FHTW Berlin ist im STUNK
Heute fand in der FHTW Berlin eine Vollversammlung mit ca. 450 Studierenden statt. Damit wurde die Beschlussfähigkeit knapp erreicht. Es wurde der alte Forderungskatalog überarbeitet, so dass sich die FHTW nun offen gegen Studiengebühren ausspricht und es wurde ein STUNK beschlossen.
Wir erinnern uns: Am 16.12.2003 fand in der FHTW Berlin eine VV statt (
http://de.indymedia.org/2003/12/70234.shtml), auf der ein bis heute befristeter Streik und ein entsprechender Forderungskatalog aufgestellt wurde.
Es wurde damals beschlossen, dass nur das Erststudium (Diplom, Bachelor und Master) ohne Studiengebühren absolviert werden kann und dass danach Studiengebühren einzuführen sind. Diese sollen dann allerdings den Hochschulen zu Gute kommen und müssen unter der Bedingung eines funktionierenden Stipendien- und BAFÖG-Systems eingeführt werden. Weiterhin wurde eine viertelparitätische Gremienstruktur, bessere Studienförderung und 135.000 ausfinanzierte Studienplätze gefordert.
Aufgrund des obigen Indymedia-Artikels und des damaligen Forderungskataloges fand dann auch eine heftige Diskussion statt, da hinterher viele FHTW-StudentInnen der Meinung waren, dass die FHTW faktisch für Studiengebühren streikt und den anderen (berliner) Studierenden in den Rücken fallen würde.
Nach einer kurzen Vorstellung der bereits gelaufenen FHTW-Aktionen (Vorlesungen in der Ringbahn, am Ostbahnhof, in der Friedrichstraße, am Warschauer Platz und Beteiligung an den Samstagsdemonstrationen) wurde auf der heutigen VV die Diskussion über Studiengebühren und den Forderungskatalog öffentlich fortgeführt.
Die VertreterInnen des ASTA stellten einen Antrag, dass die alte Forderung (Studiengebühren ab dem Zweitstudium) geändert werden soll und die FHTW sich generell gegen Studiengebühren aussprechen soll. Begründet wurde dies folgendermaßen:
- Mit Studiengebühren fürs Zweitstudium würde die Tür für generelle Studiengebühren geöffnet werden
- Studiengebühren, die nur der Hochschule zu Gute kommen würden, seien Illusionen, da Studiengebühren immer im Haushalt eingeplant seien (man müsste sonst Studiengebühren vor den Finanzministern geheim halten).
- der alte FHTW-Forderungskatalog könne als pro Studiengebühren "mißverstanden" werden und außerdem würde diese Forderung die Bewegung spalten
Die Beschlussvolage lautete:
1. Ein Studium ohne Studiengebühren unter den gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
2. Umverteilung der Ausgaben auf Landes- und Bundesebene
1. Stopp unsinniger, teurer Projekte
- Sanierung Stadtschloss
- Sanierung Bankgesellschaft Berlin
2. Subventionsumverteilung
- Bildung statt Braunkohle
Die Stimmung war heute eine andere, als noch bei der letzten VV. Zwar gab es ein paar enttäuschte Studiengebührenbefürwortler, aber in der Diskussion und auch in der anschließenden Abstimmung zeigte sich, dass die überwältigende Mehrheit sich diesmal klar gegen Studiengebühren aussprach. Bei der vorigen VV waren nur etwa 1/3 gegen Studiengebühren.
Punkt "2. Umverteilung der Ausgaben auf Landes- und Bundesebene" wurde mit ebenso großer Mehrheit gestrichen, weil die Mehrheit ihn schlichtweg schwachsinnig fand.
Die restlichen alten Forderungen (eine viertelparitätische Gremienstruktur, bessere Studienförderung und 135.000 ausfinanzierte Studienplätze) wurden übernommen, der Punkt "Die Studierendenschaft der FHTW erklärt sich solidarisch mit den Berliner Streikenden" wurde hinzugefügt.
Zum Abschluss wurde noch darüber diskutiert, mit welchen Aktionsformen denn nun die FHTW-Forderungen in der Öffentlichkeit vertreten werden sollen. Es gab 3 Alternativen.
1. Durch Streik und öffentliche Aktionen
2. Ohne Streik, mit öffentlichen Aktionen (STUNK)
3. Ohne Streik und ohne öffentliche Aktionen
Schließlich war eine sehr große Mehrheit dafür einen STUNK, ähnlich wie an der TFH, zu führen. Da sich die FHTW erst spät an den Streiks beteiligt hatte und bald Prüfungszeitraum ist, bezweifelten viele RednerInnen, dass sich genügend Studierende für einen Streik mobilisieren lassen würden.
Das Konzept STUNK hat die FHTW von der TFH übernommen
http://stunk.tfh-berlin.de/info.html
Seit ihrer Vollversammlung am 04.12.2003 befindet sich die TFH im STUNK.
Stunk klingt so ähnlich wie Streik, möchte das selbe erreichen aber auf einem anderen Weg.
Stunk bedeutet keinen Vorlesungsboykott. Stunk ist keinen Streik im herkömmlichen Sinn.
Stunk bedeutet Organisation und Durchführung studentischer Protestaktionen ausserhalb der Vorlesungszeit sowie ideelle und materielle Unterstützung der streikenden Studenten anderer Hochschulen.
http://de.indymedia.org/2003/12/70234.shtml), auf der ein bis heute befristeter Streik und ein entsprechender Forderungskatalog aufgestellt wurde. Es wurde damals beschlossen, dass nur das Erststudium (Diplom, Bachelor und Master) ohne Studiengebühren absolviert werden kann und dass danach Studiengebühren einzuführen sind. Diese sollen dann allerdings den Hochschulen zu Gute kommen und müssen unter der Bedingung eines funktionierenden Stipendien- und BAFÖG-Systems eingeführt werden. Weiterhin wurde eine viertelparitätische Gremienstruktur, bessere Studienförderung und 135.000 ausfinanzierte Studienplätze gefordert.
Aufgrund des obigen Indymedia-Artikels und des damaligen Forderungskataloges fand dann auch eine heftige Diskussion statt, da hinterher viele FHTW-StudentInnen der Meinung waren, dass die FHTW faktisch für Studiengebühren streikt und den anderen (berliner) Studierenden in den Rücken fallen würde.
Nach einer kurzen Vorstellung der bereits gelaufenen FHTW-Aktionen (Vorlesungen in der Ringbahn, am Ostbahnhof, in der Friedrichstraße, am Warschauer Platz und Beteiligung an den Samstagsdemonstrationen) wurde auf der heutigen VV die Diskussion über Studiengebühren und den Forderungskatalog öffentlich fortgeführt.
Die VertreterInnen des ASTA stellten einen Antrag, dass die alte Forderung (Studiengebühren ab dem Zweitstudium) geändert werden soll und die FHTW sich generell gegen Studiengebühren aussprechen soll. Begründet wurde dies folgendermaßen:
- Mit Studiengebühren fürs Zweitstudium würde die Tür für generelle Studiengebühren geöffnet werden
- Studiengebühren, die nur der Hochschule zu Gute kommen würden, seien Illusionen, da Studiengebühren immer im Haushalt eingeplant seien (man müsste sonst Studiengebühren vor den Finanzministern geheim halten).
- der alte FHTW-Forderungskatalog könne als pro Studiengebühren "mißverstanden" werden und außerdem würde diese Forderung die Bewegung spalten
Die Beschlussvolage lautete:
1. Ein Studium ohne Studiengebühren unter den gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
2. Umverteilung der Ausgaben auf Landes- und Bundesebene
1. Stopp unsinniger, teurer Projekte
- Sanierung Stadtschloss
- Sanierung Bankgesellschaft Berlin
2. Subventionsumverteilung
- Bildung statt Braunkohle
Die Stimmung war heute eine andere, als noch bei der letzten VV. Zwar gab es ein paar enttäuschte Studiengebührenbefürwortler, aber in der Diskussion und auch in der anschließenden Abstimmung zeigte sich, dass die überwältigende Mehrheit sich diesmal klar gegen Studiengebühren aussprach. Bei der vorigen VV waren nur etwa 1/3 gegen Studiengebühren.
Punkt "2. Umverteilung der Ausgaben auf Landes- und Bundesebene" wurde mit ebenso großer Mehrheit gestrichen, weil die Mehrheit ihn schlichtweg schwachsinnig fand.
Die restlichen alten Forderungen (eine viertelparitätische Gremienstruktur, bessere Studienförderung und 135.000 ausfinanzierte Studienplätze) wurden übernommen, der Punkt "Die Studierendenschaft der FHTW erklärt sich solidarisch mit den Berliner Streikenden" wurde hinzugefügt.
Zum Abschluss wurde noch darüber diskutiert, mit welchen Aktionsformen denn nun die FHTW-Forderungen in der Öffentlichkeit vertreten werden sollen. Es gab 3 Alternativen.
1. Durch Streik und öffentliche Aktionen
2. Ohne Streik, mit öffentlichen Aktionen (STUNK)
3. Ohne Streik und ohne öffentliche Aktionen
Schließlich war eine sehr große Mehrheit dafür einen STUNK, ähnlich wie an der TFH, zu führen. Da sich die FHTW erst spät an den Streiks beteiligt hatte und bald Prüfungszeitraum ist, bezweifelten viele RednerInnen, dass sich genügend Studierende für einen Streik mobilisieren lassen würden.
Das Konzept STUNK hat die FHTW von der TFH übernommen
http://stunk.tfh-berlin.de/info.html Seit ihrer Vollversammlung am 04.12.2003 befindet sich die TFH im STUNK.
Stunk klingt so ähnlich wie Streik, möchte das selbe erreichen aber auf einem anderen Weg.
Stunk bedeutet keinen Vorlesungsboykott. Stunk ist keinen Streik im herkömmlichen Sinn.
Stunk bedeutet Organisation und Durchführung studentischer Protestaktionen ausserhalb der Vorlesungszeit sowie ideelle und materielle Unterstützung der streikenden Studenten anderer Hochschulen.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Nicht vergessen!!!
Und am Sonntag, den 11. Januar findet in Friedrichshain, Frankfurter Tor um 10 Uhr die Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demonstration mit einem Studi-Block statt.
Terminmanager irrt sich
soziale proteste
Luxemburg-Liebknecht-Demo
Liebknecht-Luxemburg-Demonstration
am Sonntag, dem 11. Januar 2004 in Berlin
um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten
Vor 85 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Die Ideen, für die sie kämpften und für die sie von der Reaktion umgebracht wurden, sind aktueller denn je. Sie ehrend, demonstrieren wir gegen imperialistische Kriege. Unser Protest richtet sich gegen die Realisierung US-amerikanischer Weltherrschaftspläne. Er gilt zu gleich der Schaffung deutscher und europäischer Interventionsarmeen und den Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Er gilt jeglichen imperialistischen Bestrebungen der Bundesrepublik Deutschland. Wir demonstrieren dagegen, dass immense Gelder in Rüstung und Kriegspolitik fließen und zugleich ein Sozialabbau sondergleichen erfolgt. Wir wehren uns gegen Sozial- und Demokratieabbau. Wir demonstrieren gegen Nazis, Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus. Wir werden zeigen, dass wir dem Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem Humanismus auf besondere Weise verpflichtet sind. Wir - Linke unterschiedlicher Strömungen - werden am 11. Januar 2004 friedlich unsere Standpunkte und Forderungen bekunden. Der Protest auf der Strasse ist nötiger denn je.
Wir rufen zu einem breiten Bündnis auf.
außerdem findet in diesem Zusammhang statt:
Rosa-Luxemburg-Konferenz
am 10. Januar 2004 in der
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, FHTW,
Treskowallee 8 Audimax, Einlaß 9.00 Uhr
Dazu noch das HU-Ergebnis:
---
HU streikt quasi -1
nach einem 6 stündigen vv marathon mit 4 hammelspüngen ist folgendes ergebnis zum hu streik herausgekommen:
die humboldt universität macht jede woche(mo bis fr) 4 protest und aktionstage an denen keine lehre stadtfindet. das ganz soll bis zum 29.1.(der ersten lesung des berliner haushaltes) durchgeführt werden. die besetzung wird fortgeführt wie bisher (d.h. hauptgebäude, seminargebäude und erwin-schroedinger-zentrum werden zentral besetzt, die instute entscheiden selbst über die durchsetzung des besetzungsbeschlusses), mit der ausnahme, das ein tag in der woche normale lehre stattfinden soll(erster wieder "normaler" lehrtag ist montag der 12.1.). zu beginn der vv waren um 4000 studierende anwesend, selbst nach dem 4 hammelsprung waren es noch über 1700!
damit ist die ansage an die politk eindeutig: WIR LASSEN UNS NICHT UNTERKRIEGEN! die weihnachtspause konnte den berliner studierenden nicht den atem nehmen, hier gehts weiter.
die abstimmungsergebnisse der einzelnen hammelsprünge:
1. abstimmung zum streik wie bisher oder dagegen:
für streik: 1800 zur gegen streik: 1980
2. abstimmung zu 5 protesttagen die woche:
für 5 tage: 1256 gegen 5 tage: 1304
3. abstimmung zu 4 streiktagen die woche:
für 4 tage: 1051 gegen 4 tage: 931
4. abstimmung zur besetzung(ul6, doro 24, tsk)
für besetzung: 1059 gegen besetzung: 549 enthaltungen 121
Verrat der Sozialdemokratie
FHTW immer noch für Studiengebühren
Die FHTW hat gestern sich gegen Studiengebühren ausgesprochen, obwohl am 16.12. nur ein Drittel dafür gewesen ist. Am 16.12. waren aber etwa 3 mal so viele da wie gestern. Daher muss ich leider feststellen, dass nur die Gegner der Studiengebühren gekommen sind und der REst einfach nicht da war. Leider können wir uns nicht representativ gegen Studiengebühren wenden, weil wir nicht wirklich die Mehrheit sind.
FHTW-Stunk reprösentativ gg. Studiengebühren!
Ich habe den Beitrag,
"FHTW immer noch für Studiengebühren, 06.01.2004 23:15"
der angeblich von Felix Natschinski erstellt wurde NICHT verfasst.
Ich würde zum einen andere Formulierungen und zum anderen andere
Insignien verwenden, so wie gerade.
Deswegen NEHME ich trotzdem gerne STELLUNG zu diesen Aussagen:
"Die FHTW hat gestern sich gegen Studiengebühren ausgesprochen, obwohl am 16.12. nur ein Drittel dafür gewesen ist."
Ich interpretiere, dass der falsche Felix hier meint:
Am 16.12. war nur ein Drittel gegen Studiengebühren. Dem ist nicht so, die Abstimmung fiel knapper aus (aber das ist nicht entscheidend).
"Am 16.12. waren aber etwa 3 mal so viele da wie gestern. Daher muss ich leider feststellen, dass nur die Gegner der Studiengebühren gekommen sind und der REst einfach nicht da war."
Stimmt, die Anzahl der am 5.1.04 Anwesenden hat nur ein gutes Drittel der am 16.12.03 Anwesenden betragen.
Ob nur Studiengebührengegner gekommen sind, oder Meinungen durch zusätzliche Informationen und Entwicklungen der vergangenen Wochen geändert wurden, lasse ich im Raum stehen (auch das ist nicht entscheidend).
"Und der Rest", der "einfach nicht da war" hätte die Möglichkeit gehabt, "da" zu sein. Es war bekannt, dass diese Vollversammlung stattfindet und wer nicht kommt, darf sich im Nachhinein nicht beklagen (das ist entscheidend).
"Leider können wir uns nicht representativ gegen Studiengebühren wenden, weil wir nicht wirklich die Mehrheit sind."
Und ob wir das können. Und ob wir das sind.
Die Umstände, unter denen der vergangene Beschluss zustande kam, sind bekannt: Unübersichtlichkeit, teilweise haben manche doppelt abgestimmt, wussten viele nicht so richtig worum es geht.
Dies hat sich durch Informationspolitik, wie zum Beispiel die vor der Vollversammlung abgehaltene Podiumsdiskussion, geändert.
Außerdem ist eine beschlussfähige Vollversammlung sehr wohl repräsentativ, dazu wird sie ja abgehalten.
Auf Wunsch von drei Fachschaftsräten oder des StuPa oder des AStA oder 5% der Mitglieder der Studierendenschaft kann auch gerne eine neue einberufen werden...
Unser Beschluss gegen Studiengebühren ist also repräsentativ, sonst wäre es ja kein Beschluss (kleines 1x1 der VV und jedes Gremiums).
Wenn ich eines nicht scheue, dann ist dies die Diskussion, der offene Dialog, die Kontroverse,...
Wenn ich eines auf den Tod nicht ausstehen kann, dann sind das stupide Polemik, Hetze und Feigheit, wie ich sie hier vorfinde.
@ anonymer falscher Felix, der Du mich verleumdest!
Hast Du es nicht drauf, zu diskutieren, bist Du beleidigt wie ein kleines Kind, dass Deine Meinung nicht beschlossen wurde?
@ stunker der tfh(?)
Komisch, dass der Großteil der Stunkinitiative der TFH keine Probleme damit hat, dass sich die FHTW dieser Protestbewegung angeschlossen hat und gerne mit uns zusammenarbeiten wird...
Die Diskussion wird hier sehr oft gemieden. Seit ich dieses Portal durch Verleumdungen wie: "FHTW streikt für Studiengebühren"
kennenlernte, ist mir aufgefallen, dass viele Nutzer sich hier nur durch Polemik hervortun und der Diskussion aus dem Weg gehen.
Das gleiche Problem haben wir auch auf unserer Site, wo es immer wieder zu netten Kommentaren von Leuten kommt, die sich sonst für Hochschulpolitik oder AStA oder oder oder nie interessiert haben.
Da kommt ein flapsiger Kommentar, aber keine Reaktion auf die Reaktion.
Schöne neue anonyme Kommunikationswelt...
---
Felix Natschinski
Referent für Hochschulpolitik
AStA der FHTW Berlin +
StunkIni
Dialog oder sein lassen
Auch hier eine Stellungnahme von mir, wenngleich ich meine E-Mail Adresse nicht umsonst angebe. Anonymes über-den-Graben-Schießen ist auf Dauer bissel lästig...
"Irgendwann kommt die FHTW aus dem Arsch sich auch mal zu beteiligen."
Du diskretitierst den schon nicht mehr in Worte greifbaren Arbeitsaufwand der Aktiven an der FHTW Berlin und kennst dabei unsere Windmühlen-Verhältnisse nicht. Ich erzähle sie Dir gerne persönlich.
"Schließlich kommt dann so ein lahmer Streik auf die Beine"
Wir haben für unsere Verhältnisse sehr viel auf die Beine gestellt und sind schon vor unserem offiziellen Streik (seit dem Sommer 2003 und auch schon 1997, 1998, 2000) immer mit dabei gewesen. Auch jetzt noch, da wir uns im Stunk befinden. Alles nachlesbar auf unserer Seite, ich erzähle Dir aber gerne persönlich mehr.
"Ihr spaltet auch noch die Protestbewegung indem ihr für Studiengebühren stimmt."
Das ist das, was uns hier bei indymedia in die Schuhe geschoben wurde.
Der alte Beschluss ist zwar zweifelhaft deutbar, aber nur, wenn man krampfhaft danach sucht. Und das haben bei uns die Studiengebührenbeführworter-Agitatoren getan (Auch wir hatten unsere Panne wie die HU: Nur war unser parteipolitischer Agitator von der FDP. Leider leider...).
Aber ebenso krampfhaft haben hier einige ebenso stark politisch Motivierte aus anderen Lagern nach dem Bösen in unserer Erklärung gesucht und das Positive übersehen:
Wenngleich uns die Kürzungen augenscheinlich (und für die meisten Studis - egal von welcher Hochschule - zählt nur das Augenscheinliche und sind Hintergründe und langfristige Denkweisen egal, leider leider...)nicht so hart treffen, haben wir uns Euch trotzdem angeschlossen. "Lahm" vielleicht aus der Sicht derjenigen, die das Haar in der Suppe gesucht haben und nicht wissen, welcher Aufwand hier betrieben wurde. Aber auch hier mehr Infos auf Site und persönlich.
Wir spalten die Protestbewegung nicht und wir lassen uns auch nicht abspalten!
"Denkst du wir glauben euch Kapitalisten noch?"
Dieses Dünkeldenken spaltet den Protest!
Willst Du die Aktiven der FHTW mit solcher Polemik vergraulen? Wir haben die Möglichkeiten, den Protest zu unterstützen und wir nutzen sie. Wir haben die Proteste der vergangenen Jahre bundesweit mit viel Geld und Kreativität unterstützt. Wir werden weitermachen. Wir wissen aber alle, dass ein Konzert effektiver ist, als viele Solos.
"Ich glaube du kannst nicht darüber hinwegtäuschen, was bei euch los ist."
Will und mache ich auch gar nicht. Ich berichte und biete Einblicke an. Schaut auf die Site, schreibt mir 'ne Mail. Lasst uns in den Diskurs treten und schauen, wie wir die Berliner und Bundesproteste gemeinsam effektiver und stärker werden lassen können.
Ich habe nämlich den starken Verdacht, dass die polemischen, verleumdenden und normal kritischen Meinungen zur FHTW Berlin nur einzelne Meinungen sind, die nicht repräsentativ für eine erwähnungswürdige Menge Menschen ist. Und auf Dauer ist mir für einen solchen Grabenkrieg meine Zeit zu schade.
---
Felix Natschinski
Referen für Hochschulpolitik
AStA der FHTW Berlin +
Stunkini
...ein Hauch von Dialog
Hurra, da bin ich wieder!
Recht oder nicht recht ist hier nicht die Frage. Es geht um Ansichten. Für die kann man in einer Diskussion Verständnis erwerben.
"Man fragt sich nur, ob dieser HO-Po Heini immer das letzte Wort haben muss."
"Man" oder DU? Ich lasse ungern Polemik im Raume stehen, daher gibt es jeweils Nachtisch.
"dieser HO-Po Heini" >Hat er denn schon seine Erbsen gegessen?<
Hallo: Ich bin einer der wenigen, die sich hier mit Namen nennen.
Ich spreche den großen unbekannten anscheinend auch nicht so gerne das letzte Wort aufgebenden FU-Streiker doch auch nicht in der dritten Person an.
"Das er immer Recht hat, wissen wir jetzt ja mitlerweile."
Wer ist "wir"? Kannst Du mit Sicherheit von mehreren Leuten sprechen oder gehst Du nur von Dir aus? Ich habe meine Kommentare hier nie als die Erkenntnis des Schöpfers dargestellt, sondern als meine Meinung.
Als Basis für Dialog.
"Danke übrigens für deine langen Postings, die uns hier alle wahnsinnig aufklären."
"Uns"? Oder stört es nur Dich? Ist das hier nicht ein Diskussionsforum? Kann es sein, dass komplexe Zusammenhänge nicht kurz und oberflächlich abgehandelt werden können? Es sei denn, man bedient sich billiger Polemik?
Ich will hier nicht als einsamer diskussionsgeiler Klugscheißer dastehen, ich kann meine Zeit viel sinnvoller nutzen.
Aber ich lasse keine plumpen, inhaltsleeren, primitiven, beleidigenden, verleumdenden Kommentare offen stehen, dafür ist dieses Massenmedium bei vielen Menschen zu sehr primär für die Meinungsbildung verantwortlich.
Und die entsteht ja idealerweise durch viele verschiedene Quellen und viele verschiedene Ansichten, gell?
---
Felix Natschinski
Referent für Hochschulpolitik
AStA der FHTW Berlin +
Stunkini
FHTW lässt Stunk zum Spass verkommen
"Love-Parade im Studi-Style"
"Eintritt frei"
"Demo im großen Party-Stil"
wird für die Samstagsdemo geworben.
Spätestens jetzt sind die Proteste zur kabarettistischen Einlage geworden.
Die Sache hat zwei Seiten. Zum einen veralbert es den früher mal ernstgemeinten Streik und zweitens hat die "Stunkini" um den FHTW-HoPo wohl erhebliche Probleme, ihre Komilitonen für den Stunk zu mobilisieren.
Von Anfang an, gab es kaum Beteiligung an der FHTW. Kurz vor Weihnachten kam zwar eine Mehrheit zustande, die aber wohl mehr dadurch motiviert war, eine Woche früher in die Ferien zu fahren. Die Beteiligung der Streikini war schwach, was auch der Grund sein dürfte, dass man an der FHTW kaum etwas vom Streik bemerkte. Für wenige Tage hingen ein paar Plakate, die Marktstraße war einen Tag zu und das wars. Das Desinteresse der FHTWler wurde auch dadurch sichtbar, dass während der einen Woche Streik die Vorlesungsräume dennoch voll waren.
Kurz um: Jetzt wird versucht die Komilitonen zu den Demos zu bekommen, indem man dort kostenlos Glühwein und Würstchen verteilt. Die Verteilung ist ja an sich eine gute Sache und konnte so manchen auf den Demos aufwärmen. Aber es ist ein Armutszeugnis, dass der FHTW Stunkini keine besseren Gründe einfallen hinzugehen, als dass es Glühwein und Würstchen kostenlos gibt. Außerdem haben schon mehrere Vertreter der andern Unis sich beklagt, dass durch diese Aktion ihr Kampf vor dem Jahreswechsel zu einer Party umerklärt wird.
Man sieht immer mehr. Der Asta Referent, der den Streik an der FHTW nach vorne gebracht hat, ist auf ganzer Linie gescheitert.
Zum einen in der FHTW, weil es keine breite und entschlossene Mehrheit für den Streik gab, was die Beteiligung ja zeigt. Das gilt vor allem für die beiden größten FB's an der FHTW die sich in der Treskowallee befinden.
Zweitens ist er in der Kooperation mit den anderen Unis gescheitert. Es kam schlecht an, wie die FHTW an den Streik ran gegangen ist. Die Asten der Unis reflektieren das sicherlich nicht so negativ, wie die studentische Basis, aber es gab immer wieder Stimmen in Foren, die sich nicht einverstanden mit dem Vorgehen erklärten
Die FHTW Studentenschaft sollte Konsequenzen ziehen wen sie als Referenten berufen. Es muss bei der Auswahl nicht nur das Engagement im Vordergrund stehen, sondern auch, ob die Person die FHTW positiv nach innen und außen vertreten kann.
der ew'ge Kampf gegen die Windmühlen
War er ja mit dem schpämmen recht fleißig...
Außerdem:
Bilder der 2004er Demos in Berlin: bilder.students-fhtw.de
---
Felix Natschinski
Referent für Hochschulpolitik
AStA der FHTW + StunkIni
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
LLL — mastermindchaos
@verbesserer — grobi
HU-Berlin News — abc
grobi lüg nicht rum — kronstatdt
rosa luxemburg und lenin — nuncamas
war ja klar — stunker
Jetzt auf einmal — FU-Streiker
Kein Interesse auf Diskussion mit Rechthabern — FU-Streiker
Daaanke — Ein sehr genervter Studi
kein plan von gar nix — ein mehr als genervter studi