Berlin geht zu Fuß - Aktion am Alexanderplatz
Seit dem 1. Januar hat Berlin kein Sozialticket mehr. Senioren- und Arbeitslosenticket sollen folgen. Gegen diese soziale Schweinerei von Senat und öffentlichen Verkehrsbetrieben gingen heute Aktivisten auf die Straße/Schiene.
Der Berliner Senat hat seinen Landeszuschuß von 17,4 mio Euro für Sozialtickets gestrichen, was dazu führte, daß die öffentlichen Verkehrsbetriebe zum 1. Januar 2004 das Sozialticket ersatzlos gestrichen haben. Statt 20,40€/Monat (entspricht ca. 10% der Sozialhilfe) hat ein Bedürftiger seither 58 bzw. - ab 1. April kommen erneute Fahrpreiserhöhungen - 64 €/Monat (entspricht ca. 25% der Sozialhilfe) für die Benutzung des ÖPNV zu zahlen. Zum 1. April werden zudem die Senioren- und Arbeitslosentickets abgeschafft.
Das damit den sozial Schwächsten ihr Recht auf Mobilität genommen wird, geht den Senatoren, aber auch den BVG-/S-Bahn-Verantwortlichen offensichtlich am Arsch vorbei. Statt dessen werfen die Verkehrsbetriebe lieber hunderte von Millionen für neue, noch mehr ver-hight-techte Fahrkartenautomaten und sinnlose elektronische Tickets (die geplante Umstellung 2006 wird über 300 mio € kosten) raus.
Um auf diese unsinnige Politik aufmerksam zu machen, ging heute eine Gruppe bunt gemischter Aktivisten auf Initiative der AG Mobilität des Berliner Sozialforums auf die Straße - bzw. auf die Schiene:
Auf dem Alexanderplatz enterten sie mit Transpi und Mobilitätssarg die in der Fußgängerzone verlaufenden Straßenbahnschienen, zwangen einige Bahnen zum Halten, verteilten Flugblätter und informierten die Passanten und Fahrgäste via Megaphon über ihr Anliegen. Gefolgt von einem nervenden Polizeiaufgebot liefen sie dann - "Berlin geht zu Fuß", wer kann sich denn schließlich noch diese Fahrpreise leisten? - eine Station weit auf den Schienen, bevor sie nach dem sinnentleerten Eingreifen der grünen Männchen (eine wahllose kurze Festnahme mit Anzeige wegen "schweren Eingriffs in den Schienenverkehr") das Gleisbett wieder freigaben.
"Nachbewilligung der 17,4 Millionen Euro Zuschuß!
Die Fahrpreisspirale zurückdrehen! Für eine breite Diskussion über Sinn und Unsinn des bestehenden Fahrpreissystems!
10-Euro-Tickets für alle Bedürftigen sofort!
Stoppt den 'Reform'-Wahn!"
Das damit den sozial Schwächsten ihr Recht auf Mobilität genommen wird, geht den Senatoren, aber auch den BVG-/S-Bahn-Verantwortlichen offensichtlich am Arsch vorbei. Statt dessen werfen die Verkehrsbetriebe lieber hunderte von Millionen für neue, noch mehr ver-hight-techte Fahrkartenautomaten und sinnlose elektronische Tickets (die geplante Umstellung 2006 wird über 300 mio € kosten) raus.
Um auf diese unsinnige Politik aufmerksam zu machen, ging heute eine Gruppe bunt gemischter Aktivisten auf Initiative der AG Mobilität des Berliner Sozialforums auf die Straße - bzw. auf die Schiene:
Auf dem Alexanderplatz enterten sie mit Transpi und Mobilitätssarg die in der Fußgängerzone verlaufenden Straßenbahnschienen, zwangen einige Bahnen zum Halten, verteilten Flugblätter und informierten die Passanten und Fahrgäste via Megaphon über ihr Anliegen. Gefolgt von einem nervenden Polizeiaufgebot liefen sie dann - "Berlin geht zu Fuß", wer kann sich denn schließlich noch diese Fahrpreise leisten? - eine Station weit auf den Schienen, bevor sie nach dem sinnentleerten Eingreifen der grünen Männchen (eine wahllose kurze Festnahme mit Anzeige wegen "schweren Eingriffs in den Schienenverkehr") das Gleisbett wieder freigaben.
"Nachbewilligung der 17,4 Millionen Euro Zuschuß!
Die Fahrpreisspirale zurückdrehen! Für eine breite Diskussion über Sinn und Unsinn des bestehenden Fahrpreissystems!
10-Euro-Tickets für alle Bedürftigen sofort!
Stoppt den 'Reform'-Wahn!"
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Ergänzungen
Ausserdem heute passiert
Besetzung Palast der Republik
ungeheuerliche Verprasserei
zu Fuß aber bessere stille Post
ja die Aktion war klein aber OK. Leider ist das heutzutage so Paranoyafördernd: Auf Indy zu posten musst Du so was ausfüllen, dass Du meinst der VS kanndich da ja so leicht ausgucken. So müssen wir uns auchbessere Möglichkeiten der stillen Post ausdenken: denn als die Aktion um 16.00 Uhr zuende war,hätte wir auch alle zum Paöast gehn können, aber
es war nicht rauszukriegen,was da jetzt war und welcher Palast grad gemeint war, ob Friedrichstadt oder Republik. schade eigentlich und für das nexte mal besser zum überlegen.....
Fisch Z
Soz zahlt doch
P.S. Jetzt können wir auch schön Regionalbahn fahren - HaHa.
DANKE FÜR EUREN PROTEST
Endlich Widerstand gegen die BVG - Pläne.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
*gnrg* — kameratante