Berlin: Stolpersteine am 1. Mai
Seit Jahren schreibt die bürgerliche Presse, dass der 1. Mai in Berlin nur noch Eventcharakter für "randalierende türkisch-arabische Jugendbanden" hätte. Damit soll der völlig berechtigte Unmut über die sozialen Verhältnisse in Deutschland und weltweit verunglimpft werden. Dieses Jahr ist der 1. Mai dank der Mai-Steine-Kampagne politischer denn je. Die bürgerlichen Medien sprechen von Chaos-Tagen.
Mai-Steine gegen Sozialterror
Versuche, den 1. Mai schon im Vorfeld zu politisieren gab es auch in den vergangenen Jahren z.B. mit kleineren Kundgebungen. Dieses Jahr gibt es erstmals eine fette Mobilisierungskampagne, die "Mai-Steine", getragen von einem breiten Bündnis linksradikaler und autonomer Gruppen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen u.a. gegen die unsoziale BVG-Politik, vor Arbeits- und Sozialämtern und gegen Kürzungen im Gesundheitswesen wollen die Gruppen aus dem 1. Mai-Bündnis wieder stärker die soziale Frage thematisieren. Insgesamt gibt es bis jetzt 15 solcher Mai-Steine.
Organisiert wird der 1. Mai 2004 u.a. von Gruppen wie Autonome Kommunisten, Gegeninformationsbüro, internationale KommunistInnen, Rote Aktion, solid ´36, Arbeitermacht, Berliner Anti-Nato-Gruppe, das linkradikale Bündnis ACT (aus ALB, Autopool, fels, Subversion International), Ökolinx...
Die bürgerliche Presse hetzt bereits:
"Drei Wochen vor dem 1. Mai gibt es eine Fülle von Aufrufen zu Demonstrationen, Aktionen und Krawall." Tagesspiegel
"Die Szene war schon lange nicht mehr so aktiv. Das könnte dem
1. Mai 2004 eine neue Qualität geben." BZ
"Die Gewaltbereitschaft ist größer geworden...Eine Folge der gesellschaftlichen Realität in Deutschland und Berlin." Grottian in der Morgenpost
"Seit Wochen brodelt es in Berlins linker Szene, und mancher Polizist denkt beunruhigt an den 1. Mai." Berliner Zeitung
Zeitungsartikel und weitere Infos gibt es unter
http://www.myfest.tk
Infos zu den einzelnen Mai-Steinen:
http://www.mai-steine.de
Gemeinsames 1. Mai-Motto:
"Gegen Sozialterror und imperialistisches Morden!
Unsere Agenda heißt Widerstand!"
Kundgebung: 01. Mai, 15 Uhr Potsdamer Platz
Demonstration: 01. Mai, 16 Uhr Potsdamer Platz
Zu den BVG-Aktionen (Termine unten) gibt es bereits einen Aufruf:
Fährst Du noch oder läufst Du schon?
Aktion gegen BVG-Preistreiberei im Rahmen der Mai-Steine-Aktionstage vom 14.-30. April 2004
Ab 1. April schafft die BVG in Absprache mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Sarrazin und dem Senator für Verkehr, Strieder, das Arbeitslosenticket vollständig ab. Damit werden erneut ca. 80.000 Arbeitslosenticket-InhaberInnen (AB) faktisch aus dem öffentlichen Nahverkehr ausgeschlossen.
Denn die knapp 150%ige Erhöhung wird sich wohl kein Arbeitsloser leisten können.
Zuvor, seit 1. Januar 2004, wurde in einer gemeinsamen Aktion der Verantwortlichen in Berlin (SPD-PDS) und Hamburg (CDU-FDP-Schill) die Sozialtickets für Sozialhilfe-EmpfängerInnen abgeschafft.
Zum selben Zeitpunkt erhöhte sich die BVG-Vorstandsriege ihre Top-Gehälter von ca. 200.000 Euro nochmals um 10%. Allein in den letzten 6 Jahren hat sich die BVG-Vorstandsriege ihre Gehälter bereits um 30% erhöht. Das heißt der Senatszuschuss aus öffentlichen Geldern von ca. 17 Millionen Euro ist zum größten Teil schon wieder umverteilt zu Gunsten der BVG-Manager und Teilprivatisierungen sowie für sogenannte Berater-Vertrage mit Privat- und diversen Sicherheitsfirmen.
Auch das angeblich eingesparte Geld der gestrichenen Sozial- und Arbeitslosentickets wird dazu noch vorwiegend in die Installation tausender neuer Überwachungskameras investiert und an private Beraterfirmen verschoben, die weiteren elektronischen Firlefanz wie den kostenpflichtigen SMS-Abrufservice einführen. So bereitet sich die BVG schon mal zu Lasten von uns auf die zu erwartenden Verspätungen der Buslinien vor, die durch das erhöhte Kontrollgebaren entstehen, wie z.B. der Maßnahme, dass Kunden ab dem 1. April nur noch durch den Vordereingang der Busse einsteigen dürfen.
19. + 26. April, 16h, Kundgebung vor der BVG-Zentrale am Kleistpark
Dass der Personalrat der BVG solch absurde Maßnahmen unterstützt, anstatt dem Lohnraub und angekündigten Massenentlassungen Widerstand und Streik entgegenzusetzen, wie von vielen KollegInnen gefordert, wirft auch auf ihn ein schlechtes Bild.
Auch ab dem 1. April wird der bislang 2 Stunden gültige Einzelfahrschein aufgehoben - was für viele Menschen, insbesondere Senioren, die nur mal jemanden kurz besuchen wollen, oder Behördengänge erledigen müssen, eine Verdoppelung des Preises bedeutet.
Die schrittweise neoliberale Privatisierung der BVG wird genauso verlaufen wie bei allen anderen senatseigenen Betrieben (Landesbank, Wasserwerke, GASAG, BEHALA, Wohnungsbaugesellschaft, Vivantes usw.). Es ist immer das selbe korrupte System in der Berliner Politik. Senatsmitglieder genehmigen unter Ausschluss der Öffentlichkeit Top-Gehälter an Vorstände der privatisierten kommunalen Einrichtungen, bringen in der Privatisierungsphase ihren Freundeskreis in den Vorstandsetagen unter, um sich dann bei ihren vorzeitigen Pensionierungen oder Abwahl einen lukrativen Posten zu weitaus höheren Konditionen zu sichern.
Daß diese Landowsky-Politik unter dem SPD-PDS-Senat nahtlos weiterbetrieben wird, lässt sich schon daran ablesen, dass sie es immer wieder verhindern, dass die Landowsky-Clique zur rechtlichen Verantwortung für ihren Bankenskandal gezogen wird.
Gegen neoliberale Privatisierungen ? Für BVG-Nulltarif!
Wie schon im Vorfeld zum 1. Mai der CDU-SPD-Senat die radikale Linke zum Hauptfeind in der Stadt hochstilisiert hat, um seine korrupte Selbstbedienungsmentalität zu vertuschen, so verfährt aktuell der SPD-PDS-Senat, indem er bei der BVG-Privatisierung gegen vermeintliche "Schwarzfahrer" und den angeblich schwunghaften "Ticket-Handel" der Armen in proletarischen Bezirken wie Kreuzberg hetzt, um von seinen eigenen Schweinereien abzulenken. Eine dieser Schweinereien ist es auch, dass sich die SenatorInnen selbst Jahreskarten zum Nulltarif vergeben.
Tatsache ist, so der Geschäftsbericht der BVG von 2002, dass nicht mal 20% der Kosten im Rahmen der Schwarzfahrer-Jagd (Security, Videoüberwachung, gescheiterter Chipkarten-Feldversuch, ...) auch durch Inkasso eingetrieben werden konnten. Dies führte letztendlich zu einem Verlust von jährlich 40 Millionen.
Das eigentliche Ziel der BVG-Manager und des SPD-PDS-Senats ist es, die Menschen mit wenig Geld nicht nur ihrer Mobilität zu berauben sondern das Elend der Menschen soll auch nach der Umstrukturierung der BVG nicht mehr sichtbar sein.
Dies macht deutlich, dass die Leute, die kein Geld haben und sowieso verschuldet sind, nicht bezahlen, egal welche Repressionsinstrumente die BVG für sie ausheckt.
Dass mit der entgültigen Abschaffung des Sozial- und Arbeitslosentickets die von der Teilnahme an der öffentlichen Mobilität Ausgegrenzten sich durch Aggression und vermehrten Sachbeschädigungen an BVG-Einrichtungen Luft verschaffen werden ist eine logische Konzqenz. Um diesem individuellen Protest eine gesellschaftliche Relevanz zu geben rufen wir alle dazu auf, gemeinsam und geschlossen am 1. Mai gegen den Sozialterror zu kämpfen.
Der SPD-PDS-Senat wird an seiner antisozialen Politik scheitern!
Der Countdown läuft, Berlin bleibt rot!
Es gibt keine Alternative zur Revolution!
Rücknahme der BVG-Preistreiberei bis zum 1 Mai!
Linksradikales und Autonomes 1. Mai Bündnis (
http://www.myfest.tk)
[ ? solid ] 36 - die sozialistische jugend kreuzbergs (
http://www.solid36.net)
Kreuzberger Schüler- und StudentInnen
April 2004
Termine zur BVG:
Samstag, 17.4.
Demonstration, 16 Uhr, vom Breitscheidtplatz (Nähe Bhf. Zoologischer Garten) zur BVG-Zentrale mit Konzert (Punk+Rock)
Montag, 19.4., 16h
Protestaktion incl. Vokü+Soundsystem vor der BVG-Zentrale
Montag, 26.4., 16h
Protestaktion incl. Vokü+Soundsystem vor der BVG-Zentrale
Wallpurgisnacht und 01. Mai 2004:
Freitag, 30.4.
Öffentliche + kostenlose Party / Konzert im Mauerpark (Prenzlauer Berg)
01. Mai 2004:
Heraus zum Revolutionären 1. Mai, Unsere Agenda heißt Widerstand!
Zusammen kämpfen gegen Sozialterror und imperialistisches Morden!
Auftaktkundgebung: 15 Uhr, Potsdamer Platz
Demo-Beginn: 16 Uhr, Potsdamer Platz
vormittags: Naziaufmarsch verhindern!
Informationen zu den Protestaktionen vor der BVG-Zentrale und zum Revolutionären 1. Mai 2004 findet ihr unter:
http://www.myfest.tk
Im Rahmen der von einem breiten Spektrum linker und autonomer Gruppen vorbereiteten Mai-Steine-Aktionstage vom 14. bis zum 30. April finden im Vorfeld des Revolutionären 1. Mai zahlreiche Protestaktionen gegen Sozialterror statt.
Unsere Agenda heißt Widerstand!
ab 14. April: Mai-Steine Kampagne (
http://www.mai-steine.de):
Motto: "Sag ja zum Nein!"
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Mai-Stein "Festbankett" - Auftaktaktion: Mi, 14.04.2004, ab 15 Uhr, Hermannplatz (Neukölln): Öffentliche Tafel mit lecker-gutem Essen
------------------------------------------------------------------------
Mai-Stein "BVG und Senat die Zähne zeigen!": Sa, 17.04.2004, 16 Uhr, Auftaktkundgebung am Breitscheidplatz, anschließend Demo zur BVG-Zentrale am Kleistpark, abends Party im Drugstore
------------------------------------------------------------------------
Mai-Stein "MoMA für alle": Sa, 17.04.2004, 16 Uhr, Aktionen vor der "Neuen Nationalgalerie", dort ist derzeit ein Teil der Werke des Museum of Modern Arts (MoMA) ausgestellt - "Wir wollen alles ... Kultur, Mobilität, Gesundheit + ... umsonst!
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Mai-Stein "BVG zum Nulltarif": Mo, 19.04.2004, 16 Uhr, Kundgebung vor der BVG-Zentrale am U-Bhf. Kleistpark (U7) mit Sektempfang für alle SchwarzfahrerInnen, SoundSystem und Vokü
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Mai-Stein "Risikoabschirmung": Mi, 21.04.2004, 14 Uhr vor der Berliner Bankgesellschaft (Alex: Grunerstr./Alexanderstr.): RISIKOABSCHIRMUNGS-AKTION - Protestaktion gegen private Selbstbereicherung auf Kosten der Allgemeinheit mit VoKü, Fußball, Feiern ...
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Mai-Stein "Orte des sozialen Grauens": Do, 22.04.2004, 14 Uhr, U-Bhf. Leopoldplatz - Kundgebung mit anschließender Objektbegehung von Orten des sozialen Grauens: zur Hauptöffnungszeit (inklusive Umfrageaktion und Preisverleihung zum "Weddinger Amtstyrann 2004")
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Mai-Stein "Tour de Luxe - Luxus für alle": Sa, 24.04.2004, ab 15 Uhr Tour de Luxe: Tour von Luxushotel zu Luxushotel - Joggen, Radfahren, Skaten, Bladen - alles ist möglich! - abends Gala-Party mit Preisverleihung für "besondere Leistungen"
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Mai-Stein "Wedding-Contest": So, 25.4.2004, 15 Uhr Nettelbeckplatz: In Erinnerung an den "Blutmai 1929" rufen wir zu einem Contest an den Weddinger Originalschauplätzen auf.
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Mai-Stein "BVG-Aktion: Fährst Du noch oder läufst Du schon?": Mo, 26.04.2004, 16 Uhr, Kundgebung vor der BVG-Zentrale am U-Bhf. Kleistpark (U7) mit SoundSystem, Vokü und weiteren Überraschungen.
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Mai-Stein "Internationalistischer Abend": Mo 26.04.2004, 21 Uhr Schnarup Thumby (Scharnweberstr. 38, U5 Samariterstr.) - Revolutionärer 1.Mai-Warm-up mit Filmen zum Thema 17 Jahre revolutionärer 1. Mai in Berlin, Filme ab 22 Uhr. Keine Befreiung ohne Revolution!
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Mai-Stein "Rad-Ralley": Di, 27.04.2004, Start 13 Uhr Urbanhafen (vor dem Krankenhaus der Vivantes GmbH) - Rad-Ralley zu Orten des sozialen Grauens und der neoliberalen Verwaltung - "Jetzt geht´s rund!"
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Mai-Stein "International": 29.04.2004, Grossdemonstration und Proteste gegen den Europäischen Wirtschaftsgipfel in Warschau, der Gipfel wird anlässlich des Beitritts Polens zur EU veranstaltet
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Mai-Stein "Rock auf der Strasse": 30.04.2004, Konzert am Mauerpark (Prenzlauer Berg), ab 19 Uhr mit sechs Bands auf dem Demo-Sattelschlepper
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Weitere Infos zu den einzelnen Maisteinen gibt es unter
http://www.mai-steine.de
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Weitere Infos unter folgenden Adressen:
Linksradikales und Autonomes 01. Mai-Bündnis
http://www.myfest.tk
Mai-Steine
http://www.mai-steine.de
Versuche, den 1. Mai schon im Vorfeld zu politisieren gab es auch in den vergangenen Jahren z.B. mit kleineren Kundgebungen. Dieses Jahr gibt es erstmals eine fette Mobilisierungskampagne, die "Mai-Steine", getragen von einem breiten Bündnis linksradikaler und autonomer Gruppen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen u.a. gegen die unsoziale BVG-Politik, vor Arbeits- und Sozialämtern und gegen Kürzungen im Gesundheitswesen wollen die Gruppen aus dem 1. Mai-Bündnis wieder stärker die soziale Frage thematisieren. Insgesamt gibt es bis jetzt 15 solcher Mai-Steine.
Organisiert wird der 1. Mai 2004 u.a. von Gruppen wie Autonome Kommunisten, Gegeninformationsbüro, internationale KommunistInnen, Rote Aktion, solid ´36, Arbeitermacht, Berliner Anti-Nato-Gruppe, das linkradikale Bündnis ACT (aus ALB, Autopool, fels, Subversion International), Ökolinx...
Die bürgerliche Presse hetzt bereits:
"Drei Wochen vor dem 1. Mai gibt es eine Fülle von Aufrufen zu Demonstrationen, Aktionen und Krawall." Tagesspiegel
"Die Szene war schon lange nicht mehr so aktiv. Das könnte dem
1. Mai 2004 eine neue Qualität geben." BZ
"Die Gewaltbereitschaft ist größer geworden...Eine Folge der gesellschaftlichen Realität in Deutschland und Berlin." Grottian in der Morgenpost
"Seit Wochen brodelt es in Berlins linker Szene, und mancher Polizist denkt beunruhigt an den 1. Mai." Berliner Zeitung
Zeitungsartikel und weitere Infos gibt es unter
http://www.myfest.tk Infos zu den einzelnen Mai-Steinen:
http://www.mai-steine.de Gemeinsames 1. Mai-Motto:
"Gegen Sozialterror und imperialistisches Morden!
Unsere Agenda heißt Widerstand!"
Kundgebung: 01. Mai, 15 Uhr Potsdamer Platz
Demonstration: 01. Mai, 16 Uhr Potsdamer Platz
Zu den BVG-Aktionen (Termine unten) gibt es bereits einen Aufruf:
Fährst Du noch oder läufst Du schon?
Aktion gegen BVG-Preistreiberei im Rahmen der Mai-Steine-Aktionstage vom 14.-30. April 2004
Ab 1. April schafft die BVG in Absprache mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Sarrazin und dem Senator für Verkehr, Strieder, das Arbeitslosenticket vollständig ab. Damit werden erneut ca. 80.000 Arbeitslosenticket-InhaberInnen (AB) faktisch aus dem öffentlichen Nahverkehr ausgeschlossen.
Denn die knapp 150%ige Erhöhung wird sich wohl kein Arbeitsloser leisten können.
Zuvor, seit 1. Januar 2004, wurde in einer gemeinsamen Aktion der Verantwortlichen in Berlin (SPD-PDS) und Hamburg (CDU-FDP-Schill) die Sozialtickets für Sozialhilfe-EmpfängerInnen abgeschafft.
Zum selben Zeitpunkt erhöhte sich die BVG-Vorstandsriege ihre Top-Gehälter von ca. 200.000 Euro nochmals um 10%. Allein in den letzten 6 Jahren hat sich die BVG-Vorstandsriege ihre Gehälter bereits um 30% erhöht. Das heißt der Senatszuschuss aus öffentlichen Geldern von ca. 17 Millionen Euro ist zum größten Teil schon wieder umverteilt zu Gunsten der BVG-Manager und Teilprivatisierungen sowie für sogenannte Berater-Vertrage mit Privat- und diversen Sicherheitsfirmen.
Auch das angeblich eingesparte Geld der gestrichenen Sozial- und Arbeitslosentickets wird dazu noch vorwiegend in die Installation tausender neuer Überwachungskameras investiert und an private Beraterfirmen verschoben, die weiteren elektronischen Firlefanz wie den kostenpflichtigen SMS-Abrufservice einführen. So bereitet sich die BVG schon mal zu Lasten von uns auf die zu erwartenden Verspätungen der Buslinien vor, die durch das erhöhte Kontrollgebaren entstehen, wie z.B. der Maßnahme, dass Kunden ab dem 1. April nur noch durch den Vordereingang der Busse einsteigen dürfen.
19. + 26. April, 16h, Kundgebung vor der BVG-Zentrale am Kleistpark
Dass der Personalrat der BVG solch absurde Maßnahmen unterstützt, anstatt dem Lohnraub und angekündigten Massenentlassungen Widerstand und Streik entgegenzusetzen, wie von vielen KollegInnen gefordert, wirft auch auf ihn ein schlechtes Bild.
Auch ab dem 1. April wird der bislang 2 Stunden gültige Einzelfahrschein aufgehoben - was für viele Menschen, insbesondere Senioren, die nur mal jemanden kurz besuchen wollen, oder Behördengänge erledigen müssen, eine Verdoppelung des Preises bedeutet.
Die schrittweise neoliberale Privatisierung der BVG wird genauso verlaufen wie bei allen anderen senatseigenen Betrieben (Landesbank, Wasserwerke, GASAG, BEHALA, Wohnungsbaugesellschaft, Vivantes usw.). Es ist immer das selbe korrupte System in der Berliner Politik. Senatsmitglieder genehmigen unter Ausschluss der Öffentlichkeit Top-Gehälter an Vorstände der privatisierten kommunalen Einrichtungen, bringen in der Privatisierungsphase ihren Freundeskreis in den Vorstandsetagen unter, um sich dann bei ihren vorzeitigen Pensionierungen oder Abwahl einen lukrativen Posten zu weitaus höheren Konditionen zu sichern.
Daß diese Landowsky-Politik unter dem SPD-PDS-Senat nahtlos weiterbetrieben wird, lässt sich schon daran ablesen, dass sie es immer wieder verhindern, dass die Landowsky-Clique zur rechtlichen Verantwortung für ihren Bankenskandal gezogen wird.
Gegen neoliberale Privatisierungen ? Für BVG-Nulltarif!
Wie schon im Vorfeld zum 1. Mai der CDU-SPD-Senat die radikale Linke zum Hauptfeind in der Stadt hochstilisiert hat, um seine korrupte Selbstbedienungsmentalität zu vertuschen, so verfährt aktuell der SPD-PDS-Senat, indem er bei der BVG-Privatisierung gegen vermeintliche "Schwarzfahrer" und den angeblich schwunghaften "Ticket-Handel" der Armen in proletarischen Bezirken wie Kreuzberg hetzt, um von seinen eigenen Schweinereien abzulenken. Eine dieser Schweinereien ist es auch, dass sich die SenatorInnen selbst Jahreskarten zum Nulltarif vergeben.
Tatsache ist, so der Geschäftsbericht der BVG von 2002, dass nicht mal 20% der Kosten im Rahmen der Schwarzfahrer-Jagd (Security, Videoüberwachung, gescheiterter Chipkarten-Feldversuch, ...) auch durch Inkasso eingetrieben werden konnten. Dies führte letztendlich zu einem Verlust von jährlich 40 Millionen.
Das eigentliche Ziel der BVG-Manager und des SPD-PDS-Senats ist es, die Menschen mit wenig Geld nicht nur ihrer Mobilität zu berauben sondern das Elend der Menschen soll auch nach der Umstrukturierung der BVG nicht mehr sichtbar sein.
Dies macht deutlich, dass die Leute, die kein Geld haben und sowieso verschuldet sind, nicht bezahlen, egal welche Repressionsinstrumente die BVG für sie ausheckt.
Dass mit der entgültigen Abschaffung des Sozial- und Arbeitslosentickets die von der Teilnahme an der öffentlichen Mobilität Ausgegrenzten sich durch Aggression und vermehrten Sachbeschädigungen an BVG-Einrichtungen Luft verschaffen werden ist eine logische Konzqenz. Um diesem individuellen Protest eine gesellschaftliche Relevanz zu geben rufen wir alle dazu auf, gemeinsam und geschlossen am 1. Mai gegen den Sozialterror zu kämpfen.
Der SPD-PDS-Senat wird an seiner antisozialen Politik scheitern!
Der Countdown läuft, Berlin bleibt rot!
Es gibt keine Alternative zur Revolution!
Rücknahme der BVG-Preistreiberei bis zum 1 Mai!
Linksradikales und Autonomes 1. Mai Bündnis (
http://www.myfest.tk) [ ? solid ] 36 - die sozialistische jugend kreuzbergs (
http://www.solid36.net) Kreuzberger Schüler- und StudentInnen
April 2004
Termine zur BVG:
Samstag, 17.4.
Demonstration, 16 Uhr, vom Breitscheidtplatz (Nähe Bhf. Zoologischer Garten) zur BVG-Zentrale mit Konzert (Punk+Rock)
Montag, 19.4., 16h
Protestaktion incl. Vokü+Soundsystem vor der BVG-Zentrale
Montag, 26.4., 16h
Protestaktion incl. Vokü+Soundsystem vor der BVG-Zentrale
Wallpurgisnacht und 01. Mai 2004:
Freitag, 30.4.
Öffentliche + kostenlose Party / Konzert im Mauerpark (Prenzlauer Berg)
01. Mai 2004:
Heraus zum Revolutionären 1. Mai, Unsere Agenda heißt Widerstand!
Zusammen kämpfen gegen Sozialterror und imperialistisches Morden!
Auftaktkundgebung: 15 Uhr, Potsdamer Platz
Demo-Beginn: 16 Uhr, Potsdamer Platz
vormittags: Naziaufmarsch verhindern!
Informationen zu den Protestaktionen vor der BVG-Zentrale und zum Revolutionären 1. Mai 2004 findet ihr unter:
http://www.myfest.tk Im Rahmen der von einem breiten Spektrum linker und autonomer Gruppen vorbereiteten Mai-Steine-Aktionstage vom 14. bis zum 30. April finden im Vorfeld des Revolutionären 1. Mai zahlreiche Protestaktionen gegen Sozialterror statt.
Unsere Agenda heißt Widerstand!
ab 14. April: Mai-Steine Kampagne (
http://www.mai-steine.de): Motto: "Sag ja zum Nein!"
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Mai-Stein "Festbankett" - Auftaktaktion: Mi, 14.04.2004, ab 15 Uhr, Hermannplatz (Neukölln): Öffentliche Tafel mit lecker-gutem Essen
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Mai-Stein "BVG und Senat die Zähne zeigen!": Sa, 17.04.2004, 16 Uhr, Auftaktkundgebung am Breitscheidplatz, anschließend Demo zur BVG-Zentrale am Kleistpark, abends Party im Drugstore
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Mai-Stein "MoMA für alle": Sa, 17.04.2004, 16 Uhr, Aktionen vor der "Neuen Nationalgalerie", dort ist derzeit ein Teil der Werke des Museum of Modern Arts (MoMA) ausgestellt - "Wir wollen alles ... Kultur, Mobilität, Gesundheit + ... umsonst!
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Mai-Stein "BVG zum Nulltarif": Mo, 19.04.2004, 16 Uhr, Kundgebung vor der BVG-Zentrale am U-Bhf. Kleistpark (U7) mit Sektempfang für alle SchwarzfahrerInnen, SoundSystem und Vokü
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Mai-Stein "Risikoabschirmung": Mi, 21.04.2004, 14 Uhr vor der Berliner Bankgesellschaft (Alex: Grunerstr./Alexanderstr.): RISIKOABSCHIRMUNGS-AKTION - Protestaktion gegen private Selbstbereicherung auf Kosten der Allgemeinheit mit VoKü, Fußball, Feiern ...
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Mai-Stein "Orte des sozialen Grauens": Do, 22.04.2004, 14 Uhr, U-Bhf. Leopoldplatz - Kundgebung mit anschließender Objektbegehung von Orten des sozialen Grauens: zur Hauptöffnungszeit (inklusive Umfrageaktion und Preisverleihung zum "Weddinger Amtstyrann 2004")
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Mai-Stein "Tour de Luxe - Luxus für alle": Sa, 24.04.2004, ab 15 Uhr Tour de Luxe: Tour von Luxushotel zu Luxushotel - Joggen, Radfahren, Skaten, Bladen - alles ist möglich! - abends Gala-Party mit Preisverleihung für "besondere Leistungen"
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Mai-Stein "Wedding-Contest": So, 25.4.2004, 15 Uhr Nettelbeckplatz: In Erinnerung an den "Blutmai 1929" rufen wir zu einem Contest an den Weddinger Originalschauplätzen auf.
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Mai-Stein "BVG-Aktion: Fährst Du noch oder läufst Du schon?": Mo, 26.04.2004, 16 Uhr, Kundgebung vor der BVG-Zentrale am U-Bhf. Kleistpark (U7) mit SoundSystem, Vokü und weiteren Überraschungen.
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Mai-Stein "Internationalistischer Abend": Mo 26.04.2004, 21 Uhr Schnarup Thumby (Scharnweberstr. 38, U5 Samariterstr.) - Revolutionärer 1.Mai-Warm-up mit Filmen zum Thema 17 Jahre revolutionärer 1. Mai in Berlin, Filme ab 22 Uhr. Keine Befreiung ohne Revolution!
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Mai-Stein "Rad-Ralley": Di, 27.04.2004, Start 13 Uhr Urbanhafen (vor dem Krankenhaus der Vivantes GmbH) - Rad-Ralley zu Orten des sozialen Grauens und der neoliberalen Verwaltung - "Jetzt geht´s rund!"
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Mai-Stein "International": 29.04.2004, Grossdemonstration und Proteste gegen den Europäischen Wirtschaftsgipfel in Warschau, der Gipfel wird anlässlich des Beitritts Polens zur EU veranstaltet
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Mai-Stein "Rock auf der Strasse": 30.04.2004, Konzert am Mauerpark (Prenzlauer Berg), ab 19 Uhr mit sechs Bands auf dem Demo-Sattelschlepper
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Weitere Infos zu den einzelnen Maisteinen gibt es unter
http://www.mai-steine.de ------------------------------------------------------------------------
Weitere Infos unter folgenden Adressen:
Linksradikales und Autonomes 01. Mai-Bündnis
http://www.myfest.tk Mai-Steine
http://www.mai-steine.de
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
gegen das eu-treffen
demo: kommunismus statt europa! 30.04. 18Uhr s-bhf-friedrichstr.
danach: alle ab in den mauerpark...
1.mai: naziaufmarsch verhindern! antifa-demo 10.30 u-strausberger platz
revolutionäre 1.mai-demo: 16.00 s-potsdamer platz
reclaim europa
no alk, dogs, etc. !!!!!!!!
watch out for flyers!!!
nachfragen
erstmal ist eins der zitate wieder rum selber n zitat, nämlich von kollege p. grottian. das einzige wort in den anderen zitaten, was vielleicht verunglimpfend ist, ist "krawall", obwohl das aktionsmotto "mai-steine", wie ironisch gemeint es auch sein mag, schon eine "klammheimliche" freude am "krawall" nicht gerade unmöglich erscheinen läßt.
ausserdem würde der laden und das eigene weltbild noch stimmen, wenn die "bürgerliche" presse nicht "hetzen" würde? Bzw. hetzt sie garnicht und man nimmt stereoptyp jede berichterstattung über das eigene (eingebildete) kollektiv nur noch als hetze wahr? die liste der unterstuetzenden gruppen, die das berliner filz regime zu fall bringen werden, tätäää, lässt jedensfalls vermuten, dass die "proletarische" presse das ganze wahrscheinlich geil findet.
ist euch übrigens schonmal aufgefallen, dass das keineswegs sektirerische bündnis "autonomer" poltigruppen namens ACT n echt unglückliches namenskürzel gewählt hat? Oder sollte es tatsächlich der abschied vom verbalradikalismus seitens der überaus erfolgreichen radikalen linken gewesen sein (immerhin haben sich in den letzten 20 jahren rund 87,5% prozent öffentlich zu den überzeugenden und einnehmenden konzepten der linksradikalen bekannt). "Handle" statt "Angreifen"? oder liegt die namensgebung nur daran, das ATTAC schon vergeben war?
kritik
anstatt die massenhafte mobilisierung gegen die nazis zu benutzen wird wieder ein "ganz tolle revolutionäre demo" propagiert
Das primäre Ziel sollte in Berlin um den 1.mai herum das eu-treffen zu verhindern und den naziaufmarsch zu stoppen und den nazis deftig ein paar auf die backen zu geben anstatt in kreuzberg irgendwelche mülltonnen anzünden...denn so wie es aussieht wird es zu einem der größten nazi aufmärsche der letzten jahre kommen...
gegen antisemitismus und rassismus
nazis auf die backen
Skandal in Hessen
in dem ort in mittelhessen leben die initiatoren des "aktionsbündnis mittelhessen", dass hinter den demonstrationen in gladenbach anfang diesen jahres steckt, die durch konsequentes antifaschistisches engagement verhindert wurden.
es ist ein skandal, dass antifaschismus verboten wird, wo er am nötigsten ist. kirtorf ist einer der sichersten orte für rechtsrock-konzerte in der BRD und die nazis sind in das stadtbild und -leben voll integriert. es geht darum diese ländliche idylle der menschenverachtung nachhaltig zu stören.
antifaschismus ist kein verbrechen, er ist selbstverständlich!
unterstützt das vorgehen gegen das verbot
mehr Infos zu BVG-Aktionen
(alternativ:
Anmerkung und aktuell der Berliner Kurier"
Richtig ist, dass in den letzten Jahren null politisch rüberkam und die Randale immer stärker initiiert wirkte, als: Tag, an dem die sonst kaum politisch auftauchenden Migrantenkinder u.a. ihren Frust rauslassen können. Leider fehlt den radikal linksgerichteten und autonomen Menschen mittlerweile jede Bindung zu diesen Jugendlichen. Das müsste sich ändern, würde aber auch offensive Auseinandersetzungen über politische Alternativender Linken mit Vorstellungen junger MigrantInnen bedeuten.
Nicht richtig ist, dass die diesjährige Demo das alte Muster fährt, im Gegenteil. Es findet ein breiter Versuch statt, im Vorfeld und den 1. Mai selbst deutlich zu politisieren, siehe oben! Und die Demo will nach Mitte, auch wenn das wohl kaum zugelassen werden wird.
Zu den Medien:
Ergänzend sei zu sagen, dass auch der Berliner Kurier heute einen "Hasskalender" abgedruckt hat(sehr zu empfehlen!!!), wo alle wichtigen Termine der nächsten zwei Wochen veranschaulicht werden. Das Wort Chaoten taucht leider mehrfach auf, obwohl die Aktionen, alles andere als chaotisch oder gewalttätig klingen. Im Vorfeld wird also von fast allen Seiten der Presse und Polizei bis hin zum Verfassungsschutz kriminalisiert was das Zeug hält. Der Verfassungsschutz wird beim Kurier mehrfach zitiert. So heißt es, dass das Gelingen dieser breiten Kooperation "seit vielen Jahren der erste erfolgreiche Versuch der Vernetzung gewaltbereiter linksextremer Gruppen in Berlin" wäre, wenn es gelingt.
Das kann also noch richtig heiter werden, hier werden Dinge miteinander verrührt und in den Topf "Gewaltbereite Extreme" gesteckt. Wer die Szene nur ein bisschen kennt, der weiß was von solchen Sprüchen zu halten ist. Schlicht: Verleugnung und Kriminalisierung von politischem Widerstand.
Berliner Kurier dazu
Beispiel:
Der Hass-Kalender
Jeden Tag mehr Chaos
BÜNDNIS "ACT!" Extreme Linke geht jetzt koordiniert und abgestimmt vor
klitzekleine Ergänzung
Zum Glück gibts da doch ein paar Leutchen die da noch was machen wollen.
P.S.
Das glaub ihr doch selbst nicht, daß die Demo am Potsdamer Platz los gehen wird. Das wird jedes Jahr großspurig angekündigt, am Ende gibts doch immer nur ne Kiezdemo. Höchstens noch am Alex vorbei, wo eh nix ist.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Randale sinnvoll ??
@dibdidu
faschisten morden der statt schiebt ab das ist das gleiche rassistenpack
1. mai und nazis
die revolutionäre demo am nachmittag ist wichtig, weil sie stärke zeigt und die vielfalt abbildet. es sind arbeistlose, autonome, punks, hip hopper, migranten und alles mögliche dabei. also nichts von autonomendemo. das ist viel breiter.
ausserdem , wer hier sagt, er wolle nazidemos angreifen oder gar verhindern, der ignoriert die realität. nazidemos können immer weniger angegriffen werden. die bullen haben dazu gelernt und sind besser geworden. es gelingt immer seltener, eine faschodemo massiv anzugreifen.
ich finde, mensch sollte sich nicht mehr auf die nazidemo direkt konzentrieren, sondern vielmehr im umfeld, nazis in freundliche gespräche verwickeln. die faschos müssen irgendwann zur- bzw- von der demo wieder weg. die können dabei nicht alle von bullen beschützt werden. faschos im umfeld von nazidemos abfangen. das bringt mehr, als sich von bullen an der demo stressen zu lassen und schön abfilmen zu lassen.
auweia die gewalt jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
berliner autonome und andere finstere gestalten legen dabei die ganze stadt in asche. hier steht dann immer nichts mehr. zwar schaffen es die wackeren berliner, die haben doch schon ganz anderes erlebt, jedes jahr aufs neue, ihre schöne stadt wieder aufzubauen.
denn böse böse autonome bre´nnen an diesem tag alle (!) mülltonnen nieder. das sind tausende brennende mülltonnen. das ist doch der wahnsinn!
die berliner cops, dagegen? was machen die? die sind so peaceful, echt , die sind an diesem tag in schönem stoff gehüllt und gleiten auf weissen inlineskates durch die parks, anstatt hier in ganz berlin gegen den autonomen strassenterror vor zu gehen. alle berliner lieb-polizeibeamte sind am 1 . mai nur auf soft unterwegs.
keinem der cops würde es einfallen, ja ohne grund, einem zufäälig autonom aussehenden menschen , ohne absicht, mal so richtig mit dem schlagstock eins auf die birne zu geben. nein. wenn es da menschen geben sollte, die am abend im krankenhaus liegen, dann sind die beim laufen gefallen. über ihre eigenen beine gestolpert.
wenn über gewalt geredet wird, dann immer in zusammenhang mit teihlnehmern der mai-demos, die cops haben da nichts mit zu tun. weder schlagen sie menschen krankenhausreif, noch provozieren sie gewalt.
gut da ist einen berliner cop im jahre 2000, der schlagstock am kopf einer frau ( demoteihlnehmerin) in zwei teile gebrochen. im vergangenen jahr ist es im mauerpark zu krawallen gekommen, weil die cops unbedingt eine lose gewordenes zaunteil auswechseln mussten. na dann rein in den park. in voller kampfrüstung- dumm nur der tag und die zeit für diese reperaturgeschichte.
die berliner cops eben. so ein netter verein
ne mal im ernst, lasst euch nicht fertig machen von diesem gewaltgelaber.und vor allem ist das so ausgewogen. jeder der auf einer antifademo war , weiss wie besonnen die bullen sind.lach.
lasst euch nicht erwischen. das sozialamt ist jeden werktag bis 16.00 h gewalttätig.
Perché?
Warum nicht zum 2.Juni?
Oder zum 20.Juli?
Oder zum 19.August?
4.Februar?
30.März?
etc.?
Kunstglas
Wir ergänzen die soziopolitische Ebene durch eine Kunstaktion.Sie heißt " "no stone-wait for the right time".Wir schreiben das neben plazierte Objekte und nutzen die englische Sprache,um uns gegen deutsche Nazis
abzugrenzen,dddie die Reichskristallnacht geplant haben.
Spontane Steinwürfe gehen nicht auf unser Konto.
kritik die zweite
natürlich musste der antifaschismus in den letzten jahren oft erfahren dass es mit nazidemonstrationenn nicht mehr so einfach ist...aber wenn mensch das ganze mobilisierungs-potenzial hat was hier für andere (keinesfals unsinnige) aktionen genutzt wird, gegen die nazis verwendet bin ich mir stark sicher dass es zu einer verhinderung kommen wird...dazu gibt es mehrere konzepte, die ich hier nicht breit erklären will aber bei denen ich mich ziemlich sicher bin dass sie auch in berlin bekannt sind...
außerdem hat Gladenbach/hessen dieses jahr gezeigt dass es wohl noch geht einen naziaufmarsch zu verhindern und den faschos auf die backen zu geben...
für einen offensiven antifaschismus
gegen die deutsche normalität
13 Uhr O-Platz!
@icke
kommerzieller link
reclaim the streets
LesbiSchwulTransVerqueere RECLAIM THE STREETS
Da die Nasen vor haben, am ersten Mai, Friedrichshain zu entehren, werden
wir uns dem Spuk ,mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln entgegen
stellen.
WEITERSAGEN***SCHMINKEN***BLOCKIEREN
mach´s mit, mach´s nach, mach´s besser
samstag,1.mai, 11:00 uhr, Frankfurter Allee/ecke Proskauer strasse