ContrAtom-Aktionen gegen Castor
Auftakt zu Aktionen an der Transportstrecke Bremen - Hamburg gegen den erwarteten Castor-Transport nach Gorleben.
Am vergangenen Samstag fand in der Buchholzer Innenstadt eine Demonstration gegen den am 11. November erwarteten Castortransport ins niedersächsische Gorleben statt. Unter dem Motto “Seid dabei! Atomausstieg sofort!” zogen gut 150 Demonstranten vom Bahnhof durch die Innenstadt.
Auffällig waren die vielen phantasievollen Masken und Kostüme, die auf die Gefahren des hochradioaktiven Transportes hinwiesen.
Der Protestzug, zu dem die Gruppe “contrAtom” aufgerufen hatte, klang mit Akrobatik und Musik vor dem Rathaus aus. In mehreren Redebeiträgen wurde aufgerufen, sich an weiteren Aktionen entlang der voraussichtlichen Transportstrecke über Verden, Rotenburg(Wümme), Buchholz und Lüneburg zu beteiligen. Verschiedene Redner erläuterten die Gefahren der Kernenergie, dabei wurde deutlich gemacht, dass sich der Protest nicht bloß gegen die Risiken der Atomtransporte vor unserer Haustür richtet sondern dass es um die gesamte Atomindustrie geht, die vom Uranabbau über den Betrieb der Atomkraftwerke bis hin zum anfallenden Müll mit tödlichen Gefahren verbunden ist. Zum sogenannten Atomausstieg hieß es, es sei nicht hinzunehmen, dass bis zur Abschaltung des letzten Atommeilers in über 30 Jahren noch doppelt soviel Atommüll produziert werden dürfe, wie bereits vorhanden sei, obwohl es nach wie vor weltweit keine Lösung für den Umgang mit den über Jahrtausende strahlenden Substanzen gebe.
An der alternativen Transportstrecke über Uelzen kam es parallel zu einer Demonstration mit etwa 200 Teilnehmern.
Am gestrigen Sonntag fand in Riepe an der Transportstrecke ein Fussballturnier zwischen den Mannschaften “ contrAtom Buchholz” , “Attac Rotenburg” und dem “Kulturverein Hotzenplotz” statt. Mit der Aktion wollten die etwa 60 anwesenden Atomkraftgegner deutlich machen, dass der Protest vielfältig ist und dass es auch im Alltag möglich ist, Zeichen gegen die unverantwortlichen Gefahren der Atomwirtschaft zu setzen. Auf einem Transparent war zu lesen: “Aus den Augen aus dem Sinn – wo bringen wir den Atommüll hin??”
Ab Montagmittag, den 10. November, bis zur Durchfahrt des Zuges wird es Mahnwachen an den Bahnhöfen in Rotenburg (Wümme) und Buchholz geben. Dort werden sich Interessierte für diverse Aktionen während der Durchfahrt des Strahlentransportes treffen, ausserdem werden Schlafplätze an Demonstranten von ausserhalb vermittelt.
Die Anwohner der Strecke und andere besorgte Bürger werden ermutigt, sich kurz vor Ankunft des Zuges auf die ihnen am nächsten gelegene Bahnbrücke über die Strecke zu begeben, um ihren Protest kundzutun. Aktuelle Informationen gibt es über die unten aufgeführten Kontakte. Die Aktionen werden friedlich sein und es werden unter keinen Umständen Menschen gefährdet.
Weitere Informationen: www.contratom.de
Infotelefon: 0160-95489610
e-mail:
contratom@gmx.de
Auffällig waren die vielen phantasievollen Masken und Kostüme, die auf die Gefahren des hochradioaktiven Transportes hinwiesen.
Der Protestzug, zu dem die Gruppe “contrAtom” aufgerufen hatte, klang mit Akrobatik und Musik vor dem Rathaus aus. In mehreren Redebeiträgen wurde aufgerufen, sich an weiteren Aktionen entlang der voraussichtlichen Transportstrecke über Verden, Rotenburg(Wümme), Buchholz und Lüneburg zu beteiligen. Verschiedene Redner erläuterten die Gefahren der Kernenergie, dabei wurde deutlich gemacht, dass sich der Protest nicht bloß gegen die Risiken der Atomtransporte vor unserer Haustür richtet sondern dass es um die gesamte Atomindustrie geht, die vom Uranabbau über den Betrieb der Atomkraftwerke bis hin zum anfallenden Müll mit tödlichen Gefahren verbunden ist. Zum sogenannten Atomausstieg hieß es, es sei nicht hinzunehmen, dass bis zur Abschaltung des letzten Atommeilers in über 30 Jahren noch doppelt soviel Atommüll produziert werden dürfe, wie bereits vorhanden sei, obwohl es nach wie vor weltweit keine Lösung für den Umgang mit den über Jahrtausende strahlenden Substanzen gebe.
An der alternativen Transportstrecke über Uelzen kam es parallel zu einer Demonstration mit etwa 200 Teilnehmern.
Am gestrigen Sonntag fand in Riepe an der Transportstrecke ein Fussballturnier zwischen den Mannschaften “ contrAtom Buchholz” , “Attac Rotenburg” und dem “Kulturverein Hotzenplotz” statt. Mit der Aktion wollten die etwa 60 anwesenden Atomkraftgegner deutlich machen, dass der Protest vielfältig ist und dass es auch im Alltag möglich ist, Zeichen gegen die unverantwortlichen Gefahren der Atomwirtschaft zu setzen. Auf einem Transparent war zu lesen: “Aus den Augen aus dem Sinn – wo bringen wir den Atommüll hin??”
Ab Montagmittag, den 10. November, bis zur Durchfahrt des Zuges wird es Mahnwachen an den Bahnhöfen in Rotenburg (Wümme) und Buchholz geben. Dort werden sich Interessierte für diverse Aktionen während der Durchfahrt des Strahlentransportes treffen, ausserdem werden Schlafplätze an Demonstranten von ausserhalb vermittelt.
Die Anwohner der Strecke und andere besorgte Bürger werden ermutigt, sich kurz vor Ankunft des Zuges auf die ihnen am nächsten gelegene Bahnbrücke über die Strecke zu begeben, um ihren Protest kundzutun. Aktuelle Informationen gibt es über die unten aufgeführten Kontakte. Die Aktionen werden friedlich sein und es werden unter keinen Umständen Menschen gefährdet.
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