Studentin soll nach 16 Jahren abgeschoben wer
21jährige Studentin der Uni Duisburg soll nach 16 Jahren Aufenthalt in Deutschland in die Türkei abgeschoben werden, obwohl sie keine Türkin ist.
Aktion Knastmuck - eine antirassistische Initiative, organisiert im Antifa-KOK, informiert:
Auf einmal bist Du Türkin.
Die Zukunft hatte sich Fariha ganz anders vorgestellt. Vor über 16 Jahren reiste die heute 21 jährige Sozialwissenschaftsstudentin der Uni Duisburg mit ihren Eltern vom Libanon über die Türkei nach Deutschland ein, um hier Asyl zu beantragen. Im Libanon war Bürgerkrieg, ihre Eltern konnten weder schreiben noch lesen, nur mit viel Glück gelang ihnen die Flucht in die Türkei. Dort kaufte Farihas Vater türkische Pässe, um nach Deutschland zu gelangen, libanesische Dokumente besaßen sie nicht. Sofort nach ihrer Flucht gaben die El-Zeins zu mit falscher Identität eingereist zu sein,.
Der Asylantrag der Familie wurde bereits 1990 abgelehnt, trotzdem bekamen sie als libanesische Flüchtlinge Abschiebeschutz und eine Aufenthaltserlaubnis. Seit drei Jahren bekommt die Familie El-Zein nur noch eine jeweils dreimonatige Duldung.
Im November 2003 erhalten Fariha, ihre neun Geschwister, 4 bis 27 Jahre alt, die z.T. hier geboren sind und ihre Eltern die Aufforderung zur freiwilligen Ausreise und zwar in die Türkei.
Am Montag, den 26.1.2004 zwingt die Ausländerbehörde Solingen die Familie El-Zein die türkische Staatsangehörigkeit anzunehmen und stellt ihnen eine neue dreimonatige Duldung unter dem türkischen Familiennamen Ertem aus. Ansonsten droht die ihnen als Illegale die sofortige Abschiebehaft.
Am 6. April 2004 beginnt nach über einem Jahrzehnt ein Verfahren gegen Farihas Vater vor dem Amtsgericht Solingen wegen Verstoß gegen das Ausländergesetz. Vorwurf ist die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland mit gefälschten Pässen.
Nach 16 Jahren soll hier eine Familie, darunter sechs Kinder, die hier geboren sind, in ein Land abgeschoben werden, wo noch nicht mal die Eltern herkommen.
Laut dem antirassistischen Netzwerk kein mensch ist illegal laufen zur Zeit bundesweit die Bemühungen der Ausländerbehörden libanesische Bürgerkriegsflüchtlinge, die meistens seit über zehn Jahren in Deutschland leben und mit anderer Identität eingereist sind, abzuschieben. Die Türkei erweist sich da als williger Partner.
Antirassistische Gruppen, verschiedene ASten der NRW Hochschulen und FlüchtlingsunterstützInnen rufen zu Protestaktionen gegen die Abschiebung von Familie El-Zein und anderer betroffener Familien auf und fordern:
Ein Bleiberecht für Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon!
Auf einmal bist Du Türkin.
Die Zukunft hatte sich Fariha ganz anders vorgestellt. Vor über 16 Jahren reiste die heute 21 jährige Sozialwissenschaftsstudentin der Uni Duisburg mit ihren Eltern vom Libanon über die Türkei nach Deutschland ein, um hier Asyl zu beantragen. Im Libanon war Bürgerkrieg, ihre Eltern konnten weder schreiben noch lesen, nur mit viel Glück gelang ihnen die Flucht in die Türkei. Dort kaufte Farihas Vater türkische Pässe, um nach Deutschland zu gelangen, libanesische Dokumente besaßen sie nicht. Sofort nach ihrer Flucht gaben die El-Zeins zu mit falscher Identität eingereist zu sein,.
Der Asylantrag der Familie wurde bereits 1990 abgelehnt, trotzdem bekamen sie als libanesische Flüchtlinge Abschiebeschutz und eine Aufenthaltserlaubnis. Seit drei Jahren bekommt die Familie El-Zein nur noch eine jeweils dreimonatige Duldung.
Im November 2003 erhalten Fariha, ihre neun Geschwister, 4 bis 27 Jahre alt, die z.T. hier geboren sind und ihre Eltern die Aufforderung zur freiwilligen Ausreise und zwar in die Türkei.
Am Montag, den 26.1.2004 zwingt die Ausländerbehörde Solingen die Familie El-Zein die türkische Staatsangehörigkeit anzunehmen und stellt ihnen eine neue dreimonatige Duldung unter dem türkischen Familiennamen Ertem aus. Ansonsten droht die ihnen als Illegale die sofortige Abschiebehaft.
Am 6. April 2004 beginnt nach über einem Jahrzehnt ein Verfahren gegen Farihas Vater vor dem Amtsgericht Solingen wegen Verstoß gegen das Ausländergesetz. Vorwurf ist die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland mit gefälschten Pässen.
Nach 16 Jahren soll hier eine Familie, darunter sechs Kinder, die hier geboren sind, in ein Land abgeschoben werden, wo noch nicht mal die Eltern herkommen.
Laut dem antirassistischen Netzwerk kein mensch ist illegal laufen zur Zeit bundesweit die Bemühungen der Ausländerbehörden libanesische Bürgerkriegsflüchtlinge, die meistens seit über zehn Jahren in Deutschland leben und mit anderer Identität eingereist sind, abzuschieben. Die Türkei erweist sich da als williger Partner.
Antirassistische Gruppen, verschiedene ASten der NRW Hochschulen und FlüchtlingsunterstützInnen rufen zu Protestaktionen gegen die Abschiebung von Familie El-Zein und anderer betroffener Familien auf und fordern:
Ein Bleiberecht für Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon!
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Ergänzungen
31. 01. Internationaler Aktionstag
31.01.2004
achtet auch ankündigungen
AN DEN VERFASSER
Aktuelles zu Flucht, Asyl, Rassismus etc
von einem Menschen.
Er kommt auch nicht auf so einfache Weise
zustande wie ein Mensch.
Ein Mensch kann überall zustande
kommen, auf die leichtsinnigste Art
und ohne gescheiten Grund,
aber ein Paß niemals. Dafür wird er
auch anerkannt, wenn er gut ist,
während ein Mensch
noch so gut sein kann
und doch nicht anerkannt wird.
Bert Brecht (Flüchtlingsgespräche)
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31. Januar 2004 Europäischer Aktionstag
gegen die Internierung von MigrantInnen in Lagern
und für die Legalisierung aller MigrantInnen
31.Jan: European Action Day
DAS ANTIRASSISMUS PORTAL "KEIN MENSCH IST ILLEGAL"
DER ÜBERBLICK ÜBER DIE ANTIRASSISTISCHEN INITIATIVEN
BERLIN
31.12. 22.00 Uhr Kato (U-Bhf. Schlesisches Tor):
Soliparty für legalisierungsfördernde Massnahmen von Illegalisierten MigrantInnen.
Zum europaweiten Aktionstag gegen Internierungslager, für Bewegungsfreiheit und eine Regelung der Situation der "Menschen ohne Papiere".
Mit Video, Dias, Cocktails, Tapas
+ DJs she woolf & polyne (rhythm kings and her friends), electrrobeats u.a.
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papiere für alle
Material, Links
PAPIERE FÜR ALLE
Statt rassistische Gesetze à la Schily
Beitrag auf der Veranstaltung vom 18.9.2001
>> 259 mai 2001
Papiere für Alle - Illegalisierte legalisieren
Diskussion über internationale Erfahrungen mit Legalisierungs-Kampagnen
"Papiere für Alle"- Die Bewegung der Sans Papiers in Frankreich
Lesung mit Madjiguene Cisse 28.10.2002
Hamburg: WIR SIND UNTER EUCH
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VERWERTUNGSINTERESSE, "NUTZBARKEIT" etc
Tore schießen gegen die Abschiebung
Ausländerbehörde muss über Aufenthaltsgenehmigung eines Kicker-Talents von Tennis Borussia entscheiden Von Stefan Schulz
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ILLEGALISIERTE, KONSERVATIVE, "SCHWARZARBEIT"
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STAATLICHER + NICHTSTAATLICHER ALLTAGS RASSISMUS
Abschiebung in Eis und Schnee
Zwei Vollwaisen nach Kirgisien abgeschoben. Anwalt: "Schlichtweg inhuman". Pro-Asyl: "Staatliche Aussetzung von Minderjährigen". Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Übergriffen von BGS-Beamten bei letztem Abschiebeversuch
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Schläge auf den Kopf
Richter vernimmt 17-jährigen Kirgisen. Heute soll dieser abgeschoben werden. "Anfangsverdacht" gegen BGSler
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Deutsche Polizei in Britischen Medien
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Prozess gegen BGS im Fall Ageeb
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Abschiebehäftlinge ohne Beratung
Flüchtlingsrat kritisiert Zustände im Abschiebeknast Eisenhüttenstadt. Medizinische Versorgung und seit Jahren angemahnte Rechtsberatung nicht gewährleistet. Innenministerium verweist auf Hilfe durch Jesuiten. Die wurde vor drei Jahren beendet
von HEIKE KLEFFNER
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Nachricht vom 21.1.2004
Potsdams Ausländerbeauftragte legt Jahresbericht 2003 vor
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Berlins Integrationsbeauftragter und Brandenburgs
Ausländerbeauftragte fordern:
Antidiskriminierungsgesetz endlich verabschieden
Brandenburg und Berlin fordern Gesetz gegen Diskriminierung
Berlin und Brandenburg wollen Gesetz gegen Diskriminierung
Ausländerbeauftragte drängen Bundesregierung
Berlin und Brandenburg haben von der rot-grünen Bundesregierung die schnelle Verabschiedung eines Gesetzes gegen Diskriminierung gefordert.
Deutsche lieber unter sich
Die Ausländerbeauftragten von Berlin und Brandenburg verlangen von der Bundesregierung ein Antidiskriminierungsgesetz. Vor Brandenburger Clubs hören Migranten oft: Hier kommt ihr nicht rein VON RICHARD ROTHER
gegen diskriminierung Höchste Zeit für ein Gesetz
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Hamburger Pub: Kein Einlass für Schwarze
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Rassismus in der "Friedensorg." DFG-VK
+ "Parallelität der Ereignisse"
Rassismus-Vorwürfe erschüttern Box-Verband
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ANGRIFFE UND MORDE DURCH NAZIS
Brutaler Nazimord in Gera - Demo am So 01.02.
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Burg: Brand-Anschlag auf irakische Familie
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HEIDENHEIM PRESSEZUSAMMENSTELLUNG
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AKTUELLE MELDUNGEN zum Thema RECHTS
täglicher Pressespiegel
Presse Agentur Meldungen
Nachrichten Zusammenstellung
ein weiterer Artikel zum Themenkomplex
Ausreisezentrum Halberstadt
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
kein Titel — Trauer
göttingen — göttinger