Kundgebung vor der bolivianischen Botschaft
Berlin , Wichmannstr. 6 (Nähe Lützowplatz) U-Bahn Wittenbergplatz
Mittwoch, 15.10.2003
15:00 – 17:00 Uhr
Militär und Polizei in die Kasernen
Weg mit der Ley de Hydrocarburos
Mittwoch, 15.10.2003
15:00 – 17:00 Uhr
Militär und Polizei in die Kasernen
Weg mit der Ley de Hydrocarburos
Am Sonntag den 12. Oktober wurden in El Alto / La Paz bei Auseinandersetzungen
mindestens 36 Menschen getötet und 90 verletzt. Die katholische Kirche und
Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem Massaker. Sie fordern den sofortigen
Rückzug der Polizei- und Militärtruppen aus El Alto.
Seit gut drei Wochen blockieren verschiedene Organisationen die Zufahrtswege nach La Paz
und nach Chile, um den Export von Gas über Chile in die USA und Mexiko zu verhindern. Für
diese Woche sind weitere Blockaden, Streiks und Demonstrationen verschiedener
Organisationen geplant. Dazu gehören: Blockaden der Cocaleros im Chapare und den
Yungas, die Lehrer sind einen unbefristeten Streik getreten genauso die Transportarbeiter,
Fleischer und Bäcker aus La Paz wollen für zwei Tage streiken, die Kleinhändler aus Oruro
wollen nach La Paz ziehen und die Coordinadora del Gas beginnen heute am Montag mit
Demonstrationen und Blockaden in Cochabamba an denen sich verschiedene Gruppierungen
beteiligen.
Alle fordern sie das Gas nicht zu exportieren, sondern in Bolivien zu verarbeiten. Und die
damit zusammenhängenden Verträge und Gesetze zu annullieren. Durch den Export des Gases
würde Bolivien nur einen Bruchteil der Gewinne behalten können, die es bisher erzielt hat - nur
18% würden in Bolivien bleiben.
Die Verhandlungsführer verschiedener Organisationen der Protestierenden wollen nach den
Ereignissen am Sonntag nun nicht mehr mit der aktuellen Regierung verhandeln und fordern
deren Rücktritt. Doch die Situation spitz sich weiter zu. Am Montag wurde das Kriegsrecht
über El Alto verhängt.
Wir fordern von der bolivianischen Regierung:
- Polizei und Militär sofort in die Kasernen
- Bestrafung der für das Massaker verantwortlichen
Wir unterstützen die Forderungen der bolivianischen Bevölkerung:
- kein Export des Gases
- Zurücknahme des Gesetzes über die fossilen Bodenschätze
mindestens 36 Menschen getötet und 90 verletzt. Die katholische Kirche und
Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem Massaker. Sie fordern den sofortigen
Rückzug der Polizei- und Militärtruppen aus El Alto.
Seit gut drei Wochen blockieren verschiedene Organisationen die Zufahrtswege nach La Paz
und nach Chile, um den Export von Gas über Chile in die USA und Mexiko zu verhindern. Für
diese Woche sind weitere Blockaden, Streiks und Demonstrationen verschiedener
Organisationen geplant. Dazu gehören: Blockaden der Cocaleros im Chapare und den
Yungas, die Lehrer sind einen unbefristeten Streik getreten genauso die Transportarbeiter,
Fleischer und Bäcker aus La Paz wollen für zwei Tage streiken, die Kleinhändler aus Oruro
wollen nach La Paz ziehen und die Coordinadora del Gas beginnen heute am Montag mit
Demonstrationen und Blockaden in Cochabamba an denen sich verschiedene Gruppierungen
beteiligen.
Alle fordern sie das Gas nicht zu exportieren, sondern in Bolivien zu verarbeiten. Und die
damit zusammenhängenden Verträge und Gesetze zu annullieren. Durch den Export des Gases
würde Bolivien nur einen Bruchteil der Gewinne behalten können, die es bisher erzielt hat - nur
18% würden in Bolivien bleiben.
Die Verhandlungsführer verschiedener Organisationen der Protestierenden wollen nach den
Ereignissen am Sonntag nun nicht mehr mit der aktuellen Regierung verhandeln und fordern
deren Rücktritt. Doch die Situation spitz sich weiter zu. Am Montag wurde das Kriegsrecht
über El Alto verhängt.
Wir fordern von der bolivianischen Regierung:
- Polizei und Militär sofort in die Kasernen
- Bestrafung der für das Massaker verantwortlichen
Wir unterstützen die Forderungen der bolivianischen Bevölkerung:
- kein Export des Gases
- Zurücknahme des Gesetzes über die fossilen Bodenschätze
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Fotos der Kundgebung
Manifestation in Berlin / Germany
auch tauglich zur Weitergabe
Angesichts der Massaker , des Genozides und der Verbrechen an der
Menschlichkeit - begangen am Volk Boliviens :
Start einer Internationalen Kampagne der Internationalen Komission
zur Verteidigung der Menschenrechte ( Indy-Bolivien ; 13.10.03 )
Das Komitee Internationaler Beobachter - das internationale Komitee zur Überwachung der Menschenrechte und des internationalen humanitären Rechts (Comite Observador Internacional -Comite Observador Internacional sobre los Derechos Humanos y el Derecho Internacional Humanitario ) starten hiermit eine internationale Kampagne zur Verteidigung dieser Rechte in Bolivien - unabhängig und in Form eines Aufrufes ,auf der Basis der Neutralität und in Permanenz,mit dem Ziel, das Leid, welchem die Zivilbevölkerung und die beweglichen Protestierenden ausgesetzt sind , zu verurteilen und , im Mindesten, die Wiederherstellung der Würde der Familien der Opfer - als unmittelbare Konsequenz der sich wiederholenden , aktuellen Gewalt , welche gegen die Universelle Erklärung der Menschenrechte , proklamiert am 10.12.1948 , und gegen die Genfer Menschenrechtskonvention von 1949 verstösst , anteilig der Regierung des Präsidenten Sanchez de Lozada , dessen von ihm instruierte Militäringriffe gegen die Gesellschaft/ Zivilbevölkerung bislang 30 Tote ( ) und mehr als 100 unschuldige Verletzte forderten.
Das Komitee unterbreitet die obigen Anklagen der Rechteverletzung den Internationalen Institutionen für Menschenrechte in Genf und den Internationalen Organismen für Humanität - mit dem erklärten Ziel der Einforderung einer internationalen Verurteilung des verstosses Menschenrechte . Dieselben Anklagen sind für die Weltöffentlichkeit einsehbar auf der webside des Komitees:
Website Humanitario Internacional > www.comiteobservateurinternational.wxs.org
In spanischer , französischer und englischer Sprache .Das Komitee ist Mitglied des Amnesty International Groups Ring-Amnesty International FrancoPhone und von The Hague Appeal for Peace (Conferencia de La haya por la Paz Konferenz zur Friedensschaffung , Mai de 1999, en la que participaron / unter Teilnahme von Secretario General de las Naciones Unidas Kofi Annan, los premios Nobel/ die Literaturnobelpreisträger Jody Williams, Jose Ramos Horta, Rigoberta Menchu y el arzobispo africano und der afrikanische Erzbischof Desmond Tutu, entre otros/ u. a. ). Das Komitee organisiert Aufrufe an die Öffentlichkeit und humanitäre Pressekampagnen auf nationaler und internationaler Ebene, auf der Basis aboluter Neutralität und in der Mission der Wahrung und Verteidigung des Lebens und der Bedingungen der Menschenwürde und aller übrigen, entsprechenden rechte und Freiheiten.
Das Comitee ersucht alle BürgerInnen Boliviens und der internationalen Zivilgesellschaft -: Jugendliche, Frauen & Männer - unabhängig von Nationalität , Glaube und Abstammung, per e-mail ihre Zustimmung zur Kampagne zu äussern. Eine E- Mail als : Zustimmendes Einverständniss , Name und Region genügen ( sonstige Daten sind nicht erforderlich ) :
Schliesslich ruft das Komitee dazu auf, die Anklagen gegen die Menschenrechtsverletzungen und den Genozid gegen die Humanität in Bolivien in permanenter Form aufrecht zu erhalten .
Saluda Atte: Serge Tapia- Presidente Internacional y Observador Internacional de Derechos Humanos y el Derecho Internacional Humanitario del Comite Observador Internacional -Comite Observador Internacional sobre los Derechos Humanos y el Derecho Internacional Humanitario,Rosario, Argentina. Phone:+54+341+4354360-
Bilder der Konfrontationen und Aufstandgebietskarte:
Feature zur aktuellen Situation in Bolivien
www.de.indymedia.org
aktuelle Berichte:
Dringende Pressemitteilung des CSUTCB
Bolivien: 3. Toter durch Kugel in El Alto
Bolvien: mindestens 2 Tote bei Ventilla
Bolivien: Zusammenstöße in La Paz am 7/10
Bolivien: Verbreiterung der Proteste
Bolivien: Aufstand der Bauern (Hintergrundbericht)
Bolivien: Armee in Alarmbereitschaft
Bolivien: Der Kreis um La Paz schließt sich
Bolivien: Dringender Appell
Cochabamba: Fotos der Demo am Freitag
Bolivien: Waffenstillstand im Altiplano
Bolivien: Massenproteste und 5 Tote
Bolivien: Zehntausende blockieren La Paz
Bolivien-Feature vom Februar 2003
Aufstand in Bolivien
Homepage::
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
na endlich — richtig so