Misshandlung

selva 11.10.2003 23:24 Themen: Antifa Antirassismus Repression
Ausländischer Familienvater wegen angeblicher
Geschwindigkeitsübertretung auf Polizeirevier
Münzstraße , Braunschweig schwer misshandelt
Ausländischer Familienvater wegen angeblicher Geschwindigkeitsübertretung auf Polizeirevier Münzstraße schwer misshandelt
Herr Michael Ibeh kam am Tag nach dem im Folgenden beschriebenen Vorfall in das Büro des Flüchtlingshilfe e.V. Braunschweig und bat um Hilfe, insbesondere um Veröffentlichung dessen, was ihm im Polizeirevier Münzstrasse in Braunschweig passiert ist. Alle Angaben dieser Presseerklärung basieren auf den Aussagen Herrn Ibehs, die vom Flüchtlingshilfe e.V. nicht überprüft werden können, jedoch für glaubhaft erachtet werden.
Herr Michael Ibeh, ein in Braunschweig lebender nigerianischer Staatsbürger, wurde am Mittwoch, den 27. August 2003 im Braunschweiger Polizeirevier Münzstraße schwer misshandelt.
Herr Ibeh ist verheiratet, hat eine Tochter und ist berufstätig. Am 27. August war er gegen 18:00 Uhr mit seinem Auto in der Innenstadt unterwegs, um bei der Citibank am Bohlweg/Ecke Steinweg Geld abzuheben. Dazu hatte er sein Auto auf der gegenüberliegenden Strassenseite des Steinwegs kurz vor der Kreuzung Wilhelmstraße abgestellt. Als er seinen Wagen wieder bestieg und an der Ampel stand, die mittlerweile grün zeigte, tauchte hinter ihm ein Polizeiauto auf, das die Blaulichter angeschaltet hatte und ihn zum Anhalten drängen wollte. Um den Verkehr nicht zu behindern, fuhr Herr Ibeh zunächst weiter, doch noch bevor er an einer geeigneten Stelle halten konnte, setzte sich das Polizeifahrzeug mit Blaulicht und Alarm vor ihn und zwang ihn zum Halten. Herr Ibeh wies sich aus und zeigte seine Papiere. Auf seine Frage, was die Polizei denn von ihm wolle, wurde ihm gesagt, er sei am Hagenmarkt mit überhöhter Geschwindigkeit gesehen worden. Der Polizist wollte von Herrn Ibeh wissen, warum dieser "weggefahren" sei. Herr Ibeh hatte denselben Polizeiwagen jedoch, als er am Steinweg auf die Wilhelmstraße einbiegen wollte, auf der Gegenfahrbahn gesehen, so dass dieser Polizeiwagen ihn am Hagenmarkt gar nicht gesehen haben kann. Herr Ibeh sah jedoch in diesem Moment den freien Platz am Steinweg und parkte sein Auto dort.
Er sollte den Kofferraum öffnen, und während der Polizist diesen durchsuchte sagte er Herrn Ibeh, dass er dort nach Kokain suche. Herr Ibeh war schockiert über diese Anschuldigung und verschloss den Kofferraum und das Auto wieder. Herr Ibeh schlug vor, den Wagen gemeinsam mit der Kollegin Stück für Stück zu durchsuchen, was der Polizist ablehnte. Daraufhin schlug der Polizist vor, zum Revier Münzstraße zu fahren, was Herr Ibeh ablehnte, da er nicht mit dem Polizisten gemeinsam in seinem eigenen Auto fahren wollte. Nach der unglaublichen Anschuldigung des Kokainbesitzes hatte Herr Ibeh das Vertrauen in den Polizisten verloren. Der Polizist holte einen weiteren Wagen zur Verstärkung. Als Herr Ibeh vorschlug sein Auto zur Seite zu fahren, weil sich der Verkehr dahinter bereits staute, wurde dies von der Polizei abgelehnt. Herr Ibeh musste in den Polizeiwagen steigen und wurde zum Revier Münzstraße gefahren, während sein Wagen immer noch auf der Straße stand.
Auf dem Revier Münzstraße wurde er mit fünf Polizisten in einen Raum geführt, die Polizisten kamen nacheinander in den Raum, einer zog sich Handschuhe an. Ein anderer Polizist kam aus einem anderen Büro hinzu, gab den anwesenden Polizisten Anweisungen, die Herr Ibeh nicht verstanden hat, verschloss die Tür wurde und dunkelte alle Fenster ab. Er musste sich vollständig, Kleidungsstück für Kleidungstück, entkleiden, seine gesamte Bekleidung wurde durchsucht, ebenfalls ergebnislos. Herr Ibeh musste sogar seine Unterhose ausziehen, sein Körper wurde genauestens betrachtet. Als sein Handy auch noch überprüft werden sollte, sagte Herr Ibeh, er wolle das nicht. Ein Polizist trat ihn so stark gegen den Knöchel, dass er zu Boden fiel. Als er wieder aufstand und wissen wollte, was das solle, begannen sofort alle fünf Polizisten, auf Herrn Ibeh einzutreten und einzuschlagen. Er wurde zu Boden geworfen und wurde an Händen und Füssen gefesselt, die Hände auf dem Rücken. So wurde er ca. eine ¾ Stunde hilflos und in Todesangst misshandelt und als Nigger beschimpft. Während er gefesselt auf dem Boden lag, hockte sich ein Polizist auf den Rücken von Herrn Ibeh, ein anderer fixierte seinen Kopf, so dass er für lange Zeit keine Luft mehr bekam.
Nach einer ¾ Stunde liessen die Polizisten von Herrn Ibeh, der weinend am Boden lag, ab. Einer kam zu Herrn Ibeh und sagte ihm, es sei nun vorbei, er könne nun gehen. Herr Ibeh konnte selbständig nicht mehr aufstehen, also wurde er von den Polizisten hochgezogen, während er immer noch mit Handschellen gefesselt war, was nochmals große Schmerzen verursachte. Herr Ibeh wurde auch einen Stuhl gesetzt, die Füsse wurden entfesselt. Die Polizisten wollten, dass er etwas sagt, was er aber nicht mehr konnte.
Danach wurde er in ein anderes ihm nicht bekanntes Polizeirevier gebracht, wo er bis Mitternacht festgehalten wurde. Selbst im Wagen zu dem anderen Revier und auf dem Revier war Herr Ibeh immer noch nackt. Er bekam seine Bekleidung erst bei der Entlassung zurück. Es wurde ihm nicht gestattet, mit seiner Familie oder seinem Rechtsanwalt Kontakt aufzunehmen. Er bekam lediglich ein englischsprachiges Formular, das ihm erklärte, er sei nach dem Niedersächsischen Gefahrenabwehrgesetz festgenommen. Er wurde fotografiert und es wurden Fingerabdrücke von allen zehn Fingern genommen. Gegen Mitternacht durfte er wieder gehen, sein Handy, auf dem auch nichts Verdächtiges entdeckt wurde, bekam er zurück.
Herr Ibeh trug zahlreiche Wunden und Prellungen am ganzen Körper davon. Sein Rechtsanwalt stellte bereits Strafantrag, die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat die Ermittlungen aufgenommen.
Geschäftsnummer der Staatsanwaltschaft Braunschweig: NZS-702UJs 43257/03
Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Frank Gärtner, Tel.: 0531 / 2424040
Flüchtlingshilfe e.V. BS, Thomas Heek, Tel.: 0531 / 2409800
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Ergänzungen

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AstraFan 11.10.2003 - 23:44
Gibt es eine Telefonnr. des Revieres um sich dort zu beschweren? Es sollten viele Leute dort anrufen.

Der nette Ausländer

Warhead 12.10.2003 - 15:50
Der nette Ausländer ist nicht nett.Er ist schwarz.Das ist sein schlimmstes Vergehen,denn es weckt das schlechte Gewissen in jedem Weissen...denn in jedem Weissen steckt der Kolonialist,der Unterdrücker und Sklaventreiber.Und der will raus...immerzu.Und wird doch die ganze Zeit vom schlechten Gewissen der PC unterdrückt.Und dann kommt so ein Schwarzer und diese armen armen Polizisten mit ihren ganzen unbewältigten Neurosen können gar nicht anders,dazu der Penisneid und der Gedanke was dieser schwarze Kerl mit den weissen unbefleckten Mädels....
Also diese armen,armen Polizisten nach diesem Vorfall für mindestens zwei Monate auf Kur zu schicken,ans tote Meer mit allen Raffinessen,ist doch das mindeste.Und diesen schwarzen Kerl,diesen infamen Polizistenquäler,schieben wir doch besser ab bevor er noch mehr von diesen armen armen Polizisten in die Dienstunfähigkeit terrorisiert

Leider passiert es [berall

No nation No border 12.10.2003 - 18:53
Leider es passiert uberall und wir hoffen dass die leute endlich aufwachen werden. Die B... sind rassisten und dazu auch die Gesetzen.
Viele Menschen sind auch hier rassisten und akzeptieren die Misshandlungen
Wir sollen mehr machen und gemeinsam arbeiten Wir meinen erst.
Als wir in Fuehrt waren es waren schwarsinnig konfliten zwischen die linken und die MigrantInnen die eigendlich nur auf Macht und position bestand. Scheiss wir machen das selbst wie die sog Kapitalisten
Unserem Vorschlag waere dass wir ein Treff organisieren wo wir zusammen neuen Konzept und Zielen mit die MigrantInnen herausarbeiten koennen bitte melden wenn ihr interesse
Wir wollen fuer diese fall und anderen die international soli aufrufen wir haben dort kontakt danke no nation no border
E Mail  hdisforumglobal-lhd@listserv.uni-heidelberg.de

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So ein Unsinn. — Maik34