Bilder und Bericht vom Samstag aus München
Zu allererst: Das Wetter war schlechter als gestern.
Um 12 Uhr war die Großdemonstration am Marienplatz geplant und schon seit einer langen Zeit vorher strömten die Teilnehmer darauf zu.
Die Straßen, die auf den Marienplatz führten waren mit Gittern zugebaut und man konnte nur durch eine kleine Öffnung auf den Platz gelangen.
Auf dem, von Polizisten umgebenen(auf dem Balkon des Rathauses filmte die Polizei ebenfalls) Platz startete um 12:30, nach einer Stunde Musik, die Kundgebung, die bis ca 13:15 dauerte.
Dann formierte sich die Demonstration und setzte sich in Bewegung, wurde aber bereits nach wenigen Metern von der Polizei, wegen dem Tragen von Seitentransparten, angehalten und mit rabiaten Mitteln von selbigen "befreit".
An der Spitze liefen Gruppen wie Pax Christi, gefolgt von einem großen geschlossenen Block - mittlerweile nur noch mit einem Fronttranspi "bewaffnet" - der von Schwarz-Roten Fahnen "dominiert" wurde.
Danach kam der Lauti und dahinter allerlei andere Gruppen.
Auf der Demonstration waren, trotz der widerholten Aufforderung der Demo-Organisation, Fahnen von Palästina und dem Irak zu sehen.
Die Demonstration bewegte sich auf der geplanten Route durch die Stadt, begleitet von einem doppelten, manchmal sogar dreifachen Polizeispalier und musste auch oft einen Stopp einlegen; wegen Polizei oder wegen Lücken im Zug kann ich nicht sagen.
Die Polizei jedoch ließ es sich nicht nehmen und war sehr aufdringlich neben der Demonstration und ließ keine Möglichkeit verstreichen, selbst provoziertes Gedränge als Anlass für Herausgreifen von Demonstranten zu benutzen.
Trotz dieser Hindernisse kam der Demozug letzlich am geplanten Ort der Abschlusskundgebung, dem Lehnbachplatz, an und traf dort auf ein massives Aufgebot der Polizei, das mit einer riesen Menge von Polizisten und Absperrgittern, den direkten Weg zum Tagungsort der NATO abspeerte.
Obwohl es kurze Rufe gab "Das Gitter muss weg!", blieb das Gitter und die Absperrung die ganze Zeit unangegriffen und viele Teilnehmer der Demonstration verließen den Ort bereits vor dem Ende der Abschlusskundgebung.
Abschliessend kann man sagen, dass der Samstag bis zu diesem Zeitpunkt sich in der Reihe "Seattle, Genua, etc...", in die er sich selbst eingereiht sehen will, diesen Vergleichen bei weitem nicht gewachsen ist. Sei es zum einen die Teilnehmerzahl von etwa 10.000, die, meiner Meinung nach, nicht vorhandene internationale Beteiligung oder die relativ unmilitante Vorgehensweiße(Was bei den anderen Gipfeln ja durchaus anders war).
Und wie immer war natürlich sehr viel Objektivität im Spiel.
Die vollständige Bildersammlung des Wochenendes wird es in Kürze(oder Länge...) auch online geben.
Was am Samstag noch weiter passierte:
http://de.indymedia.org/2004/02/74258.shtml
Um 12 Uhr war die Großdemonstration am Marienplatz geplant und schon seit einer langen Zeit vorher strömten die Teilnehmer darauf zu.
Die Straßen, die auf den Marienplatz führten waren mit Gittern zugebaut und man konnte nur durch eine kleine Öffnung auf den Platz gelangen.
Auf dem, von Polizisten umgebenen(auf dem Balkon des Rathauses filmte die Polizei ebenfalls) Platz startete um 12:30, nach einer Stunde Musik, die Kundgebung, die bis ca 13:15 dauerte.
Dann formierte sich die Demonstration und setzte sich in Bewegung, wurde aber bereits nach wenigen Metern von der Polizei, wegen dem Tragen von Seitentransparten, angehalten und mit rabiaten Mitteln von selbigen "befreit".
An der Spitze liefen Gruppen wie Pax Christi, gefolgt von einem großen geschlossenen Block - mittlerweile nur noch mit einem Fronttranspi "bewaffnet" - der von Schwarz-Roten Fahnen "dominiert" wurde.
Danach kam der Lauti und dahinter allerlei andere Gruppen.
Auf der Demonstration waren, trotz der widerholten Aufforderung der Demo-Organisation, Fahnen von Palästina und dem Irak zu sehen.
Die Demonstration bewegte sich auf der geplanten Route durch die Stadt, begleitet von einem doppelten, manchmal sogar dreifachen Polizeispalier und musste auch oft einen Stopp einlegen; wegen Polizei oder wegen Lücken im Zug kann ich nicht sagen.
Die Polizei jedoch ließ es sich nicht nehmen und war sehr aufdringlich neben der Demonstration und ließ keine Möglichkeit verstreichen, selbst provoziertes Gedränge als Anlass für Herausgreifen von Demonstranten zu benutzen.
Trotz dieser Hindernisse kam der Demozug letzlich am geplanten Ort der Abschlusskundgebung, dem Lehnbachplatz, an und traf dort auf ein massives Aufgebot der Polizei, das mit einer riesen Menge von Polizisten und Absperrgittern, den direkten Weg zum Tagungsort der NATO abspeerte.
Obwohl es kurze Rufe gab "Das Gitter muss weg!", blieb das Gitter und die Absperrung die ganze Zeit unangegriffen und viele Teilnehmer der Demonstration verließen den Ort bereits vor dem Ende der Abschlusskundgebung.
Abschliessend kann man sagen, dass der Samstag bis zu diesem Zeitpunkt sich in der Reihe "Seattle, Genua, etc...", in die er sich selbst eingereiht sehen will, diesen Vergleichen bei weitem nicht gewachsen ist. Sei es zum einen die Teilnehmerzahl von etwa 10.000, die, meiner Meinung nach, nicht vorhandene internationale Beteiligung oder die relativ unmilitante Vorgehensweiße(Was bei den anderen Gipfeln ja durchaus anders war).
Und wie immer war natürlich sehr viel Objektivität im Spiel.
Die vollständige Bildersammlung des Wochenendes wird es in Kürze(oder Länge...) auch online geben.
Was am Samstag noch weiter passierte:
http://de.indymedia.org/2004/02/74258.shtml
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Medienmanipulation
Teilweise gab es doch Bilder, allerdings als manipulierte Bildsequenzen. Kabel 1 und andere sender zeigten zum Beispiel eine kurze Szene, wo 2 Demonstranten einen Polizisten zurückdrückten. Diese Szene wurde 3mal hintereinader gezeigt, weil es wohl die einzige Szene war, wo nicht friedliche Demonstranten oder Passanten von freudestrahlenden Schlägertypen in Uniform brutal zusammengschlagen wurden.
Erst abends wird die Berichterstattung etwas realistischer. Es wird immerhin in den meisten Fällen erwähnt, daß die Veranstalter von 10.000 sprechen. Auch die Polizei ist noch ein bischen mit den Zahlen hochgegangen ("5000"), um nicht ganz unglaubwürdig zu erscheinen. Ich denke, daß hierzu auch Indymedia einiges beigetragen hat. Durch die steigende Popularität bekommen die den bürgerlichen Medien wiedersprechenden Berichte, Fotos und Videos hier einfach einen anderen Stellenwert.
Von den krassen Übergriffen mit teilweise Schwerverletzten und illegalen Aktivitäten der Polizei ist aber immernoch nirgendwo die Rede.
Interessant in diesem Zusammenhang: news.google.de hat mittlerweile Indymedia aus dem Listing geschmissen. Seit dem 26.1. wird Indymedia.de bei der Newsauswahl nicht mehr berücksichtigt. Vielleicht wird Indy mit zunehmender freiwilligen Gleischaltung der Medien immer unbequemer? (
Beispiel für die seit dem späten Nachmittag verbreiteten Meldungen der staatstragenden Presse: dpa-Meldung, welche jetzt in den meisten deutschen Medien unverändert übernommen wird:
erster Pressespiegel auf Indy:
Ein dreifach hoch der Bullerei!
präsent sind. Hinzu kommt auch noch die Ausrüstung dieser Prügelknechte, durch welche diese im wahrsten Sinne des Wortes sogenannten "Robocops" immer ähnlicher werden.
Wenn das alles so weitergeht wie bisher, sehe ich wirklich das Recht auf eine öffentliche, freie Meinungsäusserung in diesem Lande gefährdet!
Friede den Hütten - Krieg den Palästen !
Betr.: "Achtung Zivi"
Nürnberger Antinationalen, der ein bisschen die Linken ärgern wollte.
Ein absolut deplazierter "Scherz".
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Trotz ... Palästina — Franz
zivis — ichkennedie
Wo war die Israel-Fahne? — AntiD
@AntiD — Kalle_Kleinbürger
israel-palästina — besserwisser
ACHTUNG: ZIVI (auf zwei weiteren Bildern) — kennen wir uns nicht ?
zu den Fahnen — Antifa
Zivis — D-503
der typ ist tatsächlich interessant — ich
ziviparanoia — oa nbg.
ZIVI_PARANOIA_2 — FED