Hamm: Nach "Schlägerei" 2. Nazidemo geplant
Nachdem es offenbar gestern in Hamm zu Auseinandersetzungen zwischen Nazis und AntifaschistInnen gekommen ist, rufen "freie Kameradschaften" aus dem Ruhrgebiet nun zu einer weiteren Demonstration unter dem Motto "Antifa verbieten" in Hamm auf.
Laut Nazi-Info soll das Ganze am Mittwoch (21.1.) alsonur 4 Tage nach dem morgigen Naziaufmarsch stattfinden
---ZITAT---
Motto:
Antifa verbieten
Treffpunkt:
19:00 Uhr, Hamm Hauptbahnhof
Grund:
Brutaler Überfall auf 2 Kameraden
Stand:
angemeldet
---ZITAT ENDE---
Schon morgen findt in Hamm ein Aufmarsch der "freien Kameradschaften"unter dem Motto "Solidarität mit Palästina" statt.
Antifa-Gegendemo 11. UhrMarktplatz Bockum-Hövel, Hamm
Informationen dazu:
http://www.antifa-hamm.de -
http://www.no-nazis.de
Die regionalen Medien berichten derweil über die gestrigen Auseinandersetzungen:
Massenschlägerei am Abend
(16. 1. 2004, 15:58)
Am Abend kam es in der Innenstadt zu einer Schlägerei zwischen linken und rechten Gruppen. Die Jugendlichen trafen gegen 18.15 Uhr in der Bismarckstrasse aufeinander, eine Gruppe von acht bis zehn Jugendlichen mit Glatzen und Bomberjacken wollte ins ver.di-Haus, berichtet die Polizei. Dort wurde auf Einladung der VHS in einem Vortrag über die rechte Szene informiert. Die Rechtsradikalen hatten ein Transparent bei sich mit der Parole "Frei-Sozial-National-Kameradschaft-Hamm". Gegen 21.30 Uhr trafen beide Gruppen noch einmal in der Hohe Strasse aufeinander, dabei wurden zwei Jugendliche durch Schlagstöcke verletzt. Sie erlitten Platzwunden und Prellungen. Der Staatsschutz Dortmund hat die Ermittlungen übernommen. (Quelle:
http://www.lippewelle.de )
---ZITAT---
Motto:
Antifa verbieten
Treffpunkt:
19:00 Uhr, Hamm Hauptbahnhof
Grund:
Brutaler Überfall auf 2 Kameraden
Stand:
angemeldet
---ZITAT ENDE---
Schon morgen findt in Hamm ein Aufmarsch der "freien Kameradschaften"unter dem Motto "Solidarität mit Palästina" statt.
Antifa-Gegendemo 11. UhrMarktplatz Bockum-Hövel, Hamm
Informationen dazu:
http://www.antifa-hamm.de -
http://www.no-nazis.de Die regionalen Medien berichten derweil über die gestrigen Auseinandersetzungen:
Massenschlägerei am Abend
(16. 1. 2004, 15:58)
Am Abend kam es in der Innenstadt zu einer Schlägerei zwischen linken und rechten Gruppen. Die Jugendlichen trafen gegen 18.15 Uhr in der Bismarckstrasse aufeinander, eine Gruppe von acht bis zehn Jugendlichen mit Glatzen und Bomberjacken wollte ins ver.di-Haus, berichtet die Polizei. Dort wurde auf Einladung der VHS in einem Vortrag über die rechte Szene informiert. Die Rechtsradikalen hatten ein Transparent bei sich mit der Parole "Frei-Sozial-National-Kameradschaft-Hamm". Gegen 21.30 Uhr trafen beide Gruppen noch einmal in der Hohe Strasse aufeinander, dabei wurden zwei Jugendliche durch Schlagstöcke verletzt. Sie erlitten Platzwunden und Prellungen. Der Staatsschutz Dortmund hat die Ermittlungen übernommen. (Quelle:
http://www.lippewelle.de )
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Danke adf
an Ines und jaja und paar andere
was bedeutete, daß Handlung in jedem Fall sofort stattfinden mußte,
Der Konflikt zwischen der Abwägenden und der Reinhauenden Partei
führte meist zur Spaltung der an und für sich das selbe Ziel
verfolgenden Gruppe.
Meist endete es in der Kriminalisierung der handelnden Partei und
in der Resignation der abwägenden.
Dem gemeinsamen Ziel schadete es grundsätzlich.
Literaturempfehlung:
Albrecht Goeschel/Anselm Heyer/Gertraud Schmidbauer
Beiträge zu einer Soziologie der Polizei
edition suhrkamp 380
erste Auflage 1971
Kritik am Missbrauch der Posting-Funktion
In Teilen der Linken wird dieses Konzept nicht verstanden oder gar abgelehnt (oder auch beides).
Für termine gibt es hier mittlerweile eine eigene Open-Posting-Termin-Rubrik (
Dort haben sie aber weder für die Aufrufer Sinn (weil sie ungeordnet schnell nach unten rutschen und nicht mehr sofort auffindbar sind), noch für Indymedia (wenn man im Archiv nach älteren Berichten zurückblättert, muss man sich durch einen Wust von abgelaufenen Terminen quälen).
Einige Gruppen (bzw. ihre Mitglieder) aus dem eher dogmatischen Teil der Linken die Open-Posting-Funktion aus mehreren Gründen bewusst:
- es ist schön einfach und
- andere Ansätze aktzeptieren (z.B. die Idee freier Medien) war noch nie die Stärke der deutschen Linken, gegenseitige Aktzeptanz sehen sie als Schwäche
- es ist ihre demonstrative Aktionsform gegen nicht kontrollierbare (und damit unbequeme) Medien
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Jaja ... — A
Kritik? — so
lächerlich — a.g.r.o.