Proteste gegen JN Veranstaltung in Lorch
200 Antifaschistinnen und Antifaschisten protestierten am Freitag Abend (21.11.) in Lorch (zwischen Schwäbisch Gmünd und Schorndorf, nähe Stuttgart) gegen eine Veranstaltung der Jungen Nationaldemokraten (JN).
Gegen eine Veranstaltung des JN Kreisverbandes Rems-Murr / Ostalb-Kreis, mit
dem JN-Landesvorsitzenden Alexander Neidlein und dem Nazi-Liedermacher
Michael Müller protestierten am Freitag Abend in Lorch 200 Menschen. Die JN
hielt
den Veranstaltungsort bis zuletzt geheim und gab als Treffpunkt Freitag
Abend, zwischen 18.30 und 19.30, den Bahnhof in Lorch bekannt. Dort sollten
anreisende Nazis u.a. vom JN Stützpunktleiter Frank Schönleber zum
Veranstaltungsort weitergelotst werden.
Im Vorfeld der Veranstaltung wurden vom Bündnis der antifaschistischen
Kehrwochen an sämtliche Gaststätten in der Region Flugblätter verteilt, in
welchen
auf die Nazi-Veranstaltung hingewiesen wurde. Die GaststättenbesitzerInnen
wurden darin aufgefordert, den Nazis keine Räume zu überlassen und auch auf
mögliche Konsequenzen hingewiesen.
Das Bündnis mobilisierte auch auf 18 Uhr ebenfalls zum Bahnhof in Lorch.
Dort fanden sich zunächst ca. 100 AntifaschistInnen ein, bis 19 Uhr wuchs
die
Menge u.a. durch viele Jugendliche aus der Region um Lorch auf 200 Menschen
an.
Die Polizei schützte durch ein Grossaufgebot die wenigen am Bahnhof
anwesenden Nazis, verhielt sich ansonsten aber weitgehend deeskalierend.
Nachdem die Nazis gegen 19.45 Uhr vom Bahnhof unter Polizeischutz
aufbrachen, führten die AntifaschistInnen eine Spontandemonstration in Lorch
durch. Mit
Parolen wie, „Für die Freiheit, für das Leben – die Nazis von der Straße
fegen“ „Tod dem Faschismus – Für den Kommunismus“ und „Solidarität muss
praktisch werden – Feuer und Flamme den Abschiebebehörden“ zogen 200
Menschen bis ca.
20.30 Uhr durch die Lorcher Innenstadt.
Laut unbestätigten Aussagen, wurden die Nazis aus zwei Gaststätten geworfen
und mussten die Veranstaltung absagen.
Ein Sprecher des Bündnisses: Wir waren selbst überrascht, dass trotz kurzer
Mobilisierungszeit 200 Menschen nach Lorch kamen, um die Naziveranstaltung
zu
verhindern. Zuletzt gab es im Rems-Murr/Ostalb-Kreis im Jahr 2000 Widerstand
gegen eine Veranstaltung der Nazis, damals wurde ein Grillfest der JN bei
Winterbach militant angegriffen. In den letzten Jahren konnten ihre
Veranstaltungen dagegen weitgehend ungestört ablaufen.
Die Zeiten, in denen die Nazis sich hier in der Provinz unbehelligt treffen
können und sie nur in größeren Städten Widerstand zu erwarten haben, sind
vorbei!
Sollte sich bestätigen, dass die Nazis am Abend aus zwei Gaststätten
geworfen wurden, lässt das ebenfalls viel gutes für die Zukunft hoffen, da
sie für
ihre Treffen auf Räumlichkeiten angewiesen sind.
Besonders gefreut hat uns, dass sich so viele Menschen in Lorch noch an der
Demo beteiligt haben. Es ist wichtig, dass die Menschen auf die Straße gehen
und gemeinsam ihre Interessen durchsetzen, sei es wie am Freitag gegen die
Nazis, oder gegen Sozialabbau, Kriege, Umweltzerstörung und andere Symptome
des
Kapitalismus. In anderen Ländern wie in Italien oder Frankreich, ist dies
selbstverständlich während in Deutschland in dieser Hinsicht bekanntlich
noch
ein großer Nachholbedarf besteht.
Mehr Infos zu den Kehrwochen: www.antifa-kehrwochen.tk
dem JN-Landesvorsitzenden Alexander Neidlein und dem Nazi-Liedermacher
Michael Müller protestierten am Freitag Abend in Lorch 200 Menschen. Die JN
hielt
den Veranstaltungsort bis zuletzt geheim und gab als Treffpunkt Freitag
Abend, zwischen 18.30 und 19.30, den Bahnhof in Lorch bekannt. Dort sollten
anreisende Nazis u.a. vom JN Stützpunktleiter Frank Schönleber zum
Veranstaltungsort weitergelotst werden.
Im Vorfeld der Veranstaltung wurden vom Bündnis der antifaschistischen
Kehrwochen an sämtliche Gaststätten in der Region Flugblätter verteilt, in
welchen
auf die Nazi-Veranstaltung hingewiesen wurde. Die GaststättenbesitzerInnen
wurden darin aufgefordert, den Nazis keine Räume zu überlassen und auch auf
mögliche Konsequenzen hingewiesen.
Das Bündnis mobilisierte auch auf 18 Uhr ebenfalls zum Bahnhof in Lorch.
Dort fanden sich zunächst ca. 100 AntifaschistInnen ein, bis 19 Uhr wuchs
die
Menge u.a. durch viele Jugendliche aus der Region um Lorch auf 200 Menschen
an.
Die Polizei schützte durch ein Grossaufgebot die wenigen am Bahnhof
anwesenden Nazis, verhielt sich ansonsten aber weitgehend deeskalierend.
Nachdem die Nazis gegen 19.45 Uhr vom Bahnhof unter Polizeischutz
aufbrachen, führten die AntifaschistInnen eine Spontandemonstration in Lorch
durch. Mit
Parolen wie, „Für die Freiheit, für das Leben – die Nazis von der Straße
fegen“ „Tod dem Faschismus – Für den Kommunismus“ und „Solidarität muss
praktisch werden – Feuer und Flamme den Abschiebebehörden“ zogen 200
Menschen bis ca.
20.30 Uhr durch die Lorcher Innenstadt.
Laut unbestätigten Aussagen, wurden die Nazis aus zwei Gaststätten geworfen
und mussten die Veranstaltung absagen.
Ein Sprecher des Bündnisses: Wir waren selbst überrascht, dass trotz kurzer
Mobilisierungszeit 200 Menschen nach Lorch kamen, um die Naziveranstaltung
zu
verhindern. Zuletzt gab es im Rems-Murr/Ostalb-Kreis im Jahr 2000 Widerstand
gegen eine Veranstaltung der Nazis, damals wurde ein Grillfest der JN bei
Winterbach militant angegriffen. In den letzten Jahren konnten ihre
Veranstaltungen dagegen weitgehend ungestört ablaufen.
Die Zeiten, in denen die Nazis sich hier in der Provinz unbehelligt treffen
können und sie nur in größeren Städten Widerstand zu erwarten haben, sind
vorbei!
Sollte sich bestätigen, dass die Nazis am Abend aus zwei Gaststätten
geworfen wurden, lässt das ebenfalls viel gutes für die Zukunft hoffen, da
sie für
ihre Treffen auf Räumlichkeiten angewiesen sind.
Besonders gefreut hat uns, dass sich so viele Menschen in Lorch noch an der
Demo beteiligt haben. Es ist wichtig, dass die Menschen auf die Straße gehen
und gemeinsam ihre Interessen durchsetzen, sei es wie am Freitag gegen die
Nazis, oder gegen Sozialabbau, Kriege, Umweltzerstörung und andere Symptome
des
Kapitalismus. In anderen Ländern wie in Italien oder Frankreich, ist dies
selbstverständlich während in Deutschland in dieser Hinsicht bekanntlich
noch
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Ergänzungen
Fand doch statt!!!
Eine Gaststätte wurde zwar gekündigt aber eine zweite Wirtschaft nahm die ca. 40 Personen auf.
Dort fand die Veranstaltung ihren geplanten Lauf.
welche gaststätte?
wer mitmacht ist mitschuldig und sollte die konsequenzen tragen.
horstiborsti hat leider recht
ansonsten get organised und bildet banden.. im netz rumnerven ist nur was für sesselpupserlinke...
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Unwichtig! — Manuela
@ manuela — türsteherInnen
@manuela — ...
@ troll — leser
Weiter so! — Nobody Left
woher nur? — A