Soli Demo für die Gefangenen, München 13.02
Die Demo war klein aber fein.
Naja, nachdem sich niemand von den Aktivisten herablässt und hier einen Artikel zur heutigen Soli-Demo postet tus ich halt....
Ich wollte eigentlich nicht wirklich an dieser Demo teilnehmen, bin mehr aus Zufall da rein geraten...
Hier meine Sichtweise /Erlebnisse:
Ich war um ca. 17:00 am Stachus und habe dort ein kleines Aufgebot an uniformierter Polizei (maximal 30 Stück Bulle) gesehen.
Die haben auch Leute die irgendwie links aussahen kontrolliert, aber so weit ich sehen konnte keinen argen Ärger gemacht.
Der Durchgang zum Marienplatz war fast vollkommen vesperrt da dort zur selben Zeit eine Nazi-Demo war (zwecks dem Bombenkrieg gegen die Deutschen?)
Die Demoteilnehmer waren auch nicht grad viele anfangs vielleicht 50, sind mit der Zeit dann wohl maximal 100 geworden.
Nach den Auftaktdurchsae und dem Ausbreiten einiger Transparte ist der Zug dann losgezogen.
Am Platz der Oper der NS war dann eine Zwischenkundgebung.
Es war nicht viel los.
Das einzig wirklich auffällige waren die ca. 25 Zivi-Cops.
Die Polizei hielt sich erstaunlicherweise relativ zurück.
Keine Festnahmen oder Pöbeleien.
Der Zug ging dann Richtung Ettstr. wo sich das Polizeihauptquatier für Mü. befindet.
Unterwegs hab ich einige Bullen gesehen, die die Auflagen mal wieder übergenau durchsetzten wollten:
Seitentranspis waren wohl wieder verboten und ein seitlich getragenes Transparent musste, da es nicht die erforderlichen Maße hatte (2 Meter über dem Boden)nach vorne gedreht werden.
Die 1,80 m waren wohl nicht hoch genug.
Ein weieres, recht wiziges 'Transparent', ein Küchentuch (ca. 60x50cm) mit der Aufschrift: 'Ich bin ein Seitentransparent' wurde von der Polizei geduldet.
Also waren die Grünen heute wohl nicht 100% auf Konfrontation aus.
Ansonsten das Übliche:
Auf dem Weg zur Ettsr. wurden Parolen gerufen und Schwarz-Rote Fahnen geschwenkt.
Die mitlaufenden Bullen hielten einigermaßen Abstand.
Auf der Abschlusskundgebung wurden noch zwei Reden gehalten, dann wurde die Demo um ca. 18:45 für beendet erklärt.
Daraufhin zogen die Teilnehmer Richtung Marienplatz um noch ein bisschen die Naziköpfe (ca. 30 Stück) anzugaffen und anzuschreien...
Unterwegs wurden die meisten Leute noch kontrolliert.
Ich musste allerdings nicht mal meinen Perso zeigen, der Bulle hat sich nur meinen Tascheninhalt angeguckt und nach Waffen gefragt.
Is zwar ansich auch ne Frechheit, aber ich bin härtere Behandlung gewöhnt..
Naja, alles in allem eine friedliche Demo, auch von Seiten der Bullen die sich relativ normal verhalten haben.
Auf Video aufgezeichnet wurde natürlich wieder jeder...
Ich wollte eigentlich nicht wirklich an dieser Demo teilnehmen, bin mehr aus Zufall da rein geraten...
Hier meine Sichtweise /Erlebnisse:
Ich war um ca. 17:00 am Stachus und habe dort ein kleines Aufgebot an uniformierter Polizei (maximal 30 Stück Bulle) gesehen.
Die haben auch Leute die irgendwie links aussahen kontrolliert, aber so weit ich sehen konnte keinen argen Ärger gemacht.
Der Durchgang zum Marienplatz war fast vollkommen vesperrt da dort zur selben Zeit eine Nazi-Demo war (zwecks dem Bombenkrieg gegen die Deutschen?)
Die Demoteilnehmer waren auch nicht grad viele anfangs vielleicht 50, sind mit der Zeit dann wohl maximal 100 geworden.
Nach den Auftaktdurchsae und dem Ausbreiten einiger Transparte ist der Zug dann losgezogen.
Am Platz der Oper der NS war dann eine Zwischenkundgebung.
Es war nicht viel los.
Das einzig wirklich auffällige waren die ca. 25 Zivi-Cops.
Die Polizei hielt sich erstaunlicherweise relativ zurück.
Keine Festnahmen oder Pöbeleien.
Der Zug ging dann Richtung Ettstr. wo sich das Polizeihauptquatier für Mü. befindet.
Unterwegs hab ich einige Bullen gesehen, die die Auflagen mal wieder übergenau durchsetzten wollten:
Seitentranspis waren wohl wieder verboten und ein seitlich getragenes Transparent musste, da es nicht die erforderlichen Maße hatte (2 Meter über dem Boden)nach vorne gedreht werden.
Die 1,80 m waren wohl nicht hoch genug.
Ein weieres, recht wiziges 'Transparent', ein Küchentuch (ca. 60x50cm) mit der Aufschrift: 'Ich bin ein Seitentransparent' wurde von der Polizei geduldet.
Also waren die Grünen heute wohl nicht 100% auf Konfrontation aus.
Ansonsten das Übliche:
Auf dem Weg zur Ettsr. wurden Parolen gerufen und Schwarz-Rote Fahnen geschwenkt.
Die mitlaufenden Bullen hielten einigermaßen Abstand.
Auf der Abschlusskundgebung wurden noch zwei Reden gehalten, dann wurde die Demo um ca. 18:45 für beendet erklärt.
Daraufhin zogen die Teilnehmer Richtung Marienplatz um noch ein bisschen die Naziköpfe (ca. 30 Stück) anzugaffen und anzuschreien...
Unterwegs wurden die meisten Leute noch kontrolliert.
Ich musste allerdings nicht mal meinen Perso zeigen, der Bulle hat sich nur meinen Tascheninhalt angeguckt und nach Waffen gefragt.
Is zwar ansich auch ne Frechheit, aber ich bin härtere Behandlung gewöhnt..
Naja, alles in allem eine friedliche Demo, auch von Seiten der Bullen die sich relativ normal verhalten haben.
Auf Video aufgezeichnet wurde natürlich wieder jeder...
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Ergänzungen
Nochn Bericht & Fotos
Fotos davon:
Mehr Fotos rund um die Konferenz:
VORSICHT
Er stellt die ganze Situation, meiner bescheiden Meinung nach und ich war auch da, etwas übertrieben dar!
- "...Bis zu 200 Leute kamen am Karlsplatz/Stachus zusammen..."
--->
das waren niemals 200 nicht mal 100!!!
- "...Und wieder einmal war die Staatsmacht stark vertreten, wie gehabt mit USK, Zivis und diversen Kamerateams..."
---> naja so stark war sich nicht vertreten, für Münchner Verhältnisse waren's sogar recht wenig Cops und diverse Kammerateams hört sich ja auch krass an.
Bei der Abschlusskundgebung waren es auf jeden Fall 'nur' zwei!
- "...Lautstark kam der Zug am "Platz der Opfer" an..."
--->
naja, lautstark ist schon sehr übertrieben.
"...Im Anschluss machten sich noch viele AktivistInnen - stets begleitet von USK-Gruppen - auf zum Marienplatz..."
---->
Wir konnten ganz locker zum Marienplatz gehen und wurden auf dem Weg dorthin auch nicht von USKlern 'bewacht'.
Also ich muss sagen ich finde den Artikel auf Indynews alles in allem etwas krass, einfach zu übertrieben und im endeffekt genau das was sonst den Medien vorgeworfen wird.
Wenn aus 40-60 Demonstranten auf einmal 200 werden und aus gelegendlichen "Fuck the Police"- und "Hoch die internationale Soli"-Rufen ein 'lautsarker Protest', dann ist das auch nicht viel besser als wenn die Polizei aus 10.000 Demonstranten 6.000 macht !!!!
Und die Polizei hat sich, ob man sie nun mag oder nicht, in keinster Weise rechtswidrig verhalten. Sie ist in angemessenem Abstand zur Demo geblieben, hat nicht gekesselt, und nicht provoziert.
Und ausserdem waren es für Münchner Verhältnisse echt wenig Bullen.
Wenn dann davon gesprochen wird, dass "die Staatsmacht stark vertreten war" verzerrt auch das die Tatsachen.
Ich erwarte mir eine ehrliche Berichterstattung und nicht sowas...
Naja, is nur meine Meinung!
@ sog i net
Pressestimmen zur DEmo
Pressemitteilungen zur der Demo (und auch zur Nazi-Demo):
Es gab keine!
Die Münchener Polizei hielt es nicht für notwendig zu den beiden Demos eine Pressemitteilung zu veröffentlichen (zumindest findet sich auf der Seite unter 'Pressemitteilungen' nichts).
Daher war auch in den Münchener Tageszeitungen kein Wort darüber zu lesen.
Wirklich Schade (oder eher zum kotzen?!) wie Informationen vorenthalten werden....
Jetzt aber mal langsam...
ärgert mich
irgendwie sind die verhältnisse in münchen schon ganz schön verschoben. dass der author herausgestellt, dass sich die polizei "legal" verhalten hat, stellt den wahnsinn dar. sollte nicht erwähnenswert sein. ist aber leider in münchen.
kommt es mal ausnahmsweise nicht dazu, dass jemand im krankenhaus landet, wird herausgestellt, dass sich die polizei zurückhielt. ich kann nur sagen, dass ich, wie auf jeder demo in münchen wieder angst haben musste. wieder angst davor, dass ein falsches wort genügt um einzufahren. ein falsches wort um verprügelt zu werden.
die polizei hat schlagstöcke. dass die dinger gefährlicher als schusswaffen sind, braucht hoffentlich nicht erwähnt werden. damit laufen die offen herum und alle wissen, sie werden sie einsetzten. nach belieben. ohne grund. nach lusst und laune. hatten diesmal keine lust. das nächstemal kriegt wieder jemand so ein teil in den bauch gerammt, landet wieder im krankenhaus und wird vergessen. die bedrohung ist da. ist auf jeder demo da.
es gehen die leute nicht mehr auf demos, weil sie angst haben. angst davor verprügelt zu werden. angst davor, dabei umzukommen.
rück mal die verhältnisse klar, wir leben hier in münchen unter ständiger bedrohung. es ist hier alltag irgendwo kontrolliert zu werden. es ist so normalität, dass leute verprügelt werden. so normalität, für nichts einzufahren.
die polizei ist nicht zu loben, wenn sie ausnahmsweise mal "nur" mit ein paar hundertschaften neben und hinter der demo ist, wenn "nur" alle leute abgefilmt werden, wenn sie "nur" einen geschloschlossenen kreis machen und das spalier mal ausnahmsweise aus weniger als zwei reihen besteht, wenn sie "nur" alles absperren.
sagts mal: was geht? hey, das demonstrationsrecht ist geschichtlich eines der wichtigsten grundrechte. ebenso wie das recht auf widerstand, wenn es keine rechtlichen möglichkeiten gibt. was ist legal?
indynews bericht
zur anzahl der teilnehmenden: was haltet ihr von 120-140 teilnehmenden?
weitere berichte von soliaktionen mit regelmäßigen updates findet ihr jedenfalls im feature "Solidarität mit den Repressionsopfern von München" unter:
Böller
Und um es mit den Worten des Redners der heutigen Soli-Demo zu sagen:
"Stay Independent !"
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
wieso? — mumpitz!