Neues zur Antifa-Demo am 13.3. in Bochum
(www.bo-alternativ.de) Die Plakate für die Demonstration am 13.3. sind fertig. Sie können ab sofort im AStA der Ruhr-Uni und im Bahnhof Langendreer. Der Rest der Plakate wird am Dienstag auf dem Bündnistreffen verteilt.
Auf dem letzten Bündnistreffen hat die Vertreterin der jüdischen Gemeinde deutlich gemacht, dass die Mitglieder der jüdischen Gemeinde es als Provokation empfinden, wenn auf der Demonstration Israelfahnen geschwenkt werden. Dies war bei der Demonstration am letzten Samstag der Fall. Es geht bei der Demonstration für die Synagoge schließlich darum, jüdische Kultur wieder in Deutschland zur Normalität werden zu lassen. Das Bündnis hat deshalb beschlossen, dass gar keine Fahnen - auch keine Parteifahnen - erwünscht sind. Im übrigen ist vereinbart worden, dass keine Flugblätter geduldet werden, in denen Mitglieder des Bündnisses als antisemitisch beschimpft werden.
Auf dem letzten Bündnistreffen hat die Vertreterin der jüdischen Gemeinde deutlich gemacht, dass die Mitglieder der jüdischen Gemeinde es als Provokation empfinden, wenn auf der Demonstration Israelfahnen geschwenkt werden. Dies war bei der Demonstration am letzten Samstag der Fall. Es geht bei der Demonstration für die Synagoge schließlich darum, jüdische Kultur wieder in Deutschland zur Normalität werden zu lassen. Das Bündnis hat deshalb beschlossen, dass gar keine Fahnen - auch keine Parteifahnen - erwünscht sind. Im übrigen ist vereinbart worden, dass keine Flugblätter geduldet werden, in denen Mitglieder des Bündnisses als antisemitisch beschimpft werden.
Der Demoaufruf und seine UnterstützerInnen:
Wiederaufbau der Synagoge unterstützen
Neonazi-Aufmarsch verhindern
Seit einigen Wochen hetzen neonazistische Gruppen - angeführt von der NPD - gegen den Bau einer neuen Synagoge in Bochum. Mit der Parole "Stoppt den Synagogenbau - 4 Millionen für's Volk" wollen sie am 13. März in dieser Stadt demonstrieren.
Die Synagogen von Bochum und Wattenscheid wurden in der Pogromnacht vom 9. November 1938 von SA-Mitgliedern und anderen Anhängern der NSDAP in Brand gesteckt und vollkommen vernichtet. Jüdische Bürger wurden misshandelt, deportiert und umgebracht. Nur wenig später wurden Millionen europäischer Juden vom Nazi-Regime ermordet.
Die geplante Demonstration der Neonazis steht mit ihrer Forderung nach einem "Stopp des Synagogenbaus" in direkter Tradition der Pogromnacht und erneuert die nationalsozialistische Hetze gegen jüdische Menschen und ihre Einrichtungen. Der Versuch, die sozialen Ängste und Ohnmachtsgefühle vieler Menschen angesichts der aktuellen Sozialpolitik für ihre antisemitische Propaganda zu nutzen, setzt dies in widerlicher Weise fort.
Der Wiederaufbau der Synagoge in Bochum ist sichtbares Zeichen der in dieser Stadt wieder entstandenen und wachsenden jüdischen Gemeinde, und Symbol dafür, dass der Lebenswille und Kampf jüdischer Menschen über den nationalsozialistischen Vernichtungswillen gesiegt hat. Wir begrüßen die Wiederentfaltung jüdischen Lebens in unserer Stadt.
Daher werden wir am 13. März mit Entschiedenheit für den Bau der Synagoge auf die Straße gehen. Und sollte der Neonazi-Aufmarsch in letzter juristischer Instanz nicht verboten werden, sind wir entschlossen, ihn zu verhindern; wenn nötig auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams. Denn die Aufhebung des polizeilichen Demonstrationsverbots in erster Instanz durch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zeigt deutlich, dass der Widerstand gegen faschistische und antisemitische Propaganda nicht allein Polizei, Gerichten und anderen Behörden überlassen werden darf. Er ist vor allem eine politische und gesellschaftliche Herausforderung.
In den vergangenen Wochen haben viele verschiedene Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen öffentlich erklärt, dass diese Neonazi-Demonstration nicht stattfinden darf. Auch der Oberbürgermeister und die Parteien im Stadtrat haben erklärt, sämtliche politischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen zu wollen, um antisemitische und menschenverachtende Aktivitäten in Bochum zu unterbinden. Sollte also die Demonstration der Neonazis in letzter Instanz erlaubt werden, werden wir alle zeigen müssen, wie ernst es uns damit ist, antisemitische und faschistische Hetze in dieser Stadt nicht zuzulassen.
Wir rufen auf zu einer Demonstration, um den Wiederaufbau der Synagoge zu unterstützen und den Neonazi-Aufmarsch zu verhindern.
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum, 13. März, 10 Uhr
Es rufen auf (Stand 4.3.): ag feminstische theorie und praxis; AG soziale Grundrechte; AGOT Bochum; Alternative Liste Bochum; Alternative Liste Duisburg; Anti-Atom-Plenum; AStA RWTH Aachen; AStA Uni Bielefeld; AStA der RUB; AStA FH Düsseldorf; AStA HHU Düsseldorf; AStA Uni Dortmund; AStA FH Köln; AStA Uni Köln; AStA Uni Münster; AStA GHS Siegen; attac Bochum; attac campus; Bahnhof Langendreer/Politik & Nord-Süd Büro; BezirksschülerInnenvertretung Bochum; Bochumer Friedensplenum; Bochumer Initiative Südliches Afrika; Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Bochum; Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Gruppe Bochum; Deutsches Forum für Figurentheater; Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg Bezirk Bochum und Wattenscheid; DKP Bochum; DPWV - Der Paritätische Bochum; Erinnern für die Zukunft e.V.; Evangelische Studierendengemeinde Bochum; Fachschaft Geographie; Fachschaftsrat Sozialwissenschaft; Frauen für den Frieden in der EKvW, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bochum, Stadtverband Bochum; Heimsprecherkonferenz Bochum e.V., Dachverband der Studentischen Selbstverwaltungen in Bochumer Studierendenwohnheimen; IFAK e.V.; JungdemokratInnen/Junge Linke NRW; JungdemokratInnen/Junge Linke Bochum; JungdemokratInnen/Junge Linke Duisburg; Jugend-Antifa Bochum; Kinder- & Jugendring Bochum; LabourNet Germany; LinkeListe Bochum; Ludwig Quidde Forum; Medizinische Flüchtlingshilfe; MSB Spartakus HHU; PDS Bochum; PDS-Velbert / Kreis Mettmann; Personen aus dem ehemaligen Antifa-Plenum Bochum und der Ex-Roma-UnterstützerInnen-Gruppe; Ratsfraktion der Grünen, Bochum; SDAJ Bochum; ['solid]-velbert; Soziale Liste Bochum; Sozialforum Bochum; terre des hommes - Hilfe für Kinder in Not, Arbeitsgruppe Wattenscheid und Bochum; virus31; VVN - Bund der Antifaschisten, Kreisverband Bochum
visdp: Martin Budich c/o Friedensplenum Bochum, Hernerstr. 79, Bochum
Wiederaufbau der Synagoge unterstützen
Neonazi-Aufmarsch verhindern
Seit einigen Wochen hetzen neonazistische Gruppen - angeführt von der NPD - gegen den Bau einer neuen Synagoge in Bochum. Mit der Parole "Stoppt den Synagogenbau - 4 Millionen für's Volk" wollen sie am 13. März in dieser Stadt demonstrieren.
Die Synagogen von Bochum und Wattenscheid wurden in der Pogromnacht vom 9. November 1938 von SA-Mitgliedern und anderen Anhängern der NSDAP in Brand gesteckt und vollkommen vernichtet. Jüdische Bürger wurden misshandelt, deportiert und umgebracht. Nur wenig später wurden Millionen europäischer Juden vom Nazi-Regime ermordet.
Die geplante Demonstration der Neonazis steht mit ihrer Forderung nach einem "Stopp des Synagogenbaus" in direkter Tradition der Pogromnacht und erneuert die nationalsozialistische Hetze gegen jüdische Menschen und ihre Einrichtungen. Der Versuch, die sozialen Ängste und Ohnmachtsgefühle vieler Menschen angesichts der aktuellen Sozialpolitik für ihre antisemitische Propaganda zu nutzen, setzt dies in widerlicher Weise fort.
Der Wiederaufbau der Synagoge in Bochum ist sichtbares Zeichen der in dieser Stadt wieder entstandenen und wachsenden jüdischen Gemeinde, und Symbol dafür, dass der Lebenswille und Kampf jüdischer Menschen über den nationalsozialistischen Vernichtungswillen gesiegt hat. Wir begrüßen die Wiederentfaltung jüdischen Lebens in unserer Stadt.
Daher werden wir am 13. März mit Entschiedenheit für den Bau der Synagoge auf die Straße gehen. Und sollte der Neonazi-Aufmarsch in letzter juristischer Instanz nicht verboten werden, sind wir entschlossen, ihn zu verhindern; wenn nötig auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams. Denn die Aufhebung des polizeilichen Demonstrationsverbots in erster Instanz durch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zeigt deutlich, dass der Widerstand gegen faschistische und antisemitische Propaganda nicht allein Polizei, Gerichten und anderen Behörden überlassen werden darf. Er ist vor allem eine politische und gesellschaftliche Herausforderung.
In den vergangenen Wochen haben viele verschiedene Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen öffentlich erklärt, dass diese Neonazi-Demonstration nicht stattfinden darf. Auch der Oberbürgermeister und die Parteien im Stadtrat haben erklärt, sämtliche politischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen zu wollen, um antisemitische und menschenverachtende Aktivitäten in Bochum zu unterbinden. Sollte also die Demonstration der Neonazis in letzter Instanz erlaubt werden, werden wir alle zeigen müssen, wie ernst es uns damit ist, antisemitische und faschistische Hetze in dieser Stadt nicht zuzulassen.
Wir rufen auf zu einer Demonstration, um den Wiederaufbau der Synagoge zu unterstützen und den Neonazi-Aufmarsch zu verhindern.
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum, 13. März, 10 Uhr
Es rufen auf (Stand 4.3.): ag feminstische theorie und praxis; AG soziale Grundrechte; AGOT Bochum; Alternative Liste Bochum; Alternative Liste Duisburg; Anti-Atom-Plenum; AStA RWTH Aachen; AStA Uni Bielefeld; AStA der RUB; AStA FH Düsseldorf; AStA HHU Düsseldorf; AStA Uni Dortmund; AStA FH Köln; AStA Uni Köln; AStA Uni Münster; AStA GHS Siegen; attac Bochum; attac campus; Bahnhof Langendreer/Politik & Nord-Süd Büro; BezirksschülerInnenvertretung Bochum; Bochumer Friedensplenum; Bochumer Initiative Südliches Afrika; Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Bochum; Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Gruppe Bochum; Deutsches Forum für Figurentheater; Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg Bezirk Bochum und Wattenscheid; DKP Bochum; DPWV - Der Paritätische Bochum; Erinnern für die Zukunft e.V.; Evangelische Studierendengemeinde Bochum; Fachschaft Geographie; Fachschaftsrat Sozialwissenschaft; Frauen für den Frieden in der EKvW, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bochum, Stadtverband Bochum; Heimsprecherkonferenz Bochum e.V., Dachverband der Studentischen Selbstverwaltungen in Bochumer Studierendenwohnheimen; IFAK e.V.; JungdemokratInnen/Junge Linke NRW; JungdemokratInnen/Junge Linke Bochum; JungdemokratInnen/Junge Linke Duisburg; Jugend-Antifa Bochum; Kinder- & Jugendring Bochum; LabourNet Germany; LinkeListe Bochum; Ludwig Quidde Forum; Medizinische Flüchtlingshilfe; MSB Spartakus HHU; PDS Bochum; PDS-Velbert / Kreis Mettmann; Personen aus dem ehemaligen Antifa-Plenum Bochum und der Ex-Roma-UnterstützerInnen-Gruppe; Ratsfraktion der Grünen, Bochum; SDAJ Bochum; ['solid]-velbert; Soziale Liste Bochum; Sozialforum Bochum; terre des hommes - Hilfe für Kinder in Not, Arbeitsgruppe Wattenscheid und Bochum; virus31; VVN - Bund der Antifaschisten, Kreisverband Bochum
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
offener Antisemitismus in BOCHUM + LEIPZIG
Neues zur Antifa-Demo am 13.3. in Bochum
Nazi-Demos in Bochum erstmal verboten
Bochum: BSV mobilisiert gegen Antisemitismus
Bochum: Nazis aus der Stadt vertrieben
Naziaufmarsch am 13.3. in Bochum verhindern!
MIT MATERIALSAMMLUNG ZUM NAZIAUFMARSCH AM 13.3.
Für den Wiederaufbau der Synagoge in Bochum
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01.03.2004 Inland Markus Bernhardt
Antisemitische Kampagne in Bochum
Breiter antifaschistischer Konsens für den Neubau einer Synagoge in der Stadt
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LEIPZIG:
Antisemitisch? Klage gegen Baupläne der Jüdischen Gemeinde in Leipzig Anna Engel
Tätervolk, neue Folge Von Gaby Hommel Konkret Heft 03 2004
Deutsche Neonazis und Leipziger Bürger sind einig im Protest gegen den Bau jüdischer Einrichtungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Wäre ja auch komisch, — a.g.r.o.
So was — Mal ehrlich
@ Mal ehrlich — ...
@malehrlich — mal was neues?
Liebes Vorbereitungsbündnis! — rut aus ms
zu "rut aus ms" — Anmerkung