autonome 1. Mai Demo in Oldenburg

irgendwer 01.05.2004 20:49
Heute haben wir in Oldenburg (NDS) mit etwa 500 Menschen unter dem Motto "Alles für Alle und zwar umsonst - Deutschland halt`s Maul" unsere erste Mai Demo (zum 9. mal) zelebriert. Es war sauwarm, die Sonne brannte uns auf den Pelz und trotz des lockeren Bullenspaliers und einiger Absperrungen um die Innenstadt herum, konnten wir unsere (wie immer nicht angemeldete) Demo durchführen und nach einer Runde um die Innenstadt auf dem Rathausmarkt (FuZo) abschließen. Danach ging es geschlossen samt Kindertrecker der Wagenburg zum Alhambra, wo uns das Straßenfest erwartete.
Heute haben wir in Oldenburg (NDS) mit etwa 500 Menschen unter dem Motto "Alles für Alle und zwar umsonst - Deutschland halt`s Maul" unsere erste Mai Demo (zum 9. mal) zelebriert. Es war sauwarm, die Sonne brannte uns auf den Pelz und trotz des lockeren Bullenspaliers und einiger Absperrungen um die Innenstadt herum, konnten wir unsere (wie immer nicht angemeldete) Demo durchführen und nach einer Runde um die Innenstadt auf dem Rathausmarkt (FuZo) abschließen. Danach ging es geschlossen samt Kindertrecker der Wagenburg zum Alhambra, wo uns das Straßenfest erwartete.

Gestartet wurde wie immer in der Kaiserstr. am HBF vor der ALSO (Arbeitslosenselbsthilfe (www.also.de)). Dann ging es erstmal zum Arschamt wo die GenossInnen der ALSO einen Redebeitrag zu der Agenda 2010, Hartz und Co.hielten. E war wiedermal schön die Ursache der ganzen Misere im Kapitalismus allgemein (na klar) und in der ungehemmten Profitsucht der Arbeitgeber verortet zu sehen.
Danach ging es weiter zum Lappan, wo das SchülerInnenbündnis "Swimmy" (www.usb-oldenburg.de) einen Beitrag über die beschissene neoliberale (Eliten-)Bildungspolitik hielten.
Es folgte der Redebeitrag der SDAJ am Pferdemarkt, der sich hauptsächlich mit Rüstungspolitik beschäftigte. Deren Einstellung forderten um die freiwerdenden Gelder für soziale Projekte zu verwenden.
Ein Stückchen weiter, erneut am Lappan, gab es einen Beitrag einer NoName Gruppe zu der repressiven und neoliberalen Umstruckturierung der Innenstädte. Also z.B. Vertreibung von NichtkonsumentInnen und "anders" aussehenden Menschen aus den Cities.
Der näxte Beitrag wurde am Julius Mosen Platz vom antirassistischen Bündnis gehalten. Sie thematisierten vor allem die rassistische Lager- und Abschiebepolitik der EU-Staaten und im Besonderen der SchweineBRD.

Als wir den Rathausmarkt wollten, um dort unsere Abschlußkundgebung zu halten, meinten die Bullen mit einer Spontansperre uns den Weg abschneiden zu müssen. Nach 5 Minuten Gerangel und heftigem Geschiebe, einigen Stink- und Wasserbomben später, gaben uns die Bullen den Weg frei. Danach konnten wir durch diesen Erfolg beflügelt unsere Abschlusskundgebung durchführen. Diese war ein ein thematischer Rundumschlag, der mit der Aufforderung an Alle, den Arsch hoch zu kriegen, sich zu organisieren und zur Wehr zu setzen, endete.
Der Rückweg führte uns unter anderem über den Schlossplatz, wo die kläglichen Reste der DGB Kundgebung bzw. Demo (mit 180 TeilnehmerInnen) noch feierten.
Der krönende Abschluss des Tages war dann das Straßenfest am Alhambra (www.alhambra.de), wo noch nett in der Sonne gesessen, lecker gegessen und getrunken wurde. Neben dem üblichen Kickern gab es für den Nachwuchs `ne Hüpfburg und allerlei Spielsachen.
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Ergänzungen