Alternativdemos in Barcelona und Valencia
Heute Abend demonstrieren soziale Bewegungen und Linke vor dem Katalanischen Sitz der Partei Aznars. Aus IMC Barcelona
Alternativdemos in Barcelona und Valencia
Heute Abend demonstrieren soziale Bewegungen und Linke vor dem Katalanischen Sitz der Partei Aznars. Aus IMC Barcelona
In seiner institutionellen Erklärung zu den Anschlägen in Madrid ruft der spanische Präsident José Maria Aznar die ganze Bevölkerung zu einer Demonstration auf, um mit der Parole: "Mit den Opfern, mit der Verfassung, für den Sieg gegen den Terrorismus" die Empörung gegen die Anschläge zu demonstrieren. Ein Glück, dass es ein Moment der Einheit sein müsste und nicht etwas, um Wahlkampf zu machen, unter Ausnutzung des Blutes von so vielen Menschen... aber die PP - Regierung hat uns bereits ein ziemlich zweifelhaftes Thema aufgezwungen. Nicht einmal als wenn er es mit einem "Nein der Gewalt" versucht hätte. Alle politischen Parteien haben angesichts der Augenblicke, in denen wir uns befinden, (einschließlich der Widerspenstigsten) ohne Ausnahme die Einheit akzeptiert und werden an der Demonstration Teil nehmen, die man einheitlich in unterschiedlichen Städten und Kleinstädten auf katalanischem und spanischem Territorium abhalten wird.
Trotz dem ist in Barcelona eine von etwa dreißig städtischen und gewerkschaftlichen Organisationen organisierte Demonstration einberufen worden, die parallel zur "offiziellen" Statt findet und um 18,30 Uhr von der Plaza Catalunya starten wird, um mit der Parole "Wir haben keine Angst" (der Gleichen, die für die Demonstration gegen die ermordung von Ernest Lluch gegeben worden war) vor dem Sitz des PP enden wird. Das Communiqué mit dem Konsens aller Gruppen bekundet die "absoluteste Solidarität" mit den Opfern und ihren Angehörigen, so wie "unsere radikalste Verurteilung des Terrorismus, der Gewalt und der Barbarei".
Unter den Aufrufenden sind die Plattform Kultur und Aufführungen gegen den Krieg, SOS Racisme, die Gewerkschaft der katalanischen Journalisten, der ständige Rat der Intellektuellen und Künstler, die Koordination der Organisationen der Migranten von Katalonien und die Vereinigung der progressiven Studenten. Es nehmen außerdem die katalanischen Föderationen der NGOs für Entwicklung, der nationale Rat der Jugend Kataloniens und Barcelonas, die Gewerkschaften CcOo (Comisiones Obreras), UGT, USOC, CGT, die Intersindical Alternativa de Catalunya (IAC), die Intersindical-Csc (I-CSC) Teil.
Auch in der Stadt Valencia ist zu einer Demonstration aufgerufen worden, die parallel zur offiziellen Statt findet und um sieben Uhr abends von Sant Augusti aus starten wird. Die Organisatoren bitten darum, dass es eine Demonstration ohne Fahnen sei, gegen den Krieg und den Terrorismus.
Es muss hinzugefügt werden, dass einige politische Kräfte darum gebeten haben, dass die Demonstrationen still sind, weil gefürchtet wird, dass sie sich in einen einhelligen Protest gegen den PP verwandeln könnten.
http://barcelona.indymedia.org/newswire/display/75775/index.php
Heute Abend demonstrieren soziale Bewegungen und Linke vor dem Katalanischen Sitz der Partei Aznars. Aus IMC Barcelona
In seiner institutionellen Erklärung zu den Anschlägen in Madrid ruft der spanische Präsident José Maria Aznar die ganze Bevölkerung zu einer Demonstration auf, um mit der Parole: "Mit den Opfern, mit der Verfassung, für den Sieg gegen den Terrorismus" die Empörung gegen die Anschläge zu demonstrieren. Ein Glück, dass es ein Moment der Einheit sein müsste und nicht etwas, um Wahlkampf zu machen, unter Ausnutzung des Blutes von so vielen Menschen... aber die PP - Regierung hat uns bereits ein ziemlich zweifelhaftes Thema aufgezwungen. Nicht einmal als wenn er es mit einem "Nein der Gewalt" versucht hätte. Alle politischen Parteien haben angesichts der Augenblicke, in denen wir uns befinden, (einschließlich der Widerspenstigsten) ohne Ausnahme die Einheit akzeptiert und werden an der Demonstration Teil nehmen, die man einheitlich in unterschiedlichen Städten und Kleinstädten auf katalanischem und spanischem Territorium abhalten wird.
Trotz dem ist in Barcelona eine von etwa dreißig städtischen und gewerkschaftlichen Organisationen organisierte Demonstration einberufen worden, die parallel zur "offiziellen" Statt findet und um 18,30 Uhr von der Plaza Catalunya starten wird, um mit der Parole "Wir haben keine Angst" (der Gleichen, die für die Demonstration gegen die ermordung von Ernest Lluch gegeben worden war) vor dem Sitz des PP enden wird. Das Communiqué mit dem Konsens aller Gruppen bekundet die "absoluteste Solidarität" mit den Opfern und ihren Angehörigen, so wie "unsere radikalste Verurteilung des Terrorismus, der Gewalt und der Barbarei".
Unter den Aufrufenden sind die Plattform Kultur und Aufführungen gegen den Krieg, SOS Racisme, die Gewerkschaft der katalanischen Journalisten, der ständige Rat der Intellektuellen und Künstler, die Koordination der Organisationen der Migranten von Katalonien und die Vereinigung der progressiven Studenten. Es nehmen außerdem die katalanischen Föderationen der NGOs für Entwicklung, der nationale Rat der Jugend Kataloniens und Barcelonas, die Gewerkschaften CcOo (Comisiones Obreras), UGT, USOC, CGT, die Intersindical Alternativa de Catalunya (IAC), die Intersindical-Csc (I-CSC) Teil.
Auch in der Stadt Valencia ist zu einer Demonstration aufgerufen worden, die parallel zur offiziellen Statt findet und um sieben Uhr abends von Sant Augusti aus starten wird. Die Organisatoren bitten darum, dass es eine Demonstration ohne Fahnen sei, gegen den Krieg und den Terrorismus.
Es muss hinzugefügt werden, dass einige politische Kräfte darum gebeten haben, dass die Demonstrationen still sind, weil gefürchtet wird, dass sie sich in einen einhelligen Protest gegen den PP verwandeln könnten.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
ETA hat dementiert
Rolle der Medien und so weiter
Interessant übrigens, daß wie beim 11.9.2001 am Tag des Anschlags ein Auto mit allen nötigen Beweisen (Sprengstoff, Koran, Schriften) gefunden wurden. Übel für Aznar, daß der die vorbereitete El-Kaida-Story mit seiner (für den Wahlkampf benötigten) ETA-Story sabotiert hat. Hat er sich wohl einige Feinde gemacht?
Wie dem auch sei: es ist für uns erst einmal egal, wer hinter diesen Anschlägen steckt. Wichtiger ist, was jetzt auf uns zukommt, wofür diese Anschläge benutzt werden.
PS: 2008 ist G8 in Berlin. Bis dahin wird sich einiges verändert haben.
Link
Dieser Text wurde um 14.04 nach der Entwicklung des Nachrichtenstands und nach der Asaemblea (Rat, Versammlung) der Bewegung von Madrid gestern Abend in Hinblick auf die heutigen Demonstrationen und Räte und auch auf die Mobilisierung gegen den Krieg am 20. März. Im spanischen Netz kursieren zahlreiche Aufrufe, in Barcelona und Madrid, wo gigantische Demonstrationen erwartet werden, möglichst zahlreich mit Pace-Fahnen zu erscheinen. Es sind auch Proteste vor PP-Sitzen vorgesehen, um klare Mißbilligung der schändlichen Versuche, die Tragödie wahltechnisch zu funktionalisieren zum Ausdruck zu bringen.
Scharfe Worte von Izquierda Unida
Isquierda Unida (Vereinigte Linke)
An die gesamte Bevölkerung, an die Leuten die links sind, an die Organisationen und Föderationen von Izquierda Unida, an die Sympathisanten und Wähler von IU:
Madrid, 12 März 2004 – Izquierda Unida richtet einen Appell an die gesamte Bevölkerung und insbesondere an ihre Organisationen und an ihre Sympathisanten, damit sie sich zu den einberufenen Mobilisierungen zum Verstoß des Terrorismus begeben, der gestern so viele Opfer gemacht hat.
Iu hat ein Communique herausgegeben, in dem sie von der Regierung die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts anderes als die Wahrheit einfordert, auf dass sie die Fakten über die Urheberschaft von diesem Anschlag kläre über den sich der Verdacht einer Verdunkelung oder einer Hinauszögerung der Information, die dieses Land verdient profiliert und dass der PP diesen für Wahlzwecke benutzt.
Im Angesicht der entstandenen Situation, für deren Verantwortlichkeit wir auf die Regierung hinweisen, fordern wir alle unsere Organisationen, Föderationen, Aktivisten, Sympathisanten und Linke im Allgemeinen auf, alle an den einberufenen Mobilisierungen Teil zu nehmen, und von unten die Botschaft auf Transparenten und umhängen mitzubringen, die den Schrei ausdrückt: "NO ALLA GUERRA". (Nein dem Krieg).