich werden von den Podiumsteilnehmern und Seminarbesuchern Verbesserungsvorschläge und ein alternatives Regierungsprogramm zur Verwirklichung derselben Ziele erarbeitet, die sich auch die so arg gescholtene Bundesregierung gesetzt hat. So macht der Kongress am Samstag erst einmal das, was zurzeit alle tun: »Wege zu mehr Beschäftigung« suchen.
Während sich die Wirtschaft fragt, wie viel Demokratie der Markt verträgt, fragt sich der Kongress, wie viel Markt die Demokratie verträgt. »Der Sozialstaat ist finanzierbar«, verkündet der Titel einer Veranstaltung, »Bildung ist keine Ware« der einer anderen. »Innovationen – Wohin?« fragt eine weitere. Neu ist das alles nicht, und es kann eine Perspektive nur bieten, wenn man sehnsüchtig in die verklärte Vergangenheit schaut.
Die angekündigte Kontroverse dürfte auch ausfallen, wenn auf dem Abschlusspodium am Sonntag »einer anderen Perspektive für ein modernes Deutschland« nachgegangen wird und ein »alternatives Vollbeschäftigungskonzept« gesucht wird. Eine Diskussion über Wahlalternativen soll auf dem Kongress nicht stattfinden, eine Wahlempfehlung soll schon gar nicht ausgesprochen werden. Warum eigentlich nicht, muss man sich angesichts des Programms fragen.
Doch unter dem Aufruf zum Kongress finden sich weder der beleidigte Flügel der SPD noch die Initiative Soziale Gerechtigkeit wieder. Das Politikerverbot führte sogar dazu, dass dem in der Bewegung wohl gelittenen Tobias Pflüger wegen seiner Kandidatur für die PDS bei den anstehenden Europawahlen ein Podiumsplatz aberkannt wurde. Es geht wohl auch darum, die Illusion eines großen Aufbruchs von »unten« aufrechtzuerhalten.
Ein erklärtes Ziel der Veranstalter ist neben einem Folgetreffen und dem Erstellen eines Tagungsbandes die Bildung eines deutschen Sozialforums spätestens im nächsten Jahr, mit dem auch eine Beteiligung am Kirchentag angestrebt wird. Es wächst zusammen, was zusammengehört
--------------------
--------------------
Eine bunte Truppe sucht Politik-Alternativen
Gewerkschaften und Initiativen organisieren gemeinsamen Kongress / Kritik aus den eigenen Reihen
Anfang April haben 500 000 Menschen gegen Sozialabbau demonstriert. Jetzt will die Linke auf einem Kongress ihre politischen Alternativen präsentieren. Das Konzept der Tagung stößt jedoch auch auf Kritik.
VON EVA ROTH
Frankfurt a. M. · 13. Mai · "Es geht auch anders!" Unter diesem Motto wollen am Wochenende rund 1200 Menschen in Berlin über Politik-Alternativen diskutieren. Der "Perspektivenkongress" befasst sich mit den Themen Arbeitslosigkeit, Sozialstaat, Ökologie, Migration und Friedenspolitik. Die Liste der Veranstalter ist lang: 77 Organisationen machen mit: Gewerkschaften, die Globalisierungskritiker von Attac, Umweltschützer, Friedensgruppen, Arbeitsloseninitiativen, Kirchen und Wissenschaftler.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die den Kongress mit angestoßen hat, findet die bunte Mischung klasse: "Sowas hatten wir noch nicht", freut sich Niko Stumpfögger, derzeit Verdi-Koordinator des Kongresses und ansonsten persönlicher Referent von Verdi-Chef Frank Bsirske. Zum ersten Mal würden Gewerkschaften und Initiativen "Themen beider Spektren" erörtern. Ziel sei es, dass sich die Gruppen vernetzen und ihre Vorschläge in der politischen Debatte eine größere Rolle spielen. Auf diese Weise soll ein "Gegenpol zum Mainstream" entstehen. Der 49-Jährige rechnet damit, dass sich die Leute bereits am Wochenende auf Kernthemen wie die Forderung nach mehr Steuergerechtigkeit einigen.
Der Hamburger Politologe Jürgen Hoffmann findet es richtig, dass die Gruppen versuchen, die "diffuse Kritik" an der rot-grünen Regierung zu bündeln. Die Vielfalt berge aber auch Risiken. Er fürchtet, dass am Ende nur die negative Botschaft bleibt: Weg mit dem Neoliberalismus! "Das ist mir zu plakativ, weil es verdrängt, warum der Neoliberalismus erfolgreich ist." Beim Thema Wirtschaftspolitik würden vor allem "linkstraditionalistische" Positionen vorgetragen, die eine höhere Verschuldung verlangen. "Diese Perspektive bringt die Bundesrepublik nicht weiter", so Hoffmann.
Auch Verdianer klagen über die traditionalistische Schlagseite der Tagung. Sie sind schon länger genervt von den "vereinfachenden Parolen" der Wirtschaftexperten in der Verdi-Zentrale, die "die Lebensrealität der Menschen nicht ändern". Für die praktische Politik, meint ein Funktionär, verspreche er sich von dem Kongress wenig. Doch die Skeptiker vertreten nicht die offizielle Linie: Sowohl Verdi-Chef Bsirske als auch IG-Metall-Boss Jürgen Peters erweisen dem Kongress die Ehre. Die kompromissorientierte Chemie-Gewerkschaft beteiligt sich dagegen nicht. Man habe bereits ein eigenes Zukunftsforum veranstaltet, sagt ein Sprecher und fügt diplomatisch hinzu: Seine Gewerkschaft hoffe, dass die Antworten der Tagung auch in die Zeit passen.
Und welche Rolle spielt der Kongress für die Debatte über eine neue linke Partei? "Gar keine", versichert Verdi-Mann Stumpfögger und verweist darauf, dass das Thema im offiziellen Programm nicht auftaucht. Klaus Ernst sieht das anders. Der Schweinfurter IG-Metall-Chef gehört zu den Vätern der "Initiative Arbeit und soziale Gerechtigkeit", die eine Parteigründung erwägt. Das Treffen sei "sehr wichtig", sagt Ernst, er hofft auf Hinweise, "welche inhaltlichen Positionen wir aufgreifen müssen".
nur 14 Tage freigeschalteter Link: (mit Foto)
Perspektiven[kongress] mit ZEGG?
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Überlegungen
Einige Leute werden zum nachdenken angeregt, aber die die das Sagen aben, die kratzt das nicht die Bohne, da sie wissen "wir" kleinen Leute können eh nichts gegen sie machen.
Deshalb mal die Überlegung von mir: Was würde passieren wenn sich alle linken Vereine, Strukturen und Institutionen zusammenschliessen würden und ein bundesweites Netzaufbauen um arbeiten besser zu planen und vor zubereiten?
Was würde passieren wenn sich alle kleinen einzelnen Gruppen zu EINER großen zusammen schliessen würden?
Wenn diese Gruppe geschlossen auf Bundesebene Politik machen würde und nicht mehr nur vereinzeln regional und ab und an überregional?
Vergesst dann erstmal die Streitigkeiten und Idiologien die euch von der und der linken Gruppe unterscheidet und macht was gemeinsames.
Dann würden die da oben merken das es eng wird und man köntne Druck auf sie ausüben sodass auch etwas passiert.
Hätten die ganzen linken Parteien in Russland vor der Novemberrevolution sich zusammen geschlossen wäre viel Blut nicht vergossen worden.
Wie gesagt nur eine Überlegung.
@ AdrianPlass
Das was Du weiter vorschlägst, soll ja gerade auf dem Kongress passieren! Aber nur in Form einer Vernetzung. Eine Einheitspartei, wo alle zusammengeschlossen werden und sich einer Ideologie unterordnen, würde wieder in einer neuen SED enden. Basisdemokratische Netzwerke ohne starre Ideologien und mit starker Selbstorganisationstendenz (um mit eigenen Strukturen den faulen Staat zu ersetzen/überwinden) sind meiner Ansicht nach geeigneter, um eine "bessere" Welt zu erreichen.