ESF: Fotos und Bericht von der Berliner Mobil
Am 14 Oktober nahmen 400 Interessierte an einer Mobilisierungsveranstaltung in Berlin zum Europäischen Sozialforum teil. Aktivisten aus Deutschland, Italien, Bangladesh und Frankreich berichteten von der globalisierungskritischen Bewegung ihrer Länder.
Die Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg war gut gefüllt. Ein bunt gemischtes Publikum war gekommen, um sich über das ESF zu informieren. Auf dem Podium saßen Haidi Giuliane, die Mutter des von der italienischen Polizei 2001 bei den Protesten in Genua ermordeten Carlo. Farida Akhter berichtete von der Bewegung in Bangladesh. Farida betonte die Wichtigkeit der Kampagnen vor Ort und lokalen Initiativen. Nur große Ereignisse, so wichtig diese seien, reichten nicht aus: "Wir sind keine demo-Touristen", sagte sie, "wir kämpfen vor Ort".
Lars Steinau von der trotzkistischen Partei LCR gab gleich mehrere Definitionen ab, was das ESF ist: "Ein Raum, um den Kampf zu organisieren", "Die Vernetzung von verschiedenen Bewegungen auf lokaler und internationaler Ebene" und eine Möglichkeit für die "Anti-Kriegs-Bewegung und die sozialen Bewegungen, zusammenzukommen".
Der Redner der Initiative für ein berliner Sozialforum sprach sicher vielen aus dem herzen, als er sagte, dass wir "auf der Straße laut demonstrieren, was auch die Meinungsumfragen belegen: Dass die gegenwärtige Politik (von Rot-Grün, F.E.) zwar eine parlamentarische Mehrheit hat, aber keine in der Bevölkerung".
Die Veranstaltung war ein gelungener Auftakt für die Mobilisierung zum ESF. Wir werden aber sicher noch viele Diskussionen mit Freunden, bekannten, Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Komilitonen führen müssen, damit auch wirklich viele Menschen aus Deutschland zum ESF fahren.
In einem Nebenraum konnten sich die anwesenden weitergehend über das ESF informieren, Karten erwerben, Fragen stellen und diskutieren. An mehreren Infotischen stellten verschiedene Gruppen Material für die weitere mobilisierung zur Verfügung und auch Futter für den kopf in fprm von Büchern und Broschüren.
Lars Steinau von der trotzkistischen Partei LCR gab gleich mehrere Definitionen ab, was das ESF ist: "Ein Raum, um den Kampf zu organisieren", "Die Vernetzung von verschiedenen Bewegungen auf lokaler und internationaler Ebene" und eine Möglichkeit für die "Anti-Kriegs-Bewegung und die sozialen Bewegungen, zusammenzukommen".
Der Redner der Initiative für ein berliner Sozialforum sprach sicher vielen aus dem herzen, als er sagte, dass wir "auf der Straße laut demonstrieren, was auch die Meinungsumfragen belegen: Dass die gegenwärtige Politik (von Rot-Grün, F.E.) zwar eine parlamentarische Mehrheit hat, aber keine in der Bevölkerung".
Die Veranstaltung war ein gelungener Auftakt für die Mobilisierung zum ESF. Wir werden aber sicher noch viele Diskussionen mit Freunden, bekannten, Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Komilitonen führen müssen, damit auch wirklich viele Menschen aus Deutschland zum ESF fahren.
In einem Nebenraum konnten sich die anwesenden weitergehend über das ESF informieren, Karten erwerben, Fragen stellen und diskutieren. An mehreren Infotischen stellten verschiedene Gruppen Material für die weitere mobilisierung zur Verfügung und auch Futter für den kopf in fprm von Büchern und Broschüren.
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Ergänzungen
mehr Fotos
Tut mir leid,
Frank Eßers
Mehrere Bilder hochladen
Also der Trick ist: Als ALLERERSTES "Anzahl der Medien" also zum beispiel Bilder angeben UND UNBEDINGT auf "Anzahl festlegen" drücken. Dann erscheinen weiter unten die Felder erst die nötig sind um die Bilder hochzuladen.
Ich würde nie mehr als 10 nehmen weil und auch kleinere Formate als das obige damit Leute mit Modem nicht ausgeschlossen werden. Bei Veröffentlichung von Portrait-Fotos sollten Menschen die darauf erkennbar sind möglichst vorher um Zustimmung gefragt werden (Recht auf Privatsphäre und Anonymität).
Übrigens gibt es seit Kurzem für Leute die anderen helfen möchten Beiträge zu verfassen oder selber Hilfe brauchen eine Mailingliste, die auch dafür da ist größere Zusammenfassungen zu erstellen die in der Mitte der Seite länger stehen bleiben.
erster bericht, interview tobias pflüg, fotos
verschwenderischer Kapitalismus
In einer kürzlichen »Panorama«-Sendung wurden die Verwaltungskosten im Gesundheitswesen unter die Lupe genommen. Danach ließen sich die Krankenkassen ihre Bürokratie im Jahre 2002 rund 8 Milliarden Euro kosten.
Die Krankenhäuser kamen auf 4 Milliarden, der Papierkrieg der Krankenhausärzte verschlang ca. 3,5 Milliarden, der der niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte 7 Milliarden. Das i-Tüpfelchen lieferten die Kassenärztlichen Vereinigungen mit Kosten von rund einer Milliarde Euro.
Damit wurden mehr als 23 Milliarden Euro für diese Ausgaben verbraten.
Statt diesem Verwaltungs-Moloch mit seinen Glas-Betonpalästen, Vorständen, Aufsichtsräten und Papierkriegern zu Leibe zu rücken, zieht man uns Versicherten und allen Kranken mit der sogenannten »Gesundheitsreform« immer höhere Beiträge und den letzten Cent aus der Tasche.
Es wird wahrlich Zeit zum Aufräumen in diesem System!
Vielen Dank!