Schlagzeilen aus Bolivien - VOm RAdio Erbol

Trotzkistische Fraktion - IS 16.10.2003 12:34 Themen: Soziale Kämpfe Weltweit
Übersetzungen aus Nachrichten vom Radio Erbol
14h Ortszeit Bolivien


Zwei Tote Bergmänner und mehrere Verletzte sind das Eergebnis der Kämpfe bei Patacamaya. diese Informationen werden von Radio Erbol bestätigt dessen Korrespondenten sich vor Ort befinden.

Währendessen werden die Straßenblockaden zwischen den Städten Oruro und La Paz aufrecht erhalten und die Gedenkzüge für die Toten gehen weiter.

Der Leiter der Nachbarschaftsgremien von El Alto hat vor wenigen Minuten klargestellt, dass die Repression von der Regierung weiter fortgesetzt wird, es ihr aber nicht gelingen wird, die Demonstrationen aufzuhalten.

(Bolpress.com) - Im Rahmen der Proteste gegen die Regierung, hat sich gestern ein halbes Tausend Siedler auf den Weg in die Stadt Montero gemacht, von wo aus sie morgen nach Santa Cruz ziehen wollen. (laut der Zeitun El Tiempo)

Die Transportunternehmer haben ihrerseits den Export des Gases offiziell abgelehnt und fordern nun, dass er als Brennstoff im Land verwendet werden sollte, da es 40 Prozent günstiger ist als Diesel oder Benzin.

Zur gleichen Zeit hat sich in Beni die COD den sozialen Protesten gegen die Regierung angeschlossen und unterstützt nun die aufständischen Massen in La Paz.

-------------------

Die Regierung verhindert die Ankunft von weiteren Teilen der Gesellschaft in La Paz

(Bolpress.com) - Der Gesundheitsminister, Javier Torres Goitia, gab heute in Radio Panamericana bekannt, dass die Regierung es nicht zulassen würde, dass weitere aufständische Gruppen zum Regierungssitz marschieren, da sie weitere Tote bei Zusammenstößen mit Polizei und Armee befürchte.

In den Morgenstunden, wurde eine Bergarbeiterdemonstration in der Umgebung von Patacamaya, 5000 km südöstlich von La Paz, von mehreren Armeeeinheiten gestoppt, zur Stunde gibt es noch keine Meldungen über Opfer.



Mehr unter  http://www.ft-europa.org
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Parteipropaganda auf der Startseite?

Gegen Parteidiktatur 16.10.2003 - 17:02
Aus dem Selbstverständnis von Indymedia:

>>> Was will indymedia NICHT sein?
- Absatzpool für vorbereitete Stellungnahmen hierarchischer, etablierter oder kommerzieller Gruppierungen <<<

Was sucht also solch ein Text von Trotzki-Sekten auf der Startseite?

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 5 Kommentare

Widerlich!

M. 16.10.2003 - 12:38
Es ist echt widerlich, daß selbst in solchen schlimmen Situationen den Trotzki-Sekten nichts besseres einfällt, als Werbung(*) für ihre Partei und ihre Produkte zu machen.
Begreift es endlich: Niemand möchte eine bolschewistische Parteidiktatur haben! Lasst die Menschen in Ruhe!

(*) Diese Leute von .ft-europa.org haben andere Indys regelrecht mit ihrer Werbung zugespammt. Hier in .de gibt es wenigstens ein paar Inhalte

Wenig Ahnung und viele Vorurteile...

Marcelo Torres 16.10.2003 - 17:06
Widerlich!
M. 16.10.2003 11:38

Es ist echt widerlich, daß selbst in solchen schlimmen Situationen den Trotzki-Sekten nichts besseres einfällt, als Werbung(*) für ihre Partei und ihre Produkte zu machen.
Begreift es endlich: Niemand möchte eine bolschewistische Parteidiktatur haben! Lasst die Menschen in Ruhe!

(*) Diese Leute von .ft-europa.org haben andere Indys regelrecht mit ihrer Werbung zugespammt. Hier in .de gibt es wenigstens ein paar Inhalte


Wie wäre es statt billiger Beleidigungen was inhaltliches zu ergänzen bzw. zu kritisieren?
Unser Ziel ist außerdem keine Parteidiktatur. Offensichtlich bist du falsch informiert. Stalinismus war kein Sozialismus und die Diktatur des Proletariats ist auch keine Parteidiktatur.
Wieso hat dann Stalin unter anderen Oppositionellen alle Trotzkisten ermorden lassen?

FT-Europa

Übersetzungen vom Radio Erbol und Bolpress !!

Marcelo 16.10.2003 - 17:25
Sind für Euch Kleinbürger? Übersetzungen aus dem Radio Erbol und Bolpress.com nicht wert publiziert zu werden.
Sollen wir verschweigen, dass wir mit dem Kapitalismus abrechnen wollen?
Es handelt sich bei den Übersetzungen, falls ihr überhaupt verstehen könnt, was ihr lest, um aktuele Nachrichten und nicht um eine vorbereitete Stellungnahme unserer Gruppe.
Diese haben wir Euch zwar auch geschickt, steht aber nicht auf der Startseite.
Indymedia sollte als Alternative zur bürgerlichen Presse eine Plattform für alle (außer faschistische) und nicht nur für Leute, die deine (Eure?) Meinung vertreten.
Wenn ihr gegen Parteidiktatur seid, solltet ihr auch andere Meinungen tolerieren.

Einige Radios wurden in Bolivien schon weggesprengt, um zu verhindern, dass das Volk eine eigene Stimme hat. Wollt ihr das Gleiche???

Trotzkistische Fraktion - Internationale Strategie

Gegen staatlich verordnete Revolutionen

Paul Mattick-Fan 16.10.2003 - 19:40
1.Bolschewismus und Stalinismus
2.Konkurrenten um die Macht
3.Die Bolschewisten und die Spontaneitär der Massen
4.Die Partei"maschinerie"
5.Trotzki, ein Apologet des Stalinismus
6.Das Resultat: Staatskapitalismus

 http://www.geocities.com/revolutiontimes/mattick1.htm

@ Marcelo Torres

Anmerker 16.10.2003 - 20:48
1.)
"Wie wäre es statt billiger Beleidigungen was inhaltliches zu ergänzen bzw. zu kritisieren?"
Es sind keine Beleidigungen. Es ist ein Hinweis darauf, daß Deine Sekte hier Werbung macht.

2.) "Unser Ziel ist außerdem keine Parteidiktatur"
Lüge! Trotzkisten sind eine bolschewistische Ströumg. Ihr habt selbst geschrieben, daß Ihr eine Parteiendiktatur wollt!

3.) "Stalinismus war kein Sozialismus"
Genau

4.) "und die Diktatur des Proletariats ist auch keine Parteidiktatur"
Doch ist sie. Es ist ein parteiendiktorisches Werbewort.

5.) "Wieso hat dann Stalin unter anderen Oppositionellen alle Trotzkisten ermorden lassen?"
Weil es sich um konkurrierende autoritäre Strömungen handelte. Trotzki liess jahre zuivor dasselbe mit Abweichlern machen: Kronstadt und Ukraine.