Thessaloniki Protestmails
Thessaloniki
Die 6 politischen Gefangenen der Proteste gegen den EU-Gipfel - 4 davon
inzwischen im Hochsicherheitstrakt in Athen und z.T.seit 50 Tagen im
Hungerstreik - müssen i RAUS ! Die Proteste in der BRD sind noch vergelichsweise
zu " dezent " Protestmails an die griechische Botschaft wären prima
SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE
Die 6 politischen Gefangenen der Proteste gegen den EU-Gipfel - 4 davon
inzwischen im Hochsicherheitstrakt in Athen und z.T.seit 50 Tagen im
Hungerstreik - müssen i RAUS ! Die Proteste in der BRD sind noch vergelichsweise
zu " dezent " Protestmails an die griechische Botschaft wären prima
SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE
Thessaloniki
Die 6 politischen Gefangenen der Proteste gegen den EU-Gipfel - 4 davon
inzwischen im Hochsicherheitstrakt in Athen und z.T.seit 50 Tagen im
Hungerstreik - müssen i RAUS ! Die Proteste in der BRD sind noch vergleichsweise " dezent " Protestmails an die griechische Botschaft wären prima ( Adressen Artikelende )
SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE
Zwischen dem 19. Und 21. Juni 2003 fand in der Nähe von Thessaloniki, Griechenland, der EU-Gipfel unter griechischer Ratspräsidentschaft statt. In den Gesprächen wurden u.a. der Entwurf für eine europäische Verfassung, der Aufbau einer gemeinsamen Armee, die weitere Verschärfung der Migrationskontrolle, sowie die Aufnahme weiterer Staaten diskutiert. Dagegen protestierten zeitgleich zehntausende Menschen in den Straßen Thessalonikis und versuchten den reibungslosen Ablauf des Treffens zu behindern. Ähnlich wie bei den vorherigen Gipfeln war die Antwort des Staates Polizeibrutalität gegenüber den DemonstrantInnen. Mehr als 100 Personen wurden verhaftet, viele in den Knästen geschlagen und mißhandelt.
Inmitten einer von den Medien ausgelösten Hysterie über die “Randalierer” vom 21. Juni (während zeitgleich der Mord an 250 Einwanderern, die vor den Augen der italienischen Kriegsmarine ertranken, totschwiegen wurde) wurden 27 verhaftete DemonstrantInnen angeklagt, Straftaten begangen zu haben. 7 von ihnen ( Fernando Perez, Carlos Martinez Martin (Spanien), Simon Chapman (England), Suleyman Dakduk Castro (Syrien), Spiros Tsitsas, Michalis Traikapis und Dimitris Fliouras (Griechenland) sitzen seitdem immer noch in Haft, sie haben 7 bis 25 Jahre Gefängnis zu erwarten.
Wie der griechische “demokratische” Staat versucht, gerechtfertigte Proteste zu kriminalisieren, zeigt der Fall Simon Chapmans: Von seiner Festnahme existieren Fotoaufnahmen und ein Video, das vom griechischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Darauf ist deutlich zu sehen, wie Chapman sein blauer Rucksack entwendet wurde, und die Polizei ihm einen fremden schwarzen Rucksack unterschob. Auf diesem Video ist auch zu sehen, wie dieser Rucksack zuvor von PolizistInnen mit Molotov-Cocktails und anderen Gegenständen gefüllt wurde, die dann als Beweismaterial für Chapmans “Kapitalverbrechen” diente.
Suleyman Dakduk Castro, ein politisch aktiver “illegaler” Immigrant aus Syrien, der in den selbstorganisierten Arbeitskämpfen der MigrantInnen engagiert war, sollte nach Syrien abgeschoben werden, wo er als politisch Verfolgter die Todesstrafe zu befürchten hat, da er auf diversen Listen des dortigen Regimes steht. Um sich gegen seine drohende Abschiebung zur Wehr zu setzten, trat er am 20. September in Hungerstreik. Chapman, Martin, Perez und Tsitsas schlossen sich 1 Woche später dem Hungerstreik an. Am 10. November traten Traikapis und Fliouras, die in einem Jugendgefängnis einsitzen, in einen Solidaritätshungerstreik mit den anderen fünf, deren Situation sich zunehmend verschlechtert. Doch anstatt die fünf, die in dieser Zeit auch noch in Durststreik getreten sind, in ein Krankenhaus zu überweisen, wurden sie am 11. November in das Hochsicherheitsgefängnis nach Athen verlegt.
Wir ( die VerfasserInnen (@#) dieser Zusammenfassung ) erklären uns solidarisch mit den Gefangenen und wehren uns gegen die Kriminalisierung einer Politik, die ihren gerechtfertigten Protest zum Ausdruck bringt! Wir wehren uns gegen die Etablierung dessen in Europa, was in Lateinamerika als Straflosigkeit bezeichnet wird und fordern entsprechende gesetzliche Massnahmen gegen eine realitätsverfälschende und Tatsachen verkehrende " Beweis" -Führung seitens der staatlichen Regierungsverantwortlichen innerhalb der EU - und wir erklären uns gleichzeitig solidarisch mit den Opfern derselben Repressionsstrategie und den politischen Gefangenen ÜBERALL
Wir fordern die sofortige Überweisung der Gefangenen in ein Krankenhaus, das die medizinische Versorgung sicherstellt!
Wir fordern die Freilassung der 7 politischen Gefangenen von Thessaloniki!
TODO@S SOMOS TOD@S
Griechische Botschaft / Berlin
info@griechische-botschaft.de
Presseabteilung der Griechischen Botschaft / B
prese@griechische-botschaft.de
Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
info@gzf-eot.de
Die 6 politischen Gefangenen der Proteste gegen den EU-Gipfel - 4 davon
inzwischen im Hochsicherheitstrakt in Athen und z.T.seit 50 Tagen im
Hungerstreik - müssen i RAUS ! Die Proteste in der BRD sind noch vergleichsweise " dezent " Protestmails an die griechische Botschaft wären prima ( Adressen Artikelende )
SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE
Zwischen dem 19. Und 21. Juni 2003 fand in der Nähe von Thessaloniki, Griechenland, der EU-Gipfel unter griechischer Ratspräsidentschaft statt. In den Gesprächen wurden u.a. der Entwurf für eine europäische Verfassung, der Aufbau einer gemeinsamen Armee, die weitere Verschärfung der Migrationskontrolle, sowie die Aufnahme weiterer Staaten diskutiert. Dagegen protestierten zeitgleich zehntausende Menschen in den Straßen Thessalonikis und versuchten den reibungslosen Ablauf des Treffens zu behindern. Ähnlich wie bei den vorherigen Gipfeln war die Antwort des Staates Polizeibrutalität gegenüber den DemonstrantInnen. Mehr als 100 Personen wurden verhaftet, viele in den Knästen geschlagen und mißhandelt.
Inmitten einer von den Medien ausgelösten Hysterie über die “Randalierer” vom 21. Juni (während zeitgleich der Mord an 250 Einwanderern, die vor den Augen der italienischen Kriegsmarine ertranken, totschwiegen wurde) wurden 27 verhaftete DemonstrantInnen angeklagt, Straftaten begangen zu haben. 7 von ihnen ( Fernando Perez, Carlos Martinez Martin (Spanien), Simon Chapman (England), Suleyman Dakduk Castro (Syrien), Spiros Tsitsas, Michalis Traikapis und Dimitris Fliouras (Griechenland) sitzen seitdem immer noch in Haft, sie haben 7 bis 25 Jahre Gefängnis zu erwarten.
Wie der griechische “demokratische” Staat versucht, gerechtfertigte Proteste zu kriminalisieren, zeigt der Fall Simon Chapmans: Von seiner Festnahme existieren Fotoaufnahmen und ein Video, das vom griechischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Darauf ist deutlich zu sehen, wie Chapman sein blauer Rucksack entwendet wurde, und die Polizei ihm einen fremden schwarzen Rucksack unterschob. Auf diesem Video ist auch zu sehen, wie dieser Rucksack zuvor von PolizistInnen mit Molotov-Cocktails und anderen Gegenständen gefüllt wurde, die dann als Beweismaterial für Chapmans “Kapitalverbrechen” diente.
Suleyman Dakduk Castro, ein politisch aktiver “illegaler” Immigrant aus Syrien, der in den selbstorganisierten Arbeitskämpfen der MigrantInnen engagiert war, sollte nach Syrien abgeschoben werden, wo er als politisch Verfolgter die Todesstrafe zu befürchten hat, da er auf diversen Listen des dortigen Regimes steht. Um sich gegen seine drohende Abschiebung zur Wehr zu setzten, trat er am 20. September in Hungerstreik. Chapman, Martin, Perez und Tsitsas schlossen sich 1 Woche später dem Hungerstreik an. Am 10. November traten Traikapis und Fliouras, die in einem Jugendgefängnis einsitzen, in einen Solidaritätshungerstreik mit den anderen fünf, deren Situation sich zunehmend verschlechtert. Doch anstatt die fünf, die in dieser Zeit auch noch in Durststreik getreten sind, in ein Krankenhaus zu überweisen, wurden sie am 11. November in das Hochsicherheitsgefängnis nach Athen verlegt.
Wir ( die VerfasserInnen (@#) dieser Zusammenfassung ) erklären uns solidarisch mit den Gefangenen und wehren uns gegen die Kriminalisierung einer Politik, die ihren gerechtfertigten Protest zum Ausdruck bringt! Wir wehren uns gegen die Etablierung dessen in Europa, was in Lateinamerika als Straflosigkeit bezeichnet wird und fordern entsprechende gesetzliche Massnahmen gegen eine realitätsverfälschende und Tatsachen verkehrende " Beweis" -Führung seitens der staatlichen Regierungsverantwortlichen innerhalb der EU - und wir erklären uns gleichzeitig solidarisch mit den Opfern derselben Repressionsstrategie und den politischen Gefangenen ÜBERALL
Wir fordern die sofortige Überweisung der Gefangenen in ein Krankenhaus, das die medizinische Versorgung sicherstellt!
Wir fordern die Freilassung der 7 politischen Gefangenen von Thessaloniki!
TODO@S SOMOS TOD@S
Griechische Botschaft / Berlin
info@griechische-botschaft.de Presseabteilung der Griechischen Botschaft / B
prese@griechische-botschaft.de Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
info@gzf-eot.de
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flyer zum verteilen
lohnt sich auf jeden fall den auszudrucken und unters volk zu bringen.
PS: ergibt, wenn doppelseitig kopiert und gefaltet, ein schönes A5 hefterl. sollte dieser link nicht funktionieren, dann auch möglich unter austria.indymedia.org