** Photos: Studierende gegen BDA**
Der Aufruf sah unscheinbar aus und war gespickt von Ausrufezeichen... Niemand konnte sich so richtig vorstellen, dass 800 Studierende dem Aufruf "Essen mit der Elite" folgen würden! Aber dann wurde es für die Tagenden im Maritim Hotel [Bund der ArbeitgeberInnen, Koch, Westerwelle, Clement, Hartz, Rürup...] doch richtig ungemuetlich, als es den Demonstrierenden um ein Haar gelungen wäre, zu ihnen zu stossen und als Eier und Orangen die Scheiben ihres Speiseraums verschönerten.
Hinterher ging zu einer spontanen Gerennedemo um den Alex herum - die Sperren vor dem Roten Rathaus wurden genauso umgerissen wie massenhaft Kreuzungen besetzt. Auch der Berliner BAnkgesellschaft statteten wir einen kleinen Besuch ab...
Fazit: Es gelang erstmals, den Uni-Streik effektiv mit anderen Inhalten zu verbinden und den Streik zu politisieren. Viele Studierende stimmten in Sprechchoere wie "Hummer, Trueffel, Kaviar - sind ab jetzt fuer alle da!" ein und waren ganz empoert, als sie die Bullen draufschlagen sahen. Eine Radikalisierung?
Die Bullen verhielten sich lange nicht so deeskalierend wie sonst, mehrere Menschen wurden von einem Krankenwagen abgeholt und es gab Festnahmen. Die Festgenommenen sollten befreit werden [siehe Bild], was nicht gelang. Aber es wurde immerhin versucht, die Strasse zu besetzten - leider auch erfolglos [ebenfalls Bild]. Aber wir kommen wieder!!
Hinterher ging zu einer spontanen Gerennedemo um den Alex herum - die Sperren vor dem Roten Rathaus wurden genauso umgerissen wie massenhaft Kreuzungen besetzt. Auch der Berliner BAnkgesellschaft statteten wir einen kleinen Besuch ab...
Fazit: Es gelang erstmals, den Uni-Streik effektiv mit anderen Inhalten zu verbinden und den Streik zu politisieren. Viele Studierende stimmten in Sprechchoere wie "Hummer, Trueffel, Kaviar - sind ab jetzt fuer alle da!" ein und waren ganz empoert, als sie die Bullen draufschlagen sahen. Eine Radikalisierung?
Die Bullen verhielten sich lange nicht so deeskalierend wie sonst, mehrere Menschen wurden von einem Krankenwagen abgeholt und es gab Festnahmen. Die Festgenommenen sollten befreit werden [siehe Bild], was nicht gelang. Aber es wurde immerhin versucht, die Strasse zu besetzten - leider auch erfolglos [ebenfalls Bild]. Aber wir kommen wieder!!
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Ergänzungen
N24
Die Übergriffe von Grün werden mehr
N24
immerhin hatten linke gruppen zu der aktion aufgerufen (berlin umsonst). und außerdem haben nicht studenten jawohl auch recht gegen diese säcke zu demonstrieren.
typische reaktion...
ich hoffe das wir alle über derartig plumpe spaltungsversuche locker hinwegsehen können, und nicht auf sie hereinfallen...together we'll walk, together we'll rock!!! go on...
Pfefferspray zum Schutz der Politiker
Niklas Chimirri vom ZK meint anscheinend nur weil er nix mitkriegt
Müll schwallen zu müssen
Brav weiter so
die bisherigen postings zu den Aktionen
Berlin: Arbeitgebertag angefressen!
Berlin: Polizei verhinderte Besetzungen
Berlin: Essen mit der Elite!!!
"Wo wart ihr in Rostock ?"
An alle die anscheinend nicht wissen, was 1992 u.a.in Rostock-Lichtenhagen passiert ist, denn eigentlich können nur solche Menschen, so eine Parole rufen, seien hier als Erstes ein Paar Dokumente empfholen
der Film
"the trues lies in Rostock (Die Wahrheit liegt/lügt in Rostock)" ans Herz gelegt
hier eine Kurzbeschreibung
das Buch
Berlin: Augenzeuge des Angriffes auf Asylbewerber von 1992 veröffentlichte Rechercheergebnisse
Vor zehn Jahren: Pogrome in Rostock-Lichtenhagen
Und nach wie vor kein friedliches Miteinander!
Vor zehn Jahren:
Pogrome in Rostock-Lichtenhagen
Von Ulla Jelpke (innenpolitische Sprecherin der PDS-Bundestagsfraktion)
22. bis zum 26. August 1992
DIE BULLEN WAREN IN ROSTOCK. SIE HABEN DIE ERSTE SPONTANDEMO EINGEKESSELT UND DIE LEUTE (VIELE DAVON AUS BERLIN) MIT DER BERUFUNG AUF IRGEND EINE MERKWÜRDIGE JURISTISCHE KONSTRUKTION IN EINE TURNHALLE GESPERRT. MEHRERE DUTZEND LINKE ZUSAMMEN MIT EINER HANDVOLL NAZIS. MEDIAL WURDEN DIE FESTGENOMMENEN ALS NAZIS VERKAUFT.
wie schon mal von jemanden anders hier erwähnt.
"Es ist ein Trugschluss, anzunehmen, daß die Bullen nicht in Rostock Lichtenhagen waren. Sie waren dort zahlreich vertreten und haben die eintreffenden Antifas eingesammelt."
Quelle:
Wir waren friedlich-was wart ihr?! Berlin!
DIE BULLEN SIND DEN BEFEHLEN IHRER EINSATZLEITER GEFOLGT.
BULLEN SIND UND WAREN NIE LINKS. SIE WERDEN ES AUS NICHT DURCH DIESEN SEIT JAHREN IN OHNMACHTSITUATIONEN HERRAUSGESCHRIENEN MORALISCHEN APPELL AN IHRE "ANTIFASCHISTISCHE ANSTÄNDIGKEIT"
WER BULLE WIRD WEIS WAS ER/SIE TUT.
SEHR VIELE BULLEN HABEN FRÜHER REPS GEWÄHLT UND SIND HEUTE IN DER SCHILL PARTEI AKTIV
Schaut euch doch mal die Positionen der Interessensvertretungen der netten Schutzmänner und Wachmeister bzw Frauen an, an die ihr so vorwurfvoll moralisch apelliert
P.S.
"Wo wart ihr in Rostock ?" ist übrigens genauso wenig zu Ende gedacht,
wie z.B. "Nazis raus" oder "die Häuser denen, die drin wohnen..."
05.12.03 15:00 Betteldemo S-Bhf. Grunewald
video dazu
kontakt: 0179/29 13 678
@Anarcho
@ Antifa: Eine Antifa-Bewegung (ich bin übrigens auch in einer Antifa-Gruppe aktiv) / eine Linke, die sich auf das feuerlöschmäßige Bekämpfen des Faschismus beschränkt und das Beschäftigen mit der Sozialen Frage völlig außen vor läßt, wird auf lange Sicht eingehen. Die Soziale Frage ist in den nächsten Jahren das zentrale Feld, auf dem es Rassismus, dem aktuellen sexistischen Backlash, vereinfachender Kapitalismuskritik und rechten Lösungen entgegenzutreten gilt. Die Proteste werden kommen und wenn wir dabei die Systemkritik außer ein paar hohlen Phrasen den Nazis überlassen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn Jugendliche eben der NPD und ihren platten antikapitalistischen Parolen nachrennen (ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Nazis auch auf Demos wie jener in Berlin oder sozialen Bündnissen einbringen werden, falls wir ihnen einfach das Feld überlassen ["Friedensbewegung = Nazis", "Soziale Proteste = Reaktionär", ich mach nix außer in meinem kuscheligen linken Szeneghetto] ) Natürlich können auch soziale Proteste reaktionär sein wie etwa bei den Bauarbeitern vor ein paar Jahren. Sie sind es aber nicht automatisch und es liegt an uns, progressive antikapitalistische Inhalte einzubringen. Darum finde ich`s auch gut, wenn sich Linksradikale in die aktuellen Kämpfe einmischen.
Wenn die Auseinandersetzung mit der sozialen Frage in Deutschland nur reaktionär gelöst werden könnte - warum dann überhaupt links aktiv werden? Damit ich bei der nächsten Demo mit Nationalstaatsfahnen "Für den Kommunismus" brüllen und mir toll revolutionär vorkommen kann, um dann das nächste mal auf indymedia mit meiner Argumentation (soziale Frage = reaktionäre Lösung) das ad absurdum führen zu können? Ist doch toll in der linken Kuschelecke, wir sind ja alle was besseres als die ganzen Prolos/Snobstudis/Arbeiter da draußen, da müssen wir uns ja nicht mit den Sorgen der Leute auseinandersetzen, denen Mami und Papi das Studium halt nicht in den A.... schieben.
Organisiert euch am Arbeitsplatz oder in der (freiwilligen?) Arbeitslosigkeit, beim Studium oder in der Schule. Anarchistische Gruppen und anarchosyndikalistische Gewerkschaften aufbauen! Hartz, Schröder, Stoiber, Koch & co zum Teufel jagen!
Sat 1
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
N24
BEI DER SOZIALEN FRAGE...
no war but class war
"BEI DER SOZIALEN FRAGE...wird es für gewöhnlich brenzlig in Deutschland. Irgendwie sollten doch wenigstens Leute, die sich KommunistInnen nennen, checken, daß mensch nicht auf die soziale Frage rauswollen sollte, weil das notwendig reaktionär bis ... wird."
noch dazu "notwendig"! reicht es noch für ein Argument, oder soll dein Kommentar nur die übliche CheckerInnen-Angst vor "der sozialen Frage" oder wie du es immer nennen willst, sein? Bezeichnend, dass sich die antifa-checkerInnen nur mit dem zivilgesellschaftlichen Bekämpfen der rechten Auswüchse beschäftigen, und ansonsten den Kampf schon aufgegeben haben. Gerade als KommunistInnen (!) müssen wir checken, dass ein emanzipatorisches Umstürzen der bestehenden Verhältnisse NUR über die soziale Frage funktionieren kann (ansonsten empfiehlt es sich, nochmal den ollen Kalle zu blättern :-)
@Kommunistin
ICH WILL KEINE ARBEIT!!!!!!!!!!!!!!!
Wir Pogoanarchisten bestehen auf dem Recht in der Sonne zu liegen,oder auch im Schatten je nach Hautbeschaffenheit,uns Drogen einzupfeifen und uns das Leben im Jetzt so angenehm wie möglich einzurichten.
Ihr seid Faschisten der Arbeit mit eurem Ethos,und ihr verkennt das wir mit unserem Nichtstun und der schweren Arbeit uns geistige Stimulanzien zuzuführen schon genug zu tun haben.
NIE WIEDER ARBEIT!!!!!!!!
Allerdings räume ich ein das es bis zu der Einsicht, das die einen Arbeit lieben und deswegen arbeiten müssen weil dies ihre lebensdefinition ist und die Anderen lieber faul rumhängen und das Einfahren von Speed,Alk und Shore als Lebensdefinition betrachten und jeder Mensch das Recht hat auf ein erfülltes,glückliches Leben,daher auch unsere Aufrechterhaltung der Forderung nach Gewalterlebnisparks für Nazis und andere Gewaltliebende,noch ein weiter ARBEITSREICHER Weg ist
@APPD-Warhead
symptomatisch
Was Neues
Auf Linke darf man wieder Draufhauen ?
Rote Fahne, ach was....
Dann wällst ihr als Marxisten mal den ollen Kalle! Ich als Anarchist lasse zusätzlich noch eigene Ideen in die Gestaltung einer herrschaftsfreien Gesellschaft und benutze historische Texte der anarchististen ProtagonistInnen als diskutierbare Ansätze, keinesfalls als Bibel.
Okay. Das war keine Ergänzung zum Text. Ich wollte dennoch meinen Kommentar abgeben, weil auf den Fotos doch einige immer die rote Flagge etwas weit raushängen lassen und mir meine Zukunftsaussichten (nach der Revolution) verdunkeln.
Ich sage sogar dass Marx in einigen Analysen recht hatte, in einigen Punkten hat er sich geirrt.
Ich denke, dass auch Bakunin die Diskussion mit einigen wertvollen Beiträgen bereichert hat, würde mich niemals als Bakunisten bezeichnen.
So, dann lernt mal schön den ollen Kalle auswendig....
Immer die gleiche Scheiße...!
Wundert es euch wirklich dass es keine Bilder von prügelden Bullen und wehrlosen StudentInnen gibt?Ist es das erste mal das eine verfälschte Berichterstattung Demonstranten in ein schlechtes Licht rücken soll?
Auch wenn die StudentInnen bis jetzt bei den Medien wirksam angebiedert haben und auch ihrer Meinung nach mit den Bullen in einem Boot sitzen,da diese ja auch von den Kürzungen betroffen sind,so hat jetzt wohl auch der letzte gemerckt,dass die Bullen n i c h t unsere Freunde sind.
Oder gehst du auf deine Freund mit Pfefferspray los?
Vermummen
@ "Gute Kritik am Anarchismus"
Wenn das eine "gute" Kritik am Anarchismus sein soll, möchte ich keine schlechte lesen müssen. Meine Güte. In einem Wort: erbärmlich.
Nur mal angerissen:
1) Einleitung: "Auch wird hier bewußt ignoriert, daß auch schon AnarchistInnen und insbesondere anarchistischen TheoretikerInnen einiges aufgefallen ist, von dem, was ich hier kritisiere."
Schön. Dann den Text aber als Kritik an dem (!) AnarchisMUS (!) verkaufen zu wollen ist dreist.
2) Punkt 5: "[...] die Menschennatur, die mit allerlei Menschenrechten ausgestattet ist, welche aber blödsinnigerweise durch den Staat -der sie gewährt! - permanent verletzt werden."
Ach so, der Staat gewährt die Menschenrechte. Seltsam - schon ein Blick in die "Erklärung der Menschenrechte", die als bürgerliche Rechtsform höchstens einen "Minimal-Sandard" aus emazipatorischer Sicht darstellen können, zeigt, dass die meisten Rechte solche sind, die GEGEN DEN STAAT durchgesetzt werden müssen!
3) Dass sowieso der Text weitgehend ohne Belege für die aufgestellten Behauptungen auskommt, hat das Schreiben sicherlich enorm erleichtert...
Die Menschenrechte sind definiert
Ansonsten ist der Text ziemlich gut, er bringt die Kritik zum Anarchismus auf den Punkt. Sag doch einfach, was an ihm falsch ist und dann ist gut. Der Hinweis auf fehlende Belege ist ziemlich lahm und auch falsch, weil dort welche genannt werden.
@Karl Marx: "Gute" Kritik am Anarchismus
> Ansonsten ist der Text ziemlich gut, er bringt die Kritik zum Anarchismus
> auf den Punkt. Sag doch einfach, was an ihm falsch ist und dann ist gut.
> Der Hinweis auf fehlende Belege ist ziemlich lahm und auch falsch, weil
> dort welche genannt werden.
Ah ja? Dann pass mal auf, wie die Abschnitte aufgebaut sind:
JL 1: "Dafür, daß es AnarchistInnen um Herrschaftslosigkeit geht, ist ihre Theorie, was Herrschaft ist, oft erstaunlich schlicht. Herrschaft wird zumeist als reiner Zwangszusammenhang mißverstanden, [...]"
Behauptung. Gefolgt von genauerer Beschreibung. Beleg? Fehlanzeige.
JL 2: "Wer Herrschaft als reinen Zwang begreift, findet dann auch bald die, die zwingen: Die Herrschenden."
Schlussfolgerung aus der (unbelegten) Behauptung in 1.
JL 4: "Den Staat abschaffen, wollen AnarchistInnen in der Regel - aber erklären können sie ihn nicht."
Behauptung. Gefolgt von genauerer Beschreibung. Beleg? Fehlanzeige.
JL 5: "Daß es die Menschennatur gar nicht gibt, sondern die jeweiligen Menschen nur das Ensemble ihrer jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse sind, daß das Leben und Denken der Altsteinzeit wirklich keine Erklärung für heute ist und die Menschengattung eine leere Abstraktion ist, die nichts erklärt- daß alles wissen AnarchistInnen in der Regel nicht."
Behauptung. Beleg? Fehlanzeige.
Ich würde dir raten, den Text nochmal zu lesen und statt "Anarchismus" einen dir genehmen "-ismus" einzusetzen. Vielleicht verstehst du dann meinen grundsätzlichen Kritikansatz. Merke: nur weil eine Behauptung der eigenen Meinung entspricht, muss sie noch nicht stimmen.
Es wird zwar viel kritisiert, und vielem der Kritik an den Positionen stimme ich zu, nur: dass die kritisierten Positionen DIE DES ANARCHISMUS sind, das wird nirgends (!) nachgewiesen.
(In der Vorbemerkung wird ja auch schon kräftig eingeschränkt: das schon zitierte "Auch wird hier bewußt ignoriert, daß auch schon AnarchistInnen und insbesondere anarchistischen TheoretikerInnen einiges aufgefallen ist, von dem, was ich hier kritisiere", und: "Es geht hier um übliche Fehler von Leuten, die sich 'AnarchistInnen' oder 'Autonome' nennen."
Dass trotz dieser Eingeständnisse der Text als "Kritik am Anarchismus" (Überschrift) verkauft wird, untermauert noch mit dem ersten Satz: "Hier soll es um theoretische Fehler gehen" - Erwartungshaltung der LeserInnen: jetzt werden die dem Anarchismus innewohnenden theoretischen Fehler aufgezeigt -, ist: unredlich, unsolidarisch, reine Diffamierung.)