Demonstrationen in Spanien gegen die PP
In vielen grossen StÄdten Spaniens gehen am Vorabend der Wahlen die Menschen auf die Strasse, um gegen die Manipulation der Medien zu demonstrieren. Regierung und staatliches Fernsehen hatten in den vergangenen zwei Tagen immer wieder versucht, für den Eindruck zu sorgen, dass die Attentate von Madrid der ETA zuzuschreiben sind.
Aus Madrid wird von indymedia berichtet, dass etwa 1500 Menschen vor dem Sitz der Regierungspartei Partido Popular demonstrieren. In Barcelona und vielen anderen StÄdten beginnen im Moment ähnliche Demonstrationen.
Bereits gestern wurde auf vielen Demonstrationen in Spanien die Stimmen und sprechchöre laut, die der Regierung Desinformation über und Verantwortung für die Attentate auf drei Züge in Madrid vom Donnerstag vorwerfen. In der Berichterstattung über die Demonstrationen vom gestrigen Abend wurde darüber nur wenig berichtet. Unter anderem wurden gestern Mitglieder der Regierung auf den Demonstrrationen als Mörder beschimpft.
Bereits gestern wurde auf vielen Demonstrationen in Spanien die Stimmen und sprechchöre laut, die der Regierung Desinformation über und Verantwortung für die Attentate auf drei Züge in Madrid vom Donnerstag vorwerfen. In der Berichterstattung über die Demonstrationen vom gestrigen Abend wurde darüber nur wenig berichtet. Unter anderem wurden gestern Mitglieder der Regierung auf den Demonstrrationen als Mörder beschimpft.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
und weiter:
Verhaftungen von jetzt auf gleich
2: Laut La Haine hat telecinco die Bekanntgabe der VERHAFTUNG VON 7 MAGHREBINERN auf einer Pressekonferenz des Innenministers angekündigt (Während wie man aus der Chrronologie entnehmen kann überall Proteste gegen die Desinformation aufliefen). El Mundo spricht von 3 Marokkanern und 2 Indonesiern.
Es sind schon tausende
Aus Gijon, Santiago de Compostela, Valencia und anderen Städten wird ebenfalls von Protesten und Demonstrationen berichtet.
Die etablierten Parteien werfen sich mittlerweile gegenseitig vor, die 24stündige "Reflexionsphase" vor den Wahlen nicht zu beachten. Verschiedene Politiker hatten heute öffentliche Stellungnahmen abgegeben, obwohl dies wohl auf Grund des Wahlrechtes illegitim sei.
Im Internet sind mittlerweile auch Kommentare zu lesen, die zur Vorsicht aufrufen. Sollte sich bewahrheiten, dass hinter den Anschlägen vom Donnerstag die so genannten "islamistischen Terrororganisationen" stehen, so könnte die schon immer nicht nur latent vorhandene Fremdenfeindlichkeit in Spanien zu einem gefährlichen Ausbruch kommen. Deswegen bleibt zu hoffen, dass heute Nacht nicht zu leichtfertig und unreflektiert die ETA-Verschwörungstheorie durch eine Theorie eines Terror-Krieges zwischen "Abendland" und "Orient" ersetzt wird.
Wahlkommision einberufen
Im spanischen CNN wurde gerade berichtet, dass auf Bitten der Regierungspartei die Wahlkommission einberufen wurde, um zu prüfen, ob die Wahlen unter den vorliegenden Umständen stattfinden können. Im ganzen Land stehen gerade wohl die Menschen vor den Parteizentralen der PP und protestieren. Parteipolitische Kundgebungen sind nach dem spanischen Wahlrecht in den 24 Stunden - der so bezeichneten "Reflektionsphase" - vor der Wahl verboten.
Zu den Protesten hatten allerdings auch keine Parteien aufgerufen. Wie mehrfach berichtet wurde, haben sich die Menschen gegenseitig via SMS, mails und per Mundpropaganda Bescheid gegeben. In den SMS-Texten wurde auch dazu aufgerufen, keine Abzeichen oder Logos von Parteien mitzubringen.
Polizei soll um 24:00 angreifen