hu berlin streikt quasi minus 1

allefueralle.tk 05.01.2004 20:43 Themen: Bildung
HU streikt quasi -1

nach einem 6 stündigen vv marathon mit 4 hammelspüngen ist folgendes ergebnis zum hu streik herausgekommen:
die humboldt universität macht jede woche (mo bis fr) 4 protest und aktionstage an denen keine lehre stadtfindet. das ganz soll bis zum 29.1.(der ersten lesung des berliner haushaltes) durchgeführt werden.
die besetzung wird fortgeführt wie bisher (d.h. hauptgebäude, seminargebäude und erwin-schroedinger-zentrum werden zentral besetzt, die instute entscheiden selbst über die durchsetzung des besetzungsbeschlusses), mit der ausnahme, das ein tag in der woche normale lehre stattfinden soll(erster wieder "normaler" lehrtag ist montag der 12.1.). zu beginn der vv waren um 4000 studierende anwesend, selbst nach dem 4 hammelsprung waren es noch über 1700!

damit ist die ansage an die politk eindeutig: WIR LASSEN UNS NICHT UNTERKRIEGEN! die weihnachtspause konnte den berliner studierenden nicht den atem nehmen, hier gehts weiter.

die abstimmungsergebnisse der einzelnen hammelsprünge:

1. abstimmung zum streik wie bisher oder dagegen:
für streik: 1800 zur gegen streik: 1980

2. abstimmung zu 5 protesttagen die woche:
für 5 tage: 1256 gegen 5 tage: 1304

3. abstimmung zu 4 streiktagen die woche:
für 4 tage: 1051 gegen 4 tage: 931

4. abstimmung zur besetzung(ul6, doro 24, tsk)
für besetzung: 1059 gegen besetzung: 549 enthaltungen 121
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Ergänzungen

Formale Kritik an mod Praxis bezügl. postings

Kritiker 06.01.2004 - 01:12
Hallo mods

unter diesem Artikel
6stündige Vollversammlung an der HU Berlin
 http://de.indymedia.org/2004/01/71223.shtml
befindet sich dieser Link:
 http://www.refrat.hu-berlin.de/sowi/alle/allenews/streik-1.html
der exakt diesem von euch auf die Startseite geschobenen posting entspricht.

Mir ist bekannt das ein Teil von euch mods Studies sind.
Ich weiß auch wie sich direkte Betroffenheit und eigene Interessen auf mediale Gestaltungen auswirken können.

Ihr solltet euch doch bitte an eure eigenen Moderationskriterien halten.
Dieses posting ist ein crossposting und kein selbstgeschrieber Bericht.

Außerdem ist eine Bündelung der posting sinnvoll.
Der Streik ist wichtig, aber das wie vor Weihnachten der newswire mit ,böse ausgedrückt, jedem Furz eines Studies voll war und andere Themen an den Rand gedrängt wurden, hat sehr viel mit der mod Politik und Identifikation zu tun.
Jedoch sind die indyuser nicht alle Studies und die Welt bzw im deutschsprachigen Raum (indy ist ein globales Projekt + indy.de basiert auf deutschen Sprachbezug)
passieren noch ne Menge andere interessanter, spannender, spassige, empörende etc Dinge

Zuviel von einer Sache macht auch die Gutmütigsten überdrüssig.
Und wenn`sich dann herauskristalisiert das es um Karriere und Standort geht, dann sind fundierte Artikel wichtiger als die Berichterstattung über den obenerwähnten Furz.
Außerdem organisieren sich die Studies über eigene webseite selbst, so das ein übermäßiges Studi Spaming nervt.
Es schadet der eigenen Sache.
Weniger (und dafür fundierter) ist mehr.

Bitte bitte liebe Indy`s diskutiert dochmal grundsätzlich eure Hauptpremisse.

Die Motivation (Erziehung) zum Aktivwerden:
Selber schreiben/berichten/fotografieren/aufnehmen/filmen
ist zwar lobenswert.
Aber dies als Hauptkriterium über die inhaltliche Qualität zu stellen, macht einen großen Anteil, des im Gesamtkontext gesehenen, relativ schlechten Ansehens von indy.de aus.
Mehr inhaltliche Schärfe und Tiefgang, statt oberflächlicher, aktionistischer Berichterstattung, kann meineserachtens eher nützen als schaden.

IN DER HOFFUNG AUF SELBSTKRITISCHE INDYMODS,
ANSTELLE DER SONST ÜBLICHEN ADMINISTRATIV DEMONSTRIERTEN KRITIKRESISTENZ