Hausbesetzung in Düren
In Düren wurde heute ein vom Abriss gefährdetes Haus besetzt!
Hallo!
Wir haben soeben das leerstehende Gebäude an der Kuhgasse
(Phillipstraße 10) in Düren besetzt. Das Haus wurden bis vor einigen
Monaten von einem Seniorenverein genutzt und soll nun zugunsten eines
Einkaufzentrums abgerissen werden. Wir fordern dagegen den Erhalt und
den Aufbau eines Alternativen Zentrums in Düren. Weitere Infos dazu in
der beigefügten Presseerklärung.
Ein vorläufiges Programm ist auch schon vorhanden:
Soli-Fete für den Erhalt des Gebäudes, Samstag 28. 02 2004 ab 20 Uhr -
Open End. Eintritt frei. Bier 0,5 l 1 ?
Antifaschistisches Frühstück, Sonntag 29. 02. 2004 ab 10 Uhr.
Das Haus liegt zentral in der Dürener Innenstadt und ist von Bahnhof
in 5 Minuten aus zu erreichen.
Eine Karte gibt es hier:
http://members.fortunecity.com/zickzack1/karte.jpg
(Archiv-Bilder) vom Haus gibt es hier:
http://members.fortunecity.com/zickzack1/haus1.jpg
http://members.fortunecity.com/zickzack1/haus2.jpg
Kommt in das besetzte Haus und unterstützt uns! Schlafplätze sind
nahezu unbegrenzt vorhanden.
Bitte verschickt diese Info über eure Verteiler weiter.
Mit antikapitalistischen Grüßen,
Familie B. Setzer aus Düren
--------------------------------------------------------------------
Wir haben heute, am Freitag den 27.02. 2004 das leerstehende Haus in
der Kuhgasse, in dem sich bis vor kurzem der Verein ?Senioren aktiv.
e. V.? und das ?Motivation Dance Team? befanden, besetzt.
Abriss verhindern
Mit dieser Aktion protestieren wir gegen den geplanten Abriss, der
verhindert werden muss. Damit wehren wir uns gegen die unsoziale und
antidemokratische Politik von Dürens Bürgermeister Paul Larue und
seiner CDU-Mehrheitsfraktion, sowie deren Unterstützer im Rat. Denn
selbstherrlich und nicht ganz uneigennützig hat der Bürgermeister den
Willen eines großen Teils der Dürener ignoriert. Geplant ist, auf dem
Grundstück ein völlig überdimensioniertes Einkaufzentrum zu errichten.
Verspricht sich Paul Larue von diesem ?Vorzeigeprojekt? in der
Kuhgasse tatsächlich bessere Chancen für seine Wiederwahl im
September? Nun will er das städtische Grundstück (12.400 qm) zu einem
Spottpreis von 3 Mio. Euro verkaufen. Dabei hat die Stadt beim Ankauf
der Grundstücke bis zu 700 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Verhökern
will man es jetzt für durchschnittlich 242 Euro. Zudem war das Haus
noch 1988/89 mit Landesmitteln (ca. 100.000 Euro) ausgiebig saniert
worden.
Einwohner der Stadt werden enteignet
Opfer dieser Politik sind also nicht nur die rausgeschmissenen
Senioren, sondern alle Einwohner der Stadt, da hier wieder einmal das
Tafelsilber der Kommune verramscht wird. Zugunsten von Großinvestoren
soll öffentliches Eigentum privatisiert und die Einwohner damit
faktisch enteignet werden.
Was in Berlin von der großen Koalition der Sozialräuber praktiziert
wird, setzt sich in den Kommunen fort. Dies haben die Stadtoberen mit
dem im Rat beschlossenen Verkauf des Grundstückes an der Kuhgasse, auf
dem auch das nun leergeräumte Seniorenzentrum steht, einmal mehr
bewiesen. Hier wird eine Politik gegen die Interessen der Mehrheit der
Einwohner betrieben.
Antidemokratische CDU-Mehrheit im Rat
Auch wenn diese Entscheidung mit CDU-Mehrheit getroffen wurde, so
zeigen doch die Fakten, wie undemokratisch dieses Vorgehen ist:
Obwohl kein gültiger Kaufvertrag vorlag, warf man die Senioren im
vergangenen Jahr hinaus. Im Gegensatz zum alten Seniorenzentrum
gleichen die als ?Ersatz? zur Verfügung gestellten Räume (60
Quadratmeter) eher einer Abstellkammer. Kein Wunder, dass sich die
Senioren abgeschoben fühlen, und bereits viele ihren Verein resigniert
verlassen haben. Das Verhalten der Unionspolitiker gegenüber den
Rentnern kann daher nur als unsozial und schäbig bezeichnet werden.
Damit aber nicht genug. Um eine Rückkehr der Senioren zu verhindern,
wurden aus dem Gebäude bereits Heizung, Sanitäranlagen, Beleuchtung
und Einbauküche entfernt (Kosten ca. 30.000 ?). Hier wird einiges
deutlich! Geht es um Unternehmer-Interessen, schreckt die CDU nicht
einmal vor Sachbeschädigung zurück. Obwohl es um städtisches Eigentum
geht, wurden die berechtigten Interessen vieler Dürener nicht
berücksichtigt.
Kein Wunder also, dass der Verkauf und der damit verbundene Abriss des
Seniorenzentrums sowie das fällen des Naturdenkmals (Libanon-Zeder)
von vielen Einwohnerinnen und Einwohnern abgelehnt wurde. Über 4.000
Dürener hatten mit ihrer Unterschrift einen Bürgerentscheid zum Erhalt
des Seniorenzentrums und der Zeder auf demokratischem Wege erzwungen.
Und an dem anschließend durchgeführten Bürgerentscheid haben immerhin
über 2.800 Menschen teilgenommen. Und dies trotz Behinderung seitens
der Stadt Düren (Die wenigsten Einwohner waren nämlich informiert).
Obwohl 80% (2.240) für den Erhalt des Seniorenzentrums und der Zeder
stimmten, soll dennoch der Abriss erfolgen.
Warum aber soll ausgerechnet das Seniorenzentrum weichen, wenn nach
den neuesten Bauplänen selbst Zeder und Kuhgassen Parkhaus stehen
bleiben können?
Ein alternatives Zentrum muss her!
Mit der Besetzung des Hauses wollen wir erreichen, dass die Dürener
Senioren in das von ihnen jahrelang genutzte Haus wieder zurückkehren
können. Das Konzept soll darüber hinaus erweitert werden. Künftig
sollen neben den Senioren auch andere Gruppen das Gebäude nutzen
können. Düren braucht Platz für gesellschaftspolitische Aktivitäten,
alternative Kultur und soziale Initiativen.
Was die Einwohner der Stadt Düren am allerwenigstens brauchen, ist
dagegen ein überflüssiger Konsumtempel wie das geplante Stadtcenter.
Aktiver Widerstand gegen unsoziale Politik
Wir verstehen unsere Aktion als Aufforderung, aktiv Widerstand gegen
die unsoziale Politik zu leisten. Die Menschen in Düren rufen wir zur
Unterstützung auf. Spendet Möbel, Einrichtungsgegenstände,
Nahrungsmittel, Getränke! Solidarisiert euch mit den Hausbesetzern!
Das Grundstück in der Kuhgasse ist Eigentum der Stadt!
Und wer ist die Stadt, wenn nicht ihre Einwohner?
Angesichts solcher ?Volksvertreter? wie dem Bürgermeister Larue und
seinen Hintermännern ist es besser, wenn wir uns selbst um unser
Eigentum kümmern.
Deshalb verteidigen wir das, was ohnehin uns gehört:
-> Verhindert den Abriss!
-> Stoppt den Ausverkauf der Stadt ?
kein Verkauf des kommunalen
Eigentums!
-> Die Hintermänner der CDU gehören
enteignet ? nicht die Einwohner der
Stadt!
-> Für ein alternatives Zentrum in
Düren!
Gäste im Haus sind jederzeit willkommen.
Die BesetzerInnen der
Kuhgasse
Programm im besetzen Haus:
Soli-Fete für den Erhalt des Gebäudes, Samstag 28. 02 2004 ab 20 Uhr ?
Open End. Eintritt frei.
Antifaschistisches Frühstück, Sonntag 29. 02. 2004 ab 10 Uhr.
Kontakt per E-Mail:
Kuhgasse@linkeseite.zzn.com
Wir haben soeben das leerstehende Gebäude an der Kuhgasse
(Phillipstraße 10) in Düren besetzt. Das Haus wurden bis vor einigen
Monaten von einem Seniorenverein genutzt und soll nun zugunsten eines
Einkaufzentrums abgerissen werden. Wir fordern dagegen den Erhalt und
den Aufbau eines Alternativen Zentrums in Düren. Weitere Infos dazu in
der beigefügten Presseerklärung.
Ein vorläufiges Programm ist auch schon vorhanden:
Soli-Fete für den Erhalt des Gebäudes, Samstag 28. 02 2004 ab 20 Uhr -
Open End. Eintritt frei. Bier 0,5 l 1 ?
Antifaschistisches Frühstück, Sonntag 29. 02. 2004 ab 10 Uhr.
Das Haus liegt zentral in der Dürener Innenstadt und ist von Bahnhof
in 5 Minuten aus zu erreichen.
Eine Karte gibt es hier:
http://members.fortunecity.com/zickzack1/karte.jpg (Archiv-Bilder) vom Haus gibt es hier:
http://members.fortunecity.com/zickzack1/haus1.jpg
http://members.fortunecity.com/zickzack1/haus2.jpg Kommt in das besetzte Haus und unterstützt uns! Schlafplätze sind
nahezu unbegrenzt vorhanden.
Bitte verschickt diese Info über eure Verteiler weiter.
Mit antikapitalistischen Grüßen,
Familie B. Setzer aus Düren
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Wir haben heute, am Freitag den 27.02. 2004 das leerstehende Haus in
der Kuhgasse, in dem sich bis vor kurzem der Verein ?Senioren aktiv.
e. V.? und das ?Motivation Dance Team? befanden, besetzt.
Abriss verhindern
Mit dieser Aktion protestieren wir gegen den geplanten Abriss, der
verhindert werden muss. Damit wehren wir uns gegen die unsoziale und
antidemokratische Politik von Dürens Bürgermeister Paul Larue und
seiner CDU-Mehrheitsfraktion, sowie deren Unterstützer im Rat. Denn
selbstherrlich und nicht ganz uneigennützig hat der Bürgermeister den
Willen eines großen Teils der Dürener ignoriert. Geplant ist, auf dem
Grundstück ein völlig überdimensioniertes Einkaufzentrum zu errichten.
Verspricht sich Paul Larue von diesem ?Vorzeigeprojekt? in der
Kuhgasse tatsächlich bessere Chancen für seine Wiederwahl im
September? Nun will er das städtische Grundstück (12.400 qm) zu einem
Spottpreis von 3 Mio. Euro verkaufen. Dabei hat die Stadt beim Ankauf
der Grundstücke bis zu 700 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Verhökern
will man es jetzt für durchschnittlich 242 Euro. Zudem war das Haus
noch 1988/89 mit Landesmitteln (ca. 100.000 Euro) ausgiebig saniert
worden.
Einwohner der Stadt werden enteignet
Opfer dieser Politik sind also nicht nur die rausgeschmissenen
Senioren, sondern alle Einwohner der Stadt, da hier wieder einmal das
Tafelsilber der Kommune verramscht wird. Zugunsten von Großinvestoren
soll öffentliches Eigentum privatisiert und die Einwohner damit
faktisch enteignet werden.
Was in Berlin von der großen Koalition der Sozialräuber praktiziert
wird, setzt sich in den Kommunen fort. Dies haben die Stadtoberen mit
dem im Rat beschlossenen Verkauf des Grundstückes an der Kuhgasse, auf
dem auch das nun leergeräumte Seniorenzentrum steht, einmal mehr
bewiesen. Hier wird eine Politik gegen die Interessen der Mehrheit der
Einwohner betrieben.
Antidemokratische CDU-Mehrheit im Rat
Auch wenn diese Entscheidung mit CDU-Mehrheit getroffen wurde, so
zeigen doch die Fakten, wie undemokratisch dieses Vorgehen ist:
Obwohl kein gültiger Kaufvertrag vorlag, warf man die Senioren im
vergangenen Jahr hinaus. Im Gegensatz zum alten Seniorenzentrum
gleichen die als ?Ersatz? zur Verfügung gestellten Räume (60
Quadratmeter) eher einer Abstellkammer. Kein Wunder, dass sich die
Senioren abgeschoben fühlen, und bereits viele ihren Verein resigniert
verlassen haben. Das Verhalten der Unionspolitiker gegenüber den
Rentnern kann daher nur als unsozial und schäbig bezeichnet werden.
Damit aber nicht genug. Um eine Rückkehr der Senioren zu verhindern,
wurden aus dem Gebäude bereits Heizung, Sanitäranlagen, Beleuchtung
und Einbauküche entfernt (Kosten ca. 30.000 ?). Hier wird einiges
deutlich! Geht es um Unternehmer-Interessen, schreckt die CDU nicht
einmal vor Sachbeschädigung zurück. Obwohl es um städtisches Eigentum
geht, wurden die berechtigten Interessen vieler Dürener nicht
berücksichtigt.
Kein Wunder also, dass der Verkauf und der damit verbundene Abriss des
Seniorenzentrums sowie das fällen des Naturdenkmals (Libanon-Zeder)
von vielen Einwohnerinnen und Einwohnern abgelehnt wurde. Über 4.000
Dürener hatten mit ihrer Unterschrift einen Bürgerentscheid zum Erhalt
des Seniorenzentrums und der Zeder auf demokratischem Wege erzwungen.
Und an dem anschließend durchgeführten Bürgerentscheid haben immerhin
über 2.800 Menschen teilgenommen. Und dies trotz Behinderung seitens
der Stadt Düren (Die wenigsten Einwohner waren nämlich informiert).
Obwohl 80% (2.240) für den Erhalt des Seniorenzentrums und der Zeder
stimmten, soll dennoch der Abriss erfolgen.
Warum aber soll ausgerechnet das Seniorenzentrum weichen, wenn nach
den neuesten Bauplänen selbst Zeder und Kuhgassen Parkhaus stehen
bleiben können?
Ein alternatives Zentrum muss her!
Mit der Besetzung des Hauses wollen wir erreichen, dass die Dürener
Senioren in das von ihnen jahrelang genutzte Haus wieder zurückkehren
können. Das Konzept soll darüber hinaus erweitert werden. Künftig
sollen neben den Senioren auch andere Gruppen das Gebäude nutzen
können. Düren braucht Platz für gesellschaftspolitische Aktivitäten,
alternative Kultur und soziale Initiativen.
Was die Einwohner der Stadt Düren am allerwenigstens brauchen, ist
dagegen ein überflüssiger Konsumtempel wie das geplante Stadtcenter.
Aktiver Widerstand gegen unsoziale Politik
Wir verstehen unsere Aktion als Aufforderung, aktiv Widerstand gegen
die unsoziale Politik zu leisten. Die Menschen in Düren rufen wir zur
Unterstützung auf. Spendet Möbel, Einrichtungsgegenstände,
Nahrungsmittel, Getränke! Solidarisiert euch mit den Hausbesetzern!
Das Grundstück in der Kuhgasse ist Eigentum der Stadt!
Und wer ist die Stadt, wenn nicht ihre Einwohner?
Angesichts solcher ?Volksvertreter? wie dem Bürgermeister Larue und
seinen Hintermännern ist es besser, wenn wir uns selbst um unser
Eigentum kümmern.
Deshalb verteidigen wir das, was ohnehin uns gehört:
-> Verhindert den Abriss!
-> Stoppt den Ausverkauf der Stadt ?
kein Verkauf des kommunalen
Eigentums!
-> Die Hintermänner der CDU gehören
enteignet ? nicht die Einwohner der
Stadt!
-> Für ein alternatives Zentrum in
Düren!
Gäste im Haus sind jederzeit willkommen.
Die BesetzerInnen der
Kuhgasse
Programm im besetzen Haus:
Soli-Fete für den Erhalt des Gebäudes, Samstag 28. 02 2004 ab 20 Uhr ?
Open End. Eintritt frei.
Antifaschistisches Frühstück, Sonntag 29. 02. 2004 ab 10 Uhr.
Kontakt per E-Mail:
Kuhgasse@linkeseite.zzn.com
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
link zum bild
schaut mal unter:
hübsch habt ihr´s da!!! ;)
provinzfreuden
solidarische grüße + gutes gelingen!!
geräumt ?!!
Info zum Ende der Besetzung