Illegale Razzia in Warschau am 28.4.04
Polizei Razzia gegen Anti-Repressions-Aktivisten in Warschau
Das Haus eines polnischen Aktivisten der Koalition Antiautoritärer Gruppen wurde gestern abend von der Polizei durchsucht. Die Polizei begann mit ihrem Besuch am 28. April um kurz vor 22 Uhr. Vom Haus selber aus konnten 4 Polizeifahrzeuge gesehen werden und etwas weiter weg nochmal 6-7. Das Haus des Aktivisten liegt ausserhalb von Warschau; es waren zu dem Zeitpunkt 11 Leute anwesend.
Die Polizisten drangen ohne Vorwarnung in das Haus ein, sie kammen mit Waffen. Sie gaben weder irgendeine rechtliche Begründung für ihren Besuch, noch gaben sie ihre Namen oder Identifikationsnummern an, was nach polnischem Gestz vorgeschrieben ist. Obwohl mehrere Frauen im Haus waren, wurden alle von Polizisten durchsucht. Die Polizisten machte dabei Witze wie "die Schönste aussuchen" etc. Eine Person wurde mehrere Male von der Polizei getreten, eine andere wurde brutal gegen eine Wand geschleudert. Alles lief so ab wie in einem zweitklassigen Film Szenario - die Polizisten riefen "Scheiss Bastards" etc.
Allen Anwesenden wurden Handschellen angelegt. Dann wurden alle nach draussen geführt - und die Durchsuchung fand ohne ZeugInnen statt - wiederum illegal, weil [nach dem Gesetz] mindestens eine BewohnerIn und eine Zeugin bei Durchsuchungen anwesend sein dürfen. Andere Personen, die von draussen die Wohnung betreten wollten, wurden nicht hereingelassen. Das Auto von weissrussischen FreundInnen des Aktivisten wurde ebenfalls durchsucht.
Mindestens 4 Personen werden morgen eine Anzeige gegen die Polizei machen. Die Polizei hatte keinerlei Anweisung seitens der Strafverfolgung, das Haus zu durchsuchen. Einer der bekanntesten polnischen Rechtsanwälte Prof. Rzepliński, der Präsident der Helsinki Stiftung für Menschenrechte war kurz nachdem die Polizei verschwunden war vor Ort.
Die Polizisten drangen ohne Vorwarnung in das Haus ein, sie kammen mit Waffen. Sie gaben weder irgendeine rechtliche Begründung für ihren Besuch, noch gaben sie ihre Namen oder Identifikationsnummern an, was nach polnischem Gestz vorgeschrieben ist. Obwohl mehrere Frauen im Haus waren, wurden alle von Polizisten durchsucht. Die Polizisten machte dabei Witze wie "die Schönste aussuchen" etc. Eine Person wurde mehrere Male von der Polizei getreten, eine andere wurde brutal gegen eine Wand geschleudert. Alles lief so ab wie in einem zweitklassigen Film Szenario - die Polizisten riefen "Scheiss Bastards" etc.
Allen Anwesenden wurden Handschellen angelegt. Dann wurden alle nach draussen geführt - und die Durchsuchung fand ohne ZeugInnen statt - wiederum illegal, weil [nach dem Gesetz] mindestens eine BewohnerIn und eine Zeugin bei Durchsuchungen anwesend sein dürfen. Andere Personen, die von draussen die Wohnung betreten wollten, wurden nicht hereingelassen. Das Auto von weissrussischen FreundInnen des Aktivisten wurde ebenfalls durchsucht.
Mindestens 4 Personen werden morgen eine Anzeige gegen die Polizei machen. Die Polizei hatte keinerlei Anweisung seitens der Strafverfolgung, das Haus zu durchsuchen. Einer der bekanntesten polnischen Rechtsanwälte Prof. Rzepliński, der Präsident der Helsinki Stiftung für Menschenrechte war kurz nachdem die Polizei verschwunden war vor Ort.
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