Nazi-Aufmarsch in Nürnberg massiv behindert
Heute, am 6.12.03 fand in Nürnberg der bereits 3. Nazi-Aufmarsch in diesem Jahr statt. Mehr als 500 Antifas demonstrierten gegen die Nazis, im Anschluss an die Demo wurde der Aufmarsch der Nazis massiv behindert.
Heute, am Samstag, den 6.12.03 fand der bereits 3. Nazi-Aufmarsch in diesem Jahr in Nürnberg statt. Der lokale Naziaktivist Gerd Ittner konnte zusammen mit seinem Hamburger Mitanmelder Christian Worch bundesweit nur 60 Nazis mobilisieren.
Bereits um 10 Uhr Morgens versammelten sich ca. 500 meist jugendliche AntifaschistInnen und Autonome am Rathenauplatz zur Demonstration des ?Bündnisses gegen die Nazi-Provokation?. Im Anschluss an die Demo gelang es mehreren Hundert Antifas direkt an die Nazis heranzukommen. Mehrmals wurde deren Aufmarsch kurz gestoppt, vereinzelt flogen Gegenstände auf die Nazis, der gesamte Aufmarsch wurde die ganze Zeit über von Antifas bedrängt und lautstark übertönt. Dabei kam es ? wie bereits beim letzten Nazi-Aufmarsch am 6. September - zu wiederholten Übergriffen der Polizei auf die Antifas. Mindestens 5 AntifaschistInnen wurden festgenommen.
In Redebeiträgen und im Aufruf des Bündnisses unter dem Motto ?Den Nazi-Aufmarsch stoppen ? die Ursachen für Faschismus bekämpfen? wurde insbesondere auf die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und Faschismus hingewiesen und ein gesamtgesellschaftlicher Widerstand gegen soziale Kahlschlagspolitik, staatlichen Rassismus und imperialistische Kriegspolitik eingefordert.
Die Stadt Nürnberg, der DGB und die bürgerlichen Gruppen und Parteien ignorierten den Aufmarsch der Nazis, die lokale Presse verschwieg im Vorfeld des Aufmarsches alle linken Gegenaktivitäten.
Ein Sprecher der organisierten autonomie (oa) Nürnberg kritisierte dieses duldende Verhalten und wertete die hohe Beteiligung an der antifaschistischen Demo sowie die anschliessenden Aktivitäten gegen den Nazi-Aufmarsch als Erfolg.
Im kommenden Jahr sollen weitere Nazi-Provokationen in Nürnberg folgen. Das Bündnis ruft bereits jetzt zu massivem Widerstand dagegen auf!
Bereits im Vorfeld des Nazi-Aufmarsches beteiligten sich ca. 90 Menschen an einer Veranstaltung der organisierten autonomie und anderer antifaschistischen Gruppen zum Thema V-Leute des Verfassungsschutzes innerhalb der Nazi-Szene. Neben einer oa-Sprecherin referierte der Bremer Rechtsanwalt und Publizist Rolf Gössner.
organisierte autonomie (oa) Nürnberg
Mitglied im Bündnis gegen die Naziprovokation
Bereits um 10 Uhr Morgens versammelten sich ca. 500 meist jugendliche AntifaschistInnen und Autonome am Rathenauplatz zur Demonstration des ?Bündnisses gegen die Nazi-Provokation?. Im Anschluss an die Demo gelang es mehreren Hundert Antifas direkt an die Nazis heranzukommen. Mehrmals wurde deren Aufmarsch kurz gestoppt, vereinzelt flogen Gegenstände auf die Nazis, der gesamte Aufmarsch wurde die ganze Zeit über von Antifas bedrängt und lautstark übertönt. Dabei kam es ? wie bereits beim letzten Nazi-Aufmarsch am 6. September - zu wiederholten Übergriffen der Polizei auf die Antifas. Mindestens 5 AntifaschistInnen wurden festgenommen.
In Redebeiträgen und im Aufruf des Bündnisses unter dem Motto ?Den Nazi-Aufmarsch stoppen ? die Ursachen für Faschismus bekämpfen? wurde insbesondere auf die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und Faschismus hingewiesen und ein gesamtgesellschaftlicher Widerstand gegen soziale Kahlschlagspolitik, staatlichen Rassismus und imperialistische Kriegspolitik eingefordert.
Die Stadt Nürnberg, der DGB und die bürgerlichen Gruppen und Parteien ignorierten den Aufmarsch der Nazis, die lokale Presse verschwieg im Vorfeld des Aufmarsches alle linken Gegenaktivitäten.
Ein Sprecher der organisierten autonomie (oa) Nürnberg kritisierte dieses duldende Verhalten und wertete die hohe Beteiligung an der antifaschistischen Demo sowie die anschliessenden Aktivitäten gegen den Nazi-Aufmarsch als Erfolg.
Im kommenden Jahr sollen weitere Nazi-Provokationen in Nürnberg folgen. Das Bündnis ruft bereits jetzt zu massivem Widerstand dagegen auf!
Bereits im Vorfeld des Nazi-Aufmarsches beteiligten sich ca. 90 Menschen an einer Veranstaltung der organisierten autonomie und anderer antifaschistischen Gruppen zum Thema V-Leute des Verfassungsschutzes innerhalb der Nazi-Szene. Neben einer oa-Sprecherin referierte der Bremer Rechtsanwalt und Publizist Rolf Gössner.
organisierte autonomie (oa) Nürnberg
Mitglied im Bündnis gegen die Naziprovokation
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Ergänzungen
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Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
war im september da — antifa