Studierenden-Protest in Potsdam
Aktion Gulaschkanone - Weniger kostet jetzt mehr!
Die Brandenburger Studierendenvertretung kämpft -mal wieder- gegen die geplanten Erhöhungen der Semesterbeiträge und Mensa-Essenspreise f?r alle Hochschulen im Land Brandenburg. "Uns schmeckt es nicht mehr - Mensa-Preise m?ssen bezahlbar bleiben!". Deshalb gab es für alle hungrigen Studenten und gelangweilten Passanten Kostenloses aus der Gulaschkanone, w?hrend sich die Bildungsministerin Frau Dr. Wanka sowie Verantwortliche des Studentenwerkes Potsdam den Fragen in der Podiumsdiskussion stellen und die Sparmassnahmen im Bildungsbereich rechtfertigen mussten. Denn: "Fressen geht halt vor der Moral!", frei nach B. Brecht.
Die Brandenburger Studierendenvertretung kämpft -mal wieder- gegen die geplanten Erhöhungen der Semesterbeiträge und Mensa-Essenspreise f?r alle Hochschulen im Land Brandenburg. "Uns schmeckt es nicht mehr - Mensa-Preise m?ssen bezahlbar bleiben!". Deshalb gab es für alle hungrigen Studenten und gelangweilten Passanten Kostenloses aus der Gulaschkanone, w?hrend sich die Bildungsministerin Frau Dr. Wanka sowie Verantwortliche des Studentenwerkes Potsdam den Fragen in der Podiumsdiskussion stellen und die Sparmassnahmen im Bildungsbereich rechtfertigen mussten. Denn: "Fressen geht halt vor der Moral!", frei nach B. Brecht.
Trotz sehr guter Organisation des ASTA Potsdam waren leider insgesamt nur wenig Teilnehmer, v.a. von den anderen Hochschulen des Landes, zugegen. Nach der Podiumsdiskussion haben wieder viele eilig ihre -Heimat- angesteuert, gänzlich verzichtend auf das musikalische Begleitprogramm der Live-Bands Pani Luda, Buffalo Chips sowie Ska-T. Biedermeier ist im Trend! Und wie sang einst der Smashing Pumpkin Billy Corgan: "Dont you know: 'Cause We are all the same!"
Wie Frau Dr. Wanka es selber zugab, belasten die K?rzungen im Bildungsbereich v.a. die sozial-schwachen Studierenden. Dieses Ph?nom?n gesellt sich zur aktuellen und üblichen Politik der Schröpfung der Massen. Kleinvieh macht auch Mist und darum ist es leichter das Kleinvieh zu treten, anstatt von den dicken etablierten Herrschaften in Wirtschaft und Beamtentum Almosen und Verantwortung einzufordern!
Auch Frau Dr. Wanka wünscht sich, ganz nach amerikanischen Vorbild, mehr finanzielle Zuwendungen privater Firmen f?r die Ausbildung von Nachwuchskraeften an staatlichen Hochschulen. Welch schoene Einsicht - welch schoene Tatsachen aber auch: der Semesterbeitrag f?r das Studentenwerk betrug im Jahr 1999 noch 15 Euro. Nach Erh?hung auf 25 Euro und Einführung der s.g. -Verwaltungsgeb?hr- druecken die Brandenburger Studierenden heute insgesamt jeweils 76 Euro in die Landeskasse. Dies entspricht einer Erhöhung um den Faktor 5 in vier Jahren. Dazu kommt die Verdoppelung der Mensapreise, Steigerungen bei den Wohnheim-Mieten und nun auch die Streichung der Beihilfen f?r Studierende in Notlagen - für Armenf?rsorge sind ja die Anderen zust?ndig. Im nächsten Semester wird es vieleicht sogar 40 Euro Studentenwerk-Beitrag werden. Gab es jemals auch eine Erh?hung des BAF?G-Grundbedarfes?
Laut Frau Dr. Wanka würden in Anbetracht der von der Regierung geplanten Steuersenkungen Schliessungen von Hochschul-Einrichtungen im Land Brandenburg in Zukunft nötig seien. Ihre Heilslösung für bankrotte Kassen heisst deshalb: mehr Studierende im Land Brandenburg = mehr Beitrags-Einnahmen. (aber auch mehr Leistungen für mehr Studierende!) Es m?ssen also nicht mehr Studierende sein - aber z.B. m?ssen denn Workstation-Computer in den Informatikschaften alle drei Jahre erneuert werden! Informatiker sind doch keine High-Definition-Density Denker!
Wie Frau Dr. Wanka es selber zugab, belasten die K?rzungen im Bildungsbereich v.a. die sozial-schwachen Studierenden. Dieses Ph?nom?n gesellt sich zur aktuellen und üblichen Politik der Schröpfung der Massen. Kleinvieh macht auch Mist und darum ist es leichter das Kleinvieh zu treten, anstatt von den dicken etablierten Herrschaften in Wirtschaft und Beamtentum Almosen und Verantwortung einzufordern!
Auch Frau Dr. Wanka wünscht sich, ganz nach amerikanischen Vorbild, mehr finanzielle Zuwendungen privater Firmen f?r die Ausbildung von Nachwuchskraeften an staatlichen Hochschulen. Welch schoene Einsicht - welch schoene Tatsachen aber auch: der Semesterbeitrag f?r das Studentenwerk betrug im Jahr 1999 noch 15 Euro. Nach Erh?hung auf 25 Euro und Einführung der s.g. -Verwaltungsgeb?hr- druecken die Brandenburger Studierenden heute insgesamt jeweils 76 Euro in die Landeskasse. Dies entspricht einer Erhöhung um den Faktor 5 in vier Jahren. Dazu kommt die Verdoppelung der Mensapreise, Steigerungen bei den Wohnheim-Mieten und nun auch die Streichung der Beihilfen f?r Studierende in Notlagen - für Armenf?rsorge sind ja die Anderen zust?ndig. Im nächsten Semester wird es vieleicht sogar 40 Euro Studentenwerk-Beitrag werden. Gab es jemals auch eine Erh?hung des BAF?G-Grundbedarfes?
Laut Frau Dr. Wanka würden in Anbetracht der von der Regierung geplanten Steuersenkungen Schliessungen von Hochschul-Einrichtungen im Land Brandenburg in Zukunft nötig seien. Ihre Heilslösung für bankrotte Kassen heisst deshalb: mehr Studierende im Land Brandenburg = mehr Beitrags-Einnahmen. (aber auch mehr Leistungen für mehr Studierende!) Es m?ssen also nicht mehr Studierende sein - aber z.B. m?ssen denn Workstation-Computer in den Informatikschaften alle drei Jahre erneuert werden! Informatiker sind doch keine High-Definition-Density Denker!
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Ergänzungen
Wann und Wo ist die Demo?
Ich hab gehört, es soll am Donnerstag ne Demo geben, habe aber nix an Flyern oder Plakaten gesehen...
Wann?
Wo?
Wohin?
Ich bin jedenfalls dabei und bring Leute mit!
keine Werbung
Merke: Wer nicht wirbt, muss sich nicht wundern, wenn zu wenig Leute kommen.
Aber der AStA Uni Potsdam distanziert sich ja auch nicht von Studiengebühren.
Kein Wunder, sollen sie doch ihre Suppe dann alleine auslöffeln.
Ansage an alle Studierenden: Meckert nicht über volle Seminare und schlechte Bedingungen an der Uni. Der Trend zeichnet sich seit JAhren ab. Glaubt doch nicht, dass ein rot-grün-gelber AStA dort irgendetwas dran ändert.
Zur Rolle des Uni-AStAs in Potsdam
Zu der Protestaktion hat die größte Studierendenschaft in Brandenburg rein garnichts beigetragen. Vom großflächigen Bewerben der Veranstaltung war nichts zu sehen. Die ersten Plakate (mit BrandStuVe-Logo) hingen Ende der letzten Woche. Eine Aufforderung zur Teilnahme kam den Uni-Studis erst am Montagmorgen zu...
Ist ja echt krass, dass ihr den Potsdamer Uni-AStA so lobt. Der Mensch von der Uni, der am Montag die ganze Zeit da war, ist der ehemalige Sozialreferent von der offenen linken Liste und hat mit den neuen wohl wenig zu tun.
Also: Vergesst de AStA der Uni Potsdam - die schönen Zeiten sind da erst mal vorbei - wie gesagt: das ist eine Mitte-Rechts-Koalition vom Feinsten. Alles, was irgendwie links ist, hat bei denen keine Chance.
DEMOTERMIN FÜR MORGEN
Unter www.studentenwerke-in-brandenburg.de findet man folgenden Termin:
14:00, FH Potsdam (Am Alten Markt), dann Protestzug zum Ministerium in der Dortustraße und Übergabe des landesweit gesammmelten Postkarten. Veranstalterin ist offensichtlich die BrandStuVe.
Dann gehn wir da jetzt also alle hin! Bis morgen.
PS: Lieber AStA UP, warum ist deswegen immer noch nicht über eure Infoliste gegangen? Warum steht nichts auf euren Seiten?