Congreso Bolivariano de los Pueblos

selva 05.10.2003 23:19 Themen: Globalisierung
Die Ergänzung zur Solidaritätserklärung des Congreso Bolivariano de los Pueblos ( CBP ) mit Bolivien und Beispiel eines funktionierenden , revolutionären Netzwerkes .
" Was ist der CBP " - Interview mit Fernando Bossi geführt von Proyecto Emancipacion ( gekürzte Übersetzung )
" Was ist der bolivarianische Kongress der Völker " - Fragen an Fernando Bossi , Sekretariat der Organisation des CBP :

Was ist der CBP?
Ein neuer Raum der aus den Dringlichkeiten welche die lateinamerikanischen und Länder der Caribik betreffen geboren wurde. Der CBP wird der " Ort " sein , an welchem die öffentlichen , demokratischen Volks-Kräfte des Nuestra America ( Unser America ) diskutieren werden um die kommunalen Aktionen auf dem Weg der übereinstimmenden Vereinigung zu koordinieren .

Wer sind die Teilhabenden des CBP?
Anfänglich alle öffentlichen, demokratischen Kräfte der Völker und ihrer Organisationen, wleche die Bande der Einheit Lateinamerikas/Caribik knüpften. Der venezuelanische Präsident Hugo Chavez, sagte während der ersten Arbeitsgruppe : " Sicher werden viele Faktoren fehlen.einer jedoch, der welcher so wichtig ist, wie die Luft zum Atmen, mit Sicherheit nicht : die Völker ".Deshalb rufen wir alle jene Organisationen, welche die Empfindungen der Völker transportieren : soziale & politische , campeson@s und Indigen@s , die ArbeiterInnen und Arbeitsl@senbewegungen , Kooperativen , Studenten , Betriebe , Frauen und Jugendliche und sämtliche weiteren dazu auf , sich im CBP zu vereinen.

Wer nahm an der ersten Arbeitsgruppe teil?
Mehr als 50 Organisationen der Völker Unseres America und sämtliche Vertreter seiner/ihrer Völker welche den Aufruf mitentwarfen, wie bspw. Evo Morales de Bolivia, Cuauhtémoc Cárdenas de México, Jesús Lancha de Cuba, Bruno Maranhao de Brasil, Héctor Béjar de Perú, Víctor Hugo Jijón de Ecuador, Rafael Alegría de Honduras, José Rigane de Argentina, entre otros.,u.a. Wahrhafte Dirrigenten in verpflichtender ,benannter Vertretung ihrer Völker und für die Einheit Unseres America.

Was wurde während dieses 1ten.Treffens beschlossen?
Fundamental , der Termin für den ersten Congress am 20.-23.November 2003 in Caracas, Venezuela. Ausserdem die Bildung eines professionellen Sekretariates, bestehend aus allen Volksorganisationen bezüglich der so wichtigen Organisierung von Mobilisierungen : los Círculos Bolivarianos de Venezuela ( bolivarianische Zirkel venezuelas ) - , los Comité de Defensa de la Revolución (CDR) de Cuba ( Komitee zur Verteidigung der revolution, Kubas ) - el movimiento indígena Pachakutik de Ecuador( Indigena Bewegung ) - , el Movimiento al Socialismo (MAS) de Bolivia ( Bewegung zum Sozialismus ) -, el Movimiento Sin Tierra de Brasil ( Landlosenbewegung ) - , el Farabundo Martí para la Liberación Nacional (FMLN) de El Salvador
y el movimiento piquetero Barrios de Pie de Argentina ( Arbeitlosen Stadtteilorganisation ). Alle also sozialen , öffentlichen und politischen Kräfte gegen den Neoliberalismus und in der klaren Überzeugung für die Einheit Unseres America zu arbeiten.

Wie verlief die Entwicklung der Idee zur Bildung des CBP ?
Unrsprünglich enstammt der Grundgedanke dem Congreso Antifictionico Bolivariano ( Bolivarianischer Kongress gegen Wahrheitsverfälschung ). Während des Gipfelplenums gegen den Neoliberalismus beschloss die Gruppierung der Tagenden , inclusive Hugo Chavez, die Gründung des CBP als Antwort der notwendigen Einigung der Völker Unseres America als einzig wirksame Gegenkraft. Von dort aus entwickelte sich die Idee weiter als Reaktionen auf aktuelles Geschehen und mit adäquaten Forderungen .Der CBP ist also keine Spontaninitiative, sondern besitzt eine Vorgeschichte des Zurückforderns von Würde.

Weshalb bolivarianisch?
Bolivar representiert auf klare Weise die Erfahrungen des Kampfes für die Vereinigung unserer Völker. In Bolivar sehen wir die Synthese jener Frauen und Männer die ihre Leben für diese Zusammengehörigkeit einsetzten. Bolivar ist dabei kein Sonderbeispiel, sondern , im Gegenteil , ein Glied der langen Kette der Revolutionen und emanzipatorischen Prozesse: San Martín, Morazán, Martí, Sandino, Guaicaipuro, Tiradentes, Allende, Torrijos, Artigas, Zapata, Tupac Amaru y a todos aquellos y aquellas que lucharon y luchan por la unidad de América Latina y el Caribe.

Ist es überhaupt möglich, diese Einheit zu realisieren?
" Wenn wir uns nicht einen, werden wir untergehen!" , dies ist die Alternative der Länder Lateinamerikas und der Caribic. Keines unserer Länder kann mit seinen Mitteln alleine bestehen. Alleinig in der gemeinsamen Interaktion Aller können wir die Herausforderungen bewältigen. Nichtorganisation war bisher die Ursache für Not , Nichtentwicklung und Abhängigkeit .Eine Konförderation lateinamerikanischer und caribischer Länder wird uns einen völlig anderen Radius eröffnen....und hierfür sind die Völker im Besitz einer immensen Vitalität. Von daher ist es nicht nur möglich, diese Einheit zu realisieren - vielmehr ist sie der einzige Weg, der uns bleibt, wenn uns das Wohl und die Heimat der Völker am Herzen liegen.

Es gibt sehr viele Organisationen welche diese Einheit diskutieren. Was ist das Besondere am CBP ?
Genau ist es , dass wir mit den Völkern kommunizieren. - nicht mit Ökonomen und Akademikern; nicht mit der Legislatur oder Technikern. Wir sind die Organisation der Völker - mit Dirigenten , welche zu handeln von diesen selbst beauftragt sind. Wir wollen uns nicht treffen um darüber zu urteilen , ob die Art der weiteren Verläufe gut oder nicht gut ist. Nichts hiervon! Wir glauben, dass das Volk unvermittelte Einschnitte in die Geschichte macht, denn es sind die Völker deren Geschichte es ist und die sie machen. Und diesen Weg gehen wir - alle notwendigen Kämpfe in allen Ländern , welche vorabsehbar sind, einschliessend....Wer könnte dem ALCA ( Amerikanische Freihandelszone, siehe: www.nadir.org/nadir/initiativ/agp/free/ftaa
oder www.stopftaa/org/new ) die Stirn bieten, wenn nicht die Völker? Wer kann die natürlichen Ressourcen und die Natur gegen den Raub und die Zerstörung des Auslandes verteidigen, wenn nicht die Völker?Dies ist eine schwere, mühseelige Arbeit - aber nur mit Mobilisierungen , Kompromissen und dem sicheren Gewissen , für unsere Ziele werden wir stark genug für diese Kämpfe, und letztlich unabhängig sein !

Wie , konkret , agiert der CBP ?
Wir organisierten, z.B.,die Kampagne zur Bewusstwerdung und Information über die zwangweise Eiverleibung unserer Länder in die Amerikanische Freihandelszone/ ALCA und entwickelten die Alternative ( von ALBA ) der Integration auf der Basis von Selbstbestimmung und Entwicklung.
Oder: Wir gaben den Impuls zu dem Vorschlag einer vorkämpferischen , partizipatorischen Demokratie - gegenteilig zu jenen " Demokratien der Representanten " , welche keine Antworten zum Problem der Macht und der Entscheidungsfindung im Sinne des Willens der Völker zu entwickeln bereit sind.Unter den beschlossenen Resolutionen des 1ten.Arbeitstreffens des CBP ist auch jene, in allen lateinamerikanischen und Ländern der Caribic am 13.April jeden Jahres den " Tag der Partizipatorischen Demokratie " zu feiern - im Gedenken an den grossartigen Widerstand des venezuelanischen Volkes, welches seine verfassungsgemässe Entscheidung ( die Wahl von Chavez zum Präsidenten ) gegen den Angriffsschlag der Faschisten verteidigen konnte. Denn nun wissen die Angreifenden, dass bei jeder Attacke auf eine legitim gewählte Regierung sie sich nicht nur mit dem Volk des jeweiligen Landes auseinanderzusetzen haben werden...,sondern dass sie mit allen Ländern Lateinamerikas und der Caribic konfrontiert sehen, deren Völker sich in den Strassen der grossen Städte in Solidarität mit dem angegriffenen Land erheben werden!

Ist es der Plan, eine politische Partei Lateinamerika/Caribic zu gründen?
Nein! Der CBP muss die Aktivitäten , die Rythmen und Taktiken, die Strategien vertreten, welche die Organisationen der jeweiligen Länder betreffen und die sie ergreifen. Es darf natürlich nicht ausser Acht gelassen werden, dass es zentrale Probleme gibt, die wir nur vereint lösen können. Beispielsweise ALCA - betrifft nicht nur Uruguay oder Columbien oder Argentinien - es betrifft sämtliche Länder, alle Generationen - ebenso wie die noch ungeborenen Generationen ( Anmrkg. Es betrifft sehr wohl auch uns, wenn 100tde.Hektar Regenwaldes täglich gerodet werden - Gensoja angebaut - Monsantoherbizide verspritzt und ArbeiterInnen für hiesiges Nike-Puma-Ah!-die:dass! -Outfit geschunden- Gewerkschafter für Cola ermordet werden oder das Ozonloch für Billigflugtourismus nach Machu Pichu vor sich hin eskaliert )
Wie also sollten wir diesen Problemen nicht gemeinsam begegnen? Hierfür die Energien , Kapazitäten und Potenziale der Völker zu einen arbeitet der PCB!

Also ist der Congreso Bolibariano de los Pueblos ein Werkzeug des Kampfes?
Ja, er ist ein Werkzeug des Kampfes und ein Instrumentarium der Konstruktion.....autonomen Denkens - der Idenditäten, verwurzelt in unserer Geschichte, unseren Kulturen; der Konstruktionen einer wahrhaften bolivarianischen Doktrien der Befreiung und einer grossen, emanzipatorischen Bewegung de Nuestra America

Àktivitäten : Nationale Versammlungen des Congreso Bolivariano de los Pueblos 2003:

ARGENTINA 10 de octubre (Convocatoria).
Einberufung
BOLIVIA: En suspenso por jornadas de protesta
Ausgesetzt wegen anhaltender Proteste
BRASIL: 6 de octubre (Reunión informativa)
Informationsveranstaltung
COLOMBIA: 12 al 14 de octubre (Reunión informativa)
Informationsveranstaltung
ECUADOR: 8 de octubre (Reunión informativa)
Informationsveranstaltung
Caribe Y REPUBLIC DIMONICANA : Ultima semana de octubre.
Letzte Oktoberwoche
MEXICO: 20 de octubre.
PANAMA: Segunda quincena de octubre
PARAGUAY: 30 de setiembre.
PERU: Segunda quincena de octubre.
URUGUAY: Primera quincena de octubre.
VENEZUELA: 4 y 5 de octubre (Convocatoria)
Einberufung
Am 5.und 6.Oktober wurde in San Pablo die erste Versammlung des professionellen Sekretariates abgehalten unter teilnahme von Representanten des Movimiento Sin Tierra - representante del MAS de Bolivia -el Pachakutik de Ecuador - el movimiento piquetero Barrios de Pié de Argentina - los Comité de Defensa de la Revolución de Cuba - el Farabundo Martí para la Liberación Nacional de El Salvador y los Círculos Bolivarianos de Venezuela. Auuserdem nahmen Beauftragte Representanten des Proyecto Emancipación an der Versammlung teil

Valle
( ausser Atem? Ich auch )
i Si se puede !

Links zur Anmerkg. Contra las transnacionales:

KRIMINALITÄT
MULTINATIONALER KONZERNE

AUFGELISTETE LINKS zu GATS
 http://germany.indymedia.org/2001/09/7270.shtml
www.gatskritik.de
www.labournet.de
MAC DONALDS
 http://www.mcspotlight.org/>macdld s
 http://www.prol-position.net
 http://www.mcspotlight.org/>macdld s
 http://www.prol-position.net
NESTLE / COCA COLA
www.colonialismus.ch
TEXTILINSUSTRIE
www.cleanclothes.ch/d Protestomat.htm
GENTECH/PHARMA
www.biopiraterie.de
TROPENHOLZ - PIPELINES
www.regenwald.ORG
WASSER
www.de.indymedia.org/2002/02/16524.htm
www.unsere-welt-ist-keine-ware.de
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Ergänzungen

Cochabamba

cochabamba 06.10.2003 - 23:40
in cochabamba(bolivien) ist es am heutigen montag den 6.10. zu keinen der von evo morales und den cocaleros aus dem gebiet chapare, angekuendigten bloqueos gekommen, wahrscheinlich wird es hier erst morgen oder uebermorgen losgehen mit blockaden rundum die stadt und im zentrum der stadt.
desweiteren wurden aber fuer den heutigen montag blockaden in potosi gemeldet.

nachtrag

cochabamba 08.10.2003 - 00:56
nachtrag fuer montag,

und zwar haben am gestrigen montag, auch die blockaden in der region cochabamba begonnen, und zwar haben die cocaleros begonnen von chapare aus die strassen zu blockieren, was soviel heisst wie das zur zeit keine waren mehr von chapare (fleisch, obst u.ae.) in die stadt cochabamba kommen koennen, die blockaden werden sich von tag zu tag naeher nach cochabamba bewegen, wahrscheinlich ist auch das heute und in den naechsten tagen, auch alle weiteren noch offenen verbindungsstrassen nach cochabamba blockiert werden. was soviel heisst das auch in den naechsten tagen das essen in cochabamba knapper werden wird wie in la paz, wo es schon heute kaum noch essen gibt, was mehr die armen betrifft als die reichen, da die waren die noch vorhanden sind zu sehr teuren preisen verkauft werden.