Sportuniprotest

saul 22.11.2003 18:00 Themen: Bildung
Letzte Woche protestierten die Sportstudenten in Frankfurt auf der Hauptwache gegen Studiengebühren und verlegten den Unterricht in die City. Kleiner Bildbericht.
Zitat aus dem Flugi: Um trotzdem studieren zu können müssen wir auf öffentliche Plätze ausweichen. Die Situation an der Sportuni macht ein Studium in der Regelstidienzeit unmöglich. Vorlesungen sind überfült. Teilnahme an Seminaren wird ausgelost. Wegen Raummangel können nicht genügend Sportkurse angeboten werden. Dozentenmangel.

Deshalb werden wir zu Langzeitstudenten und mit bis zu 1500 Euro pro Semester zur Kasse gebeten.
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Ergänzungen

@faule langzeitstudentin

anti 24.11.2003 - 14:18
zuerst einmal muss ich dir recht geben: onkel ho ist ein ziemlicher troll.
in einem hast du allerdings unrecht: es wäre zwar bequemer für die reichen
und mächtigen, ein volk von idioten (bzw. von noch mehr idioten als es eh schon sind) zu regieren, aber das klappt nicht ewig. auch bei der franz. revolution war die masse der leute so ungebildet, dass wir uns das heute gar nicht vorstellen können, ludwig XVI. hat es trotzdem nichts genützt, dass damals nur reiche und adelige auf die unis durften.


an alle anderen: zum thema "bildung in der gesellschaft" kann ich das buch
"entschulung der gesellschaft" von ivan illich (ist schon etwas älter) nur
wärmstens empfehlen. danach hat mensch allerdings überhaupt keine lust mehr, in diesem system was zu lernen...

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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Huch

Onkel Ho 22.11.2003 - 21:48
geht lieber arbeiten
warum nervt ihr auch noch andere leute?
faules studentenpack

grüsse an onkel ho

faule langzeitstudentin mit zweitstudiengang 23.11.2003 - 12:49
lieber onkel ho,
tut mir leid aber dein kommentar ist wirklich so bekloppt, dass es ja eigentlich kaum lohnt drauf zu antworten. vielleicht solltest du dich erst mal mit den protesten, die derzeit von den hessischen unis ausgehen beschäftigen, statt mit solchen vorurteilen um dich zu schmeissen. ja, stimmt, studierende sind in gewisser weise privilegiert, sie haben die möglichkeit ihre zeit dazu zu verwenden sich wissen anzusammeln, während andere menschen arbeiten gehen müssen. vergessen wird hierbei, dass studenten oft unter dem existenzminnimum leben, dass viele von ihnen am ende des monats nichts mehr aufm konto haben als schulden . zudem müssen viele studierende auch nebenbei arbeiten um sich unter den noch "guten" bedingungen (im vergleich zu dem was kommt "noch gut")ihr studium leisten zu können und werden dabei oft beschissen bezahlt!
aber darum gehts hier auch eigentlich gar nicht, und das ist wirklich traurig onkel ho, dass du das noch nicht mitbekommen hast aber trotzdem mit so blöden kommentaren um dich wirfst. es geht hier nämlich eigentlich um eine politische frage. die möglichkeit sich zu bilden, wenn man das gerne möchte ist ein menschenrecht und sollte dies auch bleiben weshalb es nötig ist den zugang zum bildungssystem allen und nicht nur den reichen offen zu halten. dies ist mit der einführung der studiengebühren von bis zu 1500 Euro pro semester nicht mehr gewährleistet.
na, dann verdummt die deutsche bevölkerung halt noch mehr als sie es eh schon seit jahren tut, auf dass die politiker da oben machen können, was sie wollen, weil nämlich bald keiner mehr die zusammenhänge zwischen der herrschenden ungerechtigkeit und den machenschaften der politiker versteht. und genau damit diese entwicklung nicht weiter läuft ist es nun mal nötig der bevölkerung möglichst viel bildung zukommen zu lassen, und zwar kostenlos! ausserdem: auch schon was von den protesten der studierenden gegen den sozialabbau gehört?...