Trauerzug in Frankfurt (Main)
Gestern, am 25. November trafen sich ca. 100 Menschen, vorwiegend Studentinnen, um in einem Trauerzug die soziale Gerechtigkeit zu Grabe zu tragen.
Aufgerufen zu der Aktion hat das Seminar "Geschichte und Theorie des Feminismus" des Fachbereich Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Am Treffpunkt fanden sich vorwiegend Studentinnen und Studenten ein. Spontan beteiligen sich Passantinnen an der Demonstration. In Trauerkleidung mit Kerzen, Blumen und Grabschildern ziehen die AktivistInnen morgens um 10 Uhr von der Alten Oper durch die Frankfurter Innenstadt zum Liebfrauenberg.
In den Trauerreden wird auf die Fixierung der Argumentation von offizieller Seite auf Finanzen und Wirtschaftlichkeit eingegangen. Es sprechen u.a. Professorin Ute Gerhard ("Geschichte und Theorie des Feminismus") und eine Studentin. Getrauert wird über die Vernichtung sozialer und ziviler Einrichtungen, Beschneidung von sozialen Leistungen und die Gefährdung vieler Frauenprojekte. Aus Trauer entsteht wieder neue Kraft, Todesnähe bedeutet auch oft, dass wieder etwas Neues entsteht. Und so soll aus der Trauer ein neuer, starker Zusammenhalt entstehen, im Kampf gegen den nahen Tod vieler sozialer und kultureller Projekte, im Kampf für gleiche Rechte für alle.
Umringt von Weihnachtsmarktbuden werden Grabkreuze, Kerzen und Blumen zu einer Grabstätte drapiert.
In den Trauerreden wird auf die Fixierung der Argumentation von offizieller Seite auf Finanzen und Wirtschaftlichkeit eingegangen. Es sprechen u.a. Professorin Ute Gerhard ("Geschichte und Theorie des Feminismus") und eine Studentin. Getrauert wird über die Vernichtung sozialer und ziviler Einrichtungen, Beschneidung von sozialen Leistungen und die Gefährdung vieler Frauenprojekte. Aus Trauer entsteht wieder neue Kraft, Todesnähe bedeutet auch oft, dass wieder etwas Neues entsteht. Und so soll aus der Trauer ein neuer, starker Zusammenhalt entstehen, im Kampf gegen den nahen Tod vieler sozialer und kultureller Projekte, im Kampf für gleiche Rechte für alle.
Umringt von Weihnachtsmarktbuden werden Grabkreuze, Kerzen und Blumen zu einer Grabstätte drapiert.
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Super! — xxa