Gewalt gegen Frauen ist leider Alltag
Alle Jahre wieder, zum Frauentag am 8. März, taucht die sonst in den Medien eher vernachlässigte eine Hälfte der Menschheit als Thema wieder in den Nachrichtenspalten auf - auch bei indymedia. Das Patriarchat gibt es leider das ganze Jahr, und betrifft alle, egal welchen Geschlechts. Keine neue Erkenntnis. Dieses Jahr hat amnesty international die weltweite Gewalt gegen Frauen thematisiert.
Links:
ceiberweiber.at | Wolfsmutter | Frauentag in Berlin/ Brandenburg | globalwomenstrike.net
Artikel bei Indymedia.de:
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ceiberweiber.at | Wolfsmutter | Frauentag in Berlin/ Brandenburg | globalwomenstrike.net
Artikel bei Indymedia.de:
- 8. März im Duisburger Norden
- 8. März, Frauentag weltweit: einige links
- Sexismus in der heutigen Gesellschaft
- bilder von frauenlesbentransg.-demo in berlin
- FrauenLesbenTransgender-Demo in Grünau
- Spanien: Verordnungen schützen Frauen nicht
- 2004: Todesursache Nummer eins in dieser weiblichen Altergruppe sind weder Krankheiten noch der Unfalltod auf der Straße, sondern die Gewalt der Machos.
- Sexismus in der heutigen Gesellschaft - Gedanken zum internationalen Frauentag
Frauen erleiden in allen Ländern der Welt Gewalt, sowohl in den Industriestaaten wie in den Ländern des Südens.
Weltweit wird mindestens eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen, zum Geschlechtsverkehr gezwungen oder anderweitig sexuell missbraucht. Bei den Tätern handelt es sich in der Regel um Familienmitglieder oder Bekannte der Frau.
In den USA wird alle 90 Sekunden eine Frau vergewaltigt (US Department of Justice, 2000).
In Frankreich werden 25000 Frauen jährlich vergewaltigt (Europäische Frauenlobby, 2001).
Am häufigsten erleiden Frauen in ihren eigenen vier Wände Gewalt. In der Bundesrepublik flüchten sich jährlich 45000 Frauen in Frauenhäuser.
Im Durchschnitt werden in Großbritannien jede Woche zwei Frauen von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern ermordet - das sind über 100 Tote jährlich. Alle 60 Sekunden erhält die Polizei in Großbritannien einen Hilferuf wegen häuslicher Gewalt, jdeoch wird eine Frau druchschnittlich etwa 35mal von ihrem Partner angegriffen bevor sie die Polizei ruft. Bei jeder dritten Scheidung in England und Wales geht es um häusliche Gewalt.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden bis zu 70 Prozent aller weiblichen Mordopfer von ihren männlichen Partnern getötet.
Nach Berechnungen von Amartya Sen, Wirtschaftsnobelpreisträger des Jahres 1998, würden heute 60 Millionen Frauen mehr auf der Welt leben, wären nicht weibliche Föten abgetrieben und weibliche Säuglinge getötet worden.
Diese Zahlen offenbaren nur einen Bruchteil des wahren Ausmaßes der Gewalt gegen Frauen. Die Dunkelziffer ist hoch, viele Frauen sprechen oftmals nicht über das Erlebte.
Häusliche Gewalt ist leider in allen Schichten der Bevölkerung anzutreffen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung, Klasse oder geografischen Gegebenheiten. Es ist nicht ein zufälliges Ereignis, sondern ein kontrollierendes Verhaltensmuster mit dem Macht über die Betroffenen ausgeübt wird.
(Zahlenquelle: Amnesty International, eigener Bericht)
amnesty: Gewalt gegen Frauen verhindern
Zahlen und Fakten
einige weitere links:
FRAZ (Schweiz)
GUERRA, VIOLENCIA, PRECARIEDAD... las mujeres decimos BASTA!
Weltweit wird mindestens eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen, zum Geschlechtsverkehr gezwungen oder anderweitig sexuell missbraucht. Bei den Tätern handelt es sich in der Regel um Familienmitglieder oder Bekannte der Frau.
In den USA wird alle 90 Sekunden eine Frau vergewaltigt (US Department of Justice, 2000).
In Frankreich werden 25000 Frauen jährlich vergewaltigt (Europäische Frauenlobby, 2001).
Am häufigsten erleiden Frauen in ihren eigenen vier Wände Gewalt. In der Bundesrepublik flüchten sich jährlich 45000 Frauen in Frauenhäuser.
Im Durchschnitt werden in Großbritannien jede Woche zwei Frauen von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern ermordet - das sind über 100 Tote jährlich. Alle 60 Sekunden erhält die Polizei in Großbritannien einen Hilferuf wegen häuslicher Gewalt, jdeoch wird eine Frau druchschnittlich etwa 35mal von ihrem Partner angegriffen bevor sie die Polizei ruft. Bei jeder dritten Scheidung in England und Wales geht es um häusliche Gewalt.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden bis zu 70 Prozent aller weiblichen Mordopfer von ihren männlichen Partnern getötet.
Nach Berechnungen von Amartya Sen, Wirtschaftsnobelpreisträger des Jahres 1998, würden heute 60 Millionen Frauen mehr auf der Welt leben, wären nicht weibliche Föten abgetrieben und weibliche Säuglinge getötet worden.
Diese Zahlen offenbaren nur einen Bruchteil des wahren Ausmaßes der Gewalt gegen Frauen. Die Dunkelziffer ist hoch, viele Frauen sprechen oftmals nicht über das Erlebte.
Häusliche Gewalt ist leider in allen Schichten der Bevölkerung anzutreffen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung, Klasse oder geografischen Gegebenheiten. Es ist nicht ein zufälliges Ereignis, sondern ein kontrollierendes Verhaltensmuster mit dem Macht über die Betroffenen ausgeübt wird.
(Zahlenquelle: Amnesty International, eigener Bericht)
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FRAZ (Schweiz)
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Weitere Beiträge:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
FrauenLesbenTransgender-Demo in Grünau
"Ergänzungen"
an welchen Ort habt ihr die Beiträge, die gestern unter "BEITRÆGE DIE KEINE INHALTLICHE ERGÆNZUNG DARSTELLEN" zu lesen waren verschoben?
Solidarische Grüsse
Ergänzungen
unter diesem Artikel sind keine Ergänzungen gelöscht oder verschoben worden.
Ein Kommentar würde nur dann gelöscht werden, wenn es sich dabei um offensichtlichen Nazispam handelt, oder sonstwie menschenverachtendes Gedankengut verbreitet wird. Ansonsten landen alle Kommentare, die keine inhaltliche Ergänzung zum Artikel darstellen im unteren Bereich. Kommentare die eine INHALTLICHE Ergänzung zum Posting bilden bleiben im oberen Bereich.
Das Modteam
Abtreibung
Ist der 8. März weiblich...?
Außerdem führen solche Feiertage nur zu einer falschen Überidentifikation mit einer bestimmten menschlichen Kategorie.
Obwohl wir heute in einer Zeit leben, in der die Gleichberechtigung von Frau und Mann scheinbar per Gesetz garantiert wird, ist die Unterdrückung der Frau noch lange nicht abgehakt. Die Frau ist diejenige, die dafür zu sorgen hat, dass das Essen rechtzeitig auf dem Tisch steht und die Kinder ja nicht rumquängeln, nebenbei noch ganz attraktiv aussieht und jederzeit Lust auf Sex zu haben hat. Außerdem ist sie meist viel zu emotional und launisch –vor allem wenn sie ihre Tage hat -, hat keinen Orientierungssinn, kann nicht einparken usw. usw.
Derartige Klischees gibt es natürlich auch für Männer - Mensch denke dabei nur einmal daran, dass der Mann nicht zu weinen hat, frei nach dem Prinzip „ein Indianer kennt keinen Schmerz“.
Solcherart stupide Vorstellungen der Menschen führen nur dazu, dass Menschen, die nicht klar in dieses gesellschaftliche Prinzip passen, permanent ausgegrenzt werden. Eine Frau, die sich –nach diesem Prinzip- wie ein Mann verhält, ist natürlich gleich lesbisch, ein Mann, der vielleicht manchmal weint und damit seinen Emotionen freien Lauf lässt, ist schwul. Und was ist mit den Menschen, die biologisch nicht eindeutig Mann oder Frau zuzuordnen sind: diese müssen sich natürlich anpassen oder ihnen werden sofort nach der Geburt „überflüssige“ oder „unbrauchbare“ Geschlechtsorgane abgenommen, so dass ein Geschlecht festgelegt werden kann. Dass der Mensch jedoch selbst die Entscheidungsfreiheit hat, welchen Weg er/sie im Leben gehen will und wie er /sie sich gegenüber anderen Menschen verhält, wird dabei außer Acht gelassen. In Kategorien zu denken war für die Masse Mensch ja schließlich immer einfacher, als die/den Einzelne/n als freies Individuum zu betrachten, das sich in der vielfältigsten Art und Weise von den anderen unterscheidet.
endlos arroganter, wenig great gatsby
Meinst Du, es ist ausgerechnet zum 8. März das, was Frauen brauchen, in so endlos arroganter Art von einem Mann belehrt zu werden?
"Schade, daß es....nur zum ... gereicht hat."
"Der Vorjahres-Artikel ...bleibt erstmal als Vorbild unübertroffen stehen:"
"Zahlen, Fakten und Ländervergleiche ...allein reichen nicht. "
"Im Gegenteil, der krankhafte Fokus auf Gewalt ist eine Eigenart kommerzieller Medien die überwunden werden muß. "
"Eigene Gedanken, Werte und Ziele müssen formuliert werden "
"Unerläßlich für das Thema sind ..."
"Auch ... sind unbedingt zu erwähnen"
"Schließlich ist es unerläßlich eigene Politik von der weiblichen Warte zu formulieren "
"Aber eigentlich ging es bei der Emanzipation auch einfach darum, daß Frauen einfach Frauen sein können"
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Ist das eine Satire? "Es muss..es ist zu erwähnen...es ist unerläßlich...". Kein Lehrer hätte es besser formulieren können, wenn er jemanden so richtig abkanzeln wollte. Hast Du Dich schon je mit männerspezifischem Redeverhalten befasst? Das halte ich für unerläßlich, und im Zweifelsfall leg Dir ein beliebiges Standardwerk unter's Kopfkissen: wenn Du etwas für wichtig hältst, dann schreib dazu, dass das Deine Meinung ist. "Ich finde, dass.. ich denke, dass...ich halte für erwähnenswert, dass...Habt Ihr Thema XY berücksichtigt...? Ich halte für wichtig, WEIL..."
Zu unterstellen, dass außer Dir niemand wichtige feministische Autorinnen oder sonstwie für wichtig erachtete Bücher etc. kenne, ist eine Unverschämtheit. Schon erst recht in dem Ton. Und erst Recht zu dem Thema und zu diesem Tag. Und sag nicht, dass auch Frauen kritisierbar sein müssen. Natürlich. Zu denken, Frauen könnten es noch nicht so richtig und müssten geschont werden, stärkt sexistische Mechanismen. Zu unterstellen, die Autorinnen des Artikels hätten von alledem keine Ahnung, und hätten nicht etwa vielleicht keine Zeit gehabt, oder eben mit Grund ihren Artikel genau so geschrieben, wie er da steht, ist nur eins: arrogant.
Zu deklarieren, dass der Fokus auf Gewalt am 8. März nicht passend sei, ist so bodenlos und nebenbei auch dumm, dass eigentlich jetzt erst Recht seitenweise Zahlen über die Bedeutung von Gewalt im Leben von Frauen folgen müssten. Jeden Tag. Was schreibe ich. Du behauptest doch immer wieder, ein "Experte" beim Thema zu sein. Aber die banalen Fakten belieben nicht? Da sehen wir wissend drüber hinweg?
Ich kann Dir in einer halben Stunde noch eine ganze Seite wichtiger Links pasten, die Du nicht dabei hast und wegen derer ich Dir auch vorwerfen könnte, irgendwas nicht so richig begriffen zu haben.
Bei der Mehrzahl Deiner Artikel, GATSby, könnte ich genau so einen Kommentar auch darunter schreiben. Und wenn DU meinst, Du wüsstest besser, was der richtige Artikel aus "der weiblichen Warte" sei, dann schreib den doch.
Ich habe noch bie bei einem Indymedia-Artikel einen so dermassen herablassenden Kommentar gelesen. Ich fordere, dass das wegen Sexismus versteckt wird.
In der Tat
jetzt wo ich meine Ergänzung nochmal lese, sehe ich auch, daß der Ton durchaus als besonders paternalistisch und von oben herab wahrgenommen werden kann.
Sexistische Verhaltensweisen zu reproduzieren war natürlich nicht meine Absicht vor Allem nicht in diesem besonderen Kontext.
Es ist aber halt immer wieder schwer gesellschaftlich übliche Fehler abzulegen trotz Umgangs in emanzipatorischen Kreisen.
Die Links die ich ergänzt habe lassen sich natürlich auch neutral beschreiben:
Es gibt zum Frauentag zum Glück nicht nur grausige und sich verschlimmernde Gewalt zu beklagen.
Der besonders gelungene Hauptartikel vom letzten Jahr hat viele Links zu Kontext, Geschichte und Ursprüngen des Frauentages sowie affirmative Gegenentwürfe.
->
Rückschlüsse zur Wechselwirkung mit neopatriarchaler Politik lassen sich hiernach gut nachvollziehen:
Positive Gedanken, Werte und Ziele wurden im letztjährigen Hauptartikel bereits sehr treffend formuliert, weitere sind zu finden bei feministischen Utopien [
Es gibt aber noch weitere erfreulich affirmative Projekte wie das Ladyfest:
Die Junge Welt hat exzellente "Feminismus"-Beilagen:
(leider derzeit (noch) kostenpflichtig.)
Besonders weitgehende Ansätze wie dieser
Der konservative Rollback im Zuge des Neoliberalismus und des globalen Krieges machen es leider immer wieder und immer mehr notwendig Basics thematisieren zu müssen oder um diese zu kämpfen.
Fangen wir bei uns selbst an.
Die erste Ergänzung kann jetzt also gelöscht werden, da sich die Links in dieser wiederfinden.
mehr als die hälfte
wurde bei recherchen für den gemeinschaftskunde unterricht von meinem lehrer! drauf aufmerksam gemacht dass es mehr als die hälfte der menschen wär.
Anscheinend sind sogar 51% der menscheit weiblich.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
erweiterung
oder wie?
@ Lotti
Sexismus abschaffen!
Das was das Wort "Sexismus" ausmacht heißt nicht "Unterdrückung von Frauen oder Frauenrechte", sondern "Unterdrückung von einer bestimmten Geschlechtergruppe und ihren Rechten".
Wer wiklich gleichberechtigung will kann keine geschlechterspezifischen aktionen durchziehen.
Auch in Fürth fand ich es schon sehr lächerlich jeden der nur männlich aussieht aus dem block der demo zu schmeisen obwohl er vieleicht nur durchwollte.
Ich fände es wirklich sehr interessant was passieren würde wenn Männer so auftreten würden... (Keine Frauen in unserem eigenen Block, wir zäunen uns auf jedem Campgelände ein und lassen keine Frauen rein, wir brüllen jede Frau auch nur an wenn sie sich in die nähe eines Mannes begiebt und brüllen "Vergewaltigung").
Das was eine gleichbestimmte Bewegung ausmacht ist sicher keine trennung der Geschlechter !
Man kann weder Mann, noch Frau klarmachen das jeder gleichviel wert ist wenn man das andere Geschlecht kritisiert, nicht anerkennt oder unterdrückt.
Ich sehe eine "Frauen und Lesbenbewegung", oder eine "Emanzipatorische Bewegung für Gleichgerechtigkeit" o.Ä. für sehr wichtig, aber nicht in dieser Art wie sie oft betrieben wird (siehe Fürth) !
Für mich ist diese Art von Aktionen wirklich genauso dumm wie antideutsches Denken, die wirklich noch glauben das das was sie vertreten links ist...
Ich denke das sollte mal angemerkt werden und hoffe das die Kritik nicht zu stark war.
Euer muhkuh
links absichtlich ins leere gesetzt?
der link auf der titelseite führt auf eben diese und der im artikel "gewalt gegen frauen ist leider alltag" auch ins leere. wogegen die anderen links alle fehlerfrei gesetzt wurden.
ich unterstelle der autorin und der redaktion also, wie ich denke nicht unbegründet, böswilligkeit.
wenn ihr keine ahnung von berichterstattung, politik und der pflege von webseiten habt, dann lasst es doch einfach sein.
sollten die links jedoch absichtlich falsch oder nicht gesetzt worden sein, seid ihr naiver als ich dachte..
indymedia abschalten!