Hamburg 31.1. - Fotos vom Naziaufmarsch
Hier ein paar Fotos vom Auftaktort des Naziaufmarsches in Hamburg vom 31.1.04. Leider sind sie nicht sehr scharf.
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Ergänzungen
ZUR FRAGE NACH DEM PALITUCH + MEHR
Coole Kids tragen kein Pali-Tuch
Ist Dir kalt oder hast Du was gegen Juden?!
Ein Gespenst, oder mehrere?
Eine Tagung zu Antisemitismus im europäischen Vergleich
Andreas Mix
Die neue Form des Rassismus
Ein grassierender islamischer Antisemitismus in Europa ist durch Studien nicht belegbar. Doch mittlerweile werden antisemitische Stereotype auf "die Muslime" übertragen
Das Feindbild Israel
So neu ist der ?neue? Antisemitismus nicht:
Nur erscheint er heute beispielsweise in Gestalt syrischer Fernsehserien
Von Clemens Wergin
Das Feindbild...
Fortsetzung von Seite 25
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WER WAREN FÜR SIE DIE BESTEN GENOSSEN, HERR SÁNCHEZ? +
brennpunkt
ANTISEMITISMUS IN EUROPA TAZ 31.1.2004
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Der ehrbare Antisemitismus
Texte über Antisemitismus in der Linken
Revolutionäre Zellen Gerd Albartus ist tot
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Gerd Albartus ist tot.
ID-Archiv im IISG (Hg.)
Die Früchte des Zorns
Texte und Materialien zur Geschichte der Revolutionären Zellen und der Roten Zora
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Vom Schwarzen September
zum Deutschen Herbst
Nach dem Olympia-Attentat auf israelische Sportler in München
1972 fand die Rote Armee Fraktion nur lobende Töne für das palästinensische Terrorkommando
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Den antiimperialistischen Kampf führen!
Die Rote Armee aufbauen!
Die Aktion des Schwarzen September in München
Zur Strategie des antiimperialistischen Kampfes
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DIE HAMAS CHARTA
Auszüge aus der Charta
Datenbank zur Hamas mit Link zur Charta in voller Länge (engl.)
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DIE PLO CHARTA
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Kein Vergleich
Die These, der Antisemitismus sei durch einen neuen Antiislamismus abgelöst worden,ist nicht belegbar und verantwortungslos.
Sie verschleiert die wahren Gefährdungslagen
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Gemeinsame Fronten
Geschichte wird gemacht: Waren deutsche Linksradikale an einem Anschlag auf russische Juden in Ungarn beteiligt? von wolf-dieter vogel
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22.08.03 01:25 Berlin: Cui bono? Den Antisemiten!
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Hakennasen statt Hakenkreuze
Dient der Antisemitismusvorwurf der Aufklärung?
Oder regiert die Logik des Skandals?
Rätselhaft ist bloß, dass es Judenhass gibt, aber offenbar keinen, der Juden hasst
Esther Schapira
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Debatte über Esther Schapira `s Artikel - gleich der erste Kommentar ein von Bülow Apologet
von Bülow hat erst im Oktober/November im Museeum in Dahlem aus seinen antisemitischen Verschwörungsbuch gelesen, hier auf der webseite von Schleichers stehts jetzt nicht mehr, weil den gehts ums verkaufen
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Satire oder Antisemitismus ???
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Grenzen der Satire:
Eulenspiegel bedient sich des Stürmer
Gudrun Schroeter
tacheles-reden / haGalil
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Eine Ausstellung in Schweden
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6.12.03, Berlin-Neukoelln. von 1000 polizistInnen geschuetzt, demonstrieren 250 neonazis fuer ein nationales jugendzentrum. anmelder Rene Betage gibt sich moderat. seine kameradInnen reden klartext: "ich haette nichts gegen juden, wenn sie nicht mein volk kaputtmachen und die ganze welt tyrannisieren wuerden.", erklaert eine demoteilnehmerin dem ZDF, das "wahrscheinlich auch einem juden gehoert".
Kritik&Praxis Berlin zu Hamburg
Nachtrag: VS zur Nazidemo am 31.1
Neonazis und NPD demonstrieren gemeinsam gegen die Wehrmachtsausstellung in Hamburg
Rund 1.200 Rechtsextremisten nahmen am 31.01.2004 unter dem Motto "Reemtsma lügt - Wahrheit siegt!" an einem Protestmarsch gegen die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" teil. Zu der nach Angaben der Veranstalter größten "nationalen" Demonstration in Hamburg seit Kriegsende hatten sowohl norddeutsche Neonazis als auch die NPD aufgerufen.
Verantwortlich für die Demonstration zeichneten "Freie Nationalisten" aus dem Umfeld des "Aktionsbüros Norddeutschland". In Flugblättern und im Internet traten die Initiatoren - in Anspielung auf das für die Ausstellung verantwortliche "Hamburger Institut für Sozialforschung" - unter dem Kampagnennamen "Hamburger Institut für Feindaufklärung" auf. An der Mobilisierung beteiligte sich auch die NPD, die in ihrem Parteiorgan "Deutsche Stimme" einen Demonstrationsaufruf veröffentlichte.
Wie bereits bei anderen Anlässen hatten "Freie Nationalisten" im Vorfeld der Veranstaltung entlang der Marschroute, die vom U-Bahnhof Saarlandstraße zum Ausstellungsort in der Kampnagelfabrik in Winterhude führte, Flugblätter verteilt, um die Anwohner über den Protestmarsch zu informieren. Der Aufzug verlief ohne größere Zwischenfälle. Neben verbalen Protesten von Anwohnern wurden nur vereinzelt Eier auf die Demonstrationsteilnehmer geworfen.
Auf den zwei Zwischenkundgebungen in der Jarrestraße sprachen neben dem Versammlungsleiter Thomas WULFF u.a. der stellvertretende Bundesvorsitzende der NPD, Holger APFEL, und der Hamburger Rechtsanwalt Jürgen RIEGER. Unbekannte Täter hatten wenige Tage zuvor, am 27.01.2004, RIEGERs Auto in Brand gesetzt. Am Tatort waren Flugblätter der "Antifaschistischen Aktion" aufgefunden worden, in denen gegen den "Naziaufmarsch" am 31.01.2004 Stellung genommen wurde.
Hamburg ist die voraussichtlich letzte Station der umstrittenen "Wehrmachtsausstellung", die noch bis zum 28. März hier zu sehen ist. Danach soll sie im Deutschen Historischen Museum in Berlin eingelagert werden. Die erste Version der Ausstellung mit dem Titel "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-44" war zwischen 1995 und 1999 in zahlreichen Städten in Deutschland und Österreich gezeigt worden. Nachdem zahlreiche Fehler und historische Ungenauigkeiten bekannt geworden waren, empfahl eine Historikerkommission, die Ausstellung gründlich zu überarbeiten. 2001 präsentierte das HIS erstmals die neue Ausstellung. Das Institut legt Wert auf die Feststellung, dass die jetzige Ausstellung keine Überarbeitung oder Korrektur der ersten ist, sondern einem neuen Konzept folgt.
Beide Ausstellungen standen von Anfang an in der Kritik und wurden von politisch motivierten Protesten vor allem aus rechtsextremistischen Kreisen begleitet, die in der Art der Darstellung eine pauschale Verunglimpfung der Wehrmacht und ihrer Soldaten sehen. So unterstellt das "Aktionsbüro Norddeutschland" beispielsweise dem HIS eine einseitige Dokumentation, welche die Wehrmacht als "mordende, sengende und plündernde Soldateska" darstellt. Nach Auffassung des Aktionsbüros offenbart sich die Wehrmachtsausstellung "als Bestandteil eines geistig-moralischen Vernichtungsfeldzuges und reiht sich nahtlos ein in die alliierte Umerziehungspolitik, die sich seit 1945 gegen uns Deutsche richtet". Für die neonazistische Szene in Deutschland ist die Wanderausstellung jedoch seit Jahren auch ein willkommener Anlass, thematisch an die NS-Zeit anknüpfen zu können. Mit der Heroisierung der Deutschen Wehrmacht als Bollwerk gegen den Bolschewismus verfolgen Neonazis nicht nur das Ziel, Kriegsverbrechen zu relativieren, sondern das Dritte Reich insgesamt in ein historisch günstigeres Licht zu rücken.
Von den zahlreichen Protestveranstaltungen gegen die erste "Wehrmachtsausstellung" ist besonders die Großdemonstration der NPD am 01.03.1997 in München hervorzuheben, an der über 4.000 Menschen teilnahmen. Sie gilt auch als Wendepunkt in der strategischen Ausrichtung der NPD, die erstmals nicht nur Parteimitglieder, sondern den gesamten "nationalen Widerstand" zur Teilnahme an der von ihr organisierten Veranstaltung aufgerufen hatte.
Die im Vergleich zu den letzten Demonstrationen relativ hohe Teilnehmerzahl am 31.01.2004 ist nicht überraschend und zeichnete sich für die Sicherheitsbehörden auch so ab, denn in Hamburg bietet sich der rechtsextremistischen Szene zum vermutlich letzten Mal die Gelegenheit, gegen die so genannte "Schandausstellung" zu protestieren. Zudem ist die Hamburger Demonstration als eine Art "Generalprobe" für die ebenfalls gemeinsam von NPD und "Freien Nationalisten" geplante Demonstration am 1. Mai 2004 in Berlin zu sehen. Im Zusammenhang mit dem Demonstrationsaufruf für Hamburg informierte die NPD die Leser der "Deutschen Stimme" auch über die gemeinsame Planung der NPD und des "Aktionsbüros Norddeutschland" für den 1. Mai. Die nach dem Ende des Verbotsverfahrens unter starkem Mitgliederschwund leidende NPD scheint zu erkennen, dass sie in der Gefahr steht, ohne die Unterstützung der "Freien Nationalisten" noch weiter an Bedeutung zu verlieren, insbesondere was ihren "Kampf um die Straße" betrifft.
Der vom "Aktionsbüro Norddeutschland" schon seit langem als "Demotourist" titulierte Christian WORCH spielt in diesem neu belebten "Zweckbündnis" keine Rolle. Er hatte bereits im Sommer letzten Jahres für 2004 eine "parteifreie 1. Mai-Demonstration" in Leipzig angemeldet.
Stand: 06.02.2004
Quelle: hxxp://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/inneres/landesamt-fuer-verfassungsschutz/aktuelles/wehrmachtsausstellung-demo-artikel.html
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