Keine Träne für Dresden

Agalli 04.01.2004 18:00
Am 14. Feb. (12 Uhr) veranstaltet die rechtsextreme "Junge Landsmannschaft Ostpreußen" einen "Trauermarsch" in Dresden anlässlich der alliierten Bombenangriffe auf diese Stadt im 2. Weltkrieg.
Hier die entsprechenden Links:
 http://www.unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/u0322TrauermarschDresden2004.html
Domaininhaber: Bernhard Becker, Bachstrasse 36, 07743 Jena

 http://www.jlosachsen.de/Termine.html [Junge Landsmannschaft Ostpreußen]
Domaininhaberin: Elli Tobberstein (Dobberstein), Viktor-Klemper-Str. 6, 01217 Dresden

 http://heimatschutz.org:16080/dresden/mitte_index.htm

PS am Rande:
Wie mensch auf ...
 http://venceremos.antifa.net/antifaaktion/150203/neonazis.html
 http://venceremos.antifa.net/ddneonazis/17juni02.html
... lesen und sehen kann, ist Frau Dobberstein nicht mehr die Jüngste - von wegen 'Junge' Landsmannschaft!
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

aua

abc 04.01.2004 - 18:33
"Keine Träne für Dresden" ?
Sag mal, sonst geht's noch gut ja ? Egal auf welcher Seite...wenn zehntausende sterben ist das menschenverachtend. Mein Gott..die Antifa (oder wer auch immer das hier gepostet hat) wird auch immer platter...

Und am 13. Februar

no tears for krauts 04.01.2004 - 18:41
Auch am 13. Februar findet eine antifaschistische Demo unter dem Motto "Den deutschen Opfermythos im Visier - Gegen jeden Geschichtsrevisionismus" statt.
Treffpunkt: 17 Uhr Albertplatz

Den deutschen Opfermythos angreifen!

Strukturelle Kritik am Aufruf

Kritiker 04.01.2004 - 18:43
Indymedia ist ein News-Projekt. Die Open-Posting-Funktion ermöglicht allen ihre selbstverfassten News zu posten. Auf diese Weise ist Indymedia ein wesentlich demokratischeres und effizienteres Nachrichtenprojekt als alles, was es bisher gab.
In Teilen der autoritären Linken wird dieses Konzept nicht verstanden oder abgelehnt (oer beides).
Mittlerweile gibt es sogar eine eigene Open-Posting-Termin-Rubrik ( http://www.protest.net/indy/calendrome.cgi) und Sammlung von Mobilisierungstols/Terminseiten ( http://de.indymedia.org/static/termine.shtml). Dennoch werden Termine/Aufrufe von einigen nicht im Termin-Bereich gepoostet, sondern im Nachrichtenbereich.
Dort haben sie weder für die Aufrufer Sinn (weil sie ungeordnet schnell nach unten rutschen und nicht mehr sofort auffindbar sind), noch für Indymedia (wenn man im Archiv nach älteren Berichten zurückblättert, muss man sich durch einen Wust von abgelaufenen Terminen quälen). Einige Gruppen und ihre Mitglieder missbrauchen die Open-Posting-Funktion aus mehreren Gründen:
- es ist schön einfach und andere Ansätze aktzeptieren war noch nie die Stärke der Linken,
- es ist eine demonstrative Aktionsform gegen nicht kontrollierbare (und damit unbequeme) Medien,
- ein Ändern des Vorgehens würde Kritik-Einsicht bedeuten - Kritikannahme ist aber in Teilen der Linken tabu, da sie mit Gesichtsverlust und Schwäche der ideologischen Standhaftigkeit verstanden wird

Schade.

101. Geburtstag Georg Elsers

Geschichtsbewußtsein 04.01.2004 - 20:49
da heute der 101. Geburtstag Georg Elsers ist
und ich nicht extra einen neuen Artikel schreiben will,
poste ich hier meine Arbeit vom letzten Jahr.
Es geht schließlich um Faschismus und Geschichte
 http://de.indymedia.org/2003/01/38109.shtml

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige die folgenden 6 Kommentare an

@abc — Anarcho

@anarcho & @ abc — beserkerl

Selten so gelacht — sandankoro

Was fehlt denen eigentlich? — Anti-Dummdeutsch