Drogengesetze / USA
Anfang April reiste eine Delegation der argentinischen Madres de Plaza
de Mayo auf Einladung einer us-amerikanischen Menschenrechtsorgani-
sation in die USA um die dortige Drogengesetzgebung wegen ihrer
rigiden Unmenschlichkeit und ihres Rassismus`anzuprangern (Bericht)
de Mayo auf Einladung einer us-amerikanischen Menschenrechtsorgani-
sation in die USA um die dortige Drogengesetzgebung wegen ihrer
rigiden Unmenschlichkeit und ihres Rassismus`anzuprangern (Bericht)
(vorab: die Madres de Plaza de Mayo sind ein Zusammenschluss von Müttern verschiedenen Alters die gegen das Verschwinden ihrer Kinder während der argentinischen Militärdiktatur als Protest den "Maiplatz" in Buenos Aires besetzten und kontinuierlich Mahnwachen abzuhalten begannen - womit sie bis dato nicht geendet haben ebensowenig wie mit ihrer Solidarität mit den sozialen internationalen Bewegungen )
" Tausende Latein -und AfroamerikanerInnen werden beobachtet und fallen als Delinquenten den inhumanen Drogengesetzen der USA zum Opfer " , so die Anklage der Madres de Plaza de Mayo die sich New York mit verschieden Menschenrechtsorganisationen zur gemeinsamen Forderung nach einer Beendigung dieser Repression im Protest zusammenfanden .....
defendemos la vida ( verteidigen wir das Leben )
Das als trastisch bezeichneten" Rockefeller-Gesetz" von 1973 erlaubt die Verhaftung wegenDrogenkonsumes ab 15 Jahren ,auch im Falle von Suchterkrankung oder einem Minimum von Marihuana .Das Gesetz hat fatale Auswirkungen für Minderheiten : 94,2 % der deshalb Inhaftieren sind Latin@s oder afroamerikanisch von ihnen wiederrum sind 80 % suchterkrankt. Hunderte von Familien werden so mit einem " Privatproblem " im Stich gelassen.
Die Madres dePlaza de Mayo trafen u.a. auf den Generalstaatsanwalt von Manhatten ,Robert Morgenthau und den Senator Eric Schneidermann .Ausserdem wurden sie von William Moses vom KünstlerInnen Fond gegen Rassismus und Gerechtigkeit und MitgliederInnen des " Rates New York" empfangen ; inclusive Pressekonferenz. Sie sprachen mit Familien Inhaftierter und besuchten Washington Heights.
Weiter gab es eine Erörterung mit dem argentinischen UNO-Botschafter, Cesar Mayorad und eine Sonderkonferenz mit dem " Rat New York " ; Zusammenkünfte mit staatlichen Abgeordneten und Senatoren und im Besonderen mit dem hispanischen und schwarzen Block. Zudem einen Ehrenempfang seitens der demokratischen Kammer .....
Abschliessend fand ein Protestmarsch zum Büro des Regierenden Pataki in Manhatten , unter Beteiligung diverser Organisationen gegen die Drogengesetzgebung und Rassismus statt. Pataki trat zwar nicht in Erscheinung - aber am Vorabend hatte es eine Konferenz mit dem Kriminalgeneraldirektor Chauncey Parker ( dessen Priorität das " Rockefellergesetz" ist ) gegeben , wobei den Madres eine Gesetzesreform versichert wurde ....diese steht bereits seit July 2003 zur Debatte ..und " muß einer nochmaligen Prüfung unterzogen werden " ......
Von den " Müttern Verschwundener, New York " ( deren Einladung die Argentinierinnen gefolgt waren ) wurden viele , viele Unterschriften gegen die Verschleppung der Gesetzesreform gesammelt.
Die Madres de Plaza de Mayo wurden als authentische Kraft im Kampf um Menschenrechte geehrt und so war denn auch in die Proteste ein Schweigemarsch integriert :" i für die 30 000 Verschwundenen - die gegenwärtig sind und bleiben , immer ! "
http://argentina.indymedia.org/news/2004/04/188320.php
******************
( Zusatz: die Würdenträgerin der Madres , Hebe de Bonafini erhielt am 19.März zwei Mordrohungen. Eine davon flüsterte ihr eine dann entfliehende Person im Rücken zu , die andere erfolgte per Telefonanruf.
Beide stehen in Zusammenhang mit der Einweihung seitens des argentinischen Präsidenten Nestor Kirchner der " Escuela de Mecanica de la Armada ( ESMA ) .Hierfür wurde das grösste Zentrum für Folter , illegale Verhaftungen und Exekutionen während der Militärdiktatur umgewandelt. Ca 3500 Menschen wurden an diesem Ort ermordet .....
Die Madres de Plaza de Mayo hatten gegen diesen Affront gegenüber den Opfern und Hinterbliebenen der argentinischen Militärdiktatur heftig und öffentlichkeitswirksam protestiert ....
SI LA TOCAN......NOS TOCAN A TODOS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
( wenn sie eine/nen von uns ......berühren sie und alle !!!!!!!! )
http://argentina.indymedia.org/news/2004/03/184419.php
LINKS ZUR AKTUELLEN DROGENPOLITIK
Feature ( ständig aktualisiert )
http://de.indymedia.org/2004/03/76895.shtml
http://drogenmafia.clan.ws/
LITERATUR
"Schmutzige Hände. Wie die westlichen Staaten mit der Drogenmafia kooperieren",
Jürgen Roth ; Goldmann, 2001 (ISBN 3-442-15134-1).
# LEGALISIERUNGSKAMPAGNE #
http://de.indymedia.org/2004/03/77634.shtml
Mehr Argumente zur Drogenlegalisierung sind hier zu finden:
http://www.geocities.com/theloepa/drogen.html
" Tausende Latein -und AfroamerikanerInnen werden beobachtet und fallen als Delinquenten den inhumanen Drogengesetzen der USA zum Opfer " , so die Anklage der Madres de Plaza de Mayo die sich New York mit verschieden Menschenrechtsorganisationen zur gemeinsamen Forderung nach einer Beendigung dieser Repression im Protest zusammenfanden .....
defendemos la vida ( verteidigen wir das Leben )
Das als trastisch bezeichneten" Rockefeller-Gesetz" von 1973 erlaubt die Verhaftung wegenDrogenkonsumes ab 15 Jahren ,auch im Falle von Suchterkrankung oder einem Minimum von Marihuana .Das Gesetz hat fatale Auswirkungen für Minderheiten : 94,2 % der deshalb Inhaftieren sind Latin@s oder afroamerikanisch von ihnen wiederrum sind 80 % suchterkrankt. Hunderte von Familien werden so mit einem " Privatproblem " im Stich gelassen.
Die Madres dePlaza de Mayo trafen u.a. auf den Generalstaatsanwalt von Manhatten ,Robert Morgenthau und den Senator Eric Schneidermann .Ausserdem wurden sie von William Moses vom KünstlerInnen Fond gegen Rassismus und Gerechtigkeit und MitgliederInnen des " Rates New York" empfangen ; inclusive Pressekonferenz. Sie sprachen mit Familien Inhaftierter und besuchten Washington Heights.
Weiter gab es eine Erörterung mit dem argentinischen UNO-Botschafter, Cesar Mayorad und eine Sonderkonferenz mit dem " Rat New York " ; Zusammenkünfte mit staatlichen Abgeordneten und Senatoren und im Besonderen mit dem hispanischen und schwarzen Block. Zudem einen Ehrenempfang seitens der demokratischen Kammer .....
Abschliessend fand ein Protestmarsch zum Büro des Regierenden Pataki in Manhatten , unter Beteiligung diverser Organisationen gegen die Drogengesetzgebung und Rassismus statt. Pataki trat zwar nicht in Erscheinung - aber am Vorabend hatte es eine Konferenz mit dem Kriminalgeneraldirektor Chauncey Parker ( dessen Priorität das " Rockefellergesetz" ist ) gegeben , wobei den Madres eine Gesetzesreform versichert wurde ....diese steht bereits seit July 2003 zur Debatte ..und " muß einer nochmaligen Prüfung unterzogen werden " ......
Von den " Müttern Verschwundener, New York " ( deren Einladung die Argentinierinnen gefolgt waren ) wurden viele , viele Unterschriften gegen die Verschleppung der Gesetzesreform gesammelt.
Die Madres de Plaza de Mayo wurden als authentische Kraft im Kampf um Menschenrechte geehrt und so war denn auch in die Proteste ein Schweigemarsch integriert :" i für die 30 000 Verschwundenen - die gegenwärtig sind und bleiben , immer ! "
http://argentina.indymedia.org/news/2004/04/188320.php ******************
( Zusatz: die Würdenträgerin der Madres , Hebe de Bonafini erhielt am 19.März zwei Mordrohungen. Eine davon flüsterte ihr eine dann entfliehende Person im Rücken zu , die andere erfolgte per Telefonanruf.
Beide stehen in Zusammenhang mit der Einweihung seitens des argentinischen Präsidenten Nestor Kirchner der " Escuela de Mecanica de la Armada ( ESMA ) .Hierfür wurde das grösste Zentrum für Folter , illegale Verhaftungen und Exekutionen während der Militärdiktatur umgewandelt. Ca 3500 Menschen wurden an diesem Ort ermordet .....
Die Madres de Plaza de Mayo hatten gegen diesen Affront gegenüber den Opfern und Hinterbliebenen der argentinischen Militärdiktatur heftig und öffentlichkeitswirksam protestiert ....
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http://drogenmafia.clan.ws/ LITERATUR
"Schmutzige Hände. Wie die westlichen Staaten mit der Drogenmafia kooperieren",
Jürgen Roth ; Goldmann, 2001 (ISBN 3-442-15134-1).
# LEGALISIERUNGSKAMPAGNE #
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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