Berlin: Interview mit Besetzer
Interview mit einem Posten am Haupteingang der besetzten PDS-Zentrale. Heute um ca. 15 Uhr. Er fodert unter Anderem alle gesellschaftlichen Gruppen dazu auf sich zu solidarisieren und vor Ort (Rosa Luxemburg Platz) zu erscheinen.
Eine Antwort ist leider kurz vorm Ende abgeschnitten weil der Akku versagte.
Eine Antwort ist leider kurz vorm Ende abgeschnitten weil der Akku versagte.
Und wieder Quick and Dirty. Wer glatt poliertes ohne Inhalte sucht geht woanders hin.
Mitschnitt der Forderungen:
http://de.indymedia.org/2003/11/68180.shtml
Bilder:
http://de.indymedia.org/2003/11/68167.shtml
Bericht:
http://de.indymedia.org/2003/11/68149.shtml
Parallel dazu läuft weiterhin (?) die Besetzung vom Büro des Hauptverantwortlichen/Wissenschaftssenators Flierl von der PDS.
Mitschnitt der Forderungen:
http://de.indymedia.org/2003/11/68180.shtml Bilder:
http://de.indymedia.org/2003/11/68167.shtml Bericht:
http://de.indymedia.org/2003/11/68149.shtml Parallel dazu läuft weiterhin (?) die Besetzung vom Büro des Hauptverantwortlichen/Wissenschaftssenators Flierl von der PDS.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Solidaritätsaufruf an Alle (2.2M)
Ergänzungen
flierl dankte ab...
flierl ging nicht ansatzweise auf deren sozial- und bildungspolitische forderungen ein, und fuhr eine taktik des "aussitzens". die leute zeigten sich dessen relativ unbeirrt, obwohl sich von der schieren schlaflosigkeit der letzten nacht und dem "presseterror" einer einberufenen pressekonferenz heute morgen die kraft langsam gen null-punkt neigte.
sie beschlossen sich dann gegen 16.00 geschlossen und friedlich den stab an die nächste staffel (siehe
die stimmung war bestens, wurde dann aber von der (!)pds(!) beim eintreffen bei deren bessetzten zentrale "verschluckt".
bericht folgt... wo? -auf ((I))ndy.
Kontakt-Info zu BesetzerInnen von ['solid]
['solid] - die sozialistische jugend solidarisiert sich mit
Studierendenprotesten
Infrastruktur des Bundesbüros im Karl-Liebknecht-Haus zur Verfügung gestellt
Am heutigen Mittwoch haben gegen Mittag circa 100 Studierende die PDS-Zentrale in Berlin besetzt, um gegen die vom rot-roten Senat geplanten Kürzungen im Bildungsbereich zu protestieren. Nach einem spontanen Demonstrationszug und der Ankündigung der PDS die Demonstrierenden als „Gäste auf unbefristete Zeit“ zu akzeptieren, hat sich ihre Zahl noch erhöht - die Besetzung dauert an. Auch in anderen Bundesländern wird protestiert. In Frankfurt/Main verhinderten Studenten einen Vortrag von Roland Koch (CDU), in Marburg wurde die CDU-Geschäftsstelle besetzt. Im niedersächsischen Braunschweig musste ein Antrittsbesuch des Wissenschaftsministers Stratmann (CDU) bei der dortigen TU aufgrund von Blockaden und Störversuchen abgebrochen werden.
Der bundesweite sozialistische und der PDS nahe stehende Jugendverband ['solid] – die sozialistische jugend ist in mehreren Bundesländern in die Hochschulproteste involviert. Im Berliner Karl-Liebknecht-Haus haben wir den Demonstrierenden spontan unsere Räumlichkeiten und die Infrastruktur für die Koordinierung der Aktivitäten, den Kontakt zu Presse und kritischer Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Die geplanten Kürzungen in Berlin und anderen Bundesländern in Höhe von jeweils mehrstelligen Millionensummen werden der bereits dezimierten und chronisch unterfinanzierten Bildungslandschaft einen schweren und nachhaltigen Schaden zufügen. Die Auslieferung der Bildungspolitik an Markttendenzen und „Haushaltszwängen“ verschärfen die Ökonomisierung der
Bildungspolitik und den sozial selektierenden Charakter des Bildungssystems im Kapitalismus. Das führt zu verstärkter Elitebildung auf der einen Seite und zur weiteren Verflachung des Bildungsniveaus in der Breite auf der anderen Seite.
Hinter diesen Planungen stehen aber nicht nur die vorgeschobenen
„haushaltspolitischen Sparzwänge“ - sie sind Resultate der strukturellen und finanziellen Neuordnung der Hochschullandschaft und ihres Charakters im Zuge der neoliberalen Offensive. So sollen Hochschulen zu Dienstleistungseinrichtungen umgebaut werden, in denen die Studierenden Kunden und Forschung und Lehre nur noch eine Ware sind.
Wir fordern die Bundesregierung auf die Frage der Bildungsfinanzierung abseits der neoliberalen Diktatur neu zu diskutieren und Vorraussetzungen für eine grundlegend neue Ausrichtung in der Bildungspolitik zu schaffen.
Wir fordern eine Abkehr von den Bologna- und GATS-Prozessen. Wir fordern die Landesregierungen auf sich dem bildungspolitischen Kahlschlag zu verweigern.
Studierende aller Länder vereinigt euch! Rettet die Bildung! Bildet die
Rettung!
Die Studierenden im besetzten Karl-Liebknecht-Haus sind im ['solid]-Bundesbüro unter Tel. 030/24009-419 oder 030/24009-405 zu erreichen.