Kolumbien:bombardierte campesin@s
Kolumbien: bombardierte campesin@s auf der Flucht
400 durch Bombardierungen des kolumbianischen Militärsvertriebene indigene campesin@s auf der Flucht nachVenezuela. Narcos - Chemiepest und die Operation " Holocaust "
(Wer eine " Stehfrisur " haben möchte,sollte das Ganze lesen ,Anmrkg.)
Mit einem Aufgebot von 5000 Mann und Luftwaffenpotenzialen eröffnete der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe ein weiteres Kriegsszenario entlang der Grenze zu Venezuela
, so besagt das Kommuniqué von 400 vertriebenen campesin@s die als Flüchtlinge in Venezuela ankamen......In der Herkunftsregion der Geflohenen sind zudem 12000 weitere Personen Vertriebene , welche nun quasi ziellos umherwandern. In die Flucht getrieben wurden die campesin@s im Zuge der Operation Holocaust
( ! ) welche das kolumbianische Militär in der Zone Catatumbo, departemento Nord Santander seit dem 24.08.03 abhält und dadurch die Indigenas zwang in Venezuela Schutz zu suchen. Betroffen sind 1200 ( 12 mil ) Personen welche nun in der Region Santander obdachlos umherziehen. Traditioneller Weise betrieben die indigenen campesin@s Landwirtschaft , Viehzucht , Holzverarbeitung und Handel. Ihr Sprecher, Victor Roldan will ausdrücklich betont wissen, dass die Zwangsisolierung durch den kolumbianischen Staat und der Mangel an Alternativangeboten, die Indigenas dazu zwang für ihr nacktes Überleben Coca-Pflanzungen zu unterhalten.
Die Flüchtlinge im bolivarischen Venezuela erst ermöglichen jetzt Kenntnisse von den seit August laufenden Geschehnissen zu erhalten: Eine humanitäre Tragödie, verursacht von der Regierung Uribes , seinen ofiziellen - und Paramilitärs und deren kriminellen Angriffen von Staatsterror auf die pazifistischen campesin@s

Fotos der Geflohenen
Wegen der Verletzung der Menschenrechte , Angriffen auf unser Leben und Arbeiten ; der plötzlichen Billigung des Landraubes ohne jegliche rechtliche Grundlage und des Abschneidens unserer Zufahrtswege und der medizinischen Versorgung klagen wir die Einbindung der Paramilitärs in die, fortdauernde, Operation Holocaust
an . Ebenso das Ermöglichen für Paramilitärs als Teil des nationalen Heeres unsere Niederlassungen zu besetzen und den Anbau der Coca zu betreiben. Ohne die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit auf diese Operation, wird die gesamte Zone auf dieselbe traumatisierende Art und Weise geräumt werden, wie es uns geschah. Wir betonen ausdrücklich, dass sie uns keinerlei Alternativen von Anbauprodukten liessen. Ganz im Gegenteil : Was sie uns aufzwangen/zwingen ist KRIEG......
Ausserdem möchten wir die Gesaellschaft und die Regierung Venezuelas hinweisen auf die verheerenden Umweltauswirkungen der Ausräucherungen bzw. Besprengungen durch Herbizide entlang der gesamten Landesgrenze. Bekanntlich fliessen alle Gewässer Catatombas Im See Maracaibo zusammen.... Wir ersuchen um die Hilfe von Präsident Hugo Chavez Frias und um die Intervention internationaler Kräfte angesichts der geschehenden Menschenrechtsverletzungen Agencia de Noticias del Pueblo ANPA (anpa_medio@yahoo.com)
DIE STRATEGIE DES KRIEGES
Die zahlreichen Betroffenen klagen die Kriegsstrategie seitens Alvarao Uribes an, für welchen die Menschenrechte der campesin@s aus Black Hawcks und Bomben bestehen....
In der Region Catatumba wo wir von Natur aus angestammt leben, eskaliert der Staatsterror Uribes der uns nur zwei Varianten zur Wahl lässt : Gefängniss oder Tod, so Martin Serra, ein Bauer der mit vielen seiner Nachbarn aus San Juancita, Teorama, floh, einem municipio das von der kolumbianischen Luftwaffe, aufgrund der Behauptung ein der Reservelager der Guerilla FARC zu sein , intensiv bombardiert wurde.
Ebenfalls als Enclave der FARC von der staatlichen Luftwaffe attackiert wurde das municipio El Suspiro. Aus diesen Gebieten flohen, Deckung suchend, die Menschen von de la India, El Castillo, El Brandy, Teorama & San Calixto, die versuchen in den tropischen Wäldern der Sierra Perija zu überleben.
Wir sind sehr besorgt um das Überleben weiterer Gruppen von Bäuerinnen & Bauern welche sich auf der Flucht nach Venezuela in den Bergen verloren !
Die Gruppe der Migranten welche sich entlang der Flussgrenze des Rio Oro bewegt , führt zahlreiche Kleinkinder und Kranke mit sich die getragen werden müssen. So nahm z.B. der Anstieg eines Abhanges nach Venezuela allein 10 Tage Dauer in Anspruch. Diese Gruppe gibt an, dass am 24.08.03 ein völlig illegitimes Bombardement ohne jeglichen Schutz der Zivilbevölkerung stattgefunden hat. Zudem beobachteten die Vertriebenen das Ausladen von Militärtruppen an verschiedenen Punkten.
Anfangs konnten wir nicht ausmachen, welcher art die Flugzeuge über uns waren. Doch dann überflogen uns ca. 12 inclusive einiger Helicopter.unter ihnen waren einige, kleinere, sehr schnell fliegende Maschinen die Raketen abwarfen woraufhin die Erde bebte und aufbrach.
DIES IST KEIN FILM!: DIAS KOLUMBIANISCHE MILITÄR BOMBARDIERT DIE ZIVILBEVÖLKERUNG ALS WÄRE DIESE EIN FEIND! Es wäre höchst notwendig, wenn eine internationale Delegation die Schäden an Behausungen , Läden, Tierbestand und den traditionellen Anbauflächen konstatieren würde. Mehr Beobachter sind erforderlich den die Operation Holocaust dauert noch immer fort und weitere Flüchtlinge wandern in die Berge von welchen Niemand Notiz nimmt. Laut dem spanischen Wörterbuch hat das Wort Holocaust zwei Bedeutungen: das Opfern aller Juden bis zur völligen Ausrottung und - das Dahinschlachten menschlichen Seins/Lebens.
Wir kommen hier an mit dem, was wir am Körper trugen - alles Sonstige was wir zum Leben brauchen und unsere Heimat, mussten wir stehen und liegen und zurücklassen. Alles ging rasend schnell ! Noch ehe wir begreifen konnten, was geschah, kamen bereits die nächsten Hubschrauber die uns überflogen, Maschinengewehrfeuer und aussteigende Truppen.Ein Flüchtling beurteilt die Situation so :Das Militär zog die Paras aus deren Basen Filo Seco und El Cuarenta, beide quasi direkt an der Grenze des Rio Oro , ab um sie in die Operation Holocaust zu involvieren.
Wir klagen ausserdem an , dass in Kolumbien diese Tragödie der campesin@s kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden kann, da die Medien Alvaro Uribe generell als Friedensstifter und Schutzengel präsentieren. Wir bitten um internationale und nationale Sendungen von Kleidung, Schuhen und Medikamenten. In Gruppen geteilt hausen die Entkommenen in notdürftigen Provisorien, schlafen z.T.auf dem Boden. Die Ernährung ist mangelhaft. Unter Bäumen hoffen die campesin@s auf das Eintreffen von Vertretern von Menschenrechtsorganisationen und des Internationalen Roten Kreuzes.
Wir ersuchen ausserdem um eine Gesundheitsbrigarde welche den Zustand der Kinder und alten Menschen überprüfen soll. Viele leiden unter Atembeschwerden, Diarröh und es gibt Fälle von Malaria, die in diesem Gebiet epidemische Ausmasse hat. Der Schock über die Bombardements sitzt tief ! Bombardements mit US-amerikanischer Militärtechnologie, finanziert aus dem Plan Colombia.
Mit Verachtung verletzt der kolumbianische Staat die familiären & sozialen Stukturen und das recht auf Leben; er erzeugt gravierende Schäden der Umwelt durch die Besprühung mit Herbiziden ( welche im Norden Santanders als Agrochemiekalien produziert werden ). Dies und der seit 25 Jahren andauernde Mangel an Entwicklung von Alternativprogrammen sind die Ursachen dieser Tragödie. Die Gesichter der Angegriffenen weisen noch immer die Spuren von Schrecken und Überanstrengung des Exodus nach Venezuela auf: "Das Warnen unserer Hunde bei Nacht signalisierte uns, dass sie uns verfolgten"
DIE CHEMISCHE KATASTROPHE
In dieser Phase des Planes der kolumbianischen Machthaber, die "illegalen" Anbauflächen der Coca (offiziell existieren 56 Tsd. Hektar Cocafelder in 14 municipios des departamento Nor santander; darunter die Catatumbo`s an der venezuelanischen Grenze) zu zerstören, werden Bomben und Leuchtraketen abgeworfen, gefolgt von Düsenfliegern welche die in ihrer Gefährlichkeit höchst umstrittenen Herbizide aus Turbo Trush`s versprühen....
So die Chemikalie (für mich nicht übersetzbar) Efilendiamina de N - fosfonomentilglicina, hergestellt vom Us-Multi Monsanto und als Produkt unter den Namen Generikum glisfosato vertrieben von Weedoff, Rattler, Jury, Gallup, Landmaster & Pondmaster. (zum Herbizideinsatz aus www.ila-web.de / NR.245/01 >> Herbizide die im Zuge des Paln Colombia angewandt werden sind u. a. das Pilzherbizid Fusarium oxysporum das toxische Substanzen enthält welche mit Lungen -& Hautkrankheiten und Krebsvarianten in Verbindung gebracht wird ).
Ca. einen Monat nach beginn der Operation "Holocaust" wurde die 2te Infanteriedivision der 5ten Brigarde der kolumbianischen Armee angewiesen darüber zu informieren, dass 1200 ha Coca ausgeräuchert worden und etliche Laboratorien ausgemacht worden seinen. Agenten der "Militärischen Intelligenz der USA" ; die Vereinten taktischen Streitkräfte 1, 2 und 3 gegen Narcotrafico ;die mobile Einheit von Catatumbo und die Bataillone Guanes und Maza unterhalten Präsenz im Operationsgebiet von FARC ; ELN,EPL und diversen paramilitärischen Gruppierungen welche letztere im März diesen Jahres über die Grenze des Rio Oro in Venezuela exkursierten. Die Kampagne des Militärs stilisiert die Guerilla zu "Narco-Terroristen" und parallel die Vereinten Selbstverteidigungskräfte ( AUC = Paramilitär ) unter Führung von Carlos Castano und Salvatore Mancuso zu "Gruppen privater Gerechtigkeit" obwohl sie es sind,welche gegenwärtig tatsächlich Produktion und Transport der Coca in La Gabarra und den angrenzenden Gemeinden kontrollieren.
ÜBERFLÜGE
Einige der an der Operation "Holocaust" beteiligten Flugzeuge flogen zudem einige Male über den Rand der Grenze Venezuelas. Eines wurde von den campesin@s am 15.09.; 7.30 ( 6:30 am ) gesichtet ,als es über dem Gebiet des Rio Oro kreiste , auf der Höhe von La Pista, einer Siedlung, welche vor Jahren von ihren BewohnerInnen aufgrund eines paramilitärischen Massackers verlassen worden ist. Ausserdem wurde einer der Flieger am Namen "La Marrana" erkannt, hierbei handelt es sich um ein Koordinierungsflugzeug der Kampfgeschwader. Zudem flogen entlang der kolumbianisch-venezuelanischen Grenze 2 Kfir , in Militärkreisen als " junge Löwen" bekannt. Diese Art Flugzeuge sind seitens Kolumbiens von seinem stetigen Waffenlieferanten Israel erworben ..Kfir sind Eindecker- Abfang oder Angriffsmaschinen und können bis zu 5 t Kriegsgerät transportieren , wie konventionelle Bomben ; ferngesteuerte ; Streubomben ; Trägerraketen; NAPALM Behälter und Boden-Luft Misiles.
Der Fehler Coca-Anbau dient der Regierung Kolumbiens als Vorwand die Region Catatumbo "ethnisch zu säubern" und Platz für die Etablierung paramilitärischer Einheiten zu schaffen " , so ein Sprecher der campesin@s der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte.
Im Grenzgebiet von Catatumbo, genau im Bezirk La Gabarra,Tibu sind 1800 Mitglieder der Autodefensas / Paras präsent. Es geht in Wirklichkeit darum, die campesin@s zu vertreiben und die Kontrolle des Cocaanbaus durch die Paramilitärs zu gewährleisten. Sie sind es , die tatsächlich die Geschäfte abwickeln und das venezuelanische Territorium dazu benutzen um das Alkaloid in die USA zu exportieren. Der kolumbianische Staat hat kein wirkliches Interesse am "Kokain-Problem" ....vor Kurzem, ganz unlängst obiger Ereignisse , wurden in Tibu Militäreinheiten etabliert - die campesin@s verschwanden - und die Paramilitärs brachten die Coca Ernte ein....http://colombia.indymedia.org/news/2003/09/5935.php
Zum US-Gigantomanen und Herbizidproduzenten Monsanto sei noch bemerkt, dass diesem die erfolgte Zustimmung des brasilianischen Präsidenten Lula zum Anbau von Gensoja, nach amtlichen Schätzungen allein aus Ruio Grande do Sul bis zu 300 Millionen Us $ pro Jahr einbringen wird.
Ähnlich interessante "Spielchen" unter: www.biopiraterie.de (zwecks dem internationalen Zusammenhang bzw. der Ökologie)
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Relativierung des Holocaust!? — egal
"egal" ist saupeinlich! — No Kommies
Respektlos — selva