Bonn: Intern. Protesttag gegen Besatzung

Bonner Friedensbündnis 27.09.2003 16:22 Themen: Militarismus
Freiheit für Palästina, Irak und Afghnanistan!
Besatzer raus!
Frieden statt Besatzung!

Unter dieser Parolen demonstrierten in Bonn etwa 100 Personen aus Palästina, Deutschland, Kurdistan und Türkei auf einer Kundgebung in der Bonner Innenstadt.
Zum dritten Jahrestag der palästinensischen Intifada und zum internationalen Protesttag gegen Besatzung am 27.09.2003 veranstalteten das Bonner Friedensbündnis, die Palästinensische Gemeinde Bonn, der Palästinensische Kulturverein Bonn und das Kurdistan-Centrum Bonn eine Kundgebung auf dem Bonner Friedensplatz.

Mit Informationstischen, Transparenten, Reden und vielen Gesprächen wurde auf die zentralen Forderungen der Veranstaltung hingewiesen:

Freiheit für Palästina, Irak und Afghanistan!
Besatzer raus!
Gegen deutsche Unterstützung für Besatzung, für aktive Friedenspolitik!
Bundeswehr raus aus Afghanistan und dem Balkan, keine Auslandseinsätze weltweit!
Schluss mit den Waffenlieferungen an Israel, Stopp aller deutschen Rüstungsexporte!
Rückzug Israels aus den palästinensischen Gebieten, Schluss mit Vertreibung und Siedlungsbau!
Frieden und Freiheit für Kurdistan, türkische Armee raus aus Nord- und Südkurdistan!

Mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werten die Veranstalter diese Kundgebung als guten Erfolg.
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Ergänzungen

Aktionen weltlweit

Werner 27.09.2003 - 16:33
Hoffentlich gehen auch in vielen anderen Städten die Leute zu diesem Termin auf die Straße.

Weltweit heißt die Losung: "Beendet die Besatzung des Irak - Freiheit für Palästina". Für die Ländern, die im Irak Truppen haben (USA, Großbritannien, Norwegen, Spanien, Polen, Südkorea), wird der Rückzug gefordert.

Aktionen sollen in über 40 Ländern stattfinden: Ägypten, Algerien, Australien, Bahrain, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Irak, Iran, Irland, Italien, Japan, Jordanien, Kanada, Libanon, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Österreich, Pakistan, Palästina, Philippinen, Polen, Portugal, Spanien, Sudan, Südafrika, Südkorea, Syrien, Thailand. Türkei, USA, Vereinigte Arabische Emirate, Zypern.

Ausführliche Angaben zu den einzelnen Ländern unter:  http://www.internationalanswer.org/campaigns/s28/index.html

Kriegsgegner protestieren in Athen

Samstag 27. September 2003 27.09.2003 - 18:34

Kriegsgegner protestieren in Athen

Athen (AP) Etwa 3.000 Kriegsgegner haben am Samstag vor der US-Botschaft in Athen gegen die Besatzungstruppen in Irak und den palästinensischen Autonomiegebieten protestiert. Die Demonstranten warfen Flaschen auf die Polizei und riefen «Besatzer raus» und «Freiheit für Palästina». Sie wollten auch vor die israelische Botschaft ziehen.

Hunderte Polizisten sicherten den Protestmarsch vor die Botschaft nach einem Konzert in der Innenstadt. Berichte über Verletzte oder Festnahmen gab es nicht. Weitere Demonstrationen gab es in Saloniki und vor dem amerikanischen Marinestützpunkt auf der Insel Kreta. Der Sänger Giorgos Dalaras sagte, den Menschen gehe es um grosse Themen. In kleinen Ländern wie Griechenland könne man dem Leiden anderer nicht gleichgültig gegenüberstehen.

In Athen zogen die Demonstranten mit Trommeln und Plakaten durch die Stadt. Palästinensische und irakische Studenten schwenkten ihre Fahnen. Die Beteiligung an dem Protest blieb jedoch hinter den Erwartungen der Organisatoren zurück. Während des Irak-Kriegs waren mehrere zehntausend Menschen ihrem Aufruf gefolgt.


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