Bilder zur Hausbesetzung in Düsseldorf
Am 18. Oktober wurde ein Haus in Düsseldorf besetzt. Im folgenden sei das Flugblatt an die AnwohnerInnen dokumentiert sowie einige Fotos vom Geschehen.
Erste Erklärung der BesetzerInnen der Binterimstrasse 28
Kein Abriss der Binterimstrasse 26 - 32!
Erhalt des preisgünstigen Wohnraumes
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner der Binterimstrasse,
liebe interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir haben soeben das Haus auf der Binterimstrasse 28 besetzt.
MieterInnen und Intitiativen kämpfen seit über einem Jahr gegen den
von der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft geplanten Abriss der gut
erhaltenen Häuser auf der Binterimstrasse 26 - 32. Leider waren bis
jetzt alle Bemühungen erfolglos. Aus diesem Grunde haben wir uns nun
für die Besetzung des seit einem halben Jahr leer stehenden Hauses
entschieden.
Der Abriss der Häuser ist seit langem von der Düsseldorfer
Wohnungsgenossenschaft geplant. Die Häuser wurden von der
Genossenschaft seit 15 Jahren nicht mehr saniert, dies übernahmen die
MieterInnen selbst. Allen MieterInnen wurde mittlerweile gekündigt.
Einige MieterInnen haben gegen diese Kündigung geklagt. Nur deswegen
haben sie die Möglichkeit, noch heute in ihren Wohnungen zu wohnen.
Doch nun sollen mit dem Abriss dieser Häuser 43 preisgünstige
Wohnungen vernichtet werden. Und das, obwohl laut Angaben des
Wohnungsamtes 5.623 Haushalte, also rund 15.000 Personen in Düsseldorf
als wohnungssuchend gemeldet sind. All diese Menschen können aufgrund
zu hoher Mieten auf dem "freien Wohnungsmarkt" in Düsseldorf nur
schwer eine Wohnung finden. Laut Wohnungsmarktbericht 2002 der Stadt
Düsseldorf werden in Zukunft immer weniger preisgünstige Wohnungen zur
Verfügung stehen.
Deshalb weigerte sich die Bezirksvertretung zunächst dem Abriss
zuzustimmen. Erst durch eine erpresserische Drohung von
Oberbürgermeister Erwin und die Bestechung einer
SPD-Bezirksvertreterin kam die Genehmigung mit dem knappen
Abstimmungsergebnis von einer Stimme Mehrheit zustande.
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
solidarisieren Sie sich mit unserer Aktion und kommen Sie vor die
Häuser oder besuchen Sie uns im besetzten Haus. Es ist Ihre Stadt, Ihr
Stadtteil und Ihre Straße, in der preisgünstiger und intakter Wohnraum
für immer zerstört werden soll. Ganz zu schweigen von der
Verschandelung des Straßenbildes, die mit dem Abriss der vier
Jugendstilhäusern eingeleitet wird.
Nicht die Besetzung leerstehender Häuser ist kriminell, sondern der
Leerstand der Häuser und das Abrissvorhaben der Düsseldorfer
Wohnungsgenossenschaft.
Mit freundlichen Grüssen
Die BesetzerInnen der Binterimstrasse 28
Kein Abriss der Binterimstrasse 26 - 32!
Erhalt des preisgünstigen Wohnraumes
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner der Binterimstrasse,
liebe interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir haben soeben das Haus auf der Binterimstrasse 28 besetzt.
MieterInnen und Intitiativen kämpfen seit über einem Jahr gegen den
von der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft geplanten Abriss der gut
erhaltenen Häuser auf der Binterimstrasse 26 - 32. Leider waren bis
jetzt alle Bemühungen erfolglos. Aus diesem Grunde haben wir uns nun
für die Besetzung des seit einem halben Jahr leer stehenden Hauses
entschieden.
Der Abriss der Häuser ist seit langem von der Düsseldorfer
Wohnungsgenossenschaft geplant. Die Häuser wurden von der
Genossenschaft seit 15 Jahren nicht mehr saniert, dies übernahmen die
MieterInnen selbst. Allen MieterInnen wurde mittlerweile gekündigt.
Einige MieterInnen haben gegen diese Kündigung geklagt. Nur deswegen
haben sie die Möglichkeit, noch heute in ihren Wohnungen zu wohnen.
Doch nun sollen mit dem Abriss dieser Häuser 43 preisgünstige
Wohnungen vernichtet werden. Und das, obwohl laut Angaben des
Wohnungsamtes 5.623 Haushalte, also rund 15.000 Personen in Düsseldorf
als wohnungssuchend gemeldet sind. All diese Menschen können aufgrund
zu hoher Mieten auf dem "freien Wohnungsmarkt" in Düsseldorf nur
schwer eine Wohnung finden. Laut Wohnungsmarktbericht 2002 der Stadt
Düsseldorf werden in Zukunft immer weniger preisgünstige Wohnungen zur
Verfügung stehen.
Deshalb weigerte sich die Bezirksvertretung zunächst dem Abriss
zuzustimmen. Erst durch eine erpresserische Drohung von
Oberbürgermeister Erwin und die Bestechung einer
SPD-Bezirksvertreterin kam die Genehmigung mit dem knappen
Abstimmungsergebnis von einer Stimme Mehrheit zustande.
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
solidarisieren Sie sich mit unserer Aktion und kommen Sie vor die
Häuser oder besuchen Sie uns im besetzten Haus. Es ist Ihre Stadt, Ihr
Stadtteil und Ihre Straße, in der preisgünstiger und intakter Wohnraum
für immer zerstört werden soll. Ganz zu schweigen von der
Verschandelung des Straßenbildes, die mit dem Abriss der vier
Jugendstilhäusern eingeleitet wird.
Nicht die Besetzung leerstehender Häuser ist kriminell, sondern der
Leerstand der Häuser und das Abrissvorhaben der Düsseldorfer
Wohnungsgenossenschaft.
Mit freundlichen Grüssen
Die BesetzerInnen der Binterimstrasse 28
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Ergänzungen
verhandlungen mit hausbesitzer
haus ist weiterhin besetzt. grad taucht der besitzer auf. also - alle hin, um ihm und der bullerei zu zeigen, dass abräumen nicht drin ist!
20.19 Uhr
ja ja sie sind immer noch drin !!!!!!!
----SSSSSSUUUUUUUPPPPPEEERRRRRR----
Räumung nicht vor Montag ?!
so wie es aussieht wird es keine räumung mehr heute geben, die hausverwaltung hat die räumungsklage zurückgezogen!
räumungsvorderung zurückgezogen
verhandlungen zwischen besetzerInnen, hausbesitzer und poizei enden mit zusicherung, dass heute auf keinen fall mehr räumungstechnisch was passiert. .
Sonntag 11 Uhr Verhandlung / 13 Uhr Demo
Gespräche der BesetzerInnen mit Pfarrer Nolting und Ratsabgeordneten Laubenburg (PDS) haben ergeben, daß die Wohnungsgenossenschaft bis Sonntag 24 Uhr keinen Strafantrag stellen wird. Damit ist die Besetzung zum jetzigen Zeitpunkt keine strafbare Handlung :-)
Für morgen, 11 Uhr, sind Gespräche zwischen BesetzerInnen und der Eigentümerin (Wohnungsgenossenschaft) im Beisein von Nolting und Laubenburg geplant. Kommt vorbei !
Ab 13 Uhr wird es eine Demo geben. Treffpunkt ist vor dem besetzten Haus.
Derzeit ist die Stimmung im Haus sehr gut, die NachbarInnen bringen Essen und Getränke vorbei. Die Polizei hat ihre Präsenz deutlich verringert. Es gibt also die Hoffnung auf eine ruhige Nacht - aber wachsam sein ist ja bekanntlich kein Fehler!
Und die anderen Häuser
Wenn ja, sofort dazubesetzten, weil Hausbesitzer gerne mitteilen, das wenn ihr die auch noch besetzt, geräumt wird. Und besetzt ist besetzt, und vier Häuser besser als eins, und rausgehen könnt ihr im Notfall immer noch.
Solidarische Grüsse aus Zürich
neue verhandlungen mit hausbesetzer
um 13.00uhr alle zur demo, um zu zeigen, dass räumung nicht drin ist!!!
zu was soll da hin und noch mehr infos
heute war auch schon die presse in den besetzten haus die polizei hält sich zurück, es wir auch keine räumung vor heute abend geben!!!!!
eine erste verhandlung zwichen den besetzerInnen und der genossenschaft hat stattgefunden, aber leider nur sehr einseitig [geht raus oder wir räumen] danach gab es eine zweite erklärung der besetzerInnen, die hier sicher noch gepostet wird!!!!!!
noch ein paar infos zu den anderen häuser:
die anderen beiden häuser sind nocht nicht komplett entmietet aber räumungsklagen liegen beim gericht.
in dem haus links neben den besetzten haus wohnt noch eine person
in dem rechts neben dem besetzten haus wohnen noch mehrere personen.
die solidarität von den anwohnerInnen ist gigantisch dauernd werden lebensmittel spenden, wasser und kaffee gebracht, was zu einer leichten überversorgung im haus geführt hat, so das die besetzerInnen schon wieder kaffee an die leute vor dem haus abgeben. ein beliebter spruch ist, "wenn ihr soviel esst wie ihr bekommt, wird man euch nie mehr aus dem haus bekommen" :)
Lagebesprechung und Diskussion heute abend
Heute abend; Sonntag, 20:00 Uhr Treffen im "Hinterhof - linken Zentrum"
lagebesprechung und Diskussion.
Stand 14:00:
"genossenschaft" verziechtet weiterhin bis heute nacht 24:00 Uhr auf anzeige, wenn geraeumt wird, danach, also morgen moegliche gewaltsame raeumung.
die verhandlungen mit der diakonie scheinen heute gescheitert zu sein ...
Auf Niederländisch:
Kraak in Düsseldorf
Op 18 oktober werd het pand aan de Binterimstrasse 28 gekraakt. Al meer dan een jaar vechten huurders en organisaties de door de woningbouwvereniging geplande sloop van nummer 26-32 aan. De huizen zijn in goede staat, desondanks was hun bemoeienis tot nu toe zonder resultaat. Vandaar dat er nu, na al een half jaar leegstand, over is gegaan tot het kraken.
usw.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
cool! — weist
Schöner Text — Solidarität
Glückwunsch! — Joss Fritz
YYYYYYYEEEEEEEESSSSSSSSSSSSSSSS... — NeoberlinerIn
geil! : ) — sumsum
Haltet bitte durch — Robin Haus
Was soll dahin? — Howisch
watch out — bulle
Solidarität von den Wagentagen Osnabrück — kurt
ebenfalls solidarität — wusmus