update: DORTMUND // NAZIAUFMARSCH // 25.10.03
In einer für Dortmund - zumindest nach der militärischen Zerschlagung der deutschen Allmacht - einzigartigen Dichte, ist von ihrer Seite aus geplant, die Stadt mit Kundgebungen und Demonstrationen zu überziehen.
Deswegen gilt:
Naziaufmärsche verhindern!
Für ein Ende deutschen Wahns!
Deswegen gilt:
Naziaufmärsche verhindern!
Für ein Ende deutschen Wahns!
DEUTSCHE TÄTER SIND KEINE OPFER – FÜR EIN ENDE DEUTSCHEN WAHNS
Die Anlässe wegen derer wir hier zum Demonstrieren aufrufen sind keine neuen...
Am wenigsten neu sind wohl die deutschen Nationalsozialisten, die allerdings hier in Dortmund ihre Präsenz auf unerträgliche Weise auf die Spitze treiben wollen und hierfür die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" zum Anlass nehmen. In einer für Dortmund - zumindest nach der militärischen Zerschlagung der deutschen Allmacht - einzigartigen Dichte, ist von ihrer Seite aus geplant, die Stadt mit Kundgebungen und Demonstrationen zu überziehen. Sie stellen allerdings in ihrer offensichtlich falschen und eigentlich politisch irrelevanten Bewertung der Rolle der Wehrmacht nur die deutsche Vorhut im Kampf um kollektive Rehabilitation und ein Streben nach deutscher Normalität dar. Ähnlich den Geschehnissen von Anfang bis Mitte der neunziger Jahre, als es einerseits der frisch wiedervereinigte deutsche Pöbel war, der mordend und brandschatzend seinem Drang zur Vernichtung nachgab und das offizielle Deutschland andererseits kurzerhand das Grundrecht auf Asyl abschaffte - stellen die Nazis auch hier nur die Spitze des Eisbergs dar, unter dem sich Deutschland aufmacht, seine durch äusseren Druck bzw. militärischen Zwang auferlegten Ketten zu sprengen und sowohl politisch, als auch ideologisch zu alter Größe zurückzufinden. Auch die Austellung über die Verbrechen der Wehrmacht lässt sich, selbst wenn dies unter Umständen teilweise anders intendiert war und ist (es soll hier nicht darum gehen, die zweifellos vorhandenen Verdienste der Ausstellung in Abrede zu stellen), in dieses Feld des deutschen Bedürfnisses nach Normalität einordnen. So stellt sich bei aller Notwendigkeit einer grundlegenden und restlosen Aufklärung der deutschen Verbrechen bis '45 das Problem, dass in Deutschland jede Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus gleichzeitig Gefahr läuft, vom postnationalsozialistischen deutschen Mainstream vereinnahmt zu werden, was bedeutet, dass so das letztlich unverstandene Verbrechen z.B. via Erinnerungsarbeit historisiert, verglichen, eingeordnet und abgehakt werden kann. Diese Tendenz lässt sich insbesondere an der Geschichte der Ausstellung, deren Intention laut H.Heer vom Hamburger Institut für Sozialforschung unter anderem darin besteht, "die Beendigung des Krieges in unsrem Volk" und einen "Dialog der Generationen" zu ermöglichen, deutlich erkennen. So stellte die Ausstellung anfangs, was nicht sonderlich überraschte, einen Gegenstand deutscher Empörung dar - obwohl es auch hier schon nicht wirklich um die politische Rolle der Wehrmacht ging, z.B. als Akteur, ohne den das, wofür maßgeblich der Begriff Auschwitz steht, nicht möglich gewesen wäre, sondern lediglich um Beweise, dass die Wehrmacht auch an Verbrechen beteiligt war. Von offenen Nationalsozialisten bis weit in die deutsche Mitte hinein gab es "Kritik" und Proteste, die schließlich dazu führten, dass aufgrund einer handvoll falsch zugeordneter Bilder die ganze Ausstellung auf Eis gelegt wurde und neu überarbeitet werden musste. Ergebnis dessen ist eine Ausstellung, die auf scheinbar sachlich-"objektive", distanzierte Weise sich dem Thema nähert und auf Texte statt Bilder setzt. Dabei war es genau die Wirkung der zum Großteil ausgemusterten Bilder, die eine Annäherung an das Grauen der deutschen Tat aus der zeitlichen Distanz heraus ermöglichte - dies ist bei bloßen Texten, die der genannten Historisierung klaren Vorschub leisten, eben nicht mehr in diesem Maß der Fall.
So ist diese Ausstellung und besonders in ihrer überarbeiteten Version als eine Form der abgemilderten Schuldabwehr zu sehen: das ganz Offensichtliche wird eingestanden (dass die Wehrmacht an Verbrechen beteiligt war bzw. dass es deutsche Verbrechen überhaupt gegeben hat), nur um die "unschuldigen" Deutschen danach besser als Opfer, sei es zuerst der Nazis, dann der alliierten Bombardements und schließlich der "Moralkeule Auschwitz", darstellen zu können. In diesem Kontext verwundert es nicht, dass es ausgerechnet die Bevölkerung desjenigen Landes ist, das sich bis zum letzten Volkssturmmann gegen seine Befreiung wehrte und bis zuletzt alles zu vernichten suchte, dessen sie in ihrem Wahn habhaft werden konnte, die sich nun als Opfer (!) "zweier Diktaturen" wähnt und sich somit legitimiert fühlt, wegen Auschwitz im Spiel der Großen auch gegen die Sieger von einst wieder mitspielen zu dürfen. Auch hier kommt die neue Ausstellung, deren alte Version ursprünglich nur ein Teil der Ausstellung über die "Makroverbrechen" Auschwitz, Gulag, Hiroschima werden sollte, wieder ins Spiel: Ziel sei, laut Institutsleiter Jan Phillip Reemtsma der Nachweis der "Destruktivität der Moderne". So wird die deutsche Tat flugs zum Teil "destruktiver Moderne", an der auch Sowjetunion via Gulag und USA via Hiroshima beteiligt waren und Deutschland ist fein raus. Als weitere Meilensteine auf diesem Weg sind beispielhaft zu nennen (und diese stammen nur aus dem "offiziellen" Bereich, die alltäglichen rassistischen Pöbeleien, Angriffe und Morde, die antisemitischen Vernichtungsphantasien und der Hass auf alles Fremde und Unverstandene, der gegen das vermeintlich jüdische Kapital und alle, denen es tatsächlich oder vermeintlich besser geht gewandte Sozialneid, großdeutsche Allmachtsphantasien...fallen hier unter den Tisch): Der Historikerstreit, der in Deutschland erstmals jenseits der extremen Rechten eine offizielle Relativierung der Shoah möglich machte, die deutsche Wiedervereinigung, die Abschaffung des Asylrechts und mit dem Mob Hand in Hand gehender staatlicher Rassismus, autoritäre Aufrüstung nach aussen und innen, ein mit Auschwitz legitimierter Krieg, Walsers Paulskirchenrede über die "Moralkeule Auschwitz", sein Treffen mit dem Kanzler aller Deutschen am 8.Mai (!), um die Themen "Nation, Patriotismus, demokratische Kultur" zu diskutieren, dessen Vorschlag, deutsche Soldaten in den Nahen Osten zu schicken, Schröders Wahlsieg mit der Mobilisierung des deutschen antiamerikanischen Ressentiments gegen den Irakkrieg etc. etc.
Deswegen können unsere Forderungen nur lauten:
-Für die konsequente Zerschlagung deutscher Mordbanden und des organisierten Nationalsozialismus!
-Naziaufmärsche verhindern!
-Für die endgültige Teilung Deutschlands!
25.10.03 | 10.30 Uhr
Platz der alten Synagoge | Dortmund
U Stadtgarten
www.no-nazis.de
Die Anlässe wegen derer wir hier zum Demonstrieren aufrufen sind keine neuen...
Am wenigsten neu sind wohl die deutschen Nationalsozialisten, die allerdings hier in Dortmund ihre Präsenz auf unerträgliche Weise auf die Spitze treiben wollen und hierfür die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" zum Anlass nehmen. In einer für Dortmund - zumindest nach der militärischen Zerschlagung der deutschen Allmacht - einzigartigen Dichte, ist von ihrer Seite aus geplant, die Stadt mit Kundgebungen und Demonstrationen zu überziehen. Sie stellen allerdings in ihrer offensichtlich falschen und eigentlich politisch irrelevanten Bewertung der Rolle der Wehrmacht nur die deutsche Vorhut im Kampf um kollektive Rehabilitation und ein Streben nach deutscher Normalität dar. Ähnlich den Geschehnissen von Anfang bis Mitte der neunziger Jahre, als es einerseits der frisch wiedervereinigte deutsche Pöbel war, der mordend und brandschatzend seinem Drang zur Vernichtung nachgab und das offizielle Deutschland andererseits kurzerhand das Grundrecht auf Asyl abschaffte - stellen die Nazis auch hier nur die Spitze des Eisbergs dar, unter dem sich Deutschland aufmacht, seine durch äusseren Druck bzw. militärischen Zwang auferlegten Ketten zu sprengen und sowohl politisch, als auch ideologisch zu alter Größe zurückzufinden. Auch die Austellung über die Verbrechen der Wehrmacht lässt sich, selbst wenn dies unter Umständen teilweise anders intendiert war und ist (es soll hier nicht darum gehen, die zweifellos vorhandenen Verdienste der Ausstellung in Abrede zu stellen), in dieses Feld des deutschen Bedürfnisses nach Normalität einordnen. So stellt sich bei aller Notwendigkeit einer grundlegenden und restlosen Aufklärung der deutschen Verbrechen bis '45 das Problem, dass in Deutschland jede Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus gleichzeitig Gefahr läuft, vom postnationalsozialistischen deutschen Mainstream vereinnahmt zu werden, was bedeutet, dass so das letztlich unverstandene Verbrechen z.B. via Erinnerungsarbeit historisiert, verglichen, eingeordnet und abgehakt werden kann. Diese Tendenz lässt sich insbesondere an der Geschichte der Ausstellung, deren Intention laut H.Heer vom Hamburger Institut für Sozialforschung unter anderem darin besteht, "die Beendigung des Krieges in unsrem Volk" und einen "Dialog der Generationen" zu ermöglichen, deutlich erkennen. So stellte die Ausstellung anfangs, was nicht sonderlich überraschte, einen Gegenstand deutscher Empörung dar - obwohl es auch hier schon nicht wirklich um die politische Rolle der Wehrmacht ging, z.B. als Akteur, ohne den das, wofür maßgeblich der Begriff Auschwitz steht, nicht möglich gewesen wäre, sondern lediglich um Beweise, dass die Wehrmacht auch an Verbrechen beteiligt war. Von offenen Nationalsozialisten bis weit in die deutsche Mitte hinein gab es "Kritik" und Proteste, die schließlich dazu führten, dass aufgrund einer handvoll falsch zugeordneter Bilder die ganze Ausstellung auf Eis gelegt wurde und neu überarbeitet werden musste. Ergebnis dessen ist eine Ausstellung, die auf scheinbar sachlich-"objektive", distanzierte Weise sich dem Thema nähert und auf Texte statt Bilder setzt. Dabei war es genau die Wirkung der zum Großteil ausgemusterten Bilder, die eine Annäherung an das Grauen der deutschen Tat aus der zeitlichen Distanz heraus ermöglichte - dies ist bei bloßen Texten, die der genannten Historisierung klaren Vorschub leisten, eben nicht mehr in diesem Maß der Fall.
So ist diese Ausstellung und besonders in ihrer überarbeiteten Version als eine Form der abgemilderten Schuldabwehr zu sehen: das ganz Offensichtliche wird eingestanden (dass die Wehrmacht an Verbrechen beteiligt war bzw. dass es deutsche Verbrechen überhaupt gegeben hat), nur um die "unschuldigen" Deutschen danach besser als Opfer, sei es zuerst der Nazis, dann der alliierten Bombardements und schließlich der "Moralkeule Auschwitz", darstellen zu können. In diesem Kontext verwundert es nicht, dass es ausgerechnet die Bevölkerung desjenigen Landes ist, das sich bis zum letzten Volkssturmmann gegen seine Befreiung wehrte und bis zuletzt alles zu vernichten suchte, dessen sie in ihrem Wahn habhaft werden konnte, die sich nun als Opfer (!) "zweier Diktaturen" wähnt und sich somit legitimiert fühlt, wegen Auschwitz im Spiel der Großen auch gegen die Sieger von einst wieder mitspielen zu dürfen. Auch hier kommt die neue Ausstellung, deren alte Version ursprünglich nur ein Teil der Ausstellung über die "Makroverbrechen" Auschwitz, Gulag, Hiroschima werden sollte, wieder ins Spiel: Ziel sei, laut Institutsleiter Jan Phillip Reemtsma der Nachweis der "Destruktivität der Moderne". So wird die deutsche Tat flugs zum Teil "destruktiver Moderne", an der auch Sowjetunion via Gulag und USA via Hiroshima beteiligt waren und Deutschland ist fein raus. Als weitere Meilensteine auf diesem Weg sind beispielhaft zu nennen (und diese stammen nur aus dem "offiziellen" Bereich, die alltäglichen rassistischen Pöbeleien, Angriffe und Morde, die antisemitischen Vernichtungsphantasien und der Hass auf alles Fremde und Unverstandene, der gegen das vermeintlich jüdische Kapital und alle, denen es tatsächlich oder vermeintlich besser geht gewandte Sozialneid, großdeutsche Allmachtsphantasien...fallen hier unter den Tisch): Der Historikerstreit, der in Deutschland erstmals jenseits der extremen Rechten eine offizielle Relativierung der Shoah möglich machte, die deutsche Wiedervereinigung, die Abschaffung des Asylrechts und mit dem Mob Hand in Hand gehender staatlicher Rassismus, autoritäre Aufrüstung nach aussen und innen, ein mit Auschwitz legitimierter Krieg, Walsers Paulskirchenrede über die "Moralkeule Auschwitz", sein Treffen mit dem Kanzler aller Deutschen am 8.Mai (!), um die Themen "Nation, Patriotismus, demokratische Kultur" zu diskutieren, dessen Vorschlag, deutsche Soldaten in den Nahen Osten zu schicken, Schröders Wahlsieg mit der Mobilisierung des deutschen antiamerikanischen Ressentiments gegen den Irakkrieg etc. etc.
Deswegen können unsere Forderungen nur lauten:
-Für die konsequente Zerschlagung deutscher Mordbanden und des organisierten Nationalsozialismus!
-Naziaufmärsche verhindern!
-Für die endgültige Teilung Deutschlands!
25.10.03 | 10.30 Uhr
Platz der alten Synagoge | Dortmund
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Ergänzungen
update
Die antifaschistische Demonstration "Deutsche Täter sind keine Opfer - Für ein Ende deutschen Wahns" beginnt später als geplant und auf der Startseite angegeben. Die Auftaktkundgebung kann aufgrund polizeilicher Auflagen erst um 10.30h am Platz der alten Synagoge beginnen.
Die Demonstrationsroute ermöglicht Sichtkontakt zu den Nazis, die Polizei sprach von max. 300m Abstand zur Demo der Nazis. Sie werde allerdings "keine Aggressionen dulden".
///////////// ANREISE
Erfahrungsgemäß ist es spannender, mit vielen Leuten gemeinsam nach Dortmund zu fahren. Ab 09h werden Gruppen von Nazis aus den umliegenden Städten und aus Dortmund selber über den Hbf zu ihrem Aufmarschort, dem P+R Parkplatz Speestraße am Dortmunder Hafen zu gelangen. Antifaschistische Aktionen sind an dieser Stelle in der Vergangenheit gut möglich gewesen.
///////////// WEITERE INFOS
Stationäre Nazikundgebungen
Neben dem Aufmarsch am 25.10. sind noch weiter Naziaktionen gegen die Ausstellung geplant. Am 18.10. und am 01.11. wollen Nazis am Platz von Buffalo / Westentor Kundgebungen abhalten. Treffpunkt der Nazis ist jeweils 17h der Nordausgang des Hbf, autonome Antifas und das BgR mobilisieren für 16.45h zur Steinwache, diese befindet sich direkt am Nordausgang des Hbf. Vorsicht bei der Anreise!
Nazis u. "Wehrmachtsausstellung" in Dortmund _ Artikel auf Indymedia
Nazis verüben Anschlag auf die "Wehrmachtsausstellung"
In der Nacht zum 13.10. beschmierten Neonazis zwei Hinweisschilder vor dem Ausstellungsgebäude mit Hakenkreuzen. Am selben Tag verübten "autonome Nationalsozialisten" einen Buttersäureanschlag auf die Ausstellung, sie musste kurzzeitig geschlossen werden.
Nazis planen "Gegenausstellung" 02.10. und 24.10.2003, 20:00 Uhr:
Am 02.10. versuchte der "Arbeitskreis für Geschichte und Politik" in den Räumen des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte in Dortmund eine Veranstaltung durchzuführen. Im selben Gebäude wird zur Zt. die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" gezeigt.
Zur Erinnerung: Hinter diesem Arbeitskreis verbirgt sich niemand anderes als die "Deutsche Volksunion" in Gestalt des unsäglichen Ratsvertreters Max Branghofers. Schon seit Beginn der Wehrmachtsausstellung im MKK verteilt die DVU vor dem Eingang Flugblätter an die "lieben Schüler" und agitiert in den Räumen der Ausstellung.
Auf AntifaschistInnen, die die Veranstaltung am 02.10. besuchen wollten, warteten am Abend nun mehrere Überraschungen:
Erstens: Sehr viel Grün vor und im Museum (naja, das war zu erwarten)
Zweitens: Die Museumsleitung demonstrierte ihre Zusammenarbeit mit den Nazis, indem sie zuließ, dass der Zugang zur Veranstaltung innerhalb des Museums (!) von 3 Naziglatzen kontrolliert wurde! (darunter Michael Wrobel von der Kameradschaft Dortmund Dorstfeld). Die Nazis schreckten auch nicht davor zurück, unter den Augen der Museumsleitung auf AntifaschistInnen einzuprügeln!
Ab ca. 19:30 wurde von AntifaschistInnen dann der Zugang zum Veranstaltungsraum dichtgemacht, so dass nun auch keine weiteren Nazis mehr durchkamen. Dabei kam es mehrfach zu Rangeleien mit Faschisten, darunter auch Carsten Cremer, NPD Landesvorstand, der mit mehreren Kameraden angereist war. Massive Polizeipräsenz verhinderte, dass die Nazis aus dem Museum gedrängt wurden, so dass sich diese ungehindert im Museum bewegen konnten.
Die Veranstaltung wurde dann mit etwa 15 Nazis, die schon vor 19:30 in den Veranstaltungsraum gelangten, durchgeführt. Weiteren ca. 25 bis 30 Faschisten konnte der Zugang verwehrt werden. Um 22:00 Uhr war der Spuk dann vorbei.
Nicht vergessen: Am 24.10. findet die nächste Veranstaltung des Arbeitskreises statt, selbe Uhrzeit, selber Ort! Zu diesem Termin mobilisieren auch freie Kameradschaften aus Dortmund und Umgebung