Über die Anschläge in Madrid
DAS ALLGEMEINE BÜNDNIS DER ARBEIT (CGT) VERWIRFT DEN BRUTALEN VIELFACHEN MORD, DER IN MADRID BEGANGEN WORDEN IST
Der brutale Anschlag von heute in Madrid, mit verschiedenen Sprengungen und viele Zehner von Verstorbenen und Verletzten ist für das CGT eine verächtliche Tat, die irgendeine ideologische Bedeutung entbehrt.
Von CGT aus verwerfen wir diesen brutalen Anschlag und wir wiederholen, dass die Gewalt nie gerechtfertig ist, wenn sie keinen Unterschied macht und wenn sie unschuldige Menschen tötet.
Diese brutalen Morde lassen viele gestelltene Fragen und viele Verantwortlichkeit hinter sich, die man erklären muss. Aber für das CGT ist es klar, dass es von einem Anschlag handelt, dessen direktes Ziel die Arbeiterklasse gewesen ist.
Von CGT aus wollen wir den Opfern und ihre Verwandten dieses Anschlags unsere ehrlichste Unterstützung und Solidarität äuβern.
Madrid, 11. März 2004
Von CGT aus verwerfen wir diesen brutalen Anschlag und wir wiederholen, dass die Gewalt nie gerechtfertig ist, wenn sie keinen Unterschied macht und wenn sie unschuldige Menschen tötet.
Diese brutalen Morde lassen viele gestelltene Fragen und viele Verantwortlichkeit hinter sich, die man erklären muss. Aber für das CGT ist es klar, dass es von einem Anschlag handelt, dessen direktes Ziel die Arbeiterklasse gewesen ist.
Von CGT aus wollen wir den Opfern und ihre Verwandten dieses Anschlags unsere ehrlichste Unterstützung und Solidarität äuβern.
Madrid, 11. März 2004
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Ergänzungen
Demokratur
Bahnhöfe wie Flugplätze kontrollieren
Konservative Politiker nutzen gerne Anschläge aus, um nicht nur vor dem Risiko weiterer Anschläge zu warnen, sondern auch, um Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen, die sich sonst nicht durchsetzen lassen. Wie sinnvoll die Vorschläge sind, die in aller Regel, einmal durchgesetzt, bestehen bleiben, auch wenn sie weitgehend ineffektiv sind, wird bei den populistischen Sicherheitspolitikern eher nicht diskutiert.
die CNT-AIT ist ebenfalls solidarisch
Syndikat der CNT-IAA Madrid (grobe Übersetzung):
Madrid 11. März 2004:
In Madrid ist dieser Morgen gefärbt von Blut. Der Süden der
Hauptstadt, die Zone, in der die meisten der ArbeiterInnen der Stadt
konzentriert sind, war der Schauplatz eines der bösartigsten und
wildesten Anschläge der Geschichte. Noch sind wir betroffen von dem
Maß der Katastrophe, wie sie von außen zu erkennen ist und die
verursacht wurde durch die Vorrichtungen, die Bombenexplosion, auf
den Gleisen der RENFE, in den Zügen, die mit ArbeiterInnen gefüllt
waren. Arbeiter, die auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle waren. Wir,
von der lokalen Vereinigung von Madrid der CNT, möchten unsere
energische Zurückweisung und Verurteilung ausdrücken, noch bevor eine
mögliche Ursache dieser Tat bekannt wird. Gleichzeitig möchten wir
unsere aufrichtige Solidarität mit den Opfern (und Verwandten) dieses
barbarischen Attentates zeigen.
Das Funktions-Komittee der Lokalföderation von Madrid, CNT-AIT
Quelle:
Infos über die anarchosyndikalistische CNT in Spanien gibts hier:
Infos über die anarchosyndikalistische Internbationale gibts hier:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
@John
Es war nicht die ETA
Ein Auszug aus:
"Barbie war Kontaktmann der "Verlobten des Todes", eines Söldnerhaufens meist europäischer Neonazis, der von dem Italiener Stefano delle Chiaie geführt wurde. Dieser Trupp zog folternd, mordend und bombend durch Bolivien und bereitete von Lateinamerika aus Anschläge wie den auf den Bahnhof von Bologna 1980 vor."
Wie wir wissen wurde Klaus Barbie (gest. 1991) 1987 verhaftet, was aber nicht bedeutet das es besagte, oder eine ähnliche Gruppe nicht mehr gibt.
Die jetzt vorgehaltene Beschuldigung der ETA durch Mitglieder der PP (Postfaschistische Partei) und anderer passt in das Bild einer geziehlten Aktion so einer Gruppe.
Noch nie hat die ETA nicht vorgewarnt, wenn sie eine Bombe gezündet hat, noch nie hat es Tote bei den Anschlägen der ETA gegeben. (Außer einmal. Damals hatte die ETA nur die Behörden - nicht auch die Medien und Anreiner - informiert, diese haben die Information für sich behalten und so starben zahlreiche Menschen)
Anschläge wurden immer gezielt ausgeübt. Dieser Akt des Terrors passt nicht zusammen mit der Ideologie der ETA. Aber er passt zusammen mit denen von mordenden Nazigruppen, die auch Kontakte zu Geheimdiensten haben.
Liebe Grüße