Fotoserie:Protest auf baskisch in Berlin,8.1.
Der Protest der hungerstreikenden BaskInnen in Berlin - wie in weiteren europäischen Großstädten - ging auf vollen Touren weiter.
Go Ins und Kundgebungen wurden am 8.1. fortgesetzt.
Kurzbericht mit Foto-Serie von Besetzungsaktion bei der PDS.
...und am Freitag, 9.1. gibts um 15 Uhr mehrere Kundgebungen baskischer Art am Hackeschen Markt, (S-Bhf. Hackescher Markt)
Mehr Infos:
http://www.geocities.com/euskal04
Go Ins und Kundgebungen wurden am 8.1. fortgesetzt.
Kurzbericht mit Foto-Serie von Besetzungsaktion bei der PDS.
...und am Freitag, 9.1. gibts um 15 Uhr mehrere Kundgebungen baskischer Art am Hackeschen Markt, (S-Bhf. Hackescher Markt)
Mehr Infos:
http://www.geocities.com/euskal04
Vormittags gings los: die baskischen Angehörigen und SympatisantInnen aus Berlin gingen mit Fahnen, Transparenten und einem Geschenk in Richtung Amerika-Gedenk-Bibliothek, weil dort türkische GenossInnen ihren Hungerstreik, der ebenfalls in zahlreichen europäischen Städten aus Protest gegen Isolationshaft und in Erinnerung der Massaker an türkische Gefangene 2002, organisieren wollen.
Zuserst einmal überreichten die baskischen Hungerstreikenden den türkischen GenossInnen eine Petrolium-Lampe, die im Baskenland das Symbol der Gefangenenorganisation "Senideak" ist. Bei Übergabe des Geschenkes wurde angemahnt, daß das Feuer dieser Lampe niemals auszugehen habe, damit der Kampf für die Freiheit der politischen Gefangenen weitergehe.
Nachdem an die zahlreichen PassantInnen gemeinsam Flugblätter zur Situation der baskischen Gefangenen verteilt wurden, baute man gemeinsam mit den türkischen GenossInnen das Hungerstreikzelt auf.
Kurz danach ging es schon zur nächsten Aktion... zum Rosa-Luxemburg-Platz.
Dort wurden, nachdem der sich weigernde Sicherheitstyp im Eingangsbereich des PDS-Karl-Liebknecht-Hauses beiseite geschoben werden mußte, mehrere Büros der PDS-Bundesgeschäftsleitung besetzt.
Die anwesenden PDSler fühlten sich - zu Recht - an die vor kurzer Zeit stattgefundene Besetzungsaktion der StudentInnen erinnert.
Im oberen Stockwerk wurde flugs die Ikurina (baskische Fahne), die "Presoak-Kalera"-Fahne und ein Transparent zur Freilassung der baskischen Gefangenen heruntergelassen.
Nach langem Hin und Her wurden endlich die Herren der Bundesgeschäftsstelle, die Internationalismus- und die Außenpolitik-Abteilung herbeigetrommelt, nachdem klar wurde, das die baskischen GenossInnen und Solidaritätsgruppen aus Berlin sich nicht abwimmeln lassen würden und lieber über Nacht bleiben würden.
Herbeigefahrene Polizeiwannen und PKWs zogen nach einiger Zeit wieder ab, nachdem die PDS signalisierte, daß sie sich gerne anhören wolle, was die Delegation der baskischen Angehörigen zu erzählen hätten.
Es wurde über die Menschenrechtssituation im Baskenland und die Situation der über 700 politischen Gefangenen informiert - das Baskenland hat etwas weniger EinwohnerInnen als Berlin, in Berlin würden im Vergleich ca. 800 politische Gefangene einsitzen müssen, um diese Relation zu begreifen.
Zahlreiche Presse rauschte nun an, um etwas vom Protest auf baskischer Art mitzubekommen.....
Nach der PDS-Besetzungsaktion ging es weiter zu einem Kongress des Instituts für Menschenrechte an dem Amnesty Internatialn und einige PolitikerInnen beteiligt waren. Auch hier mußte sich ersteinmal gegenüber dem Pförtner durchgesetzt werden, drinnen war es dann mehr oder weniger kein Problem, das Rederecht für 30 Minuten auf dem Podium zu erlangen um über die Menschenrechtssituation für die baskische Gesellschaft und den baskischen politischen Gefangenen zu informieren.
Ausführlicher Bericht folgt,
Fortsetzung des Protestes kann am Freitag, 9.1., 15 Uhr am Hackeschen Markt, (S-Bhf. Hackescher Markt) live miterlebt werden, wo die baskischen Angehörigen und Solidaritätsgruppen Kundgebungen auf baskischer Art und Weise weiter führen wollen....
Zuserst einmal überreichten die baskischen Hungerstreikenden den türkischen GenossInnen eine Petrolium-Lampe, die im Baskenland das Symbol der Gefangenenorganisation "Senideak" ist. Bei Übergabe des Geschenkes wurde angemahnt, daß das Feuer dieser Lampe niemals auszugehen habe, damit der Kampf für die Freiheit der politischen Gefangenen weitergehe.
Nachdem an die zahlreichen PassantInnen gemeinsam Flugblätter zur Situation der baskischen Gefangenen verteilt wurden, baute man gemeinsam mit den türkischen GenossInnen das Hungerstreikzelt auf.
Kurz danach ging es schon zur nächsten Aktion... zum Rosa-Luxemburg-Platz.
Dort wurden, nachdem der sich weigernde Sicherheitstyp im Eingangsbereich des PDS-Karl-Liebknecht-Hauses beiseite geschoben werden mußte, mehrere Büros der PDS-Bundesgeschäftsleitung besetzt.
Die anwesenden PDSler fühlten sich - zu Recht - an die vor kurzer Zeit stattgefundene Besetzungsaktion der StudentInnen erinnert.
Im oberen Stockwerk wurde flugs die Ikurina (baskische Fahne), die "Presoak-Kalera"-Fahne und ein Transparent zur Freilassung der baskischen Gefangenen heruntergelassen.
Nach langem Hin und Her wurden endlich die Herren der Bundesgeschäftsstelle, die Internationalismus- und die Außenpolitik-Abteilung herbeigetrommelt, nachdem klar wurde, das die baskischen GenossInnen und Solidaritätsgruppen aus Berlin sich nicht abwimmeln lassen würden und lieber über Nacht bleiben würden.
Herbeigefahrene Polizeiwannen und PKWs zogen nach einiger Zeit wieder ab, nachdem die PDS signalisierte, daß sie sich gerne anhören wolle, was die Delegation der baskischen Angehörigen zu erzählen hätten.
Es wurde über die Menschenrechtssituation im Baskenland und die Situation der über 700 politischen Gefangenen informiert - das Baskenland hat etwas weniger EinwohnerInnen als Berlin, in Berlin würden im Vergleich ca. 800 politische Gefangene einsitzen müssen, um diese Relation zu begreifen.
Zahlreiche Presse rauschte nun an, um etwas vom Protest auf baskischer Art mitzubekommen.....
Nach der PDS-Besetzungsaktion ging es weiter zu einem Kongress des Instituts für Menschenrechte an dem Amnesty Internatialn und einige PolitikerInnen beteiligt waren. Auch hier mußte sich ersteinmal gegenüber dem Pförtner durchgesetzt werden, drinnen war es dann mehr oder weniger kein Problem, das Rederecht für 30 Minuten auf dem Podium zu erlangen um über die Menschenrechtssituation für die baskische Gesellschaft und den baskischen politischen Gefangenen zu informieren.
Ausführlicher Bericht folgt,
Fortsetzung des Protestes kann am Freitag, 9.1., 15 Uhr am Hackeschen Markt, (S-Bhf. Hackescher Markt) live miterlebt werden, wo die baskischen Angehörigen und Solidaritätsgruppen Kundgebungen auf baskischer Art und Weise weiter führen wollen....
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Ergänzungen
Heil Robot
Ausserdem ist der deutsche Nationalismus schon ein besonders beschissener. Im Baskenland oder Irland ist das mehr ein Asterixnationalismus, die finden Leute aus anderen Ländern cool. Einfach den Deutschen mit den anderen gleichzustellen: das würde euch passen. auch eine Art Relativierung.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Läuft wohl ganz gut — Ralf
Aktion — Fragender
nationalisten auch von links sind welche! — kritiker
fänd ich auch mal spannend... — unwissender
Unwissend oder Dumm — euskaldun