Hauptgebäude der Uni-Giessen besetzt
Die VV der Justus-Liebig-Universität hat den kompromisslosen Generalstreik bis zur dritten Lesung des Zukunftssicherungsgesetztes beschlossen und direkt im Anschluss erstürmten Studierende das Hauptgebäude, das bis zur Stunde besetzt ist.
Hauptgebäude der Uni Giessen besetzt.
00022
Am Mittwoch den 10.12. wurde auf der VV der JLU endlich der kompromisslose Generalstreik bis zum 19.12. beschlossen. "Wir haben lange genug Kuschelproteste und Warnstreiks durchgeführt. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man Farbe bekennen muss!", sagte eine Rednerin auf dem Platz vor dem Hauptgebäude, auf dem die Vollversammlung abgehalten wurde. Der Beschluss sieht vor, sämtliche Universitätsgebäude aller Fachbereiche, bis auf das Klinikum, zu blockieren und die Lehre endgültig lahm zu legen. An der vollständigen Umsetzbarkeit des Beschlusses wird zwar noch gezweifelt, aber dennoch zeigte sich die Studierendenschaft optimistisch. Direkt im Anschluss an die Abstimmung wurde das Hauptgebäude von Studierenden eingenommen und bis auf weiteres besetzt. Der Präsident der JLU Giessen Hormuth ließ verlauten, dass er die Beschlüsse der Vollversammlung zwar respektiere, aber eine Blockade des Hauptgebäudes schon allein aus Sicherheitsgründen nicht zulassen werde. Bislang blieb eine Räumung durch die Polizei jedoch aus.
Seit dem 29.10.03, Beschluss eines Warnstreiks, laufen an der JLU
Gießen Proteste und Streik. Innerhalb dieser sechs Wochen haben wir es
geschafft, das Thema Sozial- und Bildungspolitik den Studierenden
näher zu bringen und eine große Wirkung in der Öffentlichkeit zu
erzielen. Alle überregionalen Print- und Fernsehmedien haben das Thema
in den Vordergrund gestellt. Die Proteste haben sich ausgeweitet und
neben anderen Bundesländern, geht der Protest der Studierenden auch in
den europäischen Nachbarländern los.
Dabei haben wir ganz klar gemacht, dass die untragbare Politik der
hessischen Landesregierung mit uns nicht zu machen ist. Auch wenn sich
die Proteste vor Ort abgeschwächt haben, ist die Außenwirkung und
damit der politische Druck auf Roland Kochs reaktionäre Politik
beständig gestiegen!
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Am Mittwoch den 10.12. wurde auf der VV der JLU endlich der kompromisslose Generalstreik bis zum 19.12. beschlossen. "Wir haben lange genug Kuschelproteste und Warnstreiks durchgeführt. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man Farbe bekennen muss!", sagte eine Rednerin auf dem Platz vor dem Hauptgebäude, auf dem die Vollversammlung abgehalten wurde. Der Beschluss sieht vor, sämtliche Universitätsgebäude aller Fachbereiche, bis auf das Klinikum, zu blockieren und die Lehre endgültig lahm zu legen. An der vollständigen Umsetzbarkeit des Beschlusses wird zwar noch gezweifelt, aber dennoch zeigte sich die Studierendenschaft optimistisch. Direkt im Anschluss an die Abstimmung wurde das Hauptgebäude von Studierenden eingenommen und bis auf weiteres besetzt. Der Präsident der JLU Giessen Hormuth ließ verlauten, dass er die Beschlüsse der Vollversammlung zwar respektiere, aber eine Blockade des Hauptgebäudes schon allein aus Sicherheitsgründen nicht zulassen werde. Bislang blieb eine Räumung durch die Polizei jedoch aus.
Seit dem 29.10.03, Beschluss eines Warnstreiks, laufen an der JLU
Gießen Proteste und Streik. Innerhalb dieser sechs Wochen haben wir es
geschafft, das Thema Sozial- und Bildungspolitik den Studierenden
näher zu bringen und eine große Wirkung in der Öffentlichkeit zu
erzielen. Alle überregionalen Print- und Fernsehmedien haben das Thema
in den Vordergrund gestellt. Die Proteste haben sich ausgeweitet und
neben anderen Bundesländern, geht der Protest der Studierenden auch in
den europäischen Nachbarländern los.
Dabei haben wir ganz klar gemacht, dass die untragbare Politik der
hessischen Landesregierung mit uns nicht zu machen ist. Auch wenn sich
die Proteste vor Ort abgeschwächt haben, ist die Außenwirkung und
damit der politische Druck auf Roland Kochs reaktionäre Politik
beständig gestiegen!
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Ergänzungen
Besetzung beendet
Ich frage mich, warum das Gebäude überhaupt besetzt wurde, wenn wir nicht daran festhalten. Uns gehört die Uni, nicht dem Präsi, dem Land oder dem AStA! Wir müssen unsere Bildung in die Hand nehmen. Radikal ist nicht immer verkehrt.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
ab montag
Auf das BESTE!!