Studenten feiern in HaSpa
In Hamburg streiken seit fast zwei Wochen die Studiernden der Uni. Der Protest richtet sich u.a. auch gegen den Hochschulrat, der den Großen Senat als höchstes Gremium der Uni ablösen soll.
Im Hochschulrat sitzt auch Harald Vogelsang aus dem HaSpa-Vorstand. Eine HaSpa-Filiale an der Uni wurde kurzzeitig zu einer Protest-Disco umfunktioniert und der Rücktritt Vogelsangs aus dem Hochschulrat, sowie dessen Auflösung gefordert.
Im Hochschulrat sitzt auch Harald Vogelsang aus dem HaSpa-Vorstand. Eine HaSpa-Filiale an der Uni wurde kurzzeitig zu einer Protest-Disco umfunktioniert und der Rücktritt Vogelsangs aus dem Hochschulrat, sowie dessen Auflösung gefordert.
Die Filiale der Hamburger Sparkasse (HaSpa) an der Grindelallee. Donnerstag nachmittag, draußen sind Minusgrade, der Arbeitstag verläuft bisher wie gewohnt. Studenten sind bisher nur erschienen um ihren Geldangelegenheit nachzugehen. Nicht so wie gestern, als ein Gender-Studies-Seminar in die Filiale verlegt werden sollte und die Studenten nur durch die Drohung mit der Polizei dazu bewegt werden konnten ihr Seminar in den Dammtor-Bahnhof zu verlegen.
Plötzlich stehen 50 Studierende in und vor der Schalterhalle. Sie werfen Konfetti und Luftschlangen, verteilen Flyer und lassen Musik vom Band erklingen. Er verließt etwas über ein Megaphon. Draußen fordern sie auf Transparenten "Hochschulrat verhindern" und "Haspa - Hände weg von der Uni".
Während die meisten Bänker lächelnd weiterarbeiten versucht einer von ihnen des Megaphons habhaft zu werden. Später fordert er von Studenten den Ausweis, die ihn mit Konfetti beworfen haben. Nach fünf Minuten ist klingt die Party aus. Die Musik ("Ba-BaBaBa-BaBaBanküberfall") verstummt. Ruhig verlassen die Partygäste den Veranstaltungssaal und sind schon verwschwunden als der erste Streifenwagen eintrifft.
Die Polizei scheint Hinweise gefunden zu haben, welche HaSpa-Filialen als nächstes umfunktioniert werden sollten und alarmierten ihre Kollegen, die vor den betreffenden Häusern Posten bezogen.
Siehe auch:
http://de.indymedia.org/2004/01/72616.shtml
Plötzlich stehen 50 Studierende in und vor der Schalterhalle. Sie werfen Konfetti und Luftschlangen, verteilen Flyer und lassen Musik vom Band erklingen. Er verließt etwas über ein Megaphon. Draußen fordern sie auf Transparenten "Hochschulrat verhindern" und "Haspa - Hände weg von der Uni".
Während die meisten Bänker lächelnd weiterarbeiten versucht einer von ihnen des Megaphons habhaft zu werden. Später fordert er von Studenten den Ausweis, die ihn mit Konfetti beworfen haben. Nach fünf Minuten ist klingt die Party aus. Die Musik ("Ba-BaBaBa-BaBaBanküberfall") verstummt. Ruhig verlassen die Partygäste den Veranstaltungssaal und sind schon verwschwunden als der erste Streifenwagen eintrifft.
Die Polizei scheint Hinweise gefunden zu haben, welche HaSpa-Filialen als nächstes umfunktioniert werden sollten und alarmierten ihre Kollegen, die vor den betreffenden Häusern Posten bezogen.
Siehe auch:
http://de.indymedia.org/2004/01/72616.shtml
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Ausgezeichnete Aktion!
Leider ist die Dynamik in den verschiedenen Bundesländern wie so oft versetzt. In Berlin/Hessen flauen die Proteste langsam wieder ab und Hamburg beginnt gerade aktiv zu werden. Die Politiker sitzen die Proteste derweil aus.
Die Frage bleibt: wie die Proteste bundesweit synchronisieren? Wie den Studies klarmachen, daß die Proteste abbrechen und schnell strebermäßig für die Prüfungen lernen nichts bringt?
Hier noch mal Links zu den letzten Aktionen in Berlin:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Strukturell antisemitisch
Häh???
Hilflose Kritik
Es wird sich nichts am Antisemitismus ändern, wenn nicht mehr von Wert, Geld, Kapital und Banken gesprochen wird. Worauf es ankommt, ist doch die Erklärung des Zusammenhangs zwischen Kapital, das in stofflicher Form existiert und Kapital, das als Geld existiert, zwischen Kapital mit dem spekuliert wird und Kapital, das unmittelbar "produktiv" verwandt wird.
Aus der theoretischen Einsicht in den untrennbaren Zusammenhang von "raffenden" und "schaffenden" Kapital, deren Geschichte und Realität sich an Blutigkeit in überhaupt gar Nichts unterscheidet und die empirisch auch gar nicht zu trennen sind, müssen Strategien zur Bekämpfung des Antisemitismus entwickelt werden.
Es ist furchtbar naiv zu glauben, der Antisemitismus komme mit den Worten Geld, Kapital und Bank in die Welt. Dass ist in etwa genau so, wie wenn Kinder sich die Augen zu halten und glauben deshalb nicht mehr von anderen Menschen gesehen zu werden. Sprache und Bewußtsein entstehen vielmehr aus der gesellschaftlichen Praxis und ihren Bedingungen. Wer das Geld nicht abschaffen will, weil er glaubt, bloß davon zu reden sei antisemitisch, der wird den Antisemitismus nicht los, weil es weiterhin existiert. Das Geld lässt sich aber nicht loswerden, ohne die Warenproduktion überhaupt abzuschaffen und vielleicht zielt darauf ja Deine, naja, Kritik. Die Kritik an Banken ist genau so gerechtfertigt, wie die Kritik an den Strumpffabriken. Den Kapitalismus nur mit bestimmten Erscheinungsformen zu identifizieren (Geld, Bank, Kapital, Verwertung) ist doof und gefährlich. Doof ist aber auch diese Erscheinungsformen aus der Kapitalismuskritik auszunehmen, wo sie doch notwendig zu ihm dazu gehören. Sie müssen nur als notwendige Erscheinungsformen des Kapitals selbst erklärt werden.
Wenn Kritik am Antisemitismus benutzt wird, um jede antikapitalistische Praxis als antisemitisch zu diffamieren, wird sie reaktionär und betreibt (meist unbewusst) Affirmation der bestehenden Verhältnisse, die den Antisemitismus erst hervorbringen. Sprachen die Leute in der Bank davon, dass die Juden hinter den Studiengebühren stecken oder haben sie den Zweck, die Verwertung des Werts, die Maximierung des Profits kritisiert?
Letzteres trifft für so ziemlich alle Kapitalisten in allen Ländern und mit allen Religionszugehörigkeiten und Hautfarben zu, und weil sie als Kapitalisten, als ökonomische Charaktermasken begriffen sind, auch auf jeden Produktionszweig, auf jeden Zweig der Ökonomie überhaupt, eben auf Banken, Investmentfonds und Strumpffabriken. Zu sagen, die beschriebene Anonoymisierung werde von den Antisemiten im Juden personifiziert und dürfe deshalb nicht beschrieben werden, ist eine Wiederholung des oben genannten Motivs. Sie führt dazu, die Anonymität kapitalistischer Vergesellschaftung zu leugnen oder sie zu verklären, aber nicht dazu, sie zu erklären und damit die Vorraussetzung für ihre Abschaffung bereitszustellen.
Entscheidend bei der Beurteilung von Kritik ist nicht nur der Zusammenhang. Nicht selten gibt es Kritik, die Elend und Leid denunziert, es aber aus dummen Motiven und aus einer falschen Erklärung heraus tut. Wäre da, wo die Auswirkungen als schlecht erkannt wurden nicht nachzuhelfen, um die Kritik wirksam werden zu lassen und das Elend abzuschaffen?
Strukturell einfach
ach, ihr schnuckis.
inflationäre begriffe
Antisemitismus 1.000.000 500.000
Nazi 1.000.000 600.000
usw...
nicht immer gleich mit sowas rumwerfen
nur hier kleiner bad whatever
wenn du schon davon ausgehst das banken automatisch von juden geführt werden bist du der der mal sein schubladendenken überdenken sollte und selber vieleicht strukturell antisemitisch bist????
ansonsten gute aktion
finde es schon scheisse das bankautomaten in der uni stehen....
solidarische grüße aus berlin
Bad Weatheraner stellen sich ins Abseits...
Häufiger mal nachdenken. Solidarität. Alle für alle.