Donnerwetter in der Uni Lüneburg!!!

Streikende 20.01.2004 13:57 Themen: Bildung
Der gestern von der Vollversammlung beschlossene Streik läuft.
11:15: Herr Donner, der Präsident der Uni, versucht die durch eine Sitzblockade blockierten Hörsaaleingänge mit den Worten „ihre Aktion ist ja wohl lächerlich und sie behindern ihre eigenen Kommilitonen/Innen durch Anwendung von Gewalt“ zu räumen.
Der Wunsch der Protestler nach einer Auseinandersetzung – „Herr Donner laufen sie nicht davon, reden sie mit uns“ – wurde nicht erfüllt. Er verschwand ohne uns über sein weiteres Vorgehen zu informieren.
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Ergänzungen

Einigung mit Präsident Donner

Samisdat 21.01.2004 - 01:25
Dank der Vermittlung zweier Studierender erklärte sich Präsident Donner bereit, die Blockaden der Hörsäle zu dulden, sofern er für seine Vorlesungen Ausweichräume nutzen kann. Ausserdem sicherte er zu, die erste halbe Stunde seiner Veranstaltungen für eine bildungspolitische Diskussion zu öffnen.

Solidarische Grüße an alle protestierenden Studis (insbesondere nach Freiburg, Berlin, Greifswald, Göttingen und Hamburg :), sowie an alle unsere MitstreiterInnen an den anderen sozialen Fronten!

Streik erstmals gebrochen

updater 22.01.2004 - 20:18
Heute gelang es studierenden der fachschaft 2 (wirtschaftswisschaften) die blockade der hörsäale zu brechen, so daß eine vorlesung sattfinden konnte. die streikenden zogen enttäuscht ab.
die teilnahme an den protestaktionen an der uni findet immer weniger zustimmung. die mehrheit meidet jede protestveranstaltung. nächste woche ist der spuck vorbei.

Ergänzung zum Streikbruch

risk-brecher 24.01.2004 - 00:37
Lüneburg. Wie heute bekannt wurde, scheiterte die Rechtsstaatliche Initiative Studentischer Kräfte (RISK) bei der meinungsfindenden Abstimmung über einen möglichen Unistreik kläglich an der 1‰-Hürde.
Nur sieben Studierende hatten sich zu einem Protest gegen den von ca. 900 Studierenden beschlossenen Streik zusammengefunden.
Nach ihrem Verständnis von Demokratie befragt, äußerten die RISK-Vertreter die Meinung, dass allein die von ihnen vermutete Meinungsverteilung unter den Studierenden entscheidend sei und nicht die Anzahl der per Handzeichen abgegebenen Stimmen bei der für alle zugänglichen Abstimmung.
Des weiteren hielten sie eine Veröffentlichung ihrer Einstellung vor der Abstimmung für unnötig, warum wussten sie allerdings selber nicht so genau, vermuteten jedoch eine nicht sehr ausgeprägte politische Kultur bei sich selbst.
Die hilflosen Rechtsverdrehungsversuche nach der Entscheidung sorgten für Heiterkeit bei der Mehrheit der Studierenden.

P.S.: Die RISK ist eine spaßhaft von Studierenden die den Streik ablehnen gebildete Fraktion, welche bei ihrem Streikbruch körperliche Gewalt gegen die Streikenden beging und Sachbeschädigung auf dem Uni-Campus vornahm

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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weg mit dem

puh 20.01.2004 - 18:05
Herrn DONNER RAUSWERFEN!

Gesichter

Gesichterwegmacher 20.01.2004 - 20:59
Macht doch bitte die Gesichter unkenntlich!!!